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SN3.13

2. Das Kapitel über Kinderlosigkeit

2. Dutiyavagga

Ein Kübel Reis

In Sāvatthī.

Zu dieser Zeit nun pflegte der König Pasenadi von Kosala kübelweise gekochten Reis zu essen. Da ging er nach dem Essen zum Buddha, heftig schnaufend. Er verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin.

Und da er wusste, dass der König Pasenadi nach dem Essen heftig schnaufte, sagte der Buddha bei dieser Gelegenheit diese Strophe auf:

„Wenn ein Mensch stets achtsam ist, das rechte Maß beim Essen kennt, lässt sein Unbehagen nach, er altert langsam und schützt sein Leben.“

Nun stand zu dieser Zeit der Vedenstudent Sudassana hinter dem König. Da wandte sich König Pasenadi an ihn: „Bitte, lieber Sudassana, präge dir diese Strophe in Gegenwart des Buddha ein und sage sie jedes Mal auf, wenn mir ein Mahl aufgetragen wird. Ich werde dir eine regelmäßige tägliche Zulage von hundert Talern einrichten.“

„Ja, Majestät“, antwortete Sudassana. Er prägte sich die Strophe in Gegenwart des Buddha ein und sagte sie jedes Mal auf, wenn dem König ein Mahl aufgetragen wurde:

„Wenn ein Mensch stets achtsam ist, das rechte Maß beim Essen kennt, lässt sein Unbehagen nach, er altert langsam und schützt sein Leben.“

Dann gewöhnte sich der König langsam daran, nicht mehr als höchstens einen Becher Reis zu essen. Nach einiger Zeit nahm der König deutlich ab. Er strich mit den Händen über seine Glieder und drückte bei dieser Gelegenheit dieses innige Gefühl aus:

„Auf beide Arten hat der Buddha Anteilnahme für mich: beim Guten in diesem Leben und beim Guten im nächsten Leben.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).