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AN 1.316-332

26. Das dritte Kapitel über ein Ding

26. Tatiyavagga

316

„Eine Person, Mönche und Nonnen, erscheint in der Welt zum Schaden und Unglück vieler Menschen, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen. Wer ist diese eine Person? Jemand mit falscher Ansicht, dessen Blickwinkel verzerrt ist. Er bringt viele Menschen von der wahren Lehre ab und verankert sie in falschen Lehren. Das ist die eine Person, Mönche und Nonnen, die zum Schaden und Unglück vieler Menschen, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen in der Welt erscheint.“

317

„Eine Person, Mönche und Nonnen, erscheint in der Welt zum Nutzen und Glück vieler Menschen, für das Volk, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen. Wer ist diese eine Person? Jemand mit rechter Ansicht, dessen Blickwinkel unverfälscht ist. Er bringt viele Menschen von falschen Lehren ab und verankert sie in wahren Lehren. Das ist die eine Person, Mönche und Nonnen, die zum Nutzen und Glück vieler Menschen, für das Volk, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen in der Welt erscheint.“

318

„Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das so sehr zu tadeln ist wie falsche Ansicht. Falsche Ansicht ist von allen Dingen am meisten zu tadeln.“

319

„Mönche und Nonnen, ich sehe keine andere Person, die so zum Schaden und Unglück vieler Menschen handelt, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen, wie dieser unnütze Mann, der Bambusstab-Asket. Wie wenn man an der Mündung eines Flusses eine Falle aufstellen würde: Sie brächte vielen Fischen Schaden, Leiden, Ruin und Verhängnis. Ebenso ist dieser unnütze Mann, der Bambusstab-Asket, eine Menschenfalle, so scheint es mir. Er ist zum Schaden, Leiden, Ruin und Verhängnis vieler Wesen in der Welt erschienen.“

320

„Mönche und Nonnen, derjenige, der jemandem zu einer schlecht erklärten Lehre und Schulung rät, derjenige, dem dazu geraten wird, und derjenige, der danach übt, sie alle fließen über von viel Verderbnis. Warum ist das so? Weil die Lehre schlecht erklärt ist.“

321

„Mönche und Nonnen, derjenige, der jemandem zu einer gut erklärten Lehre und Schulung rät, derjenige, dem dazu geraten wird, und derjenige, der danach übt, sie alle fließen über von viel Verdienst. Warum ist das so? Weil die Lehre gut erklärt ist.“

322

„Mönche und Nonnen, in einer schlecht erklärten Lehre und Schulung soll der Spender Mäßigung kennen, nicht der Empfänger. Warum ist das so? Weil die Lehre schlecht erklärt ist.“

323

„Mönche und Nonnen, in einer gut erklärten Lehre und Schulung soll der Empfänger Mäßigung kennen, nicht der Spender. Warum ist das so? Weil die Lehre gut erklärt ist.“

324

„Mönche und Nonnen, in einer schlecht erklärten Lehre und Schulung geht es einem energischen Menschen schlecht. Warum ist das so? Weil die Lehre schlecht erklärt ist.“

325

„Mönche und Nonnen, in einer gut erklärten Lehre und Schulung geht es einem trägen Menschen schlecht. Warum ist das so? Weil die Lehre gut erklärt ist.“

326

„Mönche und Nonnen, in einer schlecht erklärten Lehre und Schulung geht es einem trägen Menschen gut. Warum ist das so? Weil die Lehre schlecht erklärt ist.“

327

„Mönche und Nonnen, in einer gut erklärten Lehre und Schulung geht es einem energischen Menschen gut. Warum ist das so? Weil die Lehre gut erklärt ist.“

328

„So wie, Mönche und Nonnen, selbst eine winzige Menge Fäkalien noch immer stinkt, ebenso kann ich auch nicht ein winziges bisschen fortgesetztes Dasein gutheißen, und sei es nur für die Dauer eines Fingerschnippens.“

329–332

„So wie selbst eine winzige Menge Urin, Spucke, Eiter oder Blut noch immer stinkt, ebenso kann ich auch nicht ein winziges bisschen fortgesetztes Dasein gutheißen, und sei es nur für die Dauer eines Fingerschnippens.“

Übersetzung: Deutsch (Ayyā Sabbamittā), English (Bhikkhu Sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).

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