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SN7.13

2. Das Kapitel über Laienschüler

2. Upāsakavagga

Mit Devahita

In Sāvatthī.

Zu dieser Zeit nun war der Buddha von schmerzhaften Winden geplagt. Der Ehrwürdige Upavāna pflegte ihn.

Da sagte der Buddha zu Upavāna: „Bitte, Upavāna, finde etwas heißes Wasser für mich.“

„Ja, Herr“, antwortete Upavāna. Er kleidete sich an, nahm Schale und Robe, ging zum Haus des Brahmanen Devahita und stellte sich schweigend zur Seite hin.

Devahita sah ihn da stehen und redete ihn mit einer Strophe an:

„Schweigend steht der werte Herr, geschoren, in die äußere Robe gehüllt. Was willst du? Wonach suchst du? Um worum zu bitten, bist du hergekommen?“

„Der Vollendete, der Heilige in der Welt, der Abgeklärte ist von schmerzhaften Winden geplagt. Wenn es hier heißes Wasser gibt, gib es dem Abgeklärten, Brahmane.

Dem, der von den Verehrungswürdigen verehrt, von den Ehrenwerten geehrt und von den der Wertschätzung Würdigen wertgeschätzt wird, ihm möchte ich es bringen.“

Da beauftragte der Brahmane Devahita einen Mann, eine Tragestange mit heißem Wasser zu holen. Er gab Upavāna außerdem einen Krug mit Melasse.

Da ging der Ehrwürdige Upavāna zum Buddha und badete ihn mit dem heißen Wasser. Dann rührte er Melasse in heißes Wasser und gab sie dem Buddha. Da klang die Krankheit des Buddha ab.

Da ging der Brahmane Devahita zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und redete den Buddha mit einer Strophe an:

„Wo soll man eine vorhandene Spende geben? Wo ist eine Gabe äußerst fruchtbar? Wie stellt ein Opferspender den Erfolg seiner religiösen Gabe sicher?“

„Er kennt seine früheren Leben, sieht Himmel und verlorene Orte und hat das Ende der Wiedergeburt erreicht, ein Abgeklärter mit vollkommener Einsicht:

Hier soll man eine vorhandene Spende geben; was hier gegeben wird, ist äußerst fruchtbar. So stellt ein Opferspender den Erfolg seiner religiösen Gabe sicher.“

Daraufhin sagte der Brahmane Devahita zum Buddha: „Vortrefflich, werter Gotama! … Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).