← SN

SN45.96

9. Das Kapitel mit abgekürzten Texten über den Ganges

9. Gaṅgāpeyyālavagga

Nach-Osten-Neigen (6)

„Mönche und Nonnen, alle großen Flüsse – Ganges, Yamunā, Aciravatī, Sarabhū und Mahī – neigen sich nach Osten, streben nach Osten und richten sich nach Osten aus. Ebenso neigt sich ein Mönch, der den edlen achtfachen Pfad entwickelt und mehrt, zum Erlöschen, strebt zum Erlöschen und richtet sich zum Erlöschen aus.

Und wie neigt sich ein Mönch, der den edlen achtfachen Pfad entwickelt und mehrt, zum Erlöschen, strebt zum Erlöschen und richtet sich zum Erlöschen aus? Da entwickelt ein Mönch rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechten Lebenserwerb, rechten Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung, die sich auf Abgeschiedenheit, Schwinden und Aufhören stützen und zum Loslassen heranreifen. So neigt sich ein Mönch, der den edlen achtfachen Pfad entwickelt und mehrt, zum Erlöschen, strebt zum Erlöschen und richtet sich zum Erlöschen aus.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).