MN137
Die Aufgliederung der sechs Sinnesfelder
Saḷāyatanavibhaṅgasutta
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“
„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:
„Mönche und Nonnen, ich will euch die Aufgliederung der sechs Sinnesfelder lehren. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“
„Ja, Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:
„‚Die sechs inneren Sinnesfelder müssen verstanden werden. Die sechs äußeren Sinnesfelder müssen verstanden werden. Die sechs Klassen von Bewusstsein müssen verstanden werden. Die sechs Klassen von Kontakt müssen verstanden werden. Die achtzehn Arten des Gedankenkreisens müssen verstanden werden. Die sechsunddreißig Standpunkte der Lebewesen müssen verstanden werden. Gib dabei, indem du dich auf dieses stützt, jenes auf. Der Edle pflegt das Verankern der Achtsamkeit in drei Fällen und ist dadurch ein Lehrer, der würdig ist, eine Gruppe zu unterweisen. Von allen Meditations-Lehrmeistern ist er es, den man den unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, nennt.‘ Das ist der Merksatz für die Aufgliederung der sechs Sinnesfelder.
‚Die sechs inneren Sinnesfelder müssen verstanden werden.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Es gibt die Sinnesfelder von Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist. ‚Die sechs inneren Sinnesfelder müssen verstanden werden.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‚Die sechs äußeren Sinnesfelder müssen verstanden werden.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Es gibt die Sinnesfelder von Bildern, Tönen, Gerüchen, Geschmäcken, Berührungen und Vorstellungen. ‚Die sechs äußeren Sinnesfelder müssen verstanden werden.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‚Die sechs Klassen von Bewusstsein müssen verstanden werden.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Es gibt Augenbewusstsein, Ohrbewusstsein, Nasenbewusstsein, Zungenbewusstsein, Körperbewusstsein und Geistbewusstsein. ‚Die sechs Klassen von Bewusstsein müssen verstanden werden.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‚Die sechs Klassen von Kontakt müssen verstanden werden.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Es gibt Kontakt mit dem Auge, dem Ohr, der Nase, der Zunge, dem Körper und dem Geist. ‚Die sechs Klassen von Kontakt müssen verstanden werden.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‚Die achtzehn Arten des Gedankenkreisens müssen verstanden werden.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn man mit dem Auge ein Bild sieht, kreisen die Gedanken um ein Bild, das eine Grundlage für Fröhlichkeit oder Traurigkeit oder Gleichmut darstellt. Wenn man mit dem Ohr einen Ton hört … Wenn man mit der Nase einen Geruch riecht … Wenn man mit der Zunge einen Geschmack schmeckt …
Wenn man mit dem Körper eine Berührung empfindet … Wenn man mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, kreisen die Gedanken um eine Vorstellung, die eine Grundlage für Fröhlichkeit oder Traurigkeit oder Gleichmut darstellt. Somit gibt es sechs Arten des Gedankenkreisens um Fröhlichkeit, sechs um Traurigkeit und sechs um Gleichmut. ‚Die achtzehn Arten des Gedankenkreisens müssen verstanden werden.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‚Die sechsunddreißig Standpunkte der Lebewesen müssen verstanden werden.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Es gibt sechs Arten von Fröhlichkeit der Laien und sechs Arten von Fröhlichkeit der Hauslosen. Es gibt sechs Arten von Traurigkeit der Laien und sechs Arten von Traurigkeit der Hauslosen. Es gibt sechs Arten von Gleichmut der Laien und sechs Arten von Gleichmut der Hauslosen.
Und was sind in diesem Zusammenhang die sechs Arten von Fröhlichkeit der Laien? Es gibt Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, dem Geist gefällig, die mit weltlichen fleischlichen Genüssen verbunden sind. Fröhlichkeit entsteht, wenn man es als Gewinn betrachtet, solche Bilder zu erlangen, oder wenn man sich an Bilder erinnert, die man früher erlangt hat, die jetzt vergangen sind, aufgehört haben und zugrunde gegangen sind. Solche Fröhlichkeit nennt man Fröhlichkeit der Laien. Es gibt Töne, die das Ohr erkennt … Gerüche, die die Nase erkennt … Geschmäcke, die die Zunge erkennt … Berührungen, die der Körper erkennt … Vorstellungen, die der Geist erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, dem Geist gefällig, die mit weltlichen fleischlichen Genüssen verbunden sind. Fröhlichkeit entsteht, wenn man es als Gewinn betrachtet, solche Vorstellungen zu erlangen, oder wenn man sich an Vorstellungen erinnert, die man früher erlangt hat, die jetzt vergangen sind, aufgehört haben und zugrunde gegangen sind. Solche Fröhlichkeit nennt man Fröhlichkeit der Laien. Das sind die sechs Arten von Fröhlichkeit der Laien.
Und was sind in diesem Zusammenhang die sechs Arten von Fröhlichkeit der Hauslosen? Wenn man die Unbeständigkeit von Bildern verstanden hat – ihr Zugrundegehen, Schwinden und Aufhören –, entsteht Fröhlichkeit, da man wahrhaftig mit rechter Weisheit sieht, dass all diese Bilder jetzt, genau wie früher, unbeständig, Leiden und ohne Selbst sind. Solche Fröhlichkeit nennt man Fröhlichkeit der Hauslosen. Wenn man die Unbeständigkeit von Tönen verstanden hat … die Unbeständigkeit von Gerüchen … die Unbeständigkeit von Geschmäcken … die Unbeständigkeit von Berührungen … die Unbeständigkeit von Vorstellungen – ihr Zugrundegehen, Schwinden und Aufhören –, entsteht Fröhlichkeit, da man wahrhaftig mit rechter Weisheit sieht, dass all diese Vorstellungen jetzt, genau wie früher, unbeständig, Leiden und ohne Selbst sind. Solche Fröhlichkeit nennt man Fröhlichkeit der Hauslosen. Das sind die sechs Arten von Fröhlichkeit der Hauslosen.
Und was sind in diesem Zusammenhang die sechs Arten von Traurigkeit der Laien? Es gibt Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, dem Geist gefällig, die mit weltlichen fleischlichen Genüssen verbunden sind. Traurigkeit entsteht, wenn man es als Verlust betrachtet, solche Bilder zu verlieren, oder wenn man sich an Bilder erinnert, die man früher verloren hat, die jetzt vergangen sind, aufgehört haben und zugrunde gegangen sind. Solche Traurigkeit nennt man Traurigkeit der Laien. Es gibt Töne, die das Ohr erkennt … Gerüche, die die Nase erkennt … Geschmäcke, die die Zunge erkennt … Berührungen, die der Körper erkennt … Vorstellungen, die der Geist erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, dem Geist gefällig, die mit weltlichen fleischlichen Genüssen verbunden sind. Traurigkeit entsteht, wenn man es als Verlust betrachtet, solche Vorstellungen zu verlieren, oder wenn man sich an Vorstellungen erinnert, die man früher verloren hat, die jetzt vergangen sind, aufgehört haben und zugrunde gegangen sind. Solche Traurigkeit nennt man Traurigkeit der Laien. Das sind die sechs Arten von Traurigkeit der Laien.
Und was sind in diesem Zusammenhang die sechs Arten von Traurigkeit der Hauslosen? Wenn man die Unbeständigkeit von Bildern verstanden hat – ihr Zugrundegehen, Schwinden und Aufhören –, sieht man wahrhaftig mit rechter Weisheit, dass all diese Bilder jetzt, genau wie früher, unbeständig, Leiden und ohne Selbst sind. Wenn man das sieht, entsteht Sehnsucht nach den unübertrefflichen Befreiungen: ‚Ach, wann werde ich in die gleiche Dimension eintreten und darin verweilen, in die die Edlen heute eintreten und in der sie verweilen?‘ Wenn man eine solche Sehnsucht nach den unübertrefflichen Befreiungen hervorbringt, entsteht durch dieses Sehnen Traurigkeit. Solche Traurigkeit nennt man Traurigkeit der Hauslosen. Wenn man die Unbeständigkeit von Tönen verstanden hat … die Unbeständigkeit von Gerüchen … die Unbeständigkeit von Geschmäcken … die Unbeständigkeit von Berührungen … die Unbeständigkeit von Vorstellungen – ihr Zugrundegehen, Schwinden und Aufhören –, sieht man wahrhaftig mit rechter Weisheit, dass all diese Vorstellungen jetzt, genau wie früher, unbeständig, Leiden und ohne Selbst sind. Wenn man das sieht, entsteht Sehnsucht nach den unübertrefflichen Befreiungen: ‚Ach, wann werde ich in die gleiche Dimension eintreten und darin verweilen, in die die Edlen heute eintreten und in der sie verweilen?‘ Wenn man eine solche Sehnsucht nach den unübertrefflichen Befreiungen hervorbringt, entsteht durch dieses Sehnen Traurigkeit. Solche Traurigkeit nennt man Traurigkeit der Hauslosen. Das sind die sechs Arten von Traurigkeit der Hauslosen.
Und was sind in diesem Zusammenhang die sechs Arten von Gleichmut der Laien? Wenn er mit dem Auge ein Bild sieht, entsteht bei einem ungebildeten gewöhnlichen Menschen Gleichmut – einem törichten, verblendeten gewöhnlichen Menschen, der nicht über seine Grenzen und über die Ergebnisse seiner Taten hinausgegangen und blind für die Nachteile ist. Solcher Gleichmut geht über das Bild nicht hinaus. Darum nennt man ihn Gleichmut der Laien. Wenn er mit dem Ohr einen Ton hört … Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht … Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt … Wenn er mit dem Körper eine Berührung empfindet … Wenn er mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, entsteht bei einem ungebildeten gewöhnlichen Menschen Gleichmut – einem törichten, verblendeten gewöhnlichen Menschen, der nicht über seine Grenzen und über die Ergebnisse seiner Taten hinausgegangen und blind für die Nachteile ist. Solcher Gleichmut geht über die Vorstellung nicht hinaus. Darum nennt man ihn Gleichmut der Laien. Das sind die sechs Arten von Gleichmut der Laien.
Und was sind in diesem Zusammenhang die sechs Arten von Gleichmut der Hauslosen? Wenn man die Unbeständigkeit von Bildern verstanden hat – ihr Zugrundegehen, Schwinden und Aufhören –, entsteht Gleichmut, da man wahrhaftig mit rechter Weisheit sieht, dass all diese Bilder jetzt, genau wie früher, unbeständig, Leiden und ohne Selbst sind. Solcher Gleichmut geht über das Bild hinaus. Darum nennt man ihn Gleichmut der Hauslosen. Wenn man die Unbeständigkeit von Tönen verstanden hat … die Unbeständigkeit von Gerüchen … die Unbeständigkeit von Geschmäcken … die Unbeständigkeit von Berührungen … die Unbeständigkeit von Vorstellungen – ihr Zugrundegehen, Schwinden und Aufhören –, entsteht Gleichmut, da man wahrhaftig mit rechter Weisheit sieht, dass all diese Vorstellungen jetzt, genau wie früher, unbeständig, Leiden und ohne Selbst sind. Solcher Gleichmut geht über die Vorstellung hinaus. Darum nennt man ihn Gleichmut der Hauslosen. Das sind die sechs Arten von Gleichmut der Hauslosen. ‚Die sechsunddreißig Standpunkte der Lebewesen müssen verstanden werden.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‚Gib dabei, indem du dich auf dieses stützt, jenes auf.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt?
Gib in dieser Hinsicht, indem du dich auf die sechs Arten von Fröhlichkeit der Hauslosen stützt, die sechs Arten von Fröhlichkeit der Laien auf und überwinde sie. So gibt man diese auf und überwindet sie.
Gib in dieser Hinsicht, indem du dich auf die sechs Arten von Traurigkeit der Hauslosen stützt, die sechs Arten von Traurigkeit der Laien auf und überwinde sie. So gibt man diese auf und überwindet sie.
Gib in dieser Hinsicht, indem du dich auf die sechs Arten von Gleichmut der Hauslosen stützt, die sechs Arten von Gleichmut der Laien auf und überwinde sie. So gibt man diese auf und überwindet sie.
Gib in dieser Hinsicht, indem du dich auf die sechs Arten von Fröhlichkeit der Hauslosen stützt, die sechs Arten von Traurigkeit der Hauslosen auf und überwinde sie. So gibt man diese auf und überwindet sie.
Gib in dieser Hinsicht, indem du dich auf die sechs Arten von Gleichmut der Hauslosen stützt, die sechs Arten von Fröhlichkeit der Hauslosen auf und überwinde sie. So gibt man diese auf und überwindet sie.
Es gibt vielfältigen Gleichmut, der auf Vielfalt gegründet ist, und einheitlichen Gleichmut, der auf Einheit gegründet ist.
Und was ist auf Vielfalt gegründeter Gleichmut? Es gibt Gleichmut in Bezug auf Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcke oder Berührungen. Das ist auf Vielfalt gegründeter Gleichmut.
Und was ist auf Einheit gegründeter Gleichmut? Es gibt Gleichmut, der auf die Dimension des unendlichen Raumes gegründet ist, auf die Dimension des unendlichen Bewusstseins, auf die Dimension des Nichts oder auf die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat. Das ist auf Einheit gegründeter Gleichmut.
Gib in dieser Hinsicht, indem du dich auf auf Einheit gegründeten Gleichmut stützt, auf Vielfalt gegründeten Gleichmut auf und überwinde ihn. So gibt man diesen auf und überwindet ihn.
Gib, indem du davon nicht geprägt bist, auf Einheit gegründeten Gleichmut auf und überwinde ihn. So gibt man diesen auf und überwindet ihn. ‚Gib dabei, indem du dich auf dieses stützt, jenes auf.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‚Der Edle pflegt das Verankern der Achtsamkeit in drei Fällen und ist dadurch ein Lehrer, der würdig ist, eine Gruppe zu unterweisen.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt?
Da lehrt der Lehrer seine Schüler aus Güte und Anteilnahme den Dhamma: ‚Das ist zu eurem Wohl. Das ist zu eurem Glück.‘ Aber seine Schüler wollen nicht zuhören. Sie spitzen nicht die Ohren und versuchen nicht, zu verstehen. Sie fahren fort, indem sie sich von der Anleitung des Lehrers abwenden. In diesem Fall ist der Klargewordene nicht verstimmt, er fühlt keine Verstimmung. Er bleibt, ohne zu triefen, achtsam und der Situation bewusst. Das ist der erste Fall, in dem der Edle das Verankern der Achtsamkeit pflegt.
Dann lehrt da der Lehrer seine Schüler aus Güte und Anteilnahme den Dhamma: ‚Das ist zu eurem Wohl. Das ist zu eurem Glück.‘ Und manche seiner Schüler wollen nicht zuhören. Sie spitzen nicht die Ohren und versuchen nicht, zu verstehen. Sie fahren fort, indem sie sich von der Anleitung des Lehrers abwenden. Aber manche seiner Schüler wollen zuhören. Sie spitzen die Ohren und versuchen, zu verstehen. Sie fahren fort, indem sie sich nicht von der Anleitung des Lehrers abwenden. In diesem Fall ist der Klargewordene nicht verstimmt, noch ist er zufrieden. Verstimmung und Zufriedenheit weist er beide zurück und bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst. Das ist der zweite Fall, in dem der Edle das Verankern der Achtsamkeit pflegt.
Dann lehrt da der Lehrer seine Schüler aus Güte und Anteilnahme den Dhamma: ‚Das ist zu eurem Wohl. Das ist zu eurem Glück.‘ Und seine Schüler wollen zuhören. Sie spitzen die Ohren und versuchen, zu verstehen. Sie fahren fort, indem sie sich nicht von der Anleitung des Lehrers abwenden. In diesem Fall ist der Klargewordene zufrieden, er fühlt Zufriedenheit. Er bleibt, ohne zu triefen, achtsam und der Situation bewusst. Das ist der dritte Fall, in dem der Edle das Verankern der Achtsamkeit pflegt. ‚Der Edle pflegt das Verankern der Achtsamkeit in drei Fällen und ist dadurch ein Lehrer, der würdig ist, eine Gruppe zu unterweisen.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‚Von allen Meditations-Lehrmeistern ist er es, den man den unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, nennt.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn ein Elefant von einem Elefantenzureiter angetrieben wird, läuft er in nur eine Richtung: nach Osten, nach Westen, nach Norden oder nach Süden.
Wenn ein Pferd von einem Pferdezureiter angetrieben wird, läuft es in nur eine Richtung: nach Osten, nach Westen, nach Norden oder nach Süden. Wenn ein Ochse von einem Ochsenzureiter angetrieben wird, läuft er in nur eine Richtung: nach Osten, nach Westen, nach Norden oder nach Süden. Aber wenn ein Mensch in Schulung vom Klargewordenen angetrieben wird, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha, läuft er in acht Richtungen:
Er besitzt körperliche Form und sieht Formen. Das ist die erste Richtung. Während er keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich. Das ist die zweite Richtung. Er ist einzig auf Schönheit ausgerichtet. Das ist die dritte Richtung. Er übersteigt jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem er den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt er im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin. Das ist die vierte Richtung. Er übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin. Das ist die fünfte Richtung. Er übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin. Das ist die sechste Richtung. Er übersteigt vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin. Das ist die siebte Richtung. Er übersteigt vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin. Das ist die achte Richtung. Wenn ein Mensch in Schulung vom Klargewordenen angetrieben wird, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha, läuft er in diese acht Richtungen.
‚Von allen Meditations-Lehrmeistern ist er es, den man den unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, nennt.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.“
Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.
So I have heard. At one time the Buddha was staying near Sāvatthī in Jeta’s Grove, Anāthapiṇḍika’s monastery. There the Buddha addressed the mendicants, “Mendicants!”
“Venerable sir,” they replied. The Buddha said this:
“Mendicants, I shall teach you the analysis of the six sense fields. Listen and apply your mind well, I will speak.”
“Yes, sir,” they replied. The Buddha said this:
“‘The six interior sense fields should be understood. The six exterior sense fields should be understood. The six classes of consciousness should be understood. The six classes of contact should be understood. The eighteen mental preoccupations should be understood. The thirty-six positions of sentient beings should be understood. Therein, relying on this, give up that. The Noble One cultivates the establishment of mindfulness in three cases, by virtue of which they are a Teacher worthy to instruct a group. Of all meditation tutors, it is he that is called the supreme guide for those fit for training.’ This is the summary recital for the analysis of the six sense fields.
‘The six interior sense fields should be understood.’ That’s what I said, but why did I say it? There are the sense fields of the eye, ear, nose, tongue, body, and mind. ‘The six interior sense fields should be understood.’ That’s what I said, and this is why I said it.
‘The six exterior sense fields should be understood.’ That’s what I said, but why did I say it? There are the sense fields of sights, sounds, smells, tastes, touches, and ideas. ‘The six exterior sense fields should be understood.’ That’s what I said, and this is why I said it.
‘The six classes of consciousness should be understood.’ That’s what I said, but why did I say it? There are eye, ear, nose, tongue, body, and mind consciousness. ‘The six classes of consciousness should be understood.’ That’s what I said, and this is why I said it.
‘The six classes of contact should be understood.’ That’s what I said, but why did I say it? There is contact through the eye, ear, nose, tongue, body, and mind. ‘The six classes of contact should be understood.’ That’s what I said, and this is why I said it.
‘The eighteen mental preoccupations should be understood.’ That’s what I said, but why did I say it? Seeing a sight with the eye, one is preoccupied with a sight that’s a basis for happiness or sadness or equanimity. Hearing a sound with the ear … Smelling an odor with the nose … Tasting a flavor with the tongue …
Feeling a touch with the body … Becoming conscious of an idea with the mind, one is preoccupied with an idea that’s a basis for happiness or sadness or equanimity. So there are six preoccupations with happiness, six preoccupations with sadness, and six preoccupations with equanimity. ‘The eighteen mental preoccupations should be understood.’ That’s what I said, and this is why I said it.
‘The thirty-six positions of sentient beings should be understood.’ That’s what I said, but why did I say it? There are six kinds of domestic happiness and six kinds of renunciate happiness. There are six kinds of domestic sadness and six kinds of renunciate sadness. There are six kinds of domestic equanimity and six kinds of renunciate equanimity.
And in this context what are the six kinds of domestic happiness? There are sights known by the eye, which are likable, desirable, agreeable, pleasing, connected with the worldly pleasures of the flesh. Happiness arises when you regard it as a gain to obtain such sights, or when you recollect sights you formerly obtained that have passed, ceased, and perished. Such happiness is called domestic happiness. There are sounds known by the ear … Smells known by the nose … Tastes known by the tongue … Touches known by the body … Ideas known by the mind, which are likable, desirable, agreeable, pleasing, connected with the worldly pleasures of the flesh. Happiness arises when you regard it as a gain to obtain such ideas, or when you recollect ideas you formerly obtained that have passed, ceased, and perished. Such happiness is called domestic happiness. These are the six kinds of domestic happiness.
And in this context what are the six kinds of renunciate happiness? When you’ve understood the impermanence of sights—their perishing, fading away, and cessation—happiness arises as you truly understand through right understanding that both formerly and now all those sights are impermanent, suffering, and perishable. Such happiness is called renunciate happiness. When you’ve understood the impermanence of sounds … smells … tastes … touches … ideas—their perishing, fading away, and cessation—happiness arises as you truly understand through right understanding that both formerly and now all those ideas are impermanent, suffering, and perishable. Such happiness is called renunciate happiness. These are the six kinds of renunciate happiness.
And in this context what are the six kinds of domestic sadness? There are sights known by the eye, which are likable, desirable, agreeable, pleasing, connected with the worldly pleasures of the flesh. Sadness arises when you regard it as a loss to lose such sights, or when you recollect sights you formerly lost that have passed, ceased, and perished. Such sadness is called domestic sadness. There are sounds known by the ear … There are smells known by the nose … There are tastes known by the tongue … There are touches known by the body … There are ideas known by the mind, which are likable, desirable, agreeable, pleasing, connected with the worldly pleasures of the flesh. Sadness arises when you regard it as a loss to lose such ideas, or when you recollect ideas you formerly lost that have passed, ceased, and perished. Such sadness is called domestic sadness. These are the six kinds of domestic sadness.
And in this context what are the six kinds of renunciate sadness? When you’ve understood the impermanence of sights—their perishing, fading away, and cessation—you truly understand through right understanding that both formerly and now all those sights are impermanent, suffering, and perishable. Upon seeing this, you give rise to yearning for the supreme liberations: ‘Oh, when will I enter and remain in the same dimension that the noble ones enter and remain in today?’ When you give rise to yearning for the supreme liberations like this, sadness arises because of the yearning. Such sadness is called renunciate sadness. When you’ve understood the impermanence of sounds … smells … tastes … touches … ideas—their perishing, fading away, and cessation—you truly understand through right understanding that both formerly and now all those ideas are impermanent, suffering, and perishable. Upon seeing this, you give rise to yearning for the supreme liberations: ‘Oh, when will I enter and remain in the same dimension that the noble ones enter and remain in today?’ When you give rise to yearning for the supreme liberations like this, sadness arises because of the yearning. Such sadness is called renunciate sadness. These are the six kinds of renunciate sadness.
And in this context what are the six kinds of domestic equanimity? When seeing a sight with the eye, equanimity arises for the unlearned ordinary person—a foolish ordinary person who has not overcome their limitations and the results of deeds, and is blind to the drawbacks. Such equanimity does not transcend the sight. That’s why it’s called domestic equanimity. When hearing a sound with the ear … When smelling an odor with the nose … When tasting a flavor with the tongue … When feeling a touch with the body … When knowing an idea with the mind, equanimity arises for the unlearned ordinary person—a foolish ordinary person who has not overcome their limitations and the results of deeds, and is blind to the drawbacks. Such equanimity does not transcend the idea. That’s why it’s called domestic equanimity. These are the six kinds of domestic equanimity.
And in this context what are the six kinds of renunciate equanimity? When you’ve understood the impermanence of sights—their perishing, fading away, and cessation—equanimity arises as you truly understand through right understanding that both formerly and now all those sights are impermanent, suffering, and perishable. Such equanimity transcends the sight. That’s why it’s called renunciate equanimity. When you’ve understood the impermanence of sounds … smells … tastes … touches … ideas—their perishing, fading away, and cessation—equanimity arises as you truly understand through right understanding that both formerly and now all those ideas are impermanent, suffering, and perishable. Such equanimity transcends the idea. That’s why it’s called renunciate equanimity. These are the six kinds of renunciate equanimity. ‘The thirty-six positions of sentient beings should be understood.’ That’s what I said, and this is why I said it.
‘Therein, relying on this, give up that.’ That’s what I said, but why did I say it?
Therein, by relying and depending on the six kinds of renunciate happiness, give up and go beyond the six kinds of domestic happiness. That’s how they are given up.
Therein, by relying on the six kinds of renunciate sadness, give up the six kinds of domestic sadness. That’s how they are given up.
Therein, by relying on the six kinds of renunciate equanimity, give up the six kinds of domestic equanimity. That’s how they are given up.
Therein, by relying on the six kinds of renunciate happiness, give up the six kinds of renunciate sadness. That’s how they are given up.
Therein, by relying on the six kinds of renunciate equanimity, give up the six kinds of renunciate happiness. That’s how they are given up.
There is equanimity that is diversified, based on diversity, and equanimity that is unified, based on unity.
And what is equanimity based on diversity? There is equanimity towards sights, sounds, smells, tastes, and touches. This is equanimity based on diversity.
And what is equanimity based on unity? There is equanimity based on the dimensions of infinite space, infinite consciousness, nothingness, and neither perception nor non-perception. This is equanimity based on unity.
Therein, relying on equanimity based on unity, give up equanimity based on diversity. That’s how it is given up.
Relying on not being determined by that, give up equanimity based on unity. That’s how it is given up. ‘Therein, relying on this, give up that.’ That’s what I said, and this is why I said it.
‘The Noble One cultivates the establishment of mindfulness in three cases, by virtue of which they are a Teacher worthy to instruct a group.’ That’s what I said, but why did I say it?
The first case is when the Teacher teaches Dhamma to his disciples out of kindness and sympathy: ‘This is for your welfare. This is for your happiness.’ But their disciples don’t want to listen. They don’t actively listen or try to understand. They proceed having turned away from the Teacher’s instruction. In this case the Realized One is not unhappy, he does not feel unhappiness. He remains unfestering, mindful and aware. This is the first case in which the Noble One cultivates the establishment of mindfulness.
The next case is when the Teacher teaches Dhamma to his disciples out of kindness and sympathy: ‘This is for your welfare. This is for your happiness.’ And some of their disciples don’t want to listen. They don’t actively listen or try to understand. They proceed having turned away from the Teacher’s instruction. But some of their disciples do want to listen. They actively listen and try to understand. They don’t proceed having turned away from the Teacher’s instruction. In this case the Realized One is not unhappy, nor is he happy. Shunning both unhappiness and happiness, he remains equanimous, mindful and aware. This is the second case in which the Noble One cultivates the establishment of mindfulness.
The next case is when the Teacher teaches Dhamma to his disciples out of kindness and sympathy: ‘This is for your welfare. This is for your happiness.’ And their disciples want to listen. They actively listen and try to understand. They don’t proceed having turned away from the Teacher’s instruction. In this case the Realized One is happy, he does feel happiness. He remains unfestering, mindful and aware. This is the third case in which the Noble One cultivates the establishment of mindfulness. ‘The Noble One cultivates the establishment of mindfulness in three cases, by virtue of which they are a Teacher worthy to instruct a group.’ That’s what I said, and this is why I said it.
‘Of all meditation tutors, it is he that is called the supreme guide for those fit for training.’ That’s what I said, but why did I say it? Driven by an elephant trainer, an elephant in training proceeds in just one direction: east, west, north, or south.
Driven by a horse trainer, a horse in training proceeds in just one direction: east, west, north, or south. Driven by an ox trainer, an ox in training proceeds in just one direction: east, west, north, or south. But driven by the Realized One, the perfected one, the fully awakened Buddha, a person in training proceeds in eight directions:
Having physical form, they see forms. This is the first direction. Not perceiving physical form internally, they see forms externally. This is the second direction. They’re focused only on beauty. This is the third direction. Going totally beyond perceptions of form, with the disappearance of perceptions of impingement, not focusing on perceptions of diversity, aware that ‘space is infinite’, they enter and remain in the dimension of infinite space. This is the fourth direction. Going totally beyond the dimension of infinite space, aware that ‘consciousness is infinite’, they enter and remain in the dimension of infinite consciousness. This is the fifth direction. Going totally beyond the dimension of infinite consciousness, aware that ‘there is nothing at all’, they enter and remain in the dimension of nothingness. This is the sixth direction. Going totally beyond the dimension of nothingness, they enter and remain in the dimension of neither perception nor non-perception. This is the seventh direction. Going totally beyond the dimension of neither perception nor non-perception, they enter and remain in the cessation of perception and feeling. This is the eighth direction. Driven by the Realized One, the perfected one, the fully awakened Buddha, a person in training proceeds in these eight directions.
‘Of all meditation tutors, it is he that is called the supreme guide for those fit for training.’ That’s what I said, and this is why I said it.”
That is what the Buddha said. Satisfied, the mendicants approved what the Buddha said.
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: “bhikkhavo”ti.
“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. Bhagavā etadavoca:
“saḷāyatanavibhaṅgaṁ vo, bhikkhave, desessāmi. Taṁ suṇātha, sādhukaṁ manasi karotha, bhāsissāmī”ti.
“Evaṁ, bhante”ti kho te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. Bhagavā etadavoca:
“‘Cha ajjhattikāni āyatanāni veditabbāni, cha bāhirāni āyatanāni veditabbāni, cha viññāṇakāyā veditabbā, cha phassakāyā veditabbā, aṭṭhārasa manopavicārā veditabbā, chattiṁsa sattapadā veditabbā, tatra idaṁ nissāya idaṁ pajahatha, tayo satipaṭṭhānā yadariyo sevati yadariyo sevamāno satthā gaṇamanusāsitumarahati, so vuccati yoggācariyānaṁ anuttaro purisadammasārathī’ti— ayamuddeso saḷāyatanavibhaṅgassa.
‘Cha ajjhattikāni āyatanāni veditabbānī’ti— iti kho panetaṁ vuttaṁ. Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? ‘Cakkhāyatanaṁ sotāyatanaṁ ghānāyatanaṁ jivhāyatanaṁ kāyāyatanaṁ manāyatanaṁ— cha ajjhattikāni āyatanāni veditabbānī’ti— iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ.
‘Cha bāhirāni āyatanāni veditabbānī’ti— iti kho panetaṁ vuttaṁ. Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? ‘Rūpāyatanaṁ saddāyatanaṁ gandhāyatanaṁ rasāyatanaṁ phoṭṭhabbāyatanaṁ dhammāyatanaṁ— cha bāhirāni āyatanāni veditabbānī’ti— iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ.
‘Cha viññāṇakāyā veditabbā’ti— iti kho panetaṁ vuttaṁ. Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? ‘Cakkhuviññāṇaṁ sotaviññāṇaṁ ghānaviññāṇaṁ jivhāviññāṇaṁ kāyaviññāṇaṁ manoviññāṇaṁ— cha viññāṇakāyā veditabbā’ti— iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ.
‘Cha phassakāyā veditabbā’ti— iti kho panetaṁ vuttaṁ. Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? ‘Cakkhusamphasso sotasamphasso ghānasamphasso jivhāsamphasso kāyasamphasso manosamphasso— cha phassakāyā veditabbā’ti— iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ.
‘Aṭṭhārasa manopavicārā veditabbā’ti— iti kho panetaṁ vuttaṁ. Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? ‘Cakkhunā rūpaṁ disvā somanassaṭṭhānīyaṁ rūpaṁ upavicarati, domanassaṭṭhānīyaṁ rūpaṁ upavicarati, upekkhāṭṭhānīyaṁ rūpaṁ upavicarati. Sotena saddaṁ sutvā …pe… ghānena gandhaṁ ghāyitvā … jivhāya rasaṁ sāyitvā …
kāyena phoṭṭhabbaṁ phusitvā … manasā dhammaṁ viññāya somanassaṭṭhānīyaṁ dhammaṁ upavicarati, domanassaṭṭhānīyaṁ dhammaṁ upavicarati, upekkhāṭṭhānīyaṁ dhammaṁ upavicarati. Iti cha somanassūpavicārā, cha domanassūpavicārā, cha upekkhūpavicārā, aṭṭhārasa manopavicārā veditabbā’ti— iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ.
‘Chattiṁsa sattapadā veditabbā’ti— iti kho panetaṁ vuttaṁ. Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? Cha gehasitāni somanassāni, cha nekkhammasitāni somanassāni, cha gehasitāni domanassāni, cha nekkhammasitāni domanassāni, cha gehasitā upekkhā, cha nekkhammasitā upekkhā.
Tattha katamāni cha gehasitāni somanassāni? Cakkhuviññeyyānaṁ rūpānaṁ iṭṭhānaṁ kantānaṁ manāpānaṁ manoramānaṁ lokāmisapaṭisaṁyuttānaṁ paṭilābhaṁ vā paṭilābhato samanupassato pubbe vā paṭiladdhapubbaṁ atītaṁ niruddhaṁ vipariṇataṁ samanussarato uppajjati somanassaṁ. Yaṁ evarūpaṁ somanassaṁ idaṁ vuccati gehasitaṁ somanassaṁ. Sotaviññeyyānaṁ saddānaṁ … ghānaviññeyyānaṁ gandhānaṁ … jivhāviññeyyānaṁ rasānaṁ … kāyaviññeyyānaṁ phoṭṭhabbānaṁ … manoviññeyyānaṁ dhammānaṁ iṭṭhānaṁ kantānaṁ manāpānaṁ …pe… somanassaṁ. Yaṁ evarūpaṁ somanassaṁ idaṁ vuccati gehasitaṁ somanassaṁ. Imāni cha gehasitāni somanassāni.
Tattha katamāni cha nekkhammasitāni somanassāni? Rūpānaṁ tveva aniccataṁ viditvā vipariṇāmavirāganirodhaṁ, ‘pubbe ceva rūpā etarahi ca sabbe te rūpā aniccā dukkhā vipariṇāmadhammā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya passato uppajjati somanassaṁ. Yaṁ evarūpaṁ somanassaṁ idaṁ vuccati nekkhammasitaṁ somanassaṁ. Saddānaṁ tveva … gandhānaṁ tveva … rasānaṁ tveva … phoṭṭhabbānaṁ tveva … dhammānaṁ tveva aniccataṁ viditvā vipariṇāmavirāganirodhaṁ, ‘pubbe ceva dhammā etarahi ca sabbe te dhammā aniccā dukkhā vipariṇāmadhammā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya passato uppajjati somanassaṁ. Yaṁ evarūpaṁ somanassaṁ idaṁ vuccati nekkhammasitaṁ somanassaṁ. Imāni cha nekkhammasitāni somanassāni.
Tattha katamāni cha gehasitāni domanassāni? Cakkhuviññeyyānaṁ rūpānaṁ … pe… sotaviññeyyānaṁ saddānaṁ … ghānaviññeyyānaṁ gandhānaṁ … jivhāviññeyyānaṁ rasānaṁ … kāyaviññeyyānaṁ phoṭṭhabbānaṁ … manoviññeyyānaṁ dhammānaṁ iṭṭhānaṁ kantānaṁ manāpānaṁ manoramānaṁ lokāmisapaṭisaṁyuttānaṁ appaṭilābhaṁ vā appaṭilābhato samanupassato pubbe vā appaṭiladdhapubbaṁ atītaṁ niruddhaṁ vipariṇataṁ samanussarato uppajjati domanassaṁ. Yaṁ evarūpaṁ domanassaṁ idaṁ vuccati gehasitaṁ domanassaṁ. Imāni cha gehasitāni domanassāni.
Tattha katamāni cha nekkhammasitāni domanassāni? Rūpānaṁ tveva aniccataṁ viditvā vipariṇāmavirāganirodhaṁ, ‘pubbe ceva rūpā etarahi ca sabbe te rūpā aniccā dukkhā vipariṇāmadhammā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya disvā anuttaresu vimokkhesu pihaṁ upaṭṭhāpeti: ‘kudāssu nāmāhaṁ tadāyatanaṁ upasampajja viharissāmi yadariyā etarahi āyatanaṁ upasampajja viharantī’ti iti anuttaresu vimokkhesu pihaṁ upaṭṭhāpayato uppajjati pihapaccayā domanassaṁ. Yaṁ evarūpaṁ domanassaṁ idaṁ vuccati nekkhammasitaṁ domanassaṁ. Saddānaṁ tveva …pe… gandhānaṁ tveva … rasānaṁ tveva … phoṭṭhabbānaṁ tveva … dhammānaṁ tveva aniccataṁ viditvā vipariṇāmavirāganirodhaṁ, ‘pubbe ceva dhammā etarahi ca sabbe te dhammā aniccā dukkhā vipariṇāmadhammā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya disvā anuttaresu vimokkhesu pihaṁ upaṭṭhāpeti: ‘kudāssu nāmāhaṁ tadāyatanaṁ upasampajja viharissāmi yadariyā etarahi āyatanaṁ upasampajja viharantī’ti iti anuttaresu vimokkhesu pihaṁ upaṭṭhāpayato uppajjati pihapaccayā domanassaṁ. Yaṁ evarūpaṁ domanassaṁ idaṁ vuccati nekkhammasitaṁ domanassaṁ. Imāni cha nekkhammasitāni domanassāni.
Tattha katamā cha gehasitā upekkhā? Cakkhunā rūpaṁ disvā uppajjati upekkhā bālassa mūḷhassa puthujjanassa anodhijinassa avipākajinassa anādīnavadassāvino assutavato puthujjanassa. Yā evarūpā upekkhā, rūpaṁ sā nātivattati. Tasmā sā upekkhā ‘gehasitā’ti vuccati. Sotena saddaṁ sutvā … ghānena gandhaṁ ghāyitvā … jivhāya rasaṁ sāyitvā … kāyena phoṭṭhabbaṁ phusitvā … manasā dhammaṁ viññāya uppajjati upekkhā bālassa mūḷhassa puthujjanassa anodhijinassa avipākajinassa anādīnavadassāvino assutavato puthujjanassa. Yā evarūpā upekkhā, dhammaṁ sā nātivattati. Tasmā sā upekkhā ‘gehasitā’ti vuccati. Imā cha gehasitā upekkhā.
Tattha katamā cha nekkhammasitā upekkhā? Rūpānaṁ tveva aniccataṁ viditvā vipariṇāmavirāganirodhaṁ, ‘pubbe ceva rūpā etarahi ca sabbe te rūpā aniccā dukkhā vipariṇāmadhammā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya passato uppajjati upekkhā. Yā evarūpā upekkhā, rūpaṁ sā ativattati. Tasmā sā upekkhā ‘nekkhammasitā’ti vuccati. Saddānaṁ tveva … gandhānaṁ tveva … rasānaṁ tveva … phoṭṭhabbānaṁ tveva … dhammānaṁ tveva aniccataṁ viditvā vipariṇāmavirāganirodhaṁ, ‘pubbe ceva dhammā etarahi ca sabbe te dhammā aniccā dukkhā vipariṇāmadhammā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya passato uppajjati upekkhā. Yā evarūpā upekkhā, dhammaṁ sā ativattati. Tasmā sā upekkhā ‘nekkhammasitā’ti vuccati. Imā cha nekkhammasitā upekkhā. ‘Chattiṁsa sattapadā veditabbā’ti— iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ.
‘Tatra idaṁ nissāya idaṁ pajahathā’ti— iti kho panetaṁ vuttaṁ; Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ?
Tatra, bhikkhave, yāni cha nekkhammasitāni somanassāni tāni nissāya tāni āgamma yāni cha gehasitāni somanassāni tāni pajahatha, tāni samatikkamatha. Evametesaṁ pahānaṁ hoti, evametesaṁ samatikkamo hoti.
Tatra, bhikkhave, yāni cha nekkhammasitāni domanassāni tāni nissāya tāni āgamma yāni cha gehasitāni domanassāni tāni pajahatha, tāni samatikkamatha. Evametesaṁ pahānaṁ hoti, evametesaṁ samatikkamo hoti.
Tatra, bhikkhave, yā cha nekkhammasitā upekkhā tā nissāya tā āgamma, yā cha gehasitā upekkhā tā pajahatha tā samatikkamatha. Evametāsaṁ pahānaṁ hoti, evametāsaṁ samatikkamo hoti.
Tatra, bhikkhave, yāni cha nekkhammasitāni somanassāni tāni nissāya tāni āgamma yāni cha nekkhammasitāni domanassāni tāni pajahatha, tāni samatikkamatha. Evametesaṁ pahānaṁ hoti, evametesaṁ samatikkamo hoti.
Tatra, bhikkhave, yā cha nekkhammasitā upekkhā tā nissāya tā āgamma yāni cha nekkhammasitāni somanassāni tāni pajahatha, tāni samatikkamatha. Evametesaṁ pahānaṁ hoti, evametesaṁ samatikkamo hoti.
Atthi, bhikkhave, upekkhā nānattā nānattasitā, atthi upekkhā ekattā ekattasitā.
Katamā ca, bhikkhave, upekkhā nānattā nānattasitā? Atthi, bhikkhave, upekkhā rūpesu, atthi saddesu, atthi gandhesu, atthi rasesu, atthi phoṭṭhabbesu— ayaṁ, bhikkhave, upekkhā nānattā nānattasitā.
Katamā ca, bhikkhave, upekkhā ekattā ekattasitā? Atthi, bhikkhave, upekkhā ākāsānañcāyatananissitā, atthi viññāṇañcāyatananissitā, atthi ākiñcaññāyatananissitā, atthi nevasaññānāsaññāyatananissitā— ayaṁ, bhikkhave, upekkhā ekattā ekattasitā.
Tatra, bhikkhave, yāyaṁ upekkhā ekattā ekattasitā taṁ nissāya taṁ āgamma yāyaṁ upekkhā nānattā nānattasitā taṁ pajahatha, taṁ samatikkamatha. Evametissā pahānaṁ hoti, evametissā samatikkamo hoti.
Atammayataṁ, bhikkhave, nissāya atammayataṁ āgamma yāyaṁ upekkhā ekattā ekattasitā taṁ pajahatha, taṁ samatikkamatha. Evametissā pahānaṁ hoti, evametissā samatikkamo hoti. ‘Tatra idaṁ nissāya idaṁ pajahathā’ti— iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ.
‘Tayo satipaṭṭhānā yadariyo sevati, yadariyo sevamāno satthā gaṇamanusāsitumarahatī’ti— iti kho panetaṁ vuttaṁ; kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ?
Idha, bhikkhave, satthā sāvakānaṁ dhammaṁ deseti anukampako hitesī anukampaṁ upādāya: ‘idaṁ vo hitāya, idaṁ vo sukhāyā’ti. Tassa sāvakā na sussūsanti, na sotaṁ odahanti, na aññā cittaṁ upaṭṭhapenti, vokkamma ca satthusāsanā vattanti. Tatra, bhikkhave, tathāgato na ceva anattamano hoti, na ca anattamanataṁ paṭisaṁvedeti, anavassuto ca viharati sato sampajāno. Idaṁ, bhikkhave, paṭhamaṁ satipaṭṭhānaṁ yadariyo sevati, yadariyo sevamāno satthā gaṇamanusāsitumarahati.
Puna caparaṁ, bhikkhave, satthā sāvakānaṁ dhammaṁ deseti anukampako hitesī anukampaṁ upādāya: ‘idaṁ vo hitāya, idaṁ vo sukhāyā’ti. Tassa ekacce sāvakā na sussūsanti, na sotaṁ odahanti, na aññā cittaṁ upaṭṭhapenti, vokkamma ca satthusāsanā vattanti; ekacce sāvakā sussūsanti, sotaṁ odahanti, aññā cittaṁ upaṭṭhapenti, na ca vokkamma satthusāsanā vattanti. Tatra, bhikkhave, tathāgato na ceva anattamano hoti, na ca anattamanataṁ paṭisaṁvedeti; na ca attamano hoti, na ca attamanataṁ paṭisaṁvedeti. Anattamanatā ca attamanatā ca— tadubhayaṁ abhinivajjetvā upekkhako viharati sato sampajāno. Idaṁ vuccati, bhikkhave, dutiyaṁ satipaṭṭhānaṁ yadariyo sevati, yadariyo sevamāno satthā gaṇamanusāsitumarahati.
Puna caparaṁ, bhikkhave, satthā sāvakānaṁ dhammaṁ deseti anukampako hitesī anukampaṁ upādāya: ‘idaṁ vo hitāya, idaṁ vo sukhāyā’ti. Tassa sāvakā sussūsanti, sotaṁ odahanti, aññācittaṁ upaṭṭhapenti, na ca vokkamma satthusāsanā vattanti. Tatra, bhikkhave, tathāgato attamano ceva hoti, attamanatañca paṭisaṁvedeti, anavassuto ca viharati sato sampajāno. Idaṁ vuccati, bhikkhave, tatiyaṁ satipaṭṭhānaṁ yadariyo sevati, yadariyo sevamāno satthā gaṇamanusāsitumarahati. ‘Tayo satipaṭṭhānā yadariyo sevati, yadariyo sevamāno satthā gaṇamanusāsitumarahatī’ti— iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ.
‘So vuccati yoggācariyānaṁ anuttaro purisadammasārathī’ti— iti kho panetaṁ vuttaṁ. Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? Hatthidamakena, bhikkhave, hatthidammo sārito ekaṁyeva disaṁ dhāvati— puratthimaṁ vā pacchimaṁ vā uttaraṁ vā dakkhiṇaṁ vā.
Assadamakena, bhikkhave, assadammo sārito ekaññeva disaṁ dhāvati— puratthimaṁ vā pacchimaṁ vā uttaraṁ vā dakkhiṇaṁ vā. Godamakena, bhikkhave, godammo sārito ekaññeva disaṁ dhāvati— puratthimaṁ vā pacchimaṁ vā uttaraṁ vā dakkhiṇaṁ vā. Tathāgatena hi, bhikkhave, arahatā sammāsambuddhena purisadammo sārito aṭṭha disā vidhāvati.
Rūpī rūpāni passati— ayaṁ ekā disā; ajjhattaṁ arūpasaññī bahiddhā rūpāni passati— ayaṁ dutiyā disā; subhantveva adhimutto hoti— ayaṁ tatiyā disā; sabbaso rūpasaññānaṁ samatikkamā paṭighasaññānaṁ atthaṅgamā nānattasaññānaṁ amanasikārā ‘ananto ākāso’ti ākāsānañcāyatanaṁ upasampajja viharati— ayaṁ catutthī disā; sabbaso ākāsānañcāyatanaṁ samatikkamma ‘anantaṁ viññāṇan’ti viññāṇañcāyatanaṁ upasampajja viharati— ayaṁ pañcamī disā; sabbaso viññāṇañcāyatanaṁ samatikkamma ‘natthi kiñcī’ti ākiñcaññāyatanaṁ upasampajja viharati— ayaṁ chaṭṭhī disā; sabbaso ākiñcaññāyatanaṁ samatikkamma nevasaññānāsaññāyatanaṁ upasampajja viharati— ayaṁ sattamī disā; sabbaso nevasaññānāsaññāyatanaṁ samatikkamma saññāvedayitanirodhaṁ upasampajja viharati— ayaṁ aṭṭhamī disā. Tathāgatena, bhikkhave, arahatā sammāsambuddhena purisadammo sārito imā aṭṭha disā vidhāvati.
So vuccati: ‘yoggācariyānaṁ anuttaro purisadammasārathī’ti— iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttan”ti.
Idamavoca bhagavā. Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti.