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CP20

Das Kapitel über einen Elefanten

Hatthināgavagga

Die Vollkommenheit der Tugend (10)

Saṅkhapālas Verhalten

„Und wiederum war ich da Saṅkhapāla, ein Drache von großer übersinnlicher Kraft mit mörderischen Reißzähnen und tödlichem Gift, doppelzüngig, der Fürst der Schlangen.

An einer Kreuzung an der Landstraße, die gedrängt voller Menschen war, entschloss ich mich zu den vier Faktoren und nahm dort meinen Aufenthalt.

‚Meine äußere und innere Haut, mein Fleisch, meine Sehnen und Knochen: Wer dafür Verwendung hat, dem sind sie schon gegeben; er nehme sie bitte.‘

Als Leute aus dem Bhoja-Volk mich sahen, diese gewalttätigen und mitleidlosen Jäger, kamen sie dort zu mir mit Knütteln und Hämmern in den Händen.

Nachdem sie mir Nase, Schwanz und Rückgrat durchbohrt und mich an eine Stange gebunden hatten, trugen mich die Bhoja-Leute fort.

Die Erde von einem Meer zum anderen mit ihren Wäldern und Bergen: Wenn ich gewollt hätte, hätte ich sie eben da mit einem Stoß aus meiner Nase verbrennen können.

Auch wenn ich mit Pflöcken aufgespießt und mit Messern gestochen wurde, wurde ich nicht zornig auf die Bhoja-Leute: Das ist meine Vollkommenheit der Tugend.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).