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DN33

Im Chor aufsagen

Saṅgītisutta

So habe ich es gehört: Einmal wanderte der Buddha im Land der Maller mit einem großen Saṅgha von fünfhundert Mönchen und Nonnen. Da kam er zu einer mallischen Stadt namens Pāvā. Dort hielt er sich im Mangowäldchen Cundas des Schmieds auf.

Nun war da gerade kürzlich für die Maller von Pāvā eine neue Ratshalle mit Namen Ubbhaṭaka erbaut worden. Bisher war sie noch von keinem Asketen oder Brahmanen oder von irgendeinem menschlichen Wesen benutzt worden. Die Maller von Pāvā hörten nun, dass der Buddha angekommen war und sich in Cundas Mangowäldchen aufhielt. Da gingen sie zum Buddha, verbeugten sich, setzten sich zur Seite hin und sagten zu ihm: „Herr, kürzlich wurde für die Maller von Pāvā eine neue Ratshalle mit Namen Ubbhaṭaka erbaut. Sie ist noch von keinem Asketen oder Brahmanen oder von irgendeinem menschlichen Wesen benutzt worden. Der Buddha möchte der Erste sein, der sie benutzt, und erst danach wollen die Maller von Pāvā sie benutzen. Das wäre zum langanhaltenden Nutzen und Glück der Maller von Pāvā.“ Der Buddha schwieg zum Zeichen der Zustimmung.

Da erhoben sich, als sie die Zustimmung des Buddha erkannt hatten, die Maller von ihren Sitzen, verbeugten sich und umrundeten den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt. Dann gingen sie zu ihrer neuen Ratshalle, breiteten überall Teppiche aus, richteten Sitze her, brachten einen Krug mit Wasser und stellten eine Öllampe auf. Dann gingen sie zum Buddha zurück, verbeugten sich, stellten sich zur Seite hin, berichteten über ihre Vorbereitungen und sagten: „Bitte, Herr, komm nach deinem Belieben.“

Da kleidete der Buddha sich an, nahm Schale und Robe und ging zusammen mit dem Saṅgha der Mönche und Nonnen zu der neuen Ratshalle. Er wusch seine Füße, betrat die Ratshalle und setzte sich gegen den Mittelpfeiler mit Blick nach Osten. Auch der Saṅgha der Mönche und Nonnen wusch seine Füße, betrat die Ratshalle und setzte sich gegen die westliche Wand mit Blick nach Osten, sodass der Buddha vor ihnen saß. Auch die Maller von Pāvā wuschen ihre Füße, betraten die Ratshalle und setzten sich gegen die östliche Wand mit Blick nach Westen, sodass der Buddha vor ihnen saß.

Einen großen Teil der Nacht verbrachte der Buddha damit, die Maller mit einem Dhammavortrag anzuleiten, zu ermuntern, zu begeistern und zu erheben. Dann entließ er sie mit den Worten: „Die Nacht ist fortgeschritten, Vāseṭṭher. Bitte geht nach eurem Belieben.“

„Ja, Herr“, antworteten die Maller. Sie erhoben sich von ihren Sitzen, verbeugten sich, umrundeten den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und gingen.

Als sie gegangen waren, blickte der Buddha über den völlig stillen Saṅgha der Mönche und Nonnen und wandte sich an den Ehrwürdigen Sāriputta: „Sāriputta, da ist keine Dumpfheit oder Benommenheit im Saṅgha der Mönche und Nonnen. Halte einen Dhammavortrag für sie, wie es dir einfällt. Mein Rücken schmerzt, ich will ihn ausstrecken.“

„Ja, Herr“, entgegnete Sāriputta.

Da faltete der Buddha seine äußere Robe vierfach, breitete sie aus und legte sich in der Haltung des Löwen nieder – auf die rechte Seite, einen Fuß auf den anderen gelegt – achtsam und der Situation bewusst, den Geist auf die Zeit des Aufstehens gerichtet.

Nun war da gerade kürzlich der Jaina-Asket aus dem Stamm Ñātika in Pāvā verstorben. Nach seinem Tod gab es eine Spaltung unter den Jaina-Asketen, es bildeten sich zwei Splittergruppen, die uneins waren, zankten, stritten und einander fortwährend mit scharfen Worten verletzten: „Du verstehst diese Lehre und Schulung nicht. Ich verstehe diese Lehre und Schulung. Was, du verstehst diese Lehre und Schulung? Du übst falsch. Ich übe richtig. Ich bleibe beim Thema, du nicht. Was zuerst gesagt werden soll, hast du zuletzt gesagt. Was zuletzt gesagt werden soll, hast du zuerst gesagt. Was du dir so gut ausgedacht hast, ist entkräftet. Deine Doktrin ist widerlegt. Auf, rette deine Doktrin! Du steckst in der Falle; befreie dich daraus – wenn du kannst!“

Man konnte glauben, unter den Jaina-Asketen gebe es nur Gemetzel. Und die weiß gekleideten Laienschüler des Jaina Ñātika waren ernüchtert, schockiert und enttäuscht von den Jaina-Asketen. Und ebenso waren sie von einer Lehre und Schulung enttäuscht, die so schlecht erklärt und vorgelegt war, die nicht mündig machte, nicht zum Frieden führte, nicht von einem vollkommen erwachten Buddha verkündet war; ihr Denkmal war zerbrochen, und sie hatten keine Zuflucht.

Da berichtete Sāriputta den Mönchen und Nonnen über diese Vorgänge. Und er fuhr fort: „Das, Geehrte, geschieht, wenn eine Lehre und Schulung schlecht erklärt und vorgelegt ist, wenn sie nicht mündig macht, nicht zum Frieden führt, nicht von einem vollkommen erwachten Buddha verkündet ist. Aber diese Lehre ist uns vom Gesegneten gut erklärt und vorgelegt worden, sie macht mündig, führt zum Frieden, ist von einem vollkommen erwachten Buddha verkündet. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen, ohne zu streiten, sodass dieser geistliche Pfad lange Zeit bestehen bleibt – zum Nutzen und Glück vieler Menschen, aus Anteilnahme für die Welt, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen.

Und was ist diese Lehre?

1. Einer

Da sind einzeln angeordnete Lehren, die vom Gesegneten richtig erklärt wurden, ihm, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen, ohne zu streiten, sodass dieser geistliche Pfad lange Zeit bestehen bleibt – zum Nutzen und Glück vieler Menschen, aus Anteilnahme für die Welt, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen. Welches sind die einzeln angeordneten Lehren?

Alle Lebewesen werden durch Nahrung erhalten.

Alle Lebewesen werden durch Bedingungen erhalten.

Das sind die einzeln angeordneten Lehren, die vom Gesegneten richtig erklärt wurden, ihm, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen, ohne zu streiten, sodass dieser geistliche Pfad lange Zeit bestehen bleibt – zum Nutzen und Glück vieler Menschen, aus Anteilnahme für die Welt, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen.

2. Zweier

Da sind zu Zweiergruppen zusammengestellte Lehren, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen. Welches sind die Lehren, die zu Zweiergruppen zusammengestellt sind?

Name und Form.

Unwissenheit und Verlangen nach fortgesetztem Dasein.

Ansichten, die auf Dasein setzen, und Ansichten, die auf Nicht-Dasein setzen.

Gewissenlosigkeit und Unbesonnenheit.

Gewissen und Besonnenheit.

Man ist schwer zu ermahnen und man hat schlechte Freunde.

Man ist leicht zu ermahnen und man hat gute Freunde.

Man ist bewandert in den Verstößen und im Beilegen von Verstößen.

Fertigkeit im Erreichen erhabener Meditationszustände und Fertigkeit im Heraustreten aus diesen Zuständen.

Man ist bewandert in den Elementen und bewandert im Gebrauch des Geistes.

Man ist bewandert in den Sinnesfeldern und bewandert im abhängigen Entstehen.

Man ist bewandert darin, was möglich und was unmöglich ist.

Aufrichtigkeit und Pflichtbewusstsein.

Geduld und Sanftmut.

Kameradschaft und Gastfreundschaft.

Mildherzigkeit und Reinheit.

Mangel an Achtsamkeit und Situationsbewusstsein.

Achtsamkeit und Situationsbewusstsein.

Die Tore der Sinne nicht bewachen und ohne Maß essen.

Die Tore der Sinne bewachen und Maßhalten beim Essen.

Die Kraft des Nachdenkens und die Kraft des Entwickelns.

Die Kraft der Achtsamkeit und die Kraft der Versenkung.

Sammlung und Klarsicht.

Die Basis der Sammlung und die Basis der Anstrengung.

Sich anstrengen und nicht zerstreut sein.

Fehltritte in der Tugend und Fehltritte in der Ansicht.

Vervollkommnung der Tugend und Vervollkommnung der Ansicht.

Läuterung der Tugend und Läuterung der Ansicht.

Läuterung der Ansicht und Bemühen im Einklang mit dieser Ansicht.

Von ergreifenden Orten ergriffen sein und sich wohlüberlegt bemühen, wenn man ergriffen ist.

Sich niemals mit den tauglichen Eigenschaften zufriedengeben und niemals aufgeben.

Wissen und Freiheit.

Erkennen der Auflösung und Erkennen des Nicht-Entstehens.

Das sind die Lehren, die zu Zweiergruppen zusammengestellt sind, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

3. Dreier

Da sind zu Dreiergruppen zusammengestellte Lehren, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen. Welches sind die Lehren, die zu Dreiergruppen zusammengestellt sind?

Drei Wurzeln des Untauglichen: Gier, Hass und Täuschung.

Drei Wurzeln des Tauglichen: Zufriedenheit, Liebe und richtiges Verstehen.

Drei Arten von schlechtem Verhalten: mit dem Körper, der Sprache und dem Geist.

Drei Arten von gutem Verhalten: mit dem Körper, der Sprache und dem Geist.

Drei untaugliche Gedanken: sinnliche, böswillige und grausame Gedanken.

Drei taugliche Gedanken: entsagende, wohlwollende und mildherzige Gedanken.

Drei untaugliche Absichten: sinnliche, böswillige und grausame Absichten.

Drei taugliche Absichten: entsagende, wohlwollende und mildherzige Absichten.

Drei untaugliche Wahrnehmungen: sinnliche, böswillige und grausame Wahrnehmungen.

Drei taugliche Wahrnehmungen: entsagende, wohlwollende und mildherzige Wahrnehmungen.

Drei untaugliche Elemente: das Element der Sinnlichkeit, das Element des bösen Willens und das Element der Grausamkeit.

Drei taugliche Elemente: das Element der Entsagung, das Element des Wohlwollens und das Element der Mildherzigkeit.

Weitere drei Elemente: das Element der Sinnlichkeit, das Element der Form und das Element der Formlosigkeit.

Weitere drei Elemente: das Element der Form, das Element der Formlosigkeit und das Element des Aufhörens.

Weitere drei Elemente: das geringe, das mittlere und das hochstehende Element.

Drei Arten des Verlangens: Verlangen nach Sinnenfreuden, Verlangen nach Dasein und Verlangen nach Nicht-Dasein.

Weitere drei Arten des Verlangens: nach Sinnlichkeit, Form und Formlosigkeit.

Weitere drei Arten des Verlangens: nach Form, Formlosigkeit und Aufhören.

Drei Fesseln: Substanzialistische Ansicht, Zweifel und falsches Verständnis von Regeln und Gelübden.

Drei Befleckungen: Sinnlichkeit, Wunsch nach fortgesetztem Dasein und Unwissenheit.

Drei Bereiche des Daseins: der Bereich der Sinne, der Bereich der leuchtenden Form und der formlose Bereich.

Drei Arten der Suche: Suche nach Sinnenfreuden, nach fortgesetztem Dasein und nach einem geistlichen Pfad.

Drei Arten der Unterscheidung: ‚Ich bin besser‘, ‚ich bin gleich‘ und ‚ich bin schlechter‘.

Drei Zeiträume: Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart.

Drei Extreme: Substanzielle Wirklichkeit, der Ursprung substanzieller Wirklichkeit und das Aufhören substanzieller Wirklichkeit.

Drei Gefühle: Glück, Schmerz, weder Schmerz noch Glück.

Drei Arten des Leidens: das Leiden, das im Schmerz liegt, das Leiden, das im Bedingtsein liegt, und das Leiden, das im Zugrundegehen liegt.

Drei Haufen: der Haufen, der auf den falschen Weg festgelegt ist, der Haufen, der auf den richtigen Weg festgelegt ist, und der Haufen, der nicht festgelegt ist.

Drei Dunkelheiten: Man hat Zweifel, ist unsicher, unentschlossen und mutlos bezüglich Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart.

Drei Bereiche, in denen ein Klargewordener nichts zu verbergen hat: Das Verhalten des Klargewordenen mit dem Körper, der Sprache und dem Geist ist rein. Es gibt kein Fehlverhalten mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist, das er zu verbergen hätte in dem Gedanken: ‚Dass andere das nicht über mich herausfinden!‘

Drei Besitztümer: Gier, Hass und Täuschung.

Drei Feuer: Das Feuer der Gier, des Hasses und der Täuschung.

Weitere drei Feuer: Ein Feuer für die, die einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig sind, ein Feuer für Hausbesitzer und ein Feuer für die, die einer religiösen Gabe würdig sind.

Eine dreifache Einteilung der Materie: sichtbar und Widerstand bietend, unsichtbar und Widerstand bietend und unsichtbar und keinen Widerstand bietend.

Drei Willensbildungsprozesse: gute Willensbildung, schlechte Willensbildung und unbewegte Willensbildung.

Drei Personen: ein in Schulung Befindlicher, ein der Schulung Entwachsener und jemand, der weder in Schulung noch der Schulung entwachsen ist.

Drei Älteste: der Älteste nach der Geburt, der Älteste nach der Lehre und der Älteste nach Sitte und Gebrauch.

Drei Grundlagen für das Schaffen von Verdienst: Geben, Tugend und Meditation sind Grundlagen für das Schaffen von Verdienst.

Drei Grundlagen für Anklagen: was man gesehen, gehört und vermutet hat.

Drei sinnliche Wiedergeburten: Es gibt Lebewesen, die begehren, was da ist. Sie geraten in den Bann von gegenwärtig erschienenen Sinnenfreuden. Das sind Menschen, manche Götter und manche Wesen in der Unterwelt. Das ist die erste sinnliche Wiedergeburt. Es gibt Lebewesen, die begehren, etwas zu erschaffen. Nachdem sie viel erschaffen haben, geraten sie in den Bann von Sinnenfreuden. Das sind die Götter, die das Erschaffen lieben. Das ist die zweite sinnliche Wiedergeburt. Es gibt Lebewesen, die begehren, was andere erschaffen. Sie geraten in den Bann von Sinnenfreuden, die von anderen erschaffen werden. Das sind die Götter, die über das herrschen, was andere erschaffen. Das ist die dritte sinnliche Wiedergeburt.

Drei glückliche Wiedergeburten: Es gibt Lebewesen, die im Glück leben, nachdem sie wieder und wieder die Voraussetzungen dafür geschaffen haben. Das sind die Götter aus Brahmās Gefolge. Das ist die erste glückliche Wiedergeburt. Es gibt Lebewesen, die sind getränkt, durchdrungen, angefüllt und vollgesogen mit Glück. Dann und wann rufen sie innig aus: ‚Oh welche Seligkeit! Oh welche Seligkeit!‘ Das sind die Götter von strahlendem Glanz. Das ist die zweite glückliche Wiedergeburt. Es gibt Lebewesen, die sind getränkt, durchdrungen, angefüllt und vollgesogen mit Glück. Da sie wahrhaft zufrieden sind, erfahren sie Glück. Das sind die Götter von allumfassender Schönheit. Das ist die dritte glückliche Wiedergeburt.

Drei Arten von Weisheit: die Weisheit eines in Schulung Befindlichen, die Weisheit eines der Schulung Entwachsenen und die Weisheit von jemandem, der weder in Schulung noch der Schulung entwachsen ist.

Weitere drei Arten von Weisheit: Weisheit, die durch Denken, durch Lernen oder durch Meditation hervorgebracht wurde.

Drei Waffen: Lernen, Abgeschiedenheit und Weisheit.

Drei Fähigkeiten: die Fähigkeit, zu erkennen, dass die eigene Erleuchtung bevorsteht, die Fähigkeit der Erleuchtung und die Fähigkeit eines erleuchteten Menschen.

Drei Augen: das fleischliche Auge, das hellsichtige Auge und das Auge der Weisheit.

Drei Schulungen: in höherer Tugend, höherem Geist und höherer Weisheit.

Drei Arten von Entwicklung: Entwicklung von körperlichem Durchhaltevermögen, Entwicklung des Geistes und Entwicklung von Weisheit.

Drei unübertreffliche Dinge: unübertreffliches Sehen, unübertreffliches Üben und unübertreffliche Freiheit.

Drei Arten der Versenkung: Versenkung, in der man den Geist ausrichtet und hält; Versenkung, in der man den Geist nicht ausrichtet, sondern nur hält; Versenkung, ohne dass man den Geist ausrichtet oder hält.

Weitere drei Arten der Versenkung: Versenkung in Leerheit, merkmalslose Versenkung und ungerichtete Versenkung.

Drei Arten von Reinheit: Reinheit des Körpers, der Sprache und des Geistes.

Drei Arten von Abgeklärtheit: Abgeklärtheit in Bezug auf den Körper, die Sprache und den Geist.

In drei Dingen bewandert sein: Im Fortschritt, im Rückschritt und in den richtigen Mitteln.

Drei Eitelkeiten: die Eitelkeit der Jugend, die Eitelkeit der Gesundheit und die Eitelkeit des Lebens.

Drei Dinge, denen gegenüber man sich in die Pflicht nehmen soll: Sich selbst, der Welt oder der Lehre gegenüber nimmt man sich in die Pflicht.

Drei Diskussionsthemen: Man spricht über die Vergangenheit: ‚So war es in der Vergangenheit.‘ Man spricht über die Zukunft: ‚So wird es in der Zukunft sein.‘ Oder man spricht über die Gegenwart: ‚So ist es jetzt in der Gegenwart.‘

Dreifaches Wissen: Wissen um Erinnerung an frühere Leben, um Erkennen von Tod und Wiedergeburt der Lebewesen und um Erkennen der Auflösung der Befleckungen.

Drei Arten der Meditation: die himmlische Meditation, die göttliche Meditation und die edle Meditation.

Drei Demonstrationen: die Demonstration übersinnlicher Kraft, die Demonstration einer Enthüllung und die Lehrdemonstration.

Das sind die Lehren, die zu Dreiergruppen zusammengestellt sind, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

4. Vierer

Da sind zu Vierergruppen zusammengestellte Lehren, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen. Welches sind die Lehren, die zu Vierergruppen zusammengestellt sind?

Vier Arten der Achtsamkeitsmeditation: Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet … indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet … indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.

Vier Arten rechten Bemühens: Da entwickelt ein Mönch Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit schlechte, untaugliche Eigenschaften nicht aufkommen. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit schlechte, untaugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, aufgegeben werden. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit taugliche Eigenschaften aufkommen. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit taugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, bleiben, nicht verloren gehen, sondern anwachsen, reifen und sich vollständig entwickeln.

Vier Grundlagen übersinnlicher Kraft: Da entwickelt ein Mönch die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Enthusiasmus und mit aktivem Bemühen einhergeht. Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Entwicklung des Geistes und mit aktivem Bemühen einhergeht. Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Energie und mit aktivem Bemühen einhergeht. Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Untersuchung und mit aktivem Bemühen einhergeht.

Vier Vertiefungen: Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während er den Geist ausrichtet und hält. Wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt er in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten. Und mit dem Schwinden der Ekstase tritt er in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfährt persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘ Indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, tritt er in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.

Vier Arten, Versenkung zu entwickeln: Es gibt eine Art, Versenkung zu entwickeln und zu mehren, die zu seliger Meditation in diesem Leben führt. Es gibt eine Art, Versenkung zu entwickeln und zu mehren, die zum Erlangen des Erkennens und Sehens führt. Es gibt eine Art, Versenkung zu entwickeln und zu mehren, die zu Achtsamkeit und Situationsbewusstsein führt. Es gibt eine Art, Versenkung zu entwickeln und zu mehren, die zum Auflösen der Befleckungen führt.

Und wie entwickelt und mehrt man Versenkung, sodass sie zu seliger Meditation in diesem Leben führt? Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin … Er tritt in die zweite Vertiefung ein … in die dritte Vertiefung … in die vierte Vertiefung. So entwickelt und mehrt man Versenkung, sodass sie zu seliger Meditation in diesem Leben führt.

Und wie entwickelt und mehrt man Versenkung, sodass sie zum Erlangen des Erkennens und Sehens führt? Da richtet ein Mönch den Geist auf die Wahrnehmung von Licht, konzentriert sich auf die Wahrnehmung des Tages, ob bei Tag oder bei Nacht. Und so entwickelt er mit offenem und unverhülltem Herzen einen Geist voller Glanz. So entwickelt und mehrt man Versenkung, sodass sie zum Erlangen des Erkennens und Sehens führt.

Und wie entwickelt und mehrt man Versenkung, sodass sie zu Achtsamkeit und Situationsbewusstsein führt? Da ist sich ein Mönch seiner Gefühle bewusst, während sie aufkommen, während sie bestehen und während sie weggehen. Er ist sich seiner Wahrnehmungen bewusst, während sie aufkommen, während sie bestehen und während sie weggehen. Er ist sich seiner Gedanken bewusst, während sie aufkommen, während sie bestehen und während sie weggehen. So entwickelt und mehrt man Versenkung, sodass sie zu Achtsamkeit und Situationsbewusstsein führt.

Und wie entwickelt und mehrt man Versenkung, sodass sie zum Auflösen der Befleckungen führt? Da meditiert ein Mönch, indem er Aufstieg und Untergang bei den fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregaten beobachtet: ‚So ist Form, so ist ihr Ursprung, so ihr Vergehen. So ist Gefühl … So ist Wahrnehmung … So sind Willensbildungsprozesse … So ist Bewusstsein, so ist sein Ursprung, so sein Vergehen.‘ So entwickelt und mehrt man Versenkung, sodass sie zum Auflösen der Befleckungen führt.

Vier grenzenlose Zustände: Da meditiert ein Mönch, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Liebe durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Liebe – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen. Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Mitgefühl durchdringt … indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller freudiger Anteilnahme durchdringt … indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Gleichmut durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Gleichmut – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.

Vier formlose Zustände: Da übersteigt ein Mönch jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem er den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt er im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin. Er übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin. Er übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin. Er übersteigt vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin.

Vier Arten von Rückhalt: Nach Abschätzung gebraucht ein Mönch manche Dinge, nach Abschätzung erträgt er manche Dinge, nach Abschätzung geht er manchen Dingen aus dem Weg und manche Dinge beseitigt er nach Abschätzung.

Vier edle Bräuche: Da ist ein Mönch mit jeder Robe zufrieden und preist diese Zufriedenheit. Er versucht nicht, auf unschickliche Art an eine Robe zu kommen. Er ist nicht aufgebracht, wenn er keine Robe bekommt. Und wenn er eine Robe bekommt, gebraucht er sie ungebunden, nicht betört, nicht anhänglich, er sieht die Nachteile und versteht das Entrinnen. Doch er verherrlicht sich deshalb nicht selbst, noch setzt er andere herab. Von einem Mönch, der darin geschickt, unermüdlich, der Situation bewusst und achtsam ist, heißt es, er hält den alten, ursprünglichen edlen Brauch aufrecht.

Weiterhin ist ein Mönch mit jedem Almosen zufrieden …

Weiterhin ist ein Mönch mit jeder Unterkunft zufrieden …

Weiterhin gibt ein Mönch gerne auf und liebt das Aufgeben. Er meditiert gerne und liebt das Meditieren. Doch er verherrlicht sich deshalb nicht selbst, noch setzt er andere herab. Von einem Mönch, der darin geschickt, unermüdlich, der Situation bewusst und achtsam ist, heißt es, er hält den alten, ursprünglichen edlen Brauch aufrecht.

Vier Arten des Bemühens: Das Bemühen, zu zügeln, das Bemühen, aufzugeben, das Bemühen, zu entwickeln und das Bemühen, zu bewahren. Und was ist das Bemühen, zu zügeln? Wenn ein Mönch mit dem Auge ein Bild sieht, bleibt er nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Sehvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund übt er Zügelung, bewacht das Sehvermögen und hält es im Zaum. Wenn er mit dem Ohr einen Ton hört … Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht … Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt … Wenn er mit dem Körper eine Berührung empfindet … Wenn er mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, bleibt er nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Vorstellungsvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund übt er Zügelung, bewacht das Vorstellungsvermögen und hält es im Zaum. Das nennt man das Bemühen, zu zügeln.

Und was ist das Bemühen, aufzugeben? Da duldet ein Mönch einen sinnlichen, böswilligen oder grausamen Gedanken, der aufgekommen ist, nicht. Er duldet keine schlechten, untauglichen Eigenschaften, die aufgekommen sind. Er gibt sie auf, macht sich von ihnen los, beseitigt sie und merzt sie aus. Das nennt man das Bemühen, aufzugeben.

Und was ist das Bemühen, zu entwickeln? Da entwickelt ein Mönch die Faktoren des Erwachens Achtsamkeit, Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie, Ekstase, Stille, Versenkung und Gleichmut, die sich auf Abgeschiedenheit, Schwinden und Aufhören stützen und zum Loslassen heranreifen. Das nennt man das Bemühen, zu entwickeln.

Und was ist das Bemühen, zu bewahren? Da bewahrt ein Mönch ein Meditationsthema, das eine erlesene Basis für die Versenkung ist: die Wahrnehmung eines Skeletts, einer von Maden durchsetzten Leiche, einer bläulich verfärbten Leiche, einer aufgebrochenen Leiche oder einer aufgedunsenen Leiche. Das nennt man das Bemühen, zu bewahren.

Vierfaches Erkennen: Erkennen des Gegenwärtigen, Erkennen durch Schlussfolgerung, Erkennen des Geistes anderer und herkömmliches Erkennen.

Weiteres vierfaches Erkennen: Erkennen des Leidens, des Ursprungs des Leidens, des Aufhörens des Leidens und der Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.

Vier Faktoren des Stromeintritts: Umgang mit wahren Menschen, der wahren Lehre zuhören, wohlüberlegter Gebrauch des Geistes und im Einklang mit der Lehre üben.

Vier Faktoren eines Menschen, der in den Strom eingetreten ist: Ein edler Schüler hat auf Erfahrung gegründete Zuversicht zum Buddha: ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘ Er hat auf Erfahrung gegründete Zuversicht zur Lehre: ‚Die Lehre ist vom Buddha gut erklärt – in diesem Leben ersichtlich, unmittelbar wirksam, sie lädt zum Überprüfen ein, ist zielführend, sodass vernünftige Menschen sie selbst erkennen können.‘ Er hat auf Erfahrung gegründete Zuversicht zum Saṅgha: ‚Der Saṅgha der Schüler des Buddha übt nach dem guten Weg, dem geraden Weg, dem systematischen Weg, dem richtigen Weg. Er besteht aus den vier Paaren, den acht Individuen. Das ist der Saṅgha der Schüler des Buddha; er ist einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.‘ Und die Tugend eines edlen Schülers wird von den Edlen geliebt, ist unversehrt, makellos, ohne Flecken und unbeschädigt. Es ist befreiend und wird von vernünftigen Menschen gepriesen, ist richtig verstanden und führt in die Versenkung.

Vier Früchte des Asketenlebens: die Frucht des Stromeintritts, die Frucht der Einmalwiederkehr, die Frucht der Nichtwiederkehr und die Frucht der Vollendung.

Vier Elemente: die Elemente Erde, Wasser, Feuer und Wind.

Vier Arten von Nahrung: Feste Nahrung, grob oder subtil; Kontakt ist die zweite, eine geistige Absicht die dritte und Bewusstsein die vierte.

Vier Grundlagen für Bewusstsein: Solange Bewusstsein besteht, besteht es verwickelt in Form, gestützt auf Form, verankert in Form. Und wenn es von Genießen befeuchtet wird, wächst es, wird größer und kommt zur Reife. Oder Bewusstsein besteht, solange es besteht, verwickelt in Gefühl … Oder Bewusstsein besteht, solange es besteht, verwickelt in Wahrnehmung … Oder Bewusstsein besteht, solange es besteht, verwickelt in Willensbildungsprozesse, gestützt auf Willensbildungsprozesse, verankert in Willensbildungsprozessen. Und wenn es von Genießen befeuchtet wird, wächst es, wird größer und kommt zur Reife.

Vier Arten, voreingenommen zu handeln: Man ist in seinem Handeln voreingenommen durch Begünstigung, Feindseligkeit, Dummheit oder Feigheit.

Vier Dinge, aus denen Verlangen entspringt: Verlangen entsteht in einem Mönch um einer Robe willen, um des Almosens willen, um einer Unterkunft willen, um der Wiedergeburt in diesem oder jenem Zustand willen.

Vier Übungswege: schmerzhafte Übung mit langsamer Einsicht, schmerzhafte Übung mit rascher Einsicht, angenehme Übung mit langsamer Einsicht und angenehme Übung mit rascher Einsicht.

Weitere vier Übungswege: ungeduldige Übung, geduldige Übung, Übung, die bändigt, und Übung, die beruhigt.

Vier Dhamma-Fußspuren: Zufriedenheit, Wohlwollen, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.

Vier Arten, Übungen aufzunehmen: Es gibt eine Art, Übungen aufzunehmen, die jetzt schmerzhaft ist und zu künftigem Schmerz führt. Es gibt eine Art, Übungen aufzunehmen, die jetzt schmerzhaft ist und zu künftigem Glück führt. Es gibt eine Art, Übungen aufzunehmen, die jetzt angenehm ist und zu künftigem Schmerz führt. Es gibt eine Art, Übungen aufzunehmen, die jetzt angenehm ist und zu künftigem Glück führt.

Vierfacher Umfang der Lehre: der Umfang von Tugend, Versenkung, Weisheit und Freiheit.

Vier Kräfte: Energie, Achtsamkeit, Versenkung und Weisheit.

Vier Grundlagen: die Grundlage Weisheit, die Grundlage Wahrheit, die Grundlage Großzügigkeit und die Grundlage Frieden.

Vier Arten, Fragen zu beantworten: Es gibt eine Frage, die kategorisch zu beantworten ist. Es gibt eine Frage, die mit einer Gegenfrage zu beantworten ist. Es gibt eine Frage, die durch Aufgliederung zu beantworten ist. Es gibt eine Frage, die auszulassen ist.

Vier Taten: Es gibt dunkle Taten mit dunklem Ergebnis, helle Taten mit hellem Ergebnis, dunkle und helle Taten mit dunklem und hellem Ergebnis und weder dunkle noch helle Taten mit weder dunklem noch hellem Ergebnis, die zur Auflösung der Taten führen.

Vier Dinge, die verwirklicht werden müssen: Frühere Leben müssen durch Erinnerung verwirklicht werden. Tod und Wiedergeburt der Lebewesen müssen durch Sehen verwirklicht werden. Die acht Befreiungen müssen durch unmittelbare Erfahrung in der Meditation verwirklicht werden. Die Auflösung der Befleckungen muss durch Weisheit verwirklicht werden.

Vier Fluten: Die Flut der Sinnlichkeit, die Flut der Fortsetzung des Daseins, die Flut der Ansichten und die Flut der Unwissenheit.

Vier Joche: das Joch der Sinnlichkeit, das Joch künftiger Leben, das Joch der Ansichten und das Joch der Unwissenheit.

Vierfache Lösung vom Joch: die Lösung vom Joch der Sinnlichkeit, vom Joch künftiger Leben, vom Joch der Ansichten und vom Joch der Unwissenheit.

Vier Knoten: was einen persönlich an Begehrlichkeit knotet, an bösen Willen, an ein falsches Verständnis von Regeln und Gelübden und an das Bestehen auf: ‚Das allein ist die Wahrheit‘.

Vier Arten des Ergreifens: Ergreifen von Sinnenfreuden, von Ansichten, von Regeln und Gelübden und von Selbsttheorien.

Vier Arten der Fortpflanzung: Fortpflanzung durch Geburt aus einem Ei, aus einer Gebärmutter, aus Feuchtigkeit oder durch unmittelbares Erscheinen.

Vier Arten der Empfängnis: Man ist nicht gewahr, wenn man im Schoß seiner Mutter empfangen wird, während man dort ist und wenn man hervorkommt. Das ist die erste Art der Empfängnis. Weiterhin ist man gewahr, wenn man im Schoß seiner Mutter empfangen wird, aber nicht, während man dort ist und wenn man hervorkommt. Das ist die zweite Art der Empfängnis. Weiterhin ist man gewahr, wenn man im Schoß seiner Mutter empfangen wird und während man dort ist, aber nicht, wenn man hervorkommt. Das ist die dritte Art der Empfängnis. Weiterhin ist man gewahr, wenn man im Schoß seiner Mutter empfangen wird, während man dort ist und wenn man hervorkommt. Das ist die vierte Art der Empfängnis.

Vier Arten der Verkörperung: Es gibt eine Verkörperung, bei der sich die eigene Absicht auswirkt, nicht die Absicht anderer. Es gibt eine Verkörperung, bei der sich die Absicht anderer auswirkt, nicht die eigene Absicht. Es gibt eine Verkörperung, bei der sich sowohl die eigene Absicht als auch die Absicht anderer auswirkt. Es gibt eine Verkörperung, bei der sich weder die eigene Absicht noch die Absicht anderer auswirkt.

Vier Arten, wie eine religiöse Gabe geläutert wird: Eine religiöse Gabe wird durch den Spender geläutert, nicht durch den Empfänger. Eine religiöse Gabe wird durch den Empfänger geläutert, nicht durch den Spender. Eine religiöse Gabe wird weder durch den Spender noch durch den Empfänger geläutert. Eine religiöse Gabe wird sowohl durch den Spender als auch durch den Empfänger geläutert.

Vier Arten der Gemeinschaftsbildung: Geben, freundliche Worte, Fürsorglichkeit und Gleichbehandlung.

Vier unedle Redeweisen: falsche, entzweiende, harte oder unsinnige Rede.

Vier edle Redeweisen: das Unterlassen von falscher, entzweiender, harter oder unsinnige Rede.

Weitere vier unedle Redeweisen: Man spricht von nicht Gesehenem als gesehen, von nicht Gehörtem als gehört, von nicht Gedachtem als gedacht und von nicht Erkanntem als erkannt.

Weitere vier edle Redeweisen: Man spricht von nicht Gesehenem als nicht gesehen, von nicht Gehörtem als nicht gehört, von nicht Gedachtem als nicht gedacht und von nicht Erkanntem als nicht erkannt.

Weitere vier unedle Redeweisen: Man spricht von Gesehenem als nicht gesehen, von Gehörtem als nicht gehört, von Gedachtem als nicht gedacht und von Erkanntem als nicht erkannt.

Weitere vier edle Redeweisen: Man spricht von Gesehenem als gesehen, von Gehörtem als gehört, von Gedachtem als gedacht und von Erkanntem als erkannt.

Vier Personen: Eine Person kasteit sich selbst, verschreibt sich der Übung der Selbstkasteiung. Eine Person kasteit andere, verschreibt sich der Übung, andere zu kasteien. Eine Person kasteit sich selbst und andere, verschreibt sich der Übung, sich und andere zu kasteien. Eine Person kasteit weder sich selbst noch andere, verschreibt sich der Übung, weder sich noch andere zu kasteien, und lebt in eben diesem Leben ohne Wünsche, verloschen, kühl geworden, voller Seligkeit, mit göttlich gewordenem Selbst.

Weitere vier Personen: Eine Person übt zum eigenen Nutzen, aber nicht zum Nutzen anderer. Eine Person übt zum Nutzen anderer, aber nicht zum eigenen Nutzen. Eine Person übt weder zum eigenen Nutzen noch zum Nutzen anderer. Eine Person übt sowohl zum eigenen Nutzen als auch zum Nutzen anderer.

Weitere vier Personen: die Dunkle, die für das Dunkle bestimmt ist, die Dunkle, die für das Helle bestimmt ist, die Helle, die für das Dunkle bestimmt ist, die Helle, die für das Helle bestimmt ist.

Weitere vier Personen: der unbeirrbare Asket, der Asket des rosafarbenen Lotus, der Asket des weißen Lotus und der subtile Asket unter den Asketen.

Das sind die Lehren, die zu Vierergruppen zusammengestellt sind, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

Der erste Abschnitt zum Aufsagen ist zu Ende.

5. Fünfer

Da sind zu Fünfergruppen zusammengestellte Lehren, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen. Welches sind die Lehren, die zu Fünfergruppen zusammengestellt sind?

Fünf Aggregate: Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse und Bewusstsein.

Fünf mit Ergreifen verbundene Aggregate: Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse und Bewusstsein.

Fünf Sinnesreize: Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Töne, die das Ohr erkennt … Gerüche, die die Nase erkennt … Geschmäcke, die die Zunge erkennt … Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend.

Fünf Bestimmungsorte: die Hölle, das Tierreich, das Gespensterreich, die Menschen und die Götter.

Fünf Arten von Geiz: Geiz in Bezug auf Wohnraum, Familien, materiellen Besitz, Lob und die Lehre.

Fünf Hindernisse: sinnliches Begehren, böser Wille, Dumpfheit und Benommenheit, Rastlosigkeit und Reue sowie Zweifel.

Fünf niedere Fesseln: Substanzialistische Ansicht, Zweifel, falsches Verständnis von Regeln und Gelübden, sinnliches Begehren und böser Wille.

Fünf höhere Fesseln: Verlangen nach Wiedergeburt im Bereich der leuchtenden Form, Verlangen nach Wiedergeburt im formlosen Bereich, Einbildung, Rastlosigkeit und Unwissenheit.

Fünf Schulungsregeln: Man unterlässt es, lebende Geschöpfe zu töten, zu stehlen, sexuelle Verfehlungen zu begehen, zu lügen und Rauschmittel wie Bier, Wein und Branntwein zu trinken.

Fünf Dinge, die nicht geschehen können: Ein Mönch, dessen Befleckungen aufgelöst sind, kann nicht absichtlich einem lebenden Geschöpf das Leben nehmen, etwas wegnehmen in der Absicht, zu stehlen, Geschlechtsverkehr haben, eine bewusste Lüge sprechen oder zum eigenen Vergnügen Vorräte anlegen, wie er es als Laie getan hatte.

Fünf Verluste: Verlust von Angehörigen, Vermögen, Gesundheit, Tugend und Ansicht. Nicht weil sie Angehörige, Vermögen oder Gesundheit verlieren, werden Lebewesen, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle. Sondern weil sie ihre Tugend oder ihre Ansicht verlieren, werden Lebewesen, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.

Fünffache Ausstattung: Man ist mit Angehörigen, Vermögen, Gesundheit, Tugend und Ansicht ausgestattet. Nicht weil sie mit Angehörigen, Vermögen oder Gesundheit ausgestattet sind, werden Lebewesen, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt. Sondern weil sie mit Tugend und Ansicht ausgestattet sind, werden Lebewesen, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt.

Fünf Nachteile, die seine Tugendlosigkeit für einen tugendlosen Menschen hat: Zunächst verliert da ein tugendloser Mensch durch seine Nachlässigkeit viel Vermögen. Das ist der erste Nachteil. Dann hat da ein tugendloser Mensch einen schlechten Ruf. Das ist der zweite Nachteil. Dann ist da ein tugendloser Mensch furchtsam und befangen, wenn er sich zu irgendeiner Versammlung begibt, sei es eine Versammlung von Adligen, Brahmanen, Hausbesitzern oder Asketen. Das ist der dritte Nachteil. Dann fühlt sich da ein tugendloser Mensch verloren, wenn er stirbt. Das ist der vierte Nachteil. Dann wird da ein tugendloser Mensch, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle. Das ist der fünfte Nachteil.

Fünf Vorteile, die die Vervollkommnung der Tugend für einen tugendhaften Menschen hat: Zunächst gewinnt da ein tugendhafter Mensch durch seine Beflissenheit viel Vermögen. Das ist der erste Vorteil. Dann hat da ein tugendhafter Mensch einen guten Ruf. Das ist der zweite Vorteil. Dann ist da ein tugendhafter Mensch sicher und selbstbewusst, wenn er sich zu irgendeiner Versammlung begibt, sei es eine Versammlung von Adligen, Brahmanen, Hausbesitzern oder Asketen. Das ist der dritte Vorteil. Dann fühlt sich da ein tugendhafter Mensch nicht verloren, wenn er stirbt. Das ist der vierte Vorteil. Dann wird da ein tugendhafter Mensch, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt. Das ist der fünfte Vorteil.

Ein Mönch, der einen anderen anklagen will, soll zuerst fünf Dinge bei sich selbst sicherstellen: Ich werde zur rechten Zeit sprechen, nicht zur falschen Zeit. Ich werde die Wahrheit sprechen, nicht die Unwahrheit. Ich werde sanft sprechen, nicht hart. Ich werde zum Nutzen sprechen, nicht zum Schaden. Ich werde mit liebevollem Herzen sprechen, nicht mit verstecktem Hass. Ein Mönch, der einen anderen anklagen will, soll zuerst diese fünf Dinge bei sich selbst sicherstellen.

Fünf Faktoren, die die Meditation unterstützen: Da hat ein Mönch Vertrauen zum Erwachen des Klargewordenen: ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘ Er ist selten krank oder unwohl. Sein Magen verdaut gut, ist weder zu heiß noch zu kalt, sondern genau richtig und passend für die Meditation. Er ist nicht verschlagen oder hinterhältig. Er vertraut sich ehrlich dem Lehrer oder vernünftigen geistlichen Gefährten an. Er lebt so, dass er seine Energie aufrüttelt, um untaugliche Eigenschaften aufzugeben und sich taugliche Eigenschaften zu eigen zu machen. Er ist stark, beharrlich fest, und lässt nicht nach beim Entwickeln tauglicher Eigenschaften. Er ist weise. Er besitzt die Weisheit des Entstehens und Vergehens, die edel und durchdringend ist und zur völligen Auflösung des Leidens führt.

Fünf reine Aufenthalte: Aviha, Atappa, die Götter von schönem Anblick, die Götter mit schönem Blick und Akaniṭṭha.

Fünf Nichtwiederkehrer: einer, der zwischen zwei Leben erlischt; einer, der beim Auftreffen erlischt; einer, der ohne zusätzliche Anstrengung erlischt; einer, der mit zusätzlicher Anstrengung erlischt; und einer, der stromaufwärts geht zum Akaniṭṭha-Bereich.

Fünf Arten seelischer Öde: Zunächst hat da ein Mönch Zweifel am Lehrer. Er ist unsicher, unentschlossen und mutlos. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Ehrgeiz, Hingabe, Ausdauer und Mühe. Das ist die erste Art seelischer Öde. Dann hat da ein Mönch Zweifel an der Lehre … am Saṅgha … und an der Schulung … Ein Mönch ist zornig und aufgebracht über seine geistlichen Gefährten, verbittert und verschlossen. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Ehrgeiz, Hingabe, Ausdauer und Mühe. Das ist die fünfte Art seelischer Öde.

Fünf seelische Ketten: Zunächst ist da ein Mönch nicht frei von Begehren, Sehnen, Zuneigung, Durst, Leidenschaft und Verlangen nach Sinnenfreuden. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Ehrgeiz, Hingabe, Ausdauer und Mühe. Das ist die erste seelische Kette. Dann ist da ein Mönch nicht frei von Begehren nach dem Körper … Er ist nicht frei von Begehren nach Form … Er isst sich ordentlich satt, bis sein Bauch voll ist, und schwelgt dann in den Freuden des Schlafens, Liegens und Dösens … Er führt das geistliche Leben in der Hoffnung, in einer Klasse von Göttern wiedergeboren zu werden: ‚Dass ich doch durch diese Tugendregel, dieses Gelübde, diese inbrünstige Bußübung oder dieses geistliche Leben einer der Götter werde!‘ Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Ehrgeiz, Hingabe, Ausdauer und Mühe. Das ist die fünfte seelische Kette.

Fünf Fähigkeiten: die Fähigkeit des Auges, des Ohrs, der Nase, der Zunge und des Körpers.

Weitere fünf Fähigkeiten: Die Fähigkeit des Wohlseins, des Schmerzes, der Fröhlichkeit, der Traurigkeit und des Gleichmuts.

Weitere fünf Fähigkeiten: Die Fähigkeit des Vertrauens, der Energie, der Achtsamkeit, der Versenkung und der Weisheit.

Fünf Elemente des Entrinnens: Da richtet Mönch den Geist auf Sinnenfreuden, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Aber wenn er den Geist auf Entsagung richtet, springt sein Geist vorwärts, wird zuversichtlich, setzt sich und wird entschlossen. Sein Geist ist in gutem Zustand, gut entwickelt, gut entfaltet, gut befreit und von Sinnenfreuden abgelöst. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von Sinnenfreuden entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt. So wird das Entrinnen von Sinnenfreuden erklärt.

Dann richtet da ein Mönch den Geist auf bösen Willen, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts … Aber wenn er den Geist auf Wohlwollen richtet, springt sein Geist vorwärts … Sein Geist ist in gutem Zustand … und von bösem Willen abgelöst. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von bösem Willen entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt. So wird das Entrinnen von bösem Willen erklärt.

Dann richtet da ein Mönch den Geist auf Grausamkeit, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts … Aber wenn er den Geist auf Mildherzigkeit richtet, springt sein Geist vorwärts … Sein Geist ist in gutem Zustand … und von Grausamkeit abgelöst. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von Grausamkeit entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt. So wird das Entrinnen von der Grausamkeit erklärt.

Dann richtet da ein Mönch den Geist auf Form, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts … Aber wenn er den Geist auf Formlosigkeit richtet, springt sein Geist vorwärts … Sein Geist ist in gutem Zustand … und von Formen abgelöst. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von Formen entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt. So wird das Entrinnen von Formen erklärt.

Dann richtet da ein Mönch den Geist auf substanzielle Wirklichkeit, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Aber wenn er den Geist auf das Aufhören substanzieller Wirklichkeit richtet, springt sein Geist vorwärts, wird zuversichtlich, setzt sich und wird entschlossen. Sein Geist ist in gutem Zustand, gut entwickelt, gut entfaltet, gut befreit und von substanzieller Wirklichkeit abgelöst. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von substanzieller Wirklichkeit entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt. So wird das Entrinnen von substanzieller Wirklichkeit erklärt.

Fünf günstige Gelegenheiten für Freiheit: Da lehrt der Lehrer oder ein geachteter geistlicher Gefährte einen Mönch den Dhamma. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der Lehre in diesem Dhamma, ganz gleich, wie der Lehrer oder der geachtete geistliche Gefährte ihn lehrt. Wenn er ergriffen ist, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi. Das ist die erste günstige Gelegenheit für Freiheit.

Weiterhin kann es sein, dass weder der Lehrer noch ein geachteter geistlicher Gefährte einen Mönch den Dhamma lehrt. Aber der Mönch lehrt andere ausführlich den Dhamma, wie er ihn gehört und sich eingeprägt hat. … Oder der Mönch sagt die Lehre ausführlich auf, so wie er sie gehört und sich eingeprägt hat. … Oder der Mönch denkt im Herzen über die Lehre nach und erwägt sie, untersucht sie mit dem Geist, wie er sie gehört und sich eingeprägt hat. … Oder ein Meditationsthema als Basis für die Versenkung ergreift er richtig, richtet den Geist richtig darauf, behält es richtig im Sinn und durchdringt es richtig mit Weisheit. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der Lehre in diesem Dhamma, ganz gleich, wie er ein Meditationsthema als Basis für die Versenkung richtig ergreift, den Geist richtig darauf richtet, es richtig im Sinn behält und es richtig mit Weisheit durchdringt. Wenn er ergriffen ist, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi. Das ist die fünfte günstige Gelegenheit für Freiheit.

Fünf Wahrnehmungen, die zu Freiheit heranreifen: die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden, die Wahrnehmung des Aufgebens und die Wahrnehmung des Schwindens.

Das sind die Lehren, die zu Fünfergruppen zusammengestellt sind, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

6. Sechser

Da sind zu Sechsergruppen zusammengestellte Lehren, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen. Welches sind die Lehren, die zu Sechsergruppen zusammengestellt sind?

Sechs innere Sinnesfelder: Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist.

Sechs äußere Sinnesfelder: Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcke, Berührungen und Vorstellungen.

Sechs Klassen von Bewusstsein: Augenbewusstsein, Ohrbewusstsein, Nasenbewusstsein, Zungenbewusstsein, Körperbewusstsein und Geistbewusstsein.

Sechs Klassen von Kontakt: Kontakt mit dem Auge, dem Ohr, der Nase, der Zunge, dem Körper und dem Geist.

Sechs Klassen von Gefühl: Gefühl entsprungen aus Kontakt mit dem Auge, dem Ohr, der Nase, der Zunge, dem Körper und dem Geist.

Sechs Klassen der Wahrnehmung: Wahrnehmung von Bildern, Tönen, Gerüchen, Geschmäcken, Berührungen und Vorstellungen.

Sechs Klassen von Absicht: Absicht in Bezug auf Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcke, Berührungen und Vorstellungen.

Sechs Klassen von Verlangen: Verlangen nach Bildern, Tönen, Gerüchen, Geschmäcken, Berührungen und Vorstellungen.

Sechs Arten von fehlender Achtung: Da hat ein Mönch keine Achtung und keine Ehrfurcht vor dem Lehrer, vor der Lehre und vor dem Saṅgha, vor der Schulung, vor Beflissenheit und vor Gastfreundschaft.

Sechs Arten von Achtung: Da hat ein Mönch Achtung und Ehrfurcht vor dem Lehrer, vor der Lehre und vor dem Saṅgha, vor der Schulung, vor Beflissenheit und vor Gastfreundschaft.

Sechs Arten, wie die Gedanken um Fröhlichkeit kreisen: Wenn man mit dem Auge ein Bild sieht, kreisen die Gedanken um ein Bild, das eine Grundlage für Fröhlichkeit darstellt. Wenn man mit dem Ohr einen Ton hört … Wenn man mit der Nase einen Geruch riecht … Wenn man mit der Zunge einen Geschmack schmeckt …

Wenn man mit dem Körper eine Berührung empfindet … Wenn man mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, kreisen die Gedanken um eine Vorstellung, die eine Grundlage für Fröhlichkeit darstellt.

Sechs Arten, wie die Gedanken um Traurigkeit kreisen: Wenn man mit dem Auge ein Bild sieht, kreisen die Gedanken um ein Bild, das eine Grundlage für Traurigkeit darstellt. … Wenn man mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, kreisen die Gedanken um eine Vorstellung, die eine Grundlage für Traurigkeit darstellt.

Sechs Arten, wie die Gedanken um Gleichmut kreisen: Wenn man mit dem Auge ein Bild sieht, kreisen die Gedanken um ein Bild, das eine Grundlage für Gleichmut darstellt. … Wenn man mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, kreisen die Gedanken um eine Vorstellung, die eine Grundlage für Gleichmut darstellt.

Sechs warmherzige Eigenschaften: Da behandelt ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit dem Körper, sowohl öffentlich als insgeheim. Diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung, führt zu Gemeinschaftsbildung, Nicht-Streiten, Eintracht und Einigkeit.

Dann behandelt da ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit der Sprache, sowohl öffentlich als insgeheim. Auch diese warmherzige Eigenschaft … führt zu Eintracht und Einigkeit.

Dann behandelt da ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit dem Geist, sowohl öffentlich als insgeheim. Auch diese warmherzige Eigenschaft … führt zu Eintracht und Einigkeit.

Dann teilt da ein Mönch vorbehaltlos, was er an materiellem Besitz auf rechtmäßige Weise erhalten hat, selbst das Essen in seiner Almosenschale, und benutzt es gemeinsam mit seinen tugendhaften geistlichen Gefährten. Auch diese warmherzige Eigenschaft … führt zu Eintracht und Einigkeit.

Dann lebt da ein Mönch gemäß den Tugendregeln, die er mit seinen geistlichen Gefährten teilt, sowohl öffentlich als insgeheim. Die Regeln sind unversehrt, tadellos, makellos und unbeschädigt; sie sind befreiend, werden von vernünftigen Menschen gepriesen, sind richtig aufgefasst und führen in die Versenkung. Auch diese warmherzige Eigenschaft … führt zu Eintracht und Einigkeit.

Dann lebt da ein Mönch gemäß der Ansicht, die er mit seinen geistlichen Gefährten teilt, sowohl öffentlich als insgeheim. Diese Ansicht ist edel, macht mündig und führt den, der sie übt, zur völligen Auflösung des Leidens. Auch diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung, führt zu Gemeinschaftsbildung, Nicht-Streiten, Eintracht und Einigkeit.

Sechs Wurzeln des Streits: Da ist ein Mönch zornig und verbittert. Ein solcher Mönch hat keine Achtung und keine Ehrfurcht vor dem Lehrer, vor der Lehre und vor dem Saṅgha, und er erfüllt die Schulung nicht. Er stiftet Streit im Saṅgha; das ist zum Schaden und Unglück vieler Menschen, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen. Wenn ihr eine solche Wurzel des Streits in euch oder anderen seht, dann versucht, dieses schlechte Ding aufzugeben. Wenn ihr sie nicht seht, dann übt so, dass sie in Zukunft nicht entsteht. So gebt ihr diese schlechte Wurzel des Streits auf, sodass sie in Zukunft nicht entsteht.

Dann ist da ein Mönch beleidigend und verächtlich … Er ist eifersüchtig und geizig … Er ist verschlagen und hinterhältig … Er hat unlautere Wünsche und falsche Ansicht … Er hängt an seinen Ansichten, hält sie fest und weigert sich, sie loszulassen. Wenn ihr eine solche Wurzel des Streits in euch oder anderen seht, dann versucht, dieses schlechte Ding aufzugeben. Wenn ihr sie nicht seht, dann übt so, dass sie in Zukunft nicht entsteht. So gebt ihr diese schlechte Wurzel des Streits auf, sodass sie in Zukunft nicht entsteht.

Sechs Elemente: die Elemente Erde, Wasser, Feuer, Wind, Raum und Bewusstsein.

Sechs Elemente des Entrinnens: Da sagt ein Mönch: ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch Liebe entwickelt und gemehrt, habe sie zu meinem Fahrzeug und meiner Grundlage gemacht, habe sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt. Und doch hält böser Wille meinen Geist immer noch gefangen.‘ Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! Sag das nicht. Stell den Buddha nicht falsch dar, denn es ist nicht gut, den Buddha falsch darzustellen. Und der Buddha würde das nicht sagen. Es ist ganz unmöglich, Geehrter, es kann nicht sein, dass die Erlösung des Herzens durch Liebe entwickelt und gemehrt und richtig umgesetzt wurde, und dass doch böser Wille immer noch den Geist gefangen hält. Denn durch die Erlösung des Herzens durch Liebe entrinnt man bösem Willen.‘

Dann sagt da ein anderer Mönch: ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch Mitgefühl entwickelt und gemehrt, habe sie zu meinem Fahrzeug und meiner Grundlage gemacht, habe sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt. Und doch hält der Gedanke an Grausamkeit meinen Geist immer noch gefangen.‘ Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! … Denn durch die Erlösung des Herzens durch Mitgefühl entrinnt man Gedanken an Grausamkeit.‘

Dann sagt da ein anderer Mönch: ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch freudige Anteilnahme entwickelt und gemehrt, habe sie zu meinem Fahrzeug und meiner Grundlage gemacht, habe sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt. Und doch hält Widerwille meinen Geist immer noch gefangen.‘ Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! … Denn durch die Erlösung des Herzens durch freudige Anteilnahme entrinnt man dem Widerwillen.‘

Dann sagt da ein anderer Mönch: ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch Gleichmut entwickelt und gemehrt, habe sie zu meinem Fahrzeug und meiner Grundlage gemacht, habe sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt. Und doch hält Begehren meinen Geist immer noch gefangen.‘ Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! … Denn durch die Erlösung des Herzens durch Gleichmut entrinnt man dem Begehren.‘

Dann sagt da ein anderer Mönch: ‚Ich habe die merkmalslose Erlösung des Herzens entwickelt und gemehrt, habe sie zu meinem Fahrzeug und meiner Grundlage gemacht, habe sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt. Und doch folgt mein Bewusstsein immer noch Merkmalen nach.‘ Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! … Denn durch die merkmalslose Erlösung des Herzens entrinnt man allen Merkmalen.‘

Dann sagt da ein anderer Mönch: ‚Ich habe die Einbildung „ich bin“ ausgeräumt. Und ich betrachte nichts mehr als „ich bin das“. Und doch hält der Pfeil des Zweifels und der Unschlüssigkeit meinen Geist immer noch gefangen.‘ Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! Sag das nicht. Stell den Buddha nicht falsch dar, denn es ist nicht gut, den Buddha falsch darzustellen. Und der Buddha würde das nicht sagen. Es ist ganz unmöglich, Geehrter, es kann nicht sein, dass die Einbildung „ich bin“ ausgeräumt wurde und man nichts mehr als „ich bin das“ betrachtet, und dass doch der Pfeil des Zweifels und der Unschlüssigkeit immer noch den Geist gefangen hält. Denn indem man die Einbildung „ich bin“ ausrottet, entrinnt man dem Pfeil des Zweifels und der Unschlüssigkeit.‘

Sechs unübertreffliche Dinge: unübertreffliches Sehen, unübertreffliches Hören, unübertrefflicher Gewinn, unübertreffliche Schulung, unübertrefflicher Dienst und unübertreffliche Besinnung.

Sechs Gegenstände zur Besinnung: die Besinnung auf den Buddha, auf die Lehre, auf den Saṅgha, auf Tugend, auf Großzügigkeit und auf die Gottheiten.

Sechs gleichbleibende Reaktionen: Wenn ein Mönch mit dem Auge ein Bild sieht, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst. Wenn er mit dem Ohr einen Ton hört … Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht … Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt … Wenn er mit dem Körper eine Berührung empfindet … Wenn er mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst.

Sechs Wiedergeburtsklassen: Jemand, der in eine dunkle Klasse hineingeboren wurde, bewirkt ein dunkles Ergebnis. Jemand, der in eine dunkle Klasse hineingeboren wurde, bewirkt ein helles Ergebnis. Jemand, der in eine dunkle Klasse hineingeboren wurde, bewirkt das Erlöschen, das weder dunkel noch hell ist. Jemand, der in eine helle Klasse hineingeboren wurde, bewirkt ein helles Ergebnis. Jemand, der in eine helle Klasse hineingeboren wurde, bewirkt ein dunkles Ergebnis. Jemand, der in eine helle Klasse hineingeboren wurde, bewirkt das Erlöschen, das weder dunkel noch hell ist.

Sechs Wahrnehmungen, die zum Durchbruch verhelfen: die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden, die Wahrnehmung des Aufgebens, die Wahrnehmung des Schwindens und die Wahrnehmung des Aufhörens.

Das sind die Lehren, die zu Sechsergruppen zusammengestellt sind, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

7. Siebener

Da sind zu Siebenergruppen zusammengestellte Lehren, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen. Welches sind die Lehren, die zu Siebenergruppen zusammengestellt sind?

Sieben Reichtümer der Edlen: Reichtum an Vertrauen, Tugend, Gewissen, Besonnenheit, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit.

Sieben Faktoren des Erwachens: Achtsamkeit, Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie, Ekstase, Stille, Versenkung und Gleichmut.

Sieben Voraussetzungen für die Versenkung: rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz und rechte Achtsamkeit.

Sieben schlechte Eigenschaften: Da ist ein Mönch ohne Vertrauen, gewissenlos, unbesonnen, ungebildet, träge, unachtsam und geistlos.

Sieben gute Eigenschaften: Da ist ein Mönch vertrauensvoll, hat ein Gewissen, ist besonnen, gebildet, energisch, achtsam und weise.

Sieben Aspekte der Lehren der wahren Menschen: Da kennt ein Mönch die Lehren, kennt die Bedeutung, kennt sich selbst, kennt das rechte Maß, kennt die rechte Zeit, kennt Versammlungen und kennt Personen.

Sieben Grundlagen für einen Abschluss: Da hat ein Mönch glühenden Enthusiasmus dafür, die Schulung aufzunehmen … die Lehren zu untersuchen … sich von Wünschen loszumachen … sich zurückzuziehen … Energie aufzurütteln … achtsam und wach zu sein … gedanklich durchzudringen. Und dieser Wunsch lässt auch später nicht nach.

Sieben Wahrnehmungen: die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst, die Wahrnehmung des Abstoßenden, die Wahrnehmung der Nachteile, die Wahrnehmung des Aufgebens, die Wahrnehmung des Schwindens und die Wahrnehmung des Aufhörens.

Sieben Kräfte: Vertrauen, Energie, Gewissen, Besonnenheit, Achtsamkeit, Versenkung und Weisheit.

Sieben Bewusstseinsebenen: Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung vielfältig sind – wie Menschen, manche Götter und manche Wesen in der Unterwelt. Das ist die erste Bewusstseinsebene.

Es gibt Lebewesen, deren Körper vielfältig sind und deren Wahrnehmung einheitlich ist – wie die Götter, die durch die erste Vertiefung in Brahmās Gefolge wiedergeboren wurden. Das ist die zweite Bewusstseinsebene.

Es gibt Lebewesen, deren Körper einheitlich sind und deren Wahrnehmung vielfältig ist – wie die Götter von strahlendem Glanz. Das ist die dritte Bewusstseinsebene.

Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung einheitlich sind – wie die Götter von allumfassender Schönheit. Das ist die vierte Bewusstseinsebene.

Es gibt Lebewesen, die jegliche Formwahrnehmung überstiegen haben. Mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem sie den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richteten, wurden sie im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in der Dimension des unendlichen Raumes wiedergeboren. Das ist die fünfte Bewusstseinsebene.

Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Raumes vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, wurden sie in der Dimension des unendlichen Bewusstseins wiedergeboren. Das ist die sechste Bewusstseinsebene.

Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Bewusstseins vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, wurden sie in der Dimension des Nichts wiedergeboren. Das ist die siebte Bewusstseinsebene.

Sieben Personen, die einer religiösen Gabe würdig sind: Eine, die auf beide Arten befreit ist, eine, die durch Weisheit befreit ist, einen unmittelbaren Zeugen, eine, die zur Ansicht gelangt ist, eine, die durch Vertrauen befreit ist, einen Nachfolger der Lehren und einen Nachfolger durch Vertrauen.

Sieben zugrunde liegende Neigungen: Die zugrunde liegende Neigung zu sinnlicher Begierde, Abwehr, Ansichten, Zweifel, Einbildung, dem Wunsch nach Wiedergeburt und Unwissenheit.

Sieben Fesseln: Anziehung, Abwehr, Ansichten, Zweifel, Einbildung, der Wunsch nach Wiedergeburt und Unwissenheit.

Sieben Grundsätze, um jede disziplinarische Angelegenheit beizulegen, die aufkommen könnte: Bereinigung Auge in Auge ist abzuwenden. Bereinigung durch Erinnern ist zu gewähren. Bereinigung wegen zurückliegender Geisteskrankheit ist zu gewähren. Handeln nach dem, was zugegeben wurde. Mehrheitsentscheidung. Weitere Bestrafung. Bedecken wie mit Gras.

Das sind die Lehren, die zu Siebenergruppen zusammengestellt sind, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

Der zweite Abschnitt zum Aufsagen ist zu Ende.

8. Achter

Da sind zu Achtergruppen zusammengestellte Lehren, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen. Welches sind die Lehren, die zu Achtergruppen zusammengestellt sind?

Acht falsche Wege: falsche Ansicht, falsches Denken, falsche Rede, falsches Handeln, falscher Lebenserwerb, falscher Einsatz, falsche Achtsamkeit und falsche Versenkung.

Acht richtige Wege: rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.

Acht Personen, die einer religiösen Gabe würdig sind: der in den Strom Eingetretene und der, der übt, um die Frucht des Stromeintritts zu verwirklichen; der Einmalwiederkehrer und der, der übt, um die Frucht der Einmalwiederkehr zu verwirklichen; der Nichtwiederkehrer und der, der übt, um die Frucht der Nichtwiederkehr zu verwirklichen; der Vollendete und der, der für die Vollendung übt.

Acht Grundlagen für Trägheit: Da hat ein Mönch etwas zu arbeiten. Er denkt: ‚Ich habe etwas zu arbeiten. Aber bei dieser Arbeit wird mein Körper müde werden. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist. Das ist die erste Grundlage für Trägheit.

Dann hat da ein Mönch etwas gearbeitet. Er denkt: ‚Ich habe etwas gearbeitet. Aber während der Arbeit wurde mein Körper müde. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf … Das ist die zweite Grundlage für Trägheit.

Dann muss da ein Mönch eine Reise unternehmen. Er denkt: ‚Ich muss eine Reise unternehmen. Aber beim Gehen wird mein Körper müde werden. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf … Das ist die dritte Grundlage für Trägheit.

Dann hat da ein Mönch eine Reise unternommen. Er denkt: ‚Ich habe eine Reise unternommen. Aber beim Gehen wurde mein Körper müde. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf … Das ist die vierte Grundlage für Trägheit.

Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, aber er hat nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen. Er denkt: ‚Ich bin um Almosen umhergezogen, aber ich habe nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist müde und taugt nicht zur Arbeit. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf … Das ist die fünfte Grundlage für Trägheit.

Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, und er hat genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen. Er denkt: ‚Ich bin um Almosen umhergezogen, und ich habe genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist schwer, als hätte ich gerade eine große Portion Bohnen gegessen, und taugt nicht zur Arbeit. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf … Das ist die sechste Grundlage für Trägheit.

Dann fühlt sich da ein Mönch ein wenig krank. Er denkt: ‚Ich fühle mich ein wenig krank. Hinlegen wäre gut für mich. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf … Das ist die siebte Grundlage für Trägheit.

Dann ist da ein Mönch kürzlich von einer Krankheit genesen. Er denkt: ‚Ich bin kürzlich von einer Krankheit genesen. Mein Körper ist schwach und taugt nicht zur Arbeit. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist. Das ist die achte Grundlage für Trägheit.

Acht Grundlagen, um die Energie aufzurütteln: Da hat ein Mönch etwas zu arbeiten. Er denkt: ‚Ich habe etwas zu arbeiten. Während der Arbeit ist es nicht leicht, den Geist auf die Anleitung der Buddhas zu richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.‘ Er rüttelt seine Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist. Das ist die erste Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Dann hat da ein Mönch etwas gearbeitet. Er denkt: ‚Ich habe etwas gearbeitet. Während der Arbeit konnte ich den Geist nicht auf die Anleitung der Buddhas richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ Er rüttelt seine Energie auf … Das ist die zweite Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Dann muss da ein Mönch eine Reise unternehmen. Er denkt: ‚Ich muss eine Reise unternehmen. Beim Gehen ist es nicht leicht, den Geist auf die Anleitung der Buddhas zu richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ Er rüttelt seine Energie auf … Das ist die dritte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Dann hat da ein Mönch eine Reise unternommen. Er denkt: ‚Ich habe eine Reise unternommen. Beim Gehen konnte ich den Geist nicht auf die Anleitung der Buddhas richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ Er rüttelt seine Energie auf … Das ist die vierte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, aber er hat nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen. Er denkt: ‚Ich bin um Almosen umhergezogen, aber ich habe nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist leicht und taugt zur Arbeit. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ Er rüttelt seine Energie auf … Das ist die fünfte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, und er hat genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen. Er denkt: ‚Ich bin um Almosen umhergezogen, und ich habe genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist kräftig und taugt zur Arbeit. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ Er rüttelt seine Energie auf … Das ist die sechste Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Dann fühlt sich da ein Mönch ein wenig krank. Er denkt: ‚Ich fühle mich ein wenig krank. Es ist möglich, dass diese Krankheit schlimmer wird. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ Er rüttelt seine Energie auf … Das ist die siebte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Dann ist da ein Mönch kürzlich von einer Krankheit genesen. Er denkt: ‚Ich bin kürzlich von einer Krankheit genesen. Es ist möglich, dass die Krankheit wiederkommt. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.‘ Er rüttelt seine Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist. Das ist die achte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

Acht Beweggründe für das Geben: Jemand beleidigt jemanden und gibt dann eine Spende. Jemand gibt aus Furcht. Jemand gibt in dem Gedanken: ‚Er hat mir gegeben.‘ Jemand gibt in dem Gedanken: ‚Er wird mir geben.‘ Jemand gibt in dem Gedanken: ‚Geben ist gut.‘ Jemand gibt in dem Gedanken: ‚Ich koche, sie kochen nicht. Es wäre nicht recht von mir, ihnen nichts zu geben.‘ Jemand gibt in dem Gedanken: ‚Wenn ich diese Spende gebe, werde ich einen guten Ruf haben.‘ Jemand gibt in dem Gedanken: ‚Diese Spende veredelt und nährt den Geist.‘

Acht Wiedergeburten durch Geben: Da gibt jemand als Erstes Asketen oder Brahmanen Spenden wie Essen, Trinken, Kleidung und Transportmittel, Kränze, Düfte und Make-up, ein Bett, ein Haus und Licht. Was er auch gibt, das erwartet er zurück. Er sieht einen vermögenden Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzer sich vergnügen, versorgt und ausgestattet mit den fünf Sinnesreizen. Er denkt: ‚Ach könnte ich doch, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter gutsituierten Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzern wiedergeboren werden!‘ Er lässt sich bei diesem Gedanken nieder, festigt ihn und entwickelt ihn. Da er sich bei Geringerem niederlässt und es nicht weiterentwickelt, führt sein Gedanke dazu, dass er dort wiedergeboren wird. Aber ich sage, das gilt nur für einen Tugendhaften, nicht für einen Tugendlosen. Der Herzenswunsch eines tugendhaften Menschen wird aufgrund seiner Reinheit erfüllt.

Dann gibt da jemand Asketen oder Brahmanen Spenden. Was er auch gibt, das erwartet er zurück. Und er hat gehört: ‚Die Götter der vier großen Könige haben ein langes Leben, sind schön und sehr glücklich.‘ Er denkt: ‚Ach könnte ich doch, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern der vier großen Könige wiedergeboren werden!‘ Er lässt sich bei diesem Gedanken nieder, festigt ihn und entwickelt ihn. Da er sich bei Geringerem niederlässt und es nicht weiterentwickelt, führt sein Gedanke dazu, dass er dort wiedergeboren wird. Aber ich sage, das gilt nur für einen Tugendhaften, nicht für einen Tugendlosen. Der Herzenswunsch eines tugendhaften Menschen wird aufgrund seiner Reinheit erfüllt.

Dann gibt da jemand Asketen oder Brahmanen Spenden. Was er auch gibt, das erwartet er zurück. Und er hat gehört: ‚Die Götter der Dreiunddreißig …‘ ‚Die Yama-Götter …‘ ‚Die freudvollen Götter …‘ ‚Die Götter, die das Erschaffen lieben …‘ ‚Die Götter, die über das herrschen, was andere erschaffen, haben ein langes Leben, sind schön und sehr glücklich.‘ Er denkt: ‚Ach könnte ich doch, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern wiedergeboren werden, die über das herrschen, was andere erschaffen!‘ Er lässt sich bei diesem Gedanken nieder, festigt ihn und entwickelt ihn. Da er sich bei Geringerem niederlässt und es nicht weiterentwickelt, führt sein Gedanke dazu, dass er dort wiedergeboren wird. Aber ich sage, das gilt nur für einen Tugendhaften, nicht für einen Tugendlosen. Der Herzenswunsch eines tugendhaften Menschen wird aufgrund seiner Reinheit erfüllt.

Dann gibt da jemand Asketen oder Brahmanen Spenden wie Essen, Trinken, Kleidung und Transportmittel, Kränze, Düfte und Make-up, ein Bett, ein Haus und Licht. Was er auch gibt, das erwartet er zurück. Und er hat gehört: ‚Die Götter aus Brahmās Gefolge haben ein langes Leben, sind schön und sehr glücklich.‘ Er denkt: ‚Ach könnte ich doch, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern aus Brahmās Gefolge wiedergeboren werden!‘ Er lässt sich bei diesem Gedanken nieder, festigt ihn und entwickelt ihn. Da er sich bei Geringerem niederlässt und es nicht weiterentwickelt, führt sein Gedanke dazu, dass er dort wiedergeboren wird. Aber ich sage, das gilt nur für einen Tugendhaften, nicht für einen Tugendlosen. Und für einen, der frei von Gier ist, nicht für einen Gierigen. Der Herzenswunsch eines tugendhaften Menschen wird erfüllt, weil er frei von Gier ist.

Acht Versammlungen: eine Versammlung von Adligen, von Brahmanen, von Hausbesitzern, von Asketen; eine Versammlung der Götter unter den vier großen Königen; eine Versammlung der Götter unter den Dreiunddreißig; eine Versammlung von Māras; eine Versammlung von Brahmās.

Acht weltliche Gegebenheiten: Gewinn und Verlust, Ruhm und Schande, Tadel und Lob, Glück und Schmerz.

Acht Dimensionen der Meisterschaft: Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die erste Dimension der Meisterschaft.

Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die zweite Dimension der Meisterschaft.

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, begrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die dritte Dimension der Meisterschaft.

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die vierte Dimension der Meisterschaft.

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Wie eine Flachsblüte, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die fünfte Dimension der Meisterschaft.

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Wie eine Kaṇikārablüte, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die sechste Dimension der Meisterschaft.

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Wie eine scharlachrote Malvenblüte, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die siebte Dimension der Meisterschaft.

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Wie der Morgenstern, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die achte Dimension der Meisterschaft.

Acht Befreiungen: Man besitzt körperliche Form und sieht Formen. Das ist die erste Befreiung.

Während man keine Form innerlich wahrnimmt, sieht man Formen äußerlich. Das ist die zweite Befreiung.

Man ist einzig auf Schönheit ausgerichtet. Das ist die dritte Befreiung.

Man übersteigt jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem man den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt man im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin. Das ist die vierte Befreiung.

Man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin. Das ist die fünfte Befreiung.

Man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin. Das ist die sechste Befreiung.

Man übersteigt vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin. Das ist die siebte Befreiung.

Man übersteigt vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin. Das ist die achte Befreiung.

Das sind die Lehren, die zu Achtergruppen zusammengestellt sind, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

9. Neuner

Da sind zu Neunergruppen zusammengestellte Lehren, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen. Welches sind die Lehren, die zu Neunergruppen zusammengestellt sind?

Neun Grundlagen für Groll: Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch hat mir Unrecht getan‘ hegt man Groll. Beim Gedanken: ‚Er tut mir Unrecht‘ … ‚Er wird mir Unrecht tun‘ … ‚Er hat jemandem Unrecht getan, der mir lieb und teuer ist‘ … ‚Er tut jemandem Unrecht, der mir lieb und teuer ist‘ … ‚Er wird jemandem Unrecht tun, der mir lieb und teuer ist‘ … ‚Er hat jemandem geholfen, der mir unlieb und verhasst ist‘ … ‚Er hilft jemandem, der mir unlieb und verhasst ist‘ … Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch wird jemandem helfen, der mir unlieb und verhasst ist‘ hegt man Groll.

Neun Methoden, um sich von Groll loszumachen: Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch hat mir Unrecht getan, doch was kann ich da machen?‘ macht man sich von Groll los. Beim Gedanken: ‚Er tut mir Unrecht …‘ … ‚Er wird mir Unrecht tun …‘ … ‚Er hat jemandem Unrecht getan, der mir lieb und teuer ist …‘ … ‚Er tut jemandem Unrecht, der mir lieb und teuer ist …‘ … ‚Er wird jemandem Unrecht tun, der mir lieb und teuer ist …‘ … ‚Er hat jemandem geholfen, der mir unlieb und verhasst ist …‘ … ‚Er hilft jemandem, der mir unlieb und verhasst ist …‘ … Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch wird jemandem helfen, der mir unlieb und verhasst ist, doch was kann ich da machen?‘ macht man sich von Groll los.

Neun Aufenthalte der Lebewesen: Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung vielfältig sind – wie Menschen, manche Götter und manche Wesen in der Unterwelt. Das ist der erste Aufenthalt der Lebewesen.

Es gibt Lebewesen, deren Körper vielfältig sind und deren Wahrnehmung einheitlich ist – wie die Götter, die durch die erste Vertiefung in Brahmās Gefolge wiedergeboren wurden. Das ist der zweite Aufenthalt der Lebewesen.

Es gibt Lebewesen, deren Körper einheitlich sind und deren Wahrnehmung vielfältig ist – wie die Götter von strahlendem Glanz. Das ist der dritte Aufenthalt der Lebewesen.

Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung einheitlich sind – wie die Götter von allumfassender Schönheit. Das ist der vierte Aufenthalt der Lebewesen.

Es gibt Lebewesen, die sind ohne Wahrnehmung und erleben nichts – wie die Götterwesen ohne Wahrnehmung. Das ist der fünfte Aufenthalt der Lebewesen.

Es gibt Lebewesen, die jegliche Formwahrnehmung überstiegen haben. Mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem sie den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richteten, wurden sie im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in der Dimension des unendlichen Raumes wiedergeboren. Das ist der sechste Aufenthalt der Lebewesen.

Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Raumes vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, wurden sie in der Dimension des unendlichen Bewusstseins wiedergeboren. Das ist der siebte Aufenthalt der Lebewesen.

Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Bewusstseins vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, wurden sie in der Dimension des Nichts wiedergeboren. Das ist der achte Aufenthalt der Lebewesen.

Es gibt Lebewesen, die die Dimension des Nichts vollständig überstiegen haben. Sie wurden in der Dimension wiedergeboren, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat. Das ist der neunte Aufenthalt der Lebewesen.

Neun verpasste Gelegenheiten für das geistliche Leben: Zunächst ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Er lehrt den Dhamma, der zum Frieden, zum Erlöschen, zum Erwachen führt, wie er vom Heiligen verkündet wurde. Aber die Person wurde in der Hölle wiedergeboren. Das ist die erste verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Aber die Person wurde im Tierreich wiedergeboren. Das ist die zweite verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Aber die Person wurde im Gespensterreich wiedergeboren. Das ist die dritte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Aber die Person wurde unter den Titanen wiedergeboren. Das ist die vierte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Aber die Person wurde in einer der Klassen langlebiger Götter wiedergeboren. Das ist die fünfte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Aber die Person wurde in den Grenzgebieten unter ungebildeten Fremden wiedergeboren, da, wo Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen nicht hingehen. Das ist die sechste verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Und die Person wurde in einem zentralen Land wiedergeboren. Aber sie hat eine falsche Ansicht und einen verzerrten Blickwinkel: ‚Geben, Opfer oder Spenden haben keinen Sinn. Es gibt keine Frucht und kein Ergebnis von guten und schlechten Taten. Es gibt kein Leben nach dem Tod. So etwas wie Mutter und Vater oder Wesen, die durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden, gibt es nicht. Und es gibt keinen Asketen oder Brahmanen, der sich richtig benimmt, richtig übt, und der das Leben nach dem Tod erklärt, nachdem er es durch eigene Einsicht erkannt hat.‘ Das ist die siebte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Und die Person wurde in einem zentralen Land wiedergeboren. Aber sie ist ein geistloser, stumpfer Trottel, nicht in der Lage, zu unterscheiden, was gut gesagt und was schlecht gesagt ist. Das ist die achte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Dann ist da kein Klargewordener in der Welt erschienen, und der Dhamma, der zum Frieden, zum Erlöschen, zum Erwachen führt, wie er vom Heiligen verkündet wurde, wird nicht gelehrt. Und die Person wurde in einem zentralen Land wiedergeboren. Und sie ist weise, gewitzt, gescheit und in der Lage, zu unterscheiden, was gut gesagt und was schlecht gesagt ist. Das ist die neunte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.

Neun fortschreitende Meditationen: Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während er den Geist ausrichtet und hält. Wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt er in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten. Und mit dem Schwinden der Ekstase tritt er in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfährt persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘ Indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, tritt er in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit. Er übersteigt jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, indem er den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt er im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin. Er übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin. Er übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin. Er übersteigt vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin. Er übersteigt vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin.

Neun fortschreitende Stufen des Aufhörens: Wenn man die erste Vertiefung erreicht hat, hat sinnliche Wahrnehmung aufgehört. Wenn man die zweite Vertiefung erreicht hat, hat das Ausrichten und Halten des Geistes aufgehört. Wenn man die dritte Vertiefung erreicht hat, hat Ekstase aufgehört. Wenn man die vierte Vertiefung erreicht hat, hat das Atmen aufgehört. Wenn man die Dimension des unendlichen Raumes erreicht hat, hat die Formwahrnehmung aufgehört. Wenn man die Dimension des unendlichen Bewusstseins erreicht hat, hat die Wahrnehmung der Dimension des unendlichen Raumes aufgehört. Wenn man die Dimension des Nichts erreicht hat, hat die Wahrnehmung der Dimension des unendlichen Bewusstseins aufgehört. Wenn man die Dimension erreicht hat, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, hat die Wahrnehmung der Dimension des Nichts aufgehört. Wenn man das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl erreicht hat, haben Wahrnehmung und Gefühl aufgehört.

Das sind die Lehren, die zu Neunergruppen zusammengestellt sind, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

10. Zehner

Da sind zu Zehnergruppen zusammengestellte Lehren, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen. Welches sind die Lehren, die zu Zehnergruppen zusammengestellt sind?

Zehn Eigenschaften, die als Beschützer dienen: Da ist ein Mönch tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Schulungsregeln ein, die er aufgenommen hat. Das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Dann ist da ein Mönch sehr gelehrt, erinnert und behält, was er gehört hat: diese Lehren, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut sind, bedeutsam und gut ausgedrückt; die ein geistliches Leben beschreiben, das ganz vollständig und rein ist. Er ist sehr gelehrt in diesen Lehren, erinnert sie, übt sie ein, prüft sie mit dem Geist und durchdringt sie gedanklich. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Dann hat da ein Mönch gute Freunde, Genossen und Gefährten. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Dann ist da ein Mönch leicht zu ermahnen, er hat Eigenschaften, durch die er leicht zu ermahnen ist. Er ist geduldig und nimmt die Anleitung respektvoll an. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Dann ist da ein Mönch geschickt und unermüdlich bei vielen verschiedenen Pflichten für seine geistlichen Gefährten. Er versteht, wie die Dinge anzupacken sind, um die Arbeit zu erledigen oder zu veranlassen. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Dann liebt da ein Mönch die Lehren, es ist eine Lust, sich mit ihm zu unterhalten, er ist voller Freude über die Lehre und Schulung. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Dann ist da ein Mönch mit jeder Art von Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung zufrieden. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Dann lebt da ein Mönch so, dass er seine Energie aufrüttelt, um untaugliche Eigenschaften aufzugeben und sich taugliche Eigenschaften zu eigen zu machen. Er ist stark, beharrlich fest, und lässt nicht nach beim Entwickeln tauglicher Eigenschaften. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Dann ist da ein Mönch achtsam. Er besitzt äußerste Achtsamkeit und Wachheit, und an Dinge, die vor langer Zeit getan oder gesagt wurden, kann er sich erinnern und sie sich ins Gedächtnis rufen. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Dann ist da ein Mönch weise. Er besitzt die Weisheit des Entstehens und Vergehens, die edel und durchdringend ist und zur völligen Auflösung des Leidens führt. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.

Zehn allumfassende Dimensionen der Meditation: Jemand nimmt die Meditation über allumfassende Erde wahr, nach oben, nach unten, dazwischen, ungeteilt und grenzenlos. Jemand nimmt die Meditation über allumfassendes Wasser wahr … die Meditation über allumfassendes Feuer … die Meditation über allumfassenden Wind … die Meditation über allumfassendes Blau … die Meditation über allumfassendes Gelb … die Meditation über allumfassendes Rot … die Meditation über allumfassendes Weiß … die Meditation über allumfassenden Raum … Jemand nimmt die Meditation über allumfassendes Bewusstsein wahr, nach oben, nach unten, dazwischen, ungeteilt und grenzenlos.

Zehn Arten, untaugliche Dinge zu tun: lebende Geschöpfe töten, stehlen, sexuelle Verfehlungen begehen; falsche, entzweiende, harte oder unsinnige Rede gebrauchen; Begehrlichkeit, bösen Willen und falsche Ansicht hegen.

Zehn Arten, taugliche Dinge zu tun: Man unterlässt es, lebende Geschöpfe zu töten, zu stehlen und sexuelle Verfehlungen zu begehen; man unterlässt den Gebrauch falscher, entzweiender, harter oder unsinniger Rede; Zufriedenheit, Wohlwollen und rechte Ansicht.

Zehn Aufenthalte der Edlen: Da hat ein Mönch fünf Faktoren aufgegeben, besitzt sechs Faktoren, hat einen einzigen Wächter, hat vier Arten von Rückhalt, hat eigenwillige Deutung der Wahrheit beseitigt, hat das Suchen vollständig hinter sich gelassen, hat reine Absichten, hat den körperlichen Ablauf gestillt und ist im Herzen gut befreit und durch Weisheit gut befreit.

Und wie hat ein Mönch fünf Faktoren aufgegeben? Da hat ein Mönch sinnliches Begehren, bösen Willen, Dumpfheit und Benommenheit, Rastlosigkeit und Reue sowie Zweifel aufgegeben. So hat ein Mönch fünf Faktoren aufgegeben.

Und wie besitzt ein Mönch sechs Faktoren? Wenn ein Mönch mit dem Auge ein Bild sieht, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst. Wenn er mit dem Ohr einen Ton hört … Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht … Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt … Wenn er mit dem Körper eine Berührung empfindet … Wenn er mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst. So besitzt ein Mönch sechs Faktoren.

Und wie hat ein Mönch einen einzigen Wächter? Da wird das Herz eines Mönchs von Achtsamkeit bewacht. So hat ein Mönch einen einzigen Wächter.

Und wie hat ein Mönch vier Arten von Rückhalt? Da gebraucht ein Mönch nach Abschätzung manche Dinge, nach Abschätzung erträgt er manche Dinge, nach Abschätzung geht er manchen Dingen aus dem Weg und nach Abschätzung beseitigt er manche Dinge. So hat ein Mönch vier Arten von Rückhalt.

Und wie hat ein Mönch eigenwillige Deutung der Wahrheit beseitigt? Verschiedene Asketen und Brahmanen deuten die Wahrheit unterschiedlich auf eigenwillige Weise. Ein Mönch hat all diese zerstreut, beseitigt, verworfen, ausgeräumt, freigemacht, aufgegeben und davon abgelassen. So hat ein Mönch eigenwillige Deutung der Wahrheit beseitigt.

Und wie hat ein Mönch das Suchen vollständig hinter sich gelassen? Da sucht ein Mönch nicht mehr nach Sinnenfreuden, nach fortgesetztem Dasein oder nach einem geistlichen Pfad. So hat ein Mönch das Suchen vollständig hinter sich gelassen.

Und wie hat ein Mönch reine Absichten? Da hat ein Mönch sinnliche, böswillige und grausame Absichten aufgegeben. So hat ein Mönch reine Absichten.

Und wie hat ein Mönch den körperlichen Ablauf gestillt? Da tritt ein Mönch, indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit. So hat ein Mönch den körperlichen Ablauf gestillt.

Und wie ist ein Mönch im Herzen gut befreit? Da ist der Geist eines Mönchs von Gier, Hass und Täuschung befreit. So ist ein Mönch im Herzen gut befreit.

Und wie ist ein Mönch durch Weisheit gut befreit? Da versteht ein Mönch: ‚Ich habe Gier, Hass und Täuschung aufgegeben, habe sie an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme sind, dass sie ausgelöscht sind und sich in Zukunft nicht mehr erheben können.‘ So ist ein Mönch durch Weisheit gut befreit.

Zehn Eigenschaften eines der Schulung Entwachsenen: rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit, rechte Versenkung, rechtes Erkennen und rechte Freiheit eines der Schulung Entwachsenen.

Geehrte, das sind die Lehren, die zu Zehnergruppen zusammengestellt sind, die vom Buddha richtig erklärt wurden. Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen, ohne zu streiten, sodass dieser geistliche Pfad lange Zeit bestehen bleibt – zum Nutzen und Glück vieler Menschen, aus Anteilnahme für die Welt, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen.“

Da erhob sich der Buddha und sagte zum Ehrwürdigen Sāriputta: „Gut, gut, Sāriputta! Es ist gut, dass du diese Lehrdarlegung über das Aufsagen im Chor gegeben hast.“

Das sagte der Ehrwürdige Sāriputta, und der Lehrer begrüßte es. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Ehrwürdigen Sāriputta.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).