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SN45.11

2. Das Kapitel über Meditation

2. Vihāravagga

Meditation (1)

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, ich wünsche, für einen halben Monat in Klausur zu gehen. Niemand soll sich mir nähern außer dem, der mir Almosen bringt.“

„Ja, Herr“, antworteten jene Mönche und Nonnen. Und niemand näherte sich ihm außer dem, der ihm Almosen brachte.

Als dann ein halber Monat vergangen war, kam der Buddha aus seiner Klausur und wandte sich an die Mönche und Nonnen:

„Mönche und Nonnen, ich habe einen Teil der Meditation geübt, die ich übte, als ich eben erwacht war. Ich verstehe, dass es Gefühl gibt, das durch falsche Ansicht bedingt ist, und Gefühl, das durch rechte Ansicht bedingt ist; … Gefühl, das durch falsche Versenkung bedingt ist, und Gefühl, das durch rechte Versenkung bedingt ist.

Es gibt Gefühl, das durch Sehnen bedingt ist, durch Denken und durch Wahrnehmung. Solange Sehnen, Denken und Wahrnehmung nicht zur Ruhe gebracht wurden, gibt es Gefühl, das dadurch bedingt ist. Wenn Sehnen, Denken und Wahrnehmung zur Ruhe gebracht wurden, gibt es Gefühl, das dadurch bedingt ist.

Es gibt Einsatz, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist. Wenn dieser Zustand erreicht ist, gibt es auch Gefühl, das dadurch bedingt ist.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).