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Cp 17

Mātaṅgas Verhalten

Mātaṅgacariya

aus: Das Kapitel über einen Elefanten

Die Vollkommenheit der Tugend (7)

Mātaṅgas Verhalten

„Und wiederum, als ich
ein Filzhaarasket war, der strenge inbrünstige Buße übte –
Mātaṅga war mein Name –,
da war ich tugendhaft und gesammelt.

Ein Brahmane und ich lebten beide
an einem Ufer am Ganges.
Ich hielt mich stromaufwärts auf,
der Brahmane stromabwärts.

Indem er am Flussufer entlangging,
sah er flussaufwärts meine Klause.
Dann beschimpfte und verfluchte er mich,
dass mein Kopf in sieben zerspringen sollte.

Wenn ich auf ihn zornig würde
und nicht Sorge für meine Tugend trüge,
so hätte ich mit nur einem Blick
ihn in Asche verwandeln können.

Aber als er mich damals
so zornig und mit gehässigem Herzen verfluchte,
fiel es gerade zurück auf seinen Kopf:
Ich befreite ihn von diesem Joch.

Ich bewahrte meine Tugend,
nicht mein Leben.
Damals war ich wohl tugendhaft,
denn es war nur um des Erwachens willen.“

Übersetzung: Deutsch (Ayyā Sabbamittā), English (Bhikkhu Sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).

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