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SN7.3

1. Das Kapitel über die Vollendeten

1. Arahantavagga

Mit Bhāradvāja dem Teufel

Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf, im Bambuswäldchen, am Futterplatz der Eichhörnchen. Der Brahmane Bhāradvāja der Teufel hörte das Gerücht, dass ein Brahmane aus dem Bhāradvāja-Stamm in Gegenwart des Asketen Gotama aus dem Haus fortgezogen sei ins hauslose Leben. Zornig und aufgebracht ging er zum Buddha und beschimpfte und beleidigte ihn mit ruppigen, harten Worten.

Doch als er geendet hatte, schwieg der Buddha.

Da sagte Bhāradvāja der Teufel zum Buddha: „Du bist geschlagen, Asket! Du bist geschlagen!“

„‚Ha! Ich habe gewonnen!‘, denkt der Tor, wenn er mit harten Worten spricht. Geduld ist der wahre Sieg für die, die verstehen.

Wenn du auf einen zornigen Menschen zornig wirst, machst du nur alles schlimmer für dich. Wenn du auf einen zornigen Menschen nicht zornig wirst, gewinnst du die Schlacht, die schwer zu gewinnen ist.

Wenn du weißt, dass der andere zornig ist, handelst du zum Wohl beider, deinem eigenen und dem des anderen, wenn du achtsam bist und ruhig bleibst.

Menschen, die nicht mit der Lehre vertraut sind, halten einen, der beide heilt, sich selbst und den anderen, für einen Toren.“

Daraufhin sagte der Brahmane Bhāradvāja der Teufel zum Buddha: „Vortrefflich, werter Gotama! …“ … Und der Ehrwürdige Bhāradvāja wurde einer der Vollendeten.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).