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DHP1-20

Dhammasprüche 1–20

Dhammapada

1. Das Kapitel mit Paaren

Absicht formt Erfahrungen;

Absicht formt Erfahrungen;

„Man hat mich beschimpft, man hat mich geschlagen!

„Man hat mich beschimpft, man hat mich geschlagen!

Denn niemals wird Hass

Wenn andere das nicht verstehen,

Die, die das Schöne betrachten,

Die, die das Abstoßende betrachten,

Wer, selbst nicht frei von Flecken,

Wer all seine Flecken ausgespien hat,

Sie halten das Unwesentliche für wesentlich

Sie haben das Wesentliche als wesentlich erkannt

Geradeso wie in ein schlecht gedecktes Haus

Geradeso wie in ein gut gedecktes Haus

Hier ist er bekümmert, drüben ist er bekümmert:

Hier ist er erfreut, drüben ist er erfreut:

Hier ist er gequält, drüben ist er gequält:

Hier ist er entzückt, drüben ist er entzückt:

So viele Schriften er auch aufsagt,

Auch wenn er nur wenige Schriften aufsagt, Absicht kommt zuerst, von Absicht sind sie gemacht. Absicht kommt zuerst, von Absicht sind sie gemacht. Man hat mich bezwungen, man hat mich beraubt!“ Man hat mich bezwungen, man hat mich beraubt!“ durch Hass beigelegt; so wollen wir, die wir verstehen, die Sinne unbeherrscht, die Sinne wohl beherrscht, die ocker gefärbte Robe trägt, in der Tugend stetig, und sehen das Wesentliche als unwesentlich an: und das Unwesentliche als unwesentlich: der Regen eindringt, der Regen nicht eindringt, Ein Übeltäter ist auf beiden Seiten bekümmert. Wer Gutes tut, erfreut sich auf beiden Seiten. Ein Übeltäter ist auf beiden Seiten gequält. Wer Gutes tut, ist auf beiden Seiten entzückt. wenn ein nachlässiger Mensch sie nicht anwendet, wenn ein Mensch im Einklang mit der Lehre lebt, Wenn man aus unlauterer Absicht Wenn man aus reiner Absicht Für die, die so hadern, Für die, die nicht so hadern, durch Liebe wird er beigelegt: uns in dieser Hinsicht zügeln; beim Essen ohne Maß, mit Maß beim Essen, ohne Selbstbeherrschung und Wahrheit, wer Selbstbeherrschung und Wahrheit besitzt, Sie erfassen das Wesentliche nicht, Sie erfassen das Wesentliche, so dringt in den unentwickelten Geist so dringt in den gut entwickelten Geist Er ist bekümmert und missgelaunt, Er erfreut sich und feiert, Er ist gequält, wenn er an das Schlechte denkt, das er getan hat, Er ist entzückt, wenn er an das Gute denkt, das er getan hat, so versäumt er, wie ein Kuhhirte, der anderer Leute Kühe zählt, wenn er Gier, Hass und Täuschung aufgegeben hat, redet oder handelt, redet oder handelt, kommt der Hass nie zur Ruhe. kommt der Hass zur Ruhe. Das ist eine Lehre von alters her. denn so wird Unfrieden beigelegt. träge, mit wenig Energie: vertrauensvoll und energisch: ist der ockerfarbenen Robe nicht würdig. ist der ockerfarbenen Robe wahrhaft würdig. denn falsches Denken ist ihr Lebensraum. denn rechtes Denken ist ihr Lebensraum. Wollust ein. Wollust nicht ein. wenn er seine eigenen unlauteren Taten sieht. wenn er seine eigenen reinen Taten sieht. und wenn er zu einem schlechten Ort geht, ist er umso mehr gequält. und wenn er zu einem guten Ort geht, ist er umso mehr entzückt. die Segnungen des Asketenlebens. mit tiefem Verstehen und gut befreitem Herzen, folgt einem Leiden folgt einem Glück Sie wirft Māra nieder Māra kann sie nicht niederwerfen, wenn er kein Hier und kein Jenseits ergreift, wie das Rad dem Fuß des Ochsen. wie ein Schatten, der niemals weicht. wie der Wind einen schwachen Baum. wie der Wind einen Felsenberg. so hat er teil an den Segnungen des Asketenlebens.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).