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SN9.2

1. Das Kapitel über den Wald

1. Vanavagga

Einsatz

Einmal hielt sich einer der Mönche im Land der Kosaler in einem gewissen Waldstück auf.

Zu dieser Zeit ging dieser Mönch zu seiner Meditation des Tages, doch er schlief ein. Eine Gottheit, die in diesem Waldstück hauste, fühlte Anteilnahme für diesen Mönch und war auf sein Wohl bedacht. Sie begab sich zu ihm in der Absicht, ihn aufzurütteln, und redete ihn in Strophen an:

„Steh auf, Mönch! Warum liegst du da? Was hilft es dir, zu schlafen? Wie kann ein Geplagter schlummern, wenn er verletzt ist, von einem Pfeil getroffen?

Das Vertrauen, mit dem du aus dem Haus fortgezogen bist ins hauslose Leben, sollst du vertiefen. Gerate nicht in den Bann des Schlafes.“

„Unbeständig und brüchig sind Sinnenfreuden, dennoch fallen Einfaltspinsel darauf herein. Die unter den Gebundenen frei sind und nicht anhänglich: Warum soll man einen Hauslosen belästigen?

Durch Beseitigung von Sehnen und Begehren, durch Übersteigen der Unwissenheit wurde dieses Erkennen vollkommen geläutert: Warum soll man einen Hauslosen belästigen?

Indem er Unwissenheit mit Wissen zerbricht, indem er die Befleckungen auflöst, ist er ohne Kummer, ohne Bedrängnis: Warum soll man einen Hauslosen belästigen?

Energisch, entschlossen, stets beharrlich fest, er strebt nach dem Erlöschen: Warum soll man einen Hauslosen belästigen?“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).