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SN51.27

3. Das Kapitel über die Eisenkugel

3. Ayoguḷavagga

Mit Ānanda (1)

In Sāvatthī.

Da ging der Ehrwürdige Ānanda zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

„Herr, was ist übersinnliche Kraft? Was ist die Grundlage übersinnlicher Kraft? Was ist die Entwicklung der Grundlagen übersinnlicher Kraft? Und was ist die Übung, die zur Entwicklung der Grundlagen übersinnlicher Kraft führt?“

„Ānanda, da übt ein Mönch die vielen Arten übersinnlicher Kraft aus: sich vervielfältigen und wieder eins werden … den Körper beherrschen bis hin zur Brahmāwelt. Das nennt man übersinnliche Kraft.

Und was ist die Grundlage übersinnlicher Kraft? Es ist der Pfad und die Übung, die zum Gewinnen übersinnlicher Kraft führen. Das nennt man die Grundlage übersinnlicher Kraft.

Und was ist die Entwicklung der Grundlagen übersinnlicher Kraft? Da entwickelt ein Mönch die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Enthusiasmus … durch Energie … durch Entwicklung des Geistes … durch Untersuchung und mit aktivem Bemühen einhergeht. Das nennt man die Entwicklung der Grundlagen übersinnlicher Kraft.

Und was ist die Übung, die zur Entwicklung der Grundlagen übersinnlicher Kraft führt? Es ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung. Das nennt man die Übung, die zur Entwicklung der Grundlagen übersinnlicher Kraft führt.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).