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Cp 2

Saṅkhas Verhalten

Saṅkhacariya

aus: Das Kapitel mit Akitti

Die Vollkommenheit des Gebens (2)

Saṅkhas Verhalten

„Und wiederum,
als ich ein Brahmane mit Namen Saṅkha war
und das große Weltmeer überqueren wollte,
war ich auf dem Weg zum Hafen.

Dort sah ich jenseits des Weges
einen Selbst-Erwachten, unbesiegt,
über eine Wüstenstraße wandern,
deren Boden heiß und rau war.

Als ich ihn jenseits des Weges sah,
dachte ich so:
‚Ein Feld ist erschienen
für einen Geborenen, der Verdienst wünscht.

Wenn nun ein Bauer,
der ein fruchtbares Feld sähe,
darauf nicht säen würde,
wäre es einer, der kein Korn braucht.

Ebenso bin ich, wenn ich, da ich Verdienst wünsche,
ein unübertreffliches, erstklassiges Feld sehe,
hier keinen Dienst erweise,
keiner, der Verdienst braucht.

Oder wenn ein Minister, der das königliche Siegel
der Herrschaft über die Menschen am Hof wünscht,
diesen kein Geld und Getreide gibt,
so schwindet seine Autorität.

Ebenso werde ich, wenn ich, da ich Verdienst wünsche,
einen überaus würdigen Empfänger sehe,
ihm keine Gaben spende,
an Verdienst abnehmen.‘

Als ich so nachdachte,
nahm ich meine Sandalen
und beugte mich zu seinen Füßen,
gab ihm einen Schirm und Sandalen.

Obwohl ich hundertmal
zarter und verhätschelter war als er,
erfüllte ich meine Großzügigkeit
und gab ihm so.“

Übersetzung: Deutsch (Ayyā Sabbamittā), English (Bhikkhu Sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).

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