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SN35.65

7. Das Kapitel mit Migajāla

7. Migajālavagga

Samiddhis Fragen über Māra

Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf, im Bambuswäldchen, am Futterplatz der Eichhörnchen. Da ging der Ehrwürdige Samiddhi zum Buddha … und sagte zu ihm:

„Herr, man spricht von dieser Sache, die ‚Māra‘ genannt wird. Inwiefern gibt es Māra oder was man als Māra kennt?“

„Samiddhi, wo es das Auge gibt, wo es Bilder, Augenbewusstsein und die Dinge gibt, die durch das Augenbewusstsein erkennbar sind, dort ist Māra oder was man als Māra kennt.

Wo es das Ohr gibt, wo es Töne, Ohrbewusstsein und die Dinge gibt, die durch das Ohrbewusstsein erkennbar sind, dort ist Māra oder was man als Māra kennt.

Wo es die Nase gibt, wo es Gerüche, Nasenbewusstsein und die Dinge gibt, die durch das Nasenbewusstsein erkennbar sind, dort ist Māra oder was man als Māra kennt.

Wo es die Zunge gibt, wo es Geschmäcke, Zungenbewusstsein und die Dinge gibt, die durch das Zungenbewusstsein erkennbar sind, dort ist Māra oder was man als Māra kennt.

Wo es den Körper gibt, wo es Berührungen, Körperbewusstsein und die Dinge gibt, die durch das Körperbewusstsein erkennbar sind, dort ist Māra oder was man als Māra kennt.

Wo es den Geist gibt, wo es Vorstellungen, Geistbewusstsein und die Dinge gibt, die durch das Geistbewusstsein erkennbar sind, dort ist Māra oder was man als Māra kennt.

Wo es kein Auge gibt, wo es keine Bilder, kein Augenbewusstsein und keine Dinge gibt, die durch das Augenbewusstsein erkennbar sind, dort ist kein Māra oder was man als Māra kennt.

Wo es kein Ohr … Wo es keine Nase … Wo es keine Zunge … Wo es keinen Körper …

Wo es keinen Geist gibt, wo es keine Vorstellungen, kein Geistbewusstsein und keine Dinge gibt, die durch das Geistbewusstsein erkennbar sind, dort ist kein Māra oder was man als Māra kennt.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).