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SN4.16

2. Das Kapitel über Herrschaft

2. Dutiyavagga

Almosenschalen

In Sāvatthī.

Da nun leitete der Buddha die Mönche und Nonnen mit einem Dhammavortrag über die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate an, ermunterte, begeisterte und erhob sie. Und diese Mönche und Nonnen gaben acht, gebrauchten den Geist, waren mit ganzem Herzen dabei und spitzten die Ohren.

Da dachte Māra: „Der Asket Gotama leitet die Mönche und Nonnen mit einem Dhammavortrag über die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate an, ermuntert sie, begeistert sie und erhebt sie. Und die Mönche und Nonnen geben acht, gebrauchen den Geist, sind mit ganzem Herzen dabei und spitzen die Ohren. Warum gehe ich nicht hin und führe sie hinters Licht?“

Zu der Zeit waren mehrere Almosenschalen im Freien hingestellt worden. Da nahm Māra der Böse die Gestalt eines Ochsen an und näherte sich diesen Schalen.

Da sagte einer der Mönche zu einem anderen: „Mönch, Mönch, dieser Ochse wird die Schalen zerbrechen.“

Daraufhin sagte der Buddha zu diesem Mönch: „Mönch, das ist kein Ochse. Das ist Māra der Böse, der gekommen ist, um euch hinters Licht zu führen!“

Und der Buddha, in dem Wissen, dass es Māra der Böse war, redete ihn mit einer Strophe an:

„Form, was gefühlt wird und Wahrnehmung, Bewusstsein und was entschieden wird: ‚Das bin ich nicht‘ und ‚Das ist nicht mein‘ – so schwindet für Leidenschaft für sie.

Wenn ihr abgelöst seid und sicher, wenn alle Fesseln überwunden, werden Māra und sein Heer euch niemals finden, auch wenn sie euch überall jagen.“

Da dachte Māra der Böse … Elend und traurig verschwand er eben dort.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).