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CP13

Das Kapitel über einen Elefanten

Hatthināgavagga

Die Vollkommenheit der Tugend (3)

Das Verhalten des Drachen Campeyyaka

„Und wiederum, als ich Campeyyaka war, ein Drache von großer übersinnlicher Kraft, war ich gerecht, mit Regeln und Gelübden ausgerüstet.

Und der Schlangenbeschwörer, der mich fing, lebte rechtschaffen, hielt den Besinnungstag ein und ließ mich am königlichen Tor auftreten.

An welche Farbe er auch dachte, blau, gelb oder rot, ich entsprach seinem Wunsch und erschien so, wie er es dachte.

Ich konnte trockenes Land in Wasser verwandeln und Wasser in trockenes Land. Wenn ich auf ihn zornig geworden wäre, hätte ich ihn in einem Augenblick in Asche verwandeln können.

Wenn ich im Bann meiner Gedanken gewesen wäre, wäre ich von meiner Tugend abgefallen. Aber wer von der Tugend abgefallen ist, hat beim höchsten Ziel keinen Erfolg.

Gerne soll dieser Körper zerbrochen werden! Soll er doch eben an dieser Stelle in Stücke geschlagen werden! Nicht einmal deshalb würde ich meine Tugend übertreten, wenn er wie Heu umhergestreut würde.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).