← SN

SN47.40

4. Das Kapitel über das, was von niemand anderem gehört wurde

4. Ananussutavagga

Aufgliederung

„Mönche und Nonnen, ich werde euch die Achtsamkeitsmeditation lehren, die Entwicklung der Achtsamkeitsmeditation und die Übung, die zur Entwicklung der Achtsamkeitsmeditation führt. Hört zu …

Und was ist Achtsamkeitsmeditation? Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet … indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet … indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Das nennt man Achtsamkeitsmeditation.

Und was ist die Entwicklung der Achtsamkeitsmeditation? Da meditiert ein Mönch, indem er den Körper beobachtet, wie er entstehen muss, wie er verschwinden muss, wie er sowohl entstehen als auch verschwinden muss – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Er meditiert, indem er die Gefühle beobachtet … indem er den Geist beobachtet … indem er die natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet, wie sie entstehen müssen, wie sie verschwinden müssen, wie sie sowohl entstehen als auch verschwinden müssen – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Das nennt man die Entwicklung der Achtsamkeitsmeditation.

Und was ist die Übung, die zur Entwicklung der Achtsamkeitsmeditation führt? Es ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung. Das nennt man die Übung, die zur Entwicklung der Achtsamkeitsmeditation führt.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).