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Iti 20

Ein gehässiger Geist

Paduṭṭhacittasutta

aus: Das Einerbuch

2. Das zweite Kapitel

Ein gehässiger Geist

Das wurde vom Buddha, dem Vollendeten, gesagt; das habe ich gehört:

„Mönche und Nonnen, wenn ich den Geist einer Person erfasst habe, deren Geist gehässig ist, verstehe ich: ‚Wenn diese Person eben jetzt sterben müsste, würde sie in die Hölle gestoßen.‘ Warum ist das so? Weil ihr Geist gehässig ist. Ein gehässiger Geist ist der Grund, warum manche Wesen, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren werden, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.“

Der Buddha sprach diese Sache. Dazu wird gesagt:

„Indem er den gehässigen Geist
einer Person erkannte,
erklärte der Buddha diese Sache
in Gegenwart der Mönche und Nonnen.

Wenn diese Person
eben jetzt sterben müsste,
würde sie in der Hölle wiedergeboren,
denn ihr Geist ist gehässig.

Eine Solche wird so sicher hinabgestoßen,
als würde sie fortgetragen und dort hingebracht.
Denn ein gehässiger Geist ist der Grund,
warum Lebewesen zu einem schlechten Ort gehen.“

Auch das ist eine Sache, die vom Gesegneten gesprochen wurde: Das habe ich gehört.

Übersetzung: Deutsch (Ayyā Sabbamittā), English (Bhikkhu Sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).

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