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SN47.30

3. Das Kapitel über Tugend und Beständigkeit

3. Sīlaṭṭhitivagga

Mit Mānadinna

Der gleiche Schauplatz. Zu dieser Zeit nun war der Hausbesitzer Mānadinna mitgenommen, leidend, schwer krank. Er beauftragte einen Mann:

„He, Mann, bitte gehe zum Ehrwürdigen Ānanda …“ …

„Herr, es geht mir nicht leidlich, ich komme nicht zurecht. Der Schmerz ist schrecklich und nimmt zu, er lässt nicht nach, ein Zunehmen ist ersichtlich, kein Nachlassen. Wenn ich solche schmerzhaften Gefühle erlebe, meditiere ich, indem ich einen Aspekt des Körpers beobachte – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Ich meditiere, indem ich einen Aspekt der Gefühle beobachte … indem ich einen Aspekt des Geistes beobachte … indem ich einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachte – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Und von den fünf niederen Fesseln, die vom Buddha gelehrt wurden, sehe ich keine, die ich nicht aufgegeben hätte.“

„Du hast Glück, Hausbesitzer, so großes Glück! Du hast die Frucht der Nichtwiederkehr erklärt.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).