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CP23

Das Kapitel mit Yudhañjaya

Yudhañjayavagga

Die Vollkommenheit der Entsagung (3)

Ayogharas Verhalten

„Und wiederum, als ich der echte Sohn des Königs von Kāsi war, wuchs ich in einem Haus aus Eisen auf, daher wurde ich Ayoghara genannt.

‚Dein Leben war schmerzhaft, da du in Gefangenschaft aufgezogen wurdest. Heute, mein Sohn, herrsche über die Gesamtheit dieses Landes.‘

Ich verbeugte mich vor den Bürgern von Stadt und Land, vor dem König und seinen Leuten, dann erhob ich meine zusammengelegten Hände und sagte Folgendes:

‚Alle Geschöpfe auf dieser Erde, die Niederen, Mittleren oder Hohen, sind ungeschützt in ihrem eigenen Heim, in dem sie mit ihren Familien aufwuchsen.

Ich war einzigartig in der Welt, da ich in Gefangenschaft aufgezogen wurde. Ich wuchs in einem Haus aus Eisen auf, von Sonne und Mond schwach erleuchtet.

Mit faulendem Aas angefüllt, so entkam ich dem Schoß meiner Mutter und wurde dann zu scheußlicherem Leiden in ein eisernes Haus gestoßen.

Da ich in so entsetzlich schreckliches Leiden gefallen bin, wenn ich da Königtum begehrte, wäre ich der Schlimmste der Schlimmen.

Ich habe genug vom Körper, ich brauche kein Königtum. Ich werde das Verlöschen suchen, wo der Tod mich nicht zermalmen kann.‘

Als ich so nachdachte und die große Menge jammerte, da ging ich in das Waldstück hinein, wie ein Elefantenbulle, der seine Stricke zerreißt.

Es war nicht, weil ich meine Eltern nicht mochte, noch weil ich großen Ruhm nicht mochte, sondern weil mir Allwissenheit kostbar war, darum entsagte ich dem Königtum.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).