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Dhp 179-196

14. Das Kapitel über die Buddhas

Buddhavagga

aus: Dhammasprüche 179–196

14. Das Kapitel über die Buddhas

Der, dessen Sieg niemand zunichtemachen kann,
einen Sieg, der in der ganzen Welt unerreicht ist –
anhand von welcher Spur willst du diesen Buddha verfolgen,
der in seinem unendlichen Revier keine Spur hinterlässt?

Vom Verlangen, der Spinnerin, der Klammernden, hat er nichts:
Wo kann er da verfolgt werden?
Anhand von welcher Spur willst du diesen Buddha verfolgen,
der in seinem unendlichen Revier keine Spur hinterlässt?

Die Bedächtigen, die begierig nach Vertiefung sind,
die den Frieden der Entsagung lieben,
die Buddhas, die stets Achtsamen,
werden selbst von den Göttern beneidet.

Geburt als Mensch zu erlangen ist schwer,
schwer ist das Leben der Sterblichen;
es ist schwer, die wahre Lehre zu hören:
Dass Buddhas erscheinen, ist schwer.

Nichts Schlechtes tun,
sich das Gute zu eigen machen
und den Geist läutern:
Das ist die Anleitung der Buddhas.

Geduldiges Annehmen ist die höchste Inbrunst.
Erlöschen ist das Höchste, sagen die Buddhas.
Kein wahrer Hausloser verletzt jemand anderen,
noch tut ein Asket jemand anderem weh.

Niemanden schlecht machen oder ihm Leid zufügen,
Zügelung in der Ordenssatzung,
Maßhalten beim Essen,
in abgelegener Unterkunft leben
und sich dem höheren Geist weihen:
Das ist die Anleitung der Buddhas.

Selbst wenn es Geld regnen würde,
wärst du nicht satt an Sinnenfreuden.
Ein kluger Mensch versteht die Sinnenfreuden,
die wenig Befriedigung und viel Leiden bringen.

So findet er selbst an himmlischen Freuden
kein Vergnügen.
Ein Schüler des vollkommen erwachten Buddha
erfreut sich an der Auflösung des Verlangens.

So viele nehmen Zuflucht
zu Bergen und Waldstücken,
zu Heiligtümern in gepflegten Parks;
diese Menschen sind von Furcht getrieben.

Doch eine solche Zuflucht ist kein Refugium,
sie ist nicht die höchste Zuflucht.
Wenn man zu ihr Zuflucht nimmt,
wird man nicht von allem Leiden erlöst.

Wer zum Buddha Zuflucht genommen hat,
zu seiner Lehre und zum Saṅgha,
sieht die vier edlen Wahrheiten
mit rechter Weisheit:

das Leiden, des Leidens Entstehen,
des Leidens Überwindung
und den edlen achtfachen Pfad,
der zum Stillen des Leidens führt.

Eine solche Zuflucht ist ein Refugium,
sie ist die höchste Zuflucht.
Wenn man zu ihr Zuflucht nimmt,
wird man von allem Leiden erlöst.

Es ist schwer, einen Vollblutmenschen zu finden:
Sie werden nicht überall geboren.
Eine Familie, in der ein Bedächtiger geboren wird,
gedeiht im Glück.

Ein Glück, das Erscheinen von Buddhas!
Ein Glück, das Lehren des Dhamma!
Ein Glück, die Harmonie des Saṅgha!
Die Inbrunst derer, die harmonisch leben, ist Glück!

Wenn ein Mensch die Verehrungswürdigen verehrt –
den Buddha oder einen seiner Schüler,
der über das Wuchern hinausgelangt ist,
der Kummer und Klagen hinter sich gelassen hat,

verloschen, allseits furchtlos –
so kann das Verdienst aus dieser Verehrung
von niemandem berechnet werden,
indem er sagt, es sei so und so viel.

Übersetzung: Deutsch (Ayyā Sabbamittā), English (Bhikkhu Sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).

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