SN24.45
3. Das Kapitel über die dritte Runde
3. Tatiyagamanavagga
Winde
In Sāvatthī.
„Mönche und Nonnen, wenn was besteht, weil man was ergreift und worauf besteht, entsteht die Ansicht: ‚Winde wehen nicht, Flüsse fließen nicht, Schwangere bringen keine Kinder zur Welt, Mond und Sterne gehen nicht auf und nicht unter, sondern stehen fest wie eine Säule‘?“
„Unsere Lehren wurzeln im Buddha …“
„Wenn Form besteht, Mönche und Nonnen, weil man Form ergreift und auf Form besteht, entsteht die Ansicht: ‚Winde wehen nicht, Flüsse fließen nicht, Schwangere bringen keine Kinder zur Welt, Mond und Sterne gehen nicht auf und nicht unter, sondern stehen fest wie eine Säule.‘ Wenn Gefühl besteht … Wenn Wahrnehmung besteht … Wenn Willensbildungsprozesse bestehen … Wenn Bewusstsein besteht, weil man Bewusstsein ergreift und auf Bewusstsein besteht, entsteht die Ansicht: ‚Winde wehen nicht, Flüsse fließen nicht, Schwangere bringen keine Kinder zur Welt, Mond und Sterne gehen nicht auf und nicht unter, sondern stehen fest wie eine Säule.‘
Was denkt ihr, Mönche und Nonnen? Ist Form beständig oder unbeständig?“
„Unbeständig, Herr.“ …
„Aber wenn man nicht ergreifen würde, was unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, würde dadurch die Ansicht entstehen: ‚Winde wehen nicht, Flüsse fließen nicht, Schwangere bringen keine Kinder zur Welt, Mond und Sterne gehen nicht auf und nicht unter, sondern stehen fest wie eine Säule‘?“
„Nein, Herr.“
„Daher ist, was unbeständig ist, Leiden. Wenn das besteht, weil man das ergreift, entsteht die Ansicht: ‚Winde wehen nicht, Flüsse fließen nicht, Schwangere bringen keine Kinder zur Welt, Mond und Sterne gehen nicht auf und nicht unter, sondern stehen fest wie eine Säule.‘ Ist Gefühl … Ist Wahrnehmung … Sind Willensbildungsprozesse … Ist Bewusstsein beständig oder unbeständig?“
„Unbeständig, Herr.“ …
„Aber wenn man nicht ergreifen würde, was unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, würde dadurch die Ansicht entstehen: ‚Winde wehen nicht, Flüsse fließen nicht, Schwangere bringen keine Kinder zur Welt, Mond und Sterne gehen nicht auf und nicht unter, sondern stehen fest wie eine Säule‘?“ „Nein, Herr.“
„Daher ist, was unbeständig ist, Leiden. Wenn das besteht, weil man das ergreift, entsteht die Ansicht: ‚Winde wehen nicht, Flüsse fließen nicht, Schwangere bringen keine Kinder zur Welt, Mond und Sterne gehen nicht auf und nicht unter, sondern stehen fest wie eine Säule.‘“
Winds
At Sāvatthī.
“Mendicants, when what exists, because of grasping what and insisting on what, does the view arise: ‘Winds don’t blow; rivers don’t flow; pregnant women don’t give birth; the moon and stars neither rise nor set, but stand firm like a pillar’?”
“Our teachings are rooted in the Buddha. …”
“When form exists, because of grasping form and insisting on form, the view arises: ‘Winds don’t blow; rivers don’t flow; pregnant women don’t give birth; the moon and stars neither rise nor set, but stand firm like a pillar.’ When feeling … perception … choices … consciousness exists, because of grasping consciousness and insisting on consciousness, the view arises: ‘Winds don’t blow; rivers don’t flow; pregnant women don’t give birth; the moon and stars neither rise nor set, but stand firm like a pillar.’
What do you think, mendicants? Is form permanent or impermanent?”
“Impermanent, sir.” …
“But by not grasping what’s impermanent, suffering, and perishable, would the view arise: ‘Winds don’t blow; rivers don’t flow; pregnant women don’t give birth; the moon and stars neither rise nor set, but stand firm like a pillar’?”
“No, sir.”
“And so, what’s impermanent is suffering. When this exists, grasping at this, the view arises: ‘Winds don’t blow; rivers don’t flow; pregnant women don’t give birth; the moon and stars neither rise nor set, but stand firm like a pillar.’ Is feeling … perception … choices … consciousness permanent or impermanent?”
“Impermanent, sir.” …
“And so, what’s impermanent is suffering. When this exists, grasping at this, the view arises: ‘Winds don’t blow; rivers don’t flow; pregnant women don’t give birth; the moon and stars neither rise nor set, but stand firm like a pillar.’”
Navātasutta
Sāvatthinidānaṁ.
“Kismiṁ nu kho, bhikkhave, sati, kiṁ upādāya, kiṁ abhinivissa evaṁ diṭṭhi uppajjati: ‘na vātā vāyanti, na najjo sandanti, na gabbhiniyo vijāyanti, na candimasūriyā udenti vā apenti vā esikaṭṭhāyiṭṭhitā’”ti?
“Bhagavaṁmūlakā no, bhante, dhammā …pe….
“Rūpe kho, bhikkhave, sati, rūpaṁ upādāya, rūpaṁ abhinivissa evaṁ diṭṭhi uppajjati— na vātā vāyanti …pe… vedanāya sati … saññāya sati … saṅkhāresu sati … viññāṇe sati, viññāṇaṁ upādāya, viññāṇaṁ abhinivissa evaṁ diṭṭhi uppajjati: ‘na vātā vāyanti …pe… esikaṭṭhāyiṭṭhitā’ti.
Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, rūpaṁ niccaṁ vā aniccaṁ vā”ti?
“Aniccaṁ, bhante” …pe…
vipariṇāmadhammaṁ, api nu taṁ anupādāya evaṁ diṭṭhi uppajjeyya: ‘na vātā vāyanti …pe… esikaṭṭhāyiṭṭhitā’”ti?
“No hetaṁ, bhante”.
“Iti kho, bhikkhave, yadaniccaṁ taṁ dukkhaṁ. Tasmiṁ sati, tadupādāya, evaṁ diṭṭhi uppajjati: ‘na vātā vāyanti, na najjo sandanti, na gabbhiniyo vijāyanti, na candimasūriyā udenti vā apenti vā esikaṭṭhāyiṭṭhitā’”ti. “Vedanā … saññā … saṅkhārā … viññāṇaṁ niccaṁ vā aniccaṁ vā”ti?
“Aniccaṁ, bhante” …pe… vipariṇāmadhammaṁ,
api nu taṁ anupādāya evaṁ diṭṭhi uppajjeyya: ‘na vātā vāyanti …pe… esikaṭṭhāyiṭṭhitā’”ti? “No hetaṁ, bhante”.
“Iti kho, bhikkhave, yadaniccaṁ taṁ dukkhaṁ. Tasmiṁ sati, tadupādāya evaṁ diṭṭhi uppajjati: ‘na vātā vāyanti …pe… esikaṭṭhāyiṭṭhitā’”ti.