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Dīgha Nikāya — Lange Lehrreden
34 Lehrreden
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Sīlakkhandhavagga
DN 1–13
13 Texte
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DN1
Das göttliche Netz
Wenn andere den Buddha loben oder tadeln, schauen sie oft auf weniger wichtige Einzelheiten. Der Buddha stellt eine Analyse von 62 falschen Ansichten dar; wenn man sie durchschaut, ist man abgelöst von sinnlosen Spekulationen.
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DN2
Die Früchte des Asketenlebens
Der frisch gekrönte König Ajātasattu ist verstört wegen der gewaltsamen Art, mit der er an die Krone gelangte. Er besucht den Buddha, um inneren Frieden zu finden, und fragt ihn über den Nutzen der geistlichen Übung. Dies ist literarisch und spirituell einer der großartigsten Texte des frühen Buddhismus.
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DN3
Mit Ambaṭṭha
Ein junger Brahmanenschüler greift die Familie des Buddha an und wird auf seinen Platz verwiesen.
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DN4
Mit Soṇadaṇḍa
Ein angesehener Brahmane besucht den Buddha trotz Vorbehalten anderer Brahmanen. Sie sprechen darüber, was es wirklich bedeutet, ein Brahmane zu sein, und der Buddha führt seinen Gesprächspartner geschickt zu seiner eigenen Sichtweise.
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DN5
Mit Kūṭadanta
Ein Brahmane wünscht ein großes Opfer darzubringen und fragt den Buddha um Rat. Der Buddha erzählt eine Legende aus der Vergangenheit, in der ein König überzeugt wird, seinen Plan für ein gewaltsames Opfer fallenzulassen. Stattdessen wendet er seine Mittel den bedürftigen Bürgern des Landes zu. Doch selbst so ein wohltätiges und gewaltfreies Opfer verblasst im Vergleich zu dem spirituellen Opfer, die Bindungen aufzugeben.
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DN6
Mit Mahāli
Der Buddha erklärt einer gemischten Gruppe von Laien, wie die Ergebnisse der Meditation von der Art abhängen, wie man übt, und gibt einen Überblick über das Ziel der Schulung und den edlen achtfachen Pfad. Er beschreibt die schrittweise Schulung anhand einer Begegnung, die er hatte.
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DN7
Mit Jāliya
Diese Lehrrede über die schrittweise Schulung wird zum größten Teil vom Buddha in der vorhergehenden zitiert.
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DN8
Das Löwengebrüll vor dem nackten Asketen Kassapa
Der Buddha wird von einem nackten Asketen über das Thema geistlicher Bußübungen herausgefordert. Er weist darauf hin, dass es sehr wohl möglich ist, alle Arten von Entbehrungsübungen auszuführen, ohne innerlich rein zu sein.
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DN9
Mit Poṭṭhapāda
Der Buddha diskutiert mit einem Wanderer über die Natur der Wahrnehmung und wie sie sich durch tiefere Meditationsstadien hindurch entwickelt. Keins davon sollte allerdings mit einem Selbst oder einer Seele gleichgesetzt werden.
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DN10
Mit Subha
Kurz nach dem Tod des Buddha wird der Ehrwürdige Ānanda eingeladen, die Kernlehren zu erklären.
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DN11
Mit Kevaḍḍha
Der Buddha weigert sich, Wunder vorzuführen, und erklärt, dass das nicht der richtige Weg ist, um Vertrauen zu erwecken. Er fährt fort mit der Geschichte eines Mönchs, dessen fehlgeleitete Suche nach Antworten ihn sogar bis zu Brahmā führt.
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DN12
Mit Lohicca
Ein Brahmane ist der Idee verfallen, dass es keinen Sinn hat, anderen in spirituellen Dingen zu helfen. Der Buddha besucht ihn und überzeugt ihn vom wahren Nutzen geistlicher Unterweisung.
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DN13
In den drei Veden bewandert
Eine Anzahl Brahmanen diskutiert über den richtigen Weg zu Brahmā. Der Buddha bestreitet den Anspruch von Autorität, der sich auf die Veden stützt, und besteht darauf, dass nur persönliche Erfahrung zur Wahrheit führen kann.
Mahāvagga
DN 14–23
10 Texte
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DN14
Die große Lehrrede über hinterlassene Spuren
Der Buddha spricht über die sechs Buddhas der Vorzeit und berichtet ausführlich über einen von ihnen, Vipassī.
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DN15
Die große Lehrrede über das Kausalprinzip
Ānandas Behauptung, dass er das abhängige Entstehen leicht verstehe, wird vom Buddha zurückgewiesen. Dieser legt dann eine komplexe und anspruchsvolle Aufgliederung des abhängigen Entstehens vor, in der er verborgene Nuancen und Beziehungen dieser zentralen Lehre aufzeigt.
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DN16
Die große Lehrrede vom Erlöschen des Buddha
Diese ausgedehnte Erzählung ist die längste aller Lehrreden. Sie erzählt von den Ereignissen rund um den Tod des Buddha, enthält viele lebhafte und bewegende Einzelheiten und ist ein guter Einstieg, um den Buddha als Menschen kennenzulernen und zu verstehen, wie die buddhistische Gemeinschaft seinen Tod bewältigte.
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DN17
Der König Mahāsudassana
Eine aufwendig erzählte Geschichte aus einem früheren Leben des Buddha als legendärer König, der allem entsagte, um zu meditieren.
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DN18
Mit Janavasabha
Ausgehend vom Schicksal von Schülerinnen und Schülern, die kürzlich verstorben sind, wechselt die Szene zu einem Dhammagespräch unter den Göttern.
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DN19
Der Große Verwalter
Eine niedere Gottheit unterrichtet den Buddha über die Geschäfte und Gespräche der Götter.
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DN20
Die große Zusammenkunft
Als sich Gottheiten aus allen Bereichen zu Ehren des Buddha zusammenfinden, beschreibt er sie mit einer Reihe von Strophen. Diese Strophen, die in Theravada-Ländern häufig rezitiert werden, geben eine der detailliertesten Beschreibungen der Gottheiten, die zur Zeit des Buddha verehrt wurden.
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DN21
Sakkas Fragen
Nachdem er ein Liebeslied von einem Musikgott gehört hat, führt der Buddha mit Sakka ein tiefes Gespräch über den bedingten Ursprung von Bindungen und Leiden.
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DN22
Die längere Lehrrede über Achtsamkeitsmeditation
Der Buddha geht auf den siebten Faktor des edlen achtfachen Pfades ein, die Achtsamkeitsmeditation. Diese Lehrrede ist im Wesentlichen identisch mit MN 10, nur dass sie zusätzlich einen erweiterten Abschnitt über die vier edlen Wahrheiten enthält, der von MN 141 abgeleitet ist.
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DN23
Mit Pāyāsi
Das ist eine lange und unterhaltsame Debatte zwischen einem Mönch und einem Skeptiker, der in einer langen und bizarren Ausführung zu beweisen versucht, dass es ein Leben nach dem Tod nicht gibt. Die Lehrrede enthält eine bunte Reihe von Parabeln und Gleichnissen.
Pāthikavagga
DN 24–34
11 Texte
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DN24
Über Pāṭikaputta
Der Buddha lässt sich von Sunakkhattas Drohungen, die Robe abzulegen, nicht beeindrucken. Prahlerische Vorführungen des Asketentums oder wundersamer Fähigkeiten lehnt er ab und zeigt stattdessen seine Überlegenheit.
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DN25
Das Löwengebrüll im Kloster der Dame Udumbarikā
Diese Lehrrede zeigt ein besonders gutes Beispiel von Dialog zwischen Religionen. Der Buddha betont, dass es ihm nicht darum geht, dass jemand seinen Lehrer oder seine Übungen aufgibt, sondern nur darum, den Menschen zu helfen, das Leiden aufzugeben.
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DN26
Der Rad-drehende Herrscher
Zur Veranschaulichung seiner Maxime, dass man sich nur auf sich selbst verlassen sollte, gibt der Buddha einen ausführlichen Bericht über den Niedergang einer königlichen Linie der Vorzeit und den darauf folgenden Verfall der Gesellschaft. Diese Entwicklung ist jedoch nicht abgeschlossen, und der Buddha sagt voraus, dass die Gesellschaft irgendwann in völliges Chaos zerfallen wird. Doch in der fernen Zukunft, in einer Zeit des Friedens und der Fülle, wird ein anderer Buddha, Metteyya, erscheinen.
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DN27
Was zuerst kam
Im Gegensatz zu den Mythen der Brahmanen, die auf den eigenen Vorteil bedacht sind, stellt der Buddha eine Evolutionserzählung vor, die zeigt, dass menschliche Entscheidungen einen untrennbaren Bestandteil des ökologischen Gleichgewichts darstellen und wie übermäßige Gier die Ordnung der Natur zerstört.
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DN28
Zuversicht wecken
Kurz vor seinem Tod besucht Sāriputta den Buddha und hält eine bewegende Lobrede auf seinen großen Lehrer.
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DN29
Eine beeindruckende Lehrrede
Nach dem Tod des Jaina-Asketen aus dem Stamm Ñātika, des Anführers der Jainas, betont der Buddha die Stabilität und Reife seiner eigenen Gemeinschaft. Er ermuntert die Gemeinschaft dazu, nach seinem Tod zusammenzukommen und die Lehren im Einklang gemeinsam aufzusagen.
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DN30
Die Kennzeichen eines großen Mannes
Das Sutta stellt die brahmanische Prophezeiung von einem großen Mann vor und erklärt im Einzelnen die 32 Kennzeichen. Die Lehrrede enthält einige der jüngsten und komplexesten Versformen des Kanon.
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DN31
Die Unterweisung Sigālakas
Der Buddha trifft einen jungen Mann, der seine verstorbenen Eltern mit Ritualen verehrt. Der Buddha deutet die sinnlosen Rituale neu in Form von ethischem Verhalten. Das ist die ausführlichste Lehrrede über Ethik für Laien.
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DN32
Der Āṭānāṭiya-Schutz
Mächtige Geister halten eine Versammlung ab und warnen den Buddha, dass nicht alle Geister freundlich sind; die Mönche und Nonnen sollten daher Schutzverse lernen.
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DN33
Im Chor aufsagen
Der Buddha ermuntert den Ehrwürdigen Sāriputta, die Mönche und Nonnen zu unterweisen, und dieser führt ein langes Verzeichnis buddhistischer Lehrbegriffe an, die in numerischer Reihenfolge geordnet sind.
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DN34
Bis zehn aufwärts
Ähnlich wie die vorige Lehrrede, aber mit einer anderen Art der Darstellung. Diese beiden Lehrreden nehmen manche Abhidhamma-Methoden vorweg.