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AN3.156-162

16. Das Kapitel über Übungen

16. Acelakavagga

Lehrreden ohne Titel über drei Übungswege

„Mönche und Nonnen, es gibt drei Übungswege.

Mönche und Nonnen, es gibt drei Übungswege.

Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Enthusiasmus und mit aktivem Bemühen einhergeht.

Er entwickelt die Fähigkeit des Vertrauens …

Er entwickelt die Kraft des Vertrauens …

Er entwickelt den Faktor des Erwachens Achtsamkeit …

Er entwickelt rechte Ansicht … Welche drei? Welche drei? Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Energie und mit aktivem Bemühen einhergeht. die Fähigkeit der Energie … die Kraft der Energie … den Faktor des Erwachens Erforschung der Gesetzmäßigkeiten … rechtes Denken … Den süchtigen Übungsweg, den schmorenden Übungsweg und den mittleren Übungsweg. Den süchtigen Übungsweg, den schmorenden Übungsweg und den mittleren Übungsweg. Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Entwicklung des Geistes und mit aktivem Bemühen einhergeht. die Fähigkeit der Achtsamkeit … die Kraft der Achtsamkeit … den Faktor des Erwachens Energie … rechte Rede …

Und was ist der süchtige Übungsweg?

Und was ist der süchtige Übungsweg? … Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Untersuchung und mit aktivem Bemühen einhergeht. … die Fähigkeit der Versenkung … die Kraft der Versenkung … den Faktor des Erwachens Ekstase … rechtes Handeln … Da hat jemand diese Doktrin, diese Ansicht: Das nennt man den süchtigen Übungsweg. die Fähigkeit der Weisheit … die Kraft der Weisheit … den Faktor des Erwachens Stille … rechten Lebenserwerb … ‚An Sinnenfreuden ist nichts falsch‘, den Faktor des Erwachens Versenkung … rechten Einsatz … und gibt sich Sinnenfreuden hin. den Faktor des Erwachens Gleichmut … rechte Achtsamkeit … Das nennt man den süchtigen Übungsweg. rechte Versenkung … Das nennt man den mittleren Übungsweg. Das sind die drei Übungswege.“

Und was ist der schmorende Übungsweg?

Und was ist der schmorende Übungsweg? … Da geht jemand nackt, wahrt den Anstand nicht. Er leckt die Hände ab und kommt oder wartet nicht, wenn er gerufen wird. Er nimmt keine Speise an, die ihm gebracht wird oder eigens für ihn zubereitet wurde, auch keine Einladung zum Essen. Das nennt man den schmorenden Übungsweg. Er nimmt nichts aus einem Topf oder einer Schüssel an, nichts von jemandem, der Schafe hält, der eine Waffe oder einen Spaten im Haus hat, nichts von da, wo ein Paar isst, wo eine Frau schwanger ist, stillt oder mit einem Mann lebt, nichts von da, wo ein Hund wartet oder Fliegen summen. Er nimmt weder Fisch noch Fleisch an, weder Bier noch Wein, und trinkt keine vergorene Grütze. Er geht um Almosen nur zu einem Haus und nimmt nur einen Bissen, oder zu zwei Häusern und zwei Bissen, bis zu sieben Häusern und sieben Bissen. Er lebt von einem Schüsselchen voll am Tag, zwei Schüsselchen voll, bis zu sieben Schüsselchen voll am Tag. Er isst einmal am Tag, einmal jeden zweiten Tag, bis zu einmal pro Woche und so weiter, selbst bis zu einmal in zwei Wochen. Er lebt hingegeben an die Übung, in festen Abständen zu essen.

Er isst Kräuter, Hirse, wilden Reis, mageren Reis, Wasserlattich, Reiskleie, Schaum von gekochtem Reis, Sesammehl, Gras oder Kuhmist. Er überlebt mit Wurzeln und Waldbeeren oder isst herabgefallene Früchte.

Und was ist der mittlere Übungsweg? Da entwickelt ein Mönch Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit schlechte, untaugliche Eigenschaften nicht aufkommen. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit schlechte, untaugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, aufgegeben werden. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit taugliche Eigenschaften aufkommen. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit taugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, bleiben, nicht verloren gehen, sondern anwachsen, reifen und sich vollständig entwickeln. …

Er trägt Roben aus Hanf, Hanf-Mischgewebe, Leichentuch, Lumpen, Lodhrabaum-Rinde, Antilopenfell, Antilopenfell-Streifen, Gewebe aus Kusagras, Rinden- oder Holzstückchen, Menschenhaar, Pferdehaar oder Eulenflügeln. Er reißt sich Haar und Bart aus, verschreibt sich dieser Übung. Er steht fortwährend, verweigert einen Sitz. Er sitzt in der Hocke, verschreibt sich dem Unterfangen des Hockens. Er legt sich auf eine Dornenmatte, benutzt eine Dornenmatte als Bett. Er betreibt die Übung des rituellen Badens dreimal am Tag, auch am Abend. Und so lebt er und betreibt diese verschiedenen Arten der inbrünstigen Bußübung und Kasteiung des Körpers. Das nennt man den schmorenden Übungsweg.

Und was ist der mittlere Übungsweg? Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet … Er meditiert, indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet … Er meditiert, indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Das nennt man den mittleren Übungsweg.

Das sind die drei Übungswege.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).