← SN

SN38.3

1. Das Kapitel mit Jambukhādaka

1. Jambukhādakavagga

Prinzipientreue Rede

„Geehrter Sāriputta, wer in der Welt führt prinzipientreue Rede? Wer in der Welt übt gut? Wer sind in der Welt die Heiligen?“

„Geehrter, die, die Grundsätze lehren, um Gier, Hass und Täuschung aufzugeben, die führen in der Welt prinzipientreue Rede. Die, die für das Ziel üben, Gier, Hass und Täuschung aufzugeben, die üben in der Welt gut. Die, die Gier, Hass und Täuschung aufgegeben haben, an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme sind, dass sie ausgelöscht sind und sich in Zukunft nicht mehr erheben können – die sind in der Welt die Heiligen.“

„Aber, Geehrter, gibt es einen Pfad und eine Übung, um diese Gier, diesen Hass und diese Täuschung aufzugeben?“

„Ja, Geehrter, es gibt einen solchen Pfad.“

„Nun, was ist er?“

„Es ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung. Das ist der Pfad, das ist die Übung, um diese Gier, diesen Hass und diese Täuschung aufzugeben.“

„Das ist ein erlesener Pfad, das ist eine erlesene Übung, um diese Gier, diesen Hass und diese Täuschung aufzugeben. Eben das reicht völlig aus, um beflissen zu sein.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).