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AN 1.575-615

30. Das Kapitel über Achtsamkeit auf den Körper

30. Kāyagatāsativagga

575

„Mönche und Nonnen, so, wie jeder, der an das Weltmeer denkt, dabei alle Ströme einschließt, die in es münden, ebenso schließt jeder, der Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, dabei alle die tauglichen Eigenschaften ein, die für das Klarwerden eine Rolle spielen.“

576–582

„Ein Ding, Mönche und Nonnen, führt, wenn es entwickelt und gemehrt wird, zu einem Gefühl großer Dringlichkeit … zu großem Segen … zu einem großen Refugium vor dem Joch … zu Achtsamkeit und Situationsbewusstsein … zum Erkennen und Sehen … zu seliger Meditation in diesem Leben … zum Erlangen der Frucht von Wissen und Freiheit. Welches eine Ding? Achtsamkeit auf den Körper. Dieses eine Ding führt, wenn es entwickelt und gemehrt wird, zu einem Gefühl großer Dringlichkeit … zu großem Segen … zu einem großen Refugium vor dem Joch … zu Achtsamkeit und Situationsbewusstsein … zum Erkennen und Sehen … zu seliger Meditation in diesem Leben … zum Erlangen der Frucht von Wissen und Freiheit.“

583

„Wenn ein Ding entwickelt und gemehrt wird, Mönche und Nonnen, werden Körper und Geist still, Denken und Erwägen legen sich und alle Eigenschaften, die für das Klarwerden eine Rolle spielen, werden vollständig entwickelt. Welches eine Ding? Achtsamkeit auf den Körper. Wenn dieses eine Ding entwickelt und gemehrt wird, werden Körper und Geist still, Denken und Erwägen legen sich und alle Eigenschaften, die für das Klarwerden eine Rolle spielen, werden vollständig entwickelt.“

584

„Wenn ein Ding entwickelt und gemehrt wird, Mönche und Nonnen, entstehen untaugliche Eigenschaften nicht, und wenn sie bereits entstanden sind, lösen sie sich auf. Welches eine Ding? Achtsamkeit auf den Körper. Wenn dieses eine Ding entwickelt und gemehrt wird, entstehen untaugliche Eigenschaften nicht, und wenn sie bereits entstanden sind, lösen sie sich auf.“

585

„Wenn ein Ding entwickelt und gemehrt wird, Mönche und Nonnen, entstehen taugliche Eigenschaften, und wenn sie entstanden sind, wachsen sie und nehmen zu. Welches eine Ding? Achtsamkeit auf den Körper. Wenn dieses eine Ding entwickelt und gemehrt wird, entstehen taugliche Eigenschaften, und wenn sie entstanden sind, wachsen sie und nehmen zu.“

586–590

„Wenn ein Ding entwickelt und gemehrt wird, Mönche und Nonnen, löst sich Unwissenheit auf, Wissen erscheint, die Einbildung ‚ich bin‘ löst sich auf, die zugrunde liegenden Neigungen werden ausgerottet und die Fesseln lösen sich auf. Welches eine Ding? Achtsamkeit auf den Körper. Wenn dieses eine Ding entwickelt und gemehrt wird, löst sich Unwissenheit auf, Wissen erscheint, die Einbildung ‚ich bin‘ löst sich auf, die zugrunde liegenden Neigungen werden ausgerottet und die Fesseln lösen sich auf.“

591–592

„Ein Ding, Mönche und Nonnen, führt, wenn es entwickelt und gemehrt wird, zur Zerstörung durch Weisheit … zum vollkommenen Erlöschen ohne Nahrung für Ergreifen. Welches eine Ding? Achtsamkeit auf den Körper. Dieses eine Ding führt, wenn es entwickelt und gemehrt wird, zur Zerstörung durch Weisheit … zum vollkommenen Erlöschen ohne Nahrung für Ergreifen.“

593–595

„Wenn ein Ding entwickelt und gemehrt wird, kommt es zum Durchdringen vieler Elemente … zum Durchdringen vielfältiger Elemente … zur Aufgliederung vieler Elemente. Welches eine Ding? Achtsamkeit auf den Körper. Wenn dieses eine Ding entwickelt und gemehrt wird, kommt es zum Durchdringen vieler Elemente … zum Durchdringen vielfältiger Elemente … zur Aufgliederung vieler Elemente.“

596–599

„Ein Ding, Mönche und Nonnen, führt, wenn es entwickelt und gemehrt wird, zum Erlangen der Frucht des Stromeintritts … der Frucht der Einmalwiederkehr … der Frucht der Nichtwiederkehr … der Frucht der Vollendung. Welches eine Ding? Achtsamkeit auf den Körper. Dieses eine Ding führt, wenn es entwickelt und gemehrt wird, zum Erlangen der Frucht des Stromeintritts … der Frucht der Einmalwiederkehr … der Frucht der Nichtwiederkehr … der Frucht der Vollendung.“

600–615

„Ein Ding, Mönche und Nonnen, führt, wenn es entwickelt und gemehrt wird, zum Erlangen von Weisheit … zum Anwachsen von Weisheit … zur Zunahme von Weisheit … zu großer Weisheit … zu umfassender Weisheit … zu Weisheit in Fülle … zu tiefgründiger Weisheit … zu außerordentlicher Weisheit … zu ausgedehnter Weisheit … zu beträchtlicher Weisheit … zu schneller Weisheit … zu heller Weisheit … zu lachender Weisheit … zu flinker Weisheit … zu scharfer Weisheit … zu durchdringender Weisheit. Welches eine Ding? Achtsamkeit auf den Körper. Dieses eine Ding führt, wenn es entwickelt und gemehrt wird, zum Erlangen von Weisheit … zum Anwachsen von Weisheit … zur Zunahme von Weisheit … zu großer Weisheit … zu umfassender Weisheit … zu Weisheit in Fülle … zu tiefgründiger Weisheit … zu außerordentlicher Weisheit … zu ausgedehnter Weisheit … zu beträchtlicher Weisheit … zu schneller Weisheit … zu heller Weisheit … zu lachender Weisheit … zu flinker Weisheit … zu scharfer Weisheit … zu durchdringender Weisheit.“

Übersetzung: Deutsch (Ayyā Sabbamittā), English (Bhikkhu Sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).

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