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SN51.31

3. Das Kapitel über die Eisenkugel

3. Ayoguḷavagga

Über Moggallāna

Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Was denkt ihr, Mönche und Nonnen? Welche Dinge hat der Mönch Moggallāna entwickelt und gemehrt, dass er solche Macht und Stärke besitzt?“

„Unsere Lehren wurzeln im Buddha. Er leitet uns und ist unsere Zuflucht. …“

„Der Mönch Moggallāna wurde so mächtig und gewaltig, weil er vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickelt und mehrt.

Welche vier? Moggallāna entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Enthusiasmus und mit aktivem Bemühen einhergeht. Er denkt: ‚Mein Enthusiasmus wird weder zu lasch noch zu angespannt sein. Und er wird weder innerlich eingeengt noch äußerlich zerstreut sein.‘ Und er meditiert, indem er das Davor und Dahinter wahrnimmt: wie davor, so dahinter; wie dahinter, so davor; wie unten, so oben; wie oben, so unten; wie bei Tag, so bei Nacht; wie bei Nacht, so bei Tag. Und so entwickelt er mit offenem und unverhülltem Herzen einen Geist voller Glanz.

Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Energie … mit Versenkung durch Entwicklung des Geistes … mit Versenkung durch Untersuchung und mit aktivem Bemühen einhergeht. Er denkt: ‚Meine Untersuchung wird weder zu lasch noch zu angespannt sein. Und sie wird weder innerlich eingeengt noch äußerlich zerstreut sein.‘ … Und so entwickelt er mit offenem und unverhülltem Herzen einen Geist voller Glanz. Der Mönch Moggallāna wurde so mächtig und gewaltig, weil er diese vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickelt und mehrt.

Und da er diese vier Grundlagen übersinnlicher Kraft auf diese Art entwickelt und mehrt, kann der Mönch Moggallāna die vielen Arten übersinnlicher Kraft ausüben: sich vervielfältigen und wieder eins werden … den Körper beherrschen bis hin zur Brahmāwelt.

Und da er diese vier Grundlagen übersinnlicher Kraft auf diese Art entwickelt und mehrt, erlangt der Mönch Moggallāna mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).