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SN35.123

12. Das Kapitel über die Welt und die Sinnesreize

12. Lokakāmaguṇavagga

Dinge, die das Ergreifen nähren

„Mönche und Nonnen, ich will euch die Dinge lehren, die das Ergreifen nähren, sowie das Ergreifen. Hört zu …

Was sind die Dinge, die das Ergreifen nähren? Und was ist das Ergreifen? Es gibt Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Das nennt man die Dinge, die das Ergreifen nähren. Das Sehnen und Begehren nach ihnen ist das Ergreifen.

Es gibt Töne, die das Ohr erkennt … Es gibt Gerüche, die die Nase erkennt … Es gibt Geschmäcke, die die Zunge erkennt … Es gibt Berührungen, die der Körper erkennt … Es gibt Vorstellungen, die der Geist erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Das nennt man die Dinge, die das Ergreifen nähren. Das Sehnen und Begehren nach ihnen ist das Ergreifen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).