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ITI41

Das Zweierbuch

Dukanipāta

2. Das zweite Kapitel

Der Weisheit beraubt

Das wurde vom Buddha, dem Vollendeten, gesagt; das habe ich gehört:

„Jene Lebewesen, Mönche und Nonnen, die der edlen Weisheit beraubt sind, sind wirklich beraubt. Sie leben in eben diesem Leben unglücklich, leiden an Qual, Bedrängnis und Fieber, und wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, können sie eine schlechte Wiedergeburt erwarten. Jene Lebewesen, die der edlen Weisheit nicht beraubt sind, sind nicht beraubt. Sie leben in eben diesem Leben glücklich, frei von Qual, Bedrängnis und Fieber, und wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, können sie eine gute Wiedergeburt erwarten.“

Der Buddha sprach diese Sache. Dazu wird gesagt:

„Seht die Welt mit ihren Göttern, der Weisheit beraubt, an Name und Form gewöhnt; sie denkt, das sei die Wahrheit.

Weisheit ist das Beste in der Welt, denn es führt zum Durchbruch, durch den man die Auflösung von Wiedergeburt und fortgesetztem Dasein wahrhaftig versteht.

Götter und Menschen beneiden sie, die Buddhas, die stets Achtsamen, mit lachender Weisheit, die ihren letzten Körper tragen.“

Auch das ist eine Sache, die vom Gesegneten gesprochen wurde: Das habe ich gehört.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).