CP12
Das Kapitel über einen Elefanten
Hatthināgavagga
Die Vollkommenheit der Tugend (2)
Bhūridattas Verhalten
„Und wiederum, als ich Bhūridatta war, ein Drache von großer übersinnlicher Kraft, ging ich zusammen mit dem Großen König Virūpakkha zu einer himmlischen Welt.
Dort sah ich Götter, die ganz der Freude hingegeben waren. Um in diesen Himmel zu kommen, nahm ich das Einhalten der Tugend auf.
Nachdem ich für meine körperlichen Bedürfnisse gesorgt und genug gegessen hatte, um auszukommen, entschloss ich mich zu den vier Faktoren und legte mich auf einen Termitenhügel mit dem Gedanken:
‚Meine äußere und innere Haut, mein Fleisch, meine Sehnen und Knochen: Wer dafür Verwendung hat, dem sind sie schon gegeben; er nehme sie bitte.‘
Als ich dort lag, griff mich der undankbare Ālampāyana. Er steckte mich in einen Korb und ließ mich an allen möglichen Orten auftreten.
Obwohl ich in einen Korb gesteckt und von seinen Händen zusammengedrückt wurde, wurde ich nicht zornig auf Ālampāyana aus Furcht vor einem Bruch meiner Tugend.
Mein eigenes Leben aufzugeben war leicht wie ein Grashalm. Die Grundsätze meiner Tugend zu übertreten, war, als ob man die Erde umdrehen wollte.
In hundert Leben nacheinander sollte ich mein eigenes Leben aufgeben. Niemals hätte ich um der vier Erdteile willen meine Tugend verletzt.
Um des Bewahrens meiner Tugend willen, und um meine Vollkommenheit der Tugend zu erfüllen, ließ ich nicht zu, dass mein Geist umschlug, selbst als ich in einen Korb gesteckt wurde.“
The Perfection of Ethics (2nd)
The Dragon Bhūridatta’s Conduct
“Then again when I was Bhūridatta, a dragon of great psychic power, together with Virūpakkha the Great King I went to a heavenly realm.
There I saw gods wholly given over to pleasure. For the sake of going to that heaven, I undertook the observance of ethics.
After tending to me physical needs, and eating enough to get by, I resolved on the four factors, and lay down atop a termite mound, thinking:
‘My outer skin and inner, flesh, sinews and bones: whoever has use for these, they are already given, please take them.’
While lying there the ingrate Ālampāyana grabbed me. He threw me in a basket and made me perform in places all over.
Though thrown in a basket and crushed by his hands, I did not get upset with Ālampāyana, for fear of breaking my ethics.
To give up my own life was as light as a blade of grass. To transgress my ethical principles was like overturning the earth.
In a hundred successive lives I would give up my own life. I would not even violate my ethics for the sake of the four continents.
For the sake of protecting ethics, and fulfilling my perfection of ethics, I did not let my mind change, even when thrown in a basket.”
Sīlapāramī 2
Bhūridattacariya
“Punāparaṁ yadā homi, bhūridatto mahiddhiko; Virūpakkhena mahāraññā, devalokamagañchahaṁ.
Tattha passitvāhaṁ deve, ekantaṁ sukhasamappite; Taṁ saggagamanatthāya, sīlabbataṁ samādiyiṁ.
Sarīrakiccaṁ katvāna, bhutvā yāpanamattakaṁ; Caturo aṅge adhiṭṭhāya, semi vammikamuddhani.
‘Chaviyā cammena maṁsena, Nahāruaṭṭhikehi vā; Yassa etena karaṇīyaṁ, Dinnaṁyeva harātu so’.
Saṁsito akataññunā, ālampāyano mamaggahi; Peḷāya pakkhipitvāna, kīḷeti maṁ tahiṁ tahiṁ.
Peḷāya pakkhipantepi, sammaddantepi pāṇinā; Ālampāyane na kuppāmi, sīlakhaṇḍabhayā mama.
Sakajīvitapariccāgo, tiṇato lahuko mama; Sīlavītikkamo mayhaṁ, pathavīuppatanaṁ viya.
Nirantaraṁ jātisataṁ, cajeyyaṁ mama jīvitaṁ; Neva sīlaṁ pabhindeyyaṁ, catuddīpāna hetupi.
Api cāhaṁ sīlarakkhāya, Sīlapāramipūriyā; Na karomi citte aññathattaṁ, Pakkhipantampi peḷake”ti.