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SN28.2

1. Das Kapitel mit Sāriputta

1. Sāriputtavagga

Ohne den Geist auszurichten

In Sāvatthī.

Der Ehrwürdige Ānanda sah den Ehrwürdigen Sāriputta und sagte zu ihm:

„Geehrter Sāriputta, deine Sinne sind so klar und deine Hautfarbe ist so rein und hell. Welche Meditation hast du heute geübt?“

„Geehrter, als das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt hatte, trat ich in die zweite Vertiefung ein und verweilte darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten. Aber es kam mir nicht in den Sinn: ‚Ich trete in die zweite Vertiefung ein‘, oder ‚Ich bin in die zweite Vertiefung eingetreten‘, oder ‚Ich trete wieder aus der zweiten Vertiefung heraus‘.“

„Das muss daher kommen, dass der Ehrwürdige Sāriputta Ich-Machen, Mein-Machen und zugrunde liegende Neigung zur Einbildung schon lange vollständig ausgerottet hat. Deshalb kam es ihm nicht in den Sinn: ‚Ich trete in die zweite Vertiefung ein‘, oder ‚Ich bin in die zweite Vertiefung eingetreten‘, oder ‚Ich trete wieder aus der zweiten Vertiefung heraus‘.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).