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SN35.136

14. Das Kapitel bei Devadaha

14. Devadahavagga

Bilder mögen (1)

„Mönche und Nonnen, Götter und Menschen mögen Bilder, sie lieben und genießen sie. Aber wenn Bilder zugrunde gehen, schwinden und aufhören, leben Götter und Menschen in Leiden.

Götter und Menschen mögen Töne … Gerüche … Geschmäcke … Berührungen … Vorstellungen, sie lieben und genießen sie. Aber wenn Vorstellungen zugrunde gehen, schwinden und aufhören, leben Götter und Menschen in Leiden.

Der Klargewordene hat bei den Bildern wahrhaftig den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen verstanden, daher mag er sie nicht, liebt und genießt sie nicht. Wenn Bilder zugrunde gehen, schwinden und aufhören, lebt der Klargewordene glücklich.

Der Klargewordene hat bei den Tönen … bei den Gerüchen … bei den Geschmäcken … bei den Berührungen … bei den Vorstellungen wahrhaftig den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen verstanden, daher mag er sie nicht, liebt und genießt sie nicht. Wenn Vorstellungen zugrunde gehen, schwinden und aufhören, lebt der Klargewordene glücklich.“

Das sagte der Buddha. Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

„Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcke Berührungen und Vorstellungen – sie alle – sind erwünscht, willkommen und angenehm, solange man sagen kann, sie bestehen.

Denn in der ganzen Welt mit ihren Göttern erachten sie das als Glück. Und wenn sie aufhören, erachten sie das als Leiden.

Die Edlen haben gesehen, dass Glück das Aufhören substanzieller Wirklichkeit ist. Diese Einsicht, die die Sehenden haben, widerspricht der ganzen Welt.

Was andere als Glück bezeichnen, bezeichnen die Edlen als Leiden. Was andere als Leiden bezeichnen, bezeichnen die Edlen als Glück.

Sieh’, diese Lehre ist schwer zu verstehen, sie verwirrt die Unwissenden. Dunkelheit herrscht für die, die ummantelt sind; Schwärze herrscht für die, die nicht sehen.

Doch die Guten sind unbedeckt wie das Licht für die Sehenden. Auch wenn sie nahe sind, verstehen sie nicht, diese Toren, in der Lehre nicht bewandert.

In den Wunsch nach fortgesetztem Dasein sind sie verstrickt, fließen im Strom des Daseins; in Māras Machtbereich sind sie verstrickt: Sie können diese Lehre nicht wirklich verstehen.

Wer außer den Edlen ist in der Lage, diesen Zustand zu verstehen? Wenn sie diesen Zustand richtig verstanden haben, erlöschen die Unbefleckten vollkommen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).