Zum Inhalt springen
Majjhima Nikāya — Mittlere Lehrreden
152 Lehrreden
← Bibliothek
Mūlapaṇṇāsa
MN 1–50
50 Texte
-
MN1
Die Wurzel aller Dinge
Der Buddha untersucht, wie die Vorstellung eines beständigen Selbst aus dem Vorgang der Wahrnehmung hervorgeht. Es wird ein weites Spektrum an Erscheinungen betrachtet, und es werden sowohl naturalistische als auch kosmologische Dimensionen einbezogen. Ein Mensch, der nicht erwacht ist, interpretiert die Erfahrung in Begriffen eines Selbst, während die Fortgeschritteneren die gleichen Erfahrungen haben, ohne daran festzuhalten.
-
MN2
Alle Befleckungen
Unterschiedliche Fragestellungen auf der spirituellen Reise erfordern eine Reihe verschiedener Lösungsansätze. Statt für jedes Problem die gleiche Lösung einzusetzen, skizziert der Buddha sieben Methoden, um mit Befleckungen umzugehen, die jeweils in bestimmten Fällen passen.
-
MN3
Erben in der Lehre
Manche Schüler des Buddha erben von ihm nur materielle Vorteile und Ruhm. Aber sein wahres Erbe ist der geistliche Pfad, der Weg der Zufriedenheit. Der Ehrwürdige Sāriputta erklärt, wie man die Früchte des Pfades erfahren kann, indem man dem Beispiel des Buddha folgt.
-
MN4
Angst und Schrecken
Der Buddha erklärt die Schwierigkeiten des Lebens in der Wildnis und wie man sie durch Reinheit des Verhaltens und Meditation überwindet. Er berichtet von einigen Ängsten und Hindernissen, denen er sich selbst während seiner Übung gegenübersah.
-
MN5
Makellos
Die Hauptschüler des Buddha Sāriputta und Moggallāna benutzen das Gleichnis einer trübe gewordenen Schüssel, um die Unreinheiten im Geist und im Verhalten zu veranschaulichen. Sie betonen, dass das Entscheidende nicht so sehr ist, ob es Unreinheiten gibt, sondern ob man ihrer gewahr ist.
-
MN6
Wenn man wünscht
Sorgfältige Beachtung von Ethikregeln ist die Grundlage für alle höheren Errungenschaften im geistlichen Leben.
-
MN7
Das Gleichnis vom Tuch
Die vielen Arten von Unreinheiten, die den Geist beflecken, werden mit Flecken in einem Tuch verglichen. Wenn der Geist rein ist, finden wir Freude, die zu Zuständen höheren Bewusstseins führt. Und schließlich weist der Buddha die brahmanische Vorstellung zurück, dass Reinheit vom Baden in heiligen Flüssen komme.
-
MN8
Selbstaustilgung
Der Buddha unterschiedet zwischen friedvoller Meditation und spirituellen Praktiken, die das Leben im Ganzen einbeziehen. Er zählt vierundvierzig Aspekte auf, die er als „Austilgung“ beschreibt, als Abtragen der Einbildung.
-
MN9
Rechte Ansicht
Der Ehrwürdige Sāriputta gibt eine ausführliche Erläuterung der rechten Ansicht, des ersten Faktors des edlen achtfachen Pfades. Auf Fragen anderer Mönche und Nonnen hin geht er das Thema von vielen verschiedenen Perspektiven aus an.
-
MN10
Achtsamkeitsmeditation
Hier geht der Buddha auf den siebten Faktor des edlen achtfachen Pfades ein, die Achtsamkeitsmeditation. Diese Lehrrede fasst viele Meditationsanweisungen zusammen, die sich im gesamten Kanon finden, insbesondere die grundlegenden Übungen, die die Aufmerksamkeit auf den Körper richten. Diese Lehrrede gilt als eine der wichtigsten Lehrreden über Meditation.
-
MN11
Die kürzere Lehrrede über das Löwengebrüll
Der Buddha erklärt, dass nur die, die seinem Pfad folgen, wahrhaftig die vier Stufen des Erwachens erfahren können. Das liegt daran, dass trotz vieler Gemeinsamkeiten mit anderen Systemen keines soweit geht, dass es jede Bindung an die Vorstellung eines Selbst zurückweist.
-
MN12
Die längere Lehrrede über das Löwengebrüll
Sunakkhatta, ein ehemaliger Mönch, greift die Lehre des Buddha an, weil sie nur zum Ende des Leidens führt. Der Buddha entgegnet, das sei tatsächlich ein Lob, und fährt fort, indem er seine vielen und mächtigen Errungenschaften aufzählt.
-
MN13
Die längere Lehrrede über die Masse des Leidens
Als er auf den Unterschied zwischen seiner Lehre und der anderer Asketen angesprochen wird, weist der Buddha darauf hin, dass diese vom Loslassen sprechen, aber den Grund dafür nicht verstehen. Er erklärt dann sehr ausführlich das Leiden, das aus der Bindung an Sinnesreize hervorgeht.
-
MN14
Die kürzere Lehrrede über die Masse des Leidens
Ein Laie wundert sich, dass er trotz seiner langen Praxis noch Gedanken voller Gier oder Hass hat. Der Buddha erklärt die Wichtigkeit der Vertiefungsmeditation, um solche Bindungen loszulassen. Aber er kritisiert auch Selbstquälerei und berichtet über ein früheres Gespräch mit Jaina-Asketen.
-
MN15
Messen
Der Ehrwürdige Moggallāna bringt das Thema Ermahnung auf, ohne die eine gesunde Gemeinschaft nicht möglich ist. Er zählt eine Anzahl von Eigenschaften auf, die andere darin bestärken, es für der Mühe wert zu halten, einen auf konstruktive Art zu ermahnen.
-
MN16
Seelische Öde
Der Buddha erklärt verschiedene Arten, wie man von seiner spirituellen Gemeinschaft emotional abgeschnitten wird.
-
MN17
Urwalddickichte
Das Leben in der Wildnis ist zwar wunderbar, aber nicht jeder ist dafür bereit. Der Buddha ermuntert uns, zu überlegen, ob unser Umfeld unsere Meditation wirklich unterstützt, und wenn das nicht der Fall ist, zu gehen.
-
MN18
Der Honigkuchen
Als der Buddha von einem Brahmanen herausgefordert wird, gibt er auf die Frage, wie durch das Wuchern, das aus Wahrnehmung hervorgeht, Streit entsteht, eine rätselhafte Antwort. Der Ehrwürdige Kaccāna legt die ins Einzelne gehenden Folgerungen daraus in einer der einsichtsvollsten Passagen des ganzen Kanons dar.
-
MN19
Zwei Arten von Gedanken
Der Buddha berichtet von seiner eigenen Erfahrung beim Entwickeln der Meditation und erklärt, wie man schädliche und wohlwollende Gedanken versteht und schließlich über alles Denken hinausgeht.
-
MN20
Wie man das Denken anhält
In einer praktischen Meditationsanleitung beschreibt der Buddha fünf verschiedene Arten, wie man das Denken anhalten kann.
-
MN21
Das Gleichnis von der Säge
Eine Lehrrede voller lebhafter und denkwürdiger Gleichnisse über die Wichtigkeit von Geduld und Liebe selbst angesichts von Beschimpfung und Kritik. Der Buddha schließt mit dem Gleichnis von der Säge, einem der eindrucksvollsten Gleichnisse, die man in den Lehrreden findet.
-
MN22
Das Gleichnis von der Kobra
Ein Mönch bestreitet, dass verbotenes Verhalten wirklich ein Problem sei. Die Mönche und danach der Buddha unterziehen ihn einer gehörigen Zurechtweisung. Der Buddha vergleicht jemanden, der nur den Buchstaben der Lehren versteht, mit jemandem, der eine Kobra am Schwanz anpackt, und führt auch das berühmte Gleichnis vom Floß ein.
-
MN23
Der Termitenhügel
In einer eigenartigen, mit ausdrucksvoller Bildersprache vollgepackten Lehrrede stellt eine Gottheit einem Mönch ein Rätsel vor; dieser bittet den Buddha um eine Erklärung.
-
MN24
Fahrbereite Wagen
Der Ehrwürdige Sāriputta sucht das Gespräch mit einem geschätzten Mönch, dem Ehrwürdigen Puṇṇa, dem Sohn Mantāṇīs, und sie diskutieren über die Stufen der Läuterung.
-
MN25
Säen
Der Buddha vergleicht die Tatsache, dass man Māra in die Falle geht, mit Wild, das durch eine List gefangen wird, und illustriert damit die immer komplexeren Strategien, die Jäger und Gejagte anwenden.
-
MN26
Die edle Suche
Dies ist eine der wichtigsten biografischen Erzählungen, die von den Erfahrungen des Buddha erzählt von dem Moment, da er sein Haus verlässt, bis zur Verwirklichung des Erwachens. Er wurde durchgängig von der Notwendigkeit angetrieben, Wiedergeburt und Leiden vollständig zu entrinnen.
-
MN27
Das kürzere Gleichnis von der Elefanten-Fußspur
Der Buddha mahnt zur Vorsicht vor raschen Schlussfolgerungen über die spirituellen Errungenschaften eines Lehrers und vergleicht das mit der Sorgfalt, die ein Fährtensucher aufbringen würde, der die Spuren von Elefanten verfolgt. Er stellt die vollständige Schulung der Mönche und Nonnen vor.
-
MN28
Das längere Gleichnis von der Elefanten-Fußspur
Sāriputta legt ausführlich dar, wie alle Lehren des Buddha, gerade wie jeder Fußabdruck in den des Elefanten hineinpasst, in die vier edlen Wahrheiten hineinpassen. Das bietet eine allgemeine Vorlage, nach der man die Lehren des Buddha ordnen kann.
-
MN29
Das längere Gleichnis vom Kernholz
Nach dem Vorfall mit Devadatta mahnt der Buddha die Mönche und Nonnen, nicht mit oberflächlichen Vorteilen des geistlichen Lebens selbstzufrieden zu werden, und weist auf die Befreiung als den wahren Kern der Lehre hin.
-
MN30
Das kürzere Gleichnis vom Kernholz
Ähnlich wie die vorige Lehrrede. Nach dem Vorfall mit Devadatta mahnt der Buddha die Mönche und Nonnen, nicht selbstzufrieden zu werden, und weist auf die Befreiung als den wahren Kern der Lehre hin.
-
MN31
Die kürzere Lehrrede bei Gosiṅga
Der Buddha kommt zu drei Mönchen, die beflissen und einträchtig üben, und fragt sie, wie sie das tun. Sie zögern mit dem Offenlegen ihrer höheren Errungenschaften und erklären, wie sie die praktischen Aspekte des Zusammenlebens handhaben. Doch als der Buddha sie drängt, enthüllen sie, was sie in der Meditation erreicht haben.
-
MN32
Die längere Lehrrede bei Gosiṅga
Mehrere altehrwürdige Mönche und Nonnen schwärmen von der Schönheit der Nacht und diskutieren darüber, welche Art von Übendem den Park schmücken würde. Sie legen ihre Antworten dem Buddha vor, der sie alle preist und seine eigene hinzufügt.
-
MN33
Die längere Lehrrede über den Kuhhirten
Ein Kuhhirte mit elf Eigenschaften ist in der Lage, seine Kuhherde zu versorgen. Ebenso kann ein Mönch oder eine Nonne mit elf Eigenschaften im Dhamma wachsen.
-
MN34
Die kürzere Lehrrede über den Kuhhirten
Anhand der Metapher eines Kuhhirten, der seine Herde über einen gefährlichen Fluss führt, stellt der Buddha die verschiedenen Arten erleuchteter Schüler vor, die den Strom des Umherwanderns überqueren.
-
MN35
Die kürzere Lehrrede mit Saccaka
Saccaka war ein Debattierer, der den Buddha zu einem Wettstreit herausforderte. Trotz seiner Prahlerei lässt sich der Buddha von seinen Attacken nicht aus der Ruhe bringen.
-
MN36
Die längere Lehrrede mit Saccaka
In einer weniger konfrontativen Begegnung diskutieren der Buddha und Saccaka über den Unterschied zwischen Entwicklung des Körpers und des Geistes. Der Buddha berichtet von den verschiedenen Übungen, die er vor seinem Erwachen unternahm, und legt dabei dar, wie erstaunlich weit er die körperliche Kasteiung getrieben hatte.
-
MN37
Die kürzere Lehrrede über die Auflösung des Verlangens
Moggallāna besucht den Himmel Sakkas des Götterkönigs, um zu überprüfen, ob dieser wirklich versteht, was der Buddha lehrt.
-
MN38
Die längere Lehrrede über die Auflösung des Verlangens
Um der falschen Ansicht, dass dasselbe Bewusstsein von einem Leben zum nächsten wandere, entgegenzutreten, lehrt der Buddha das abhängige Entstehen und zeigt, dass Bewusstsein ausnahmslos in Abhängigkeit von Bedingungen entsteht.
-
MN39
Die längere Lehrrede bei Assapura
Der Buddha ermuntert die Mönche und Nonnen, ihrem Ruf gerecht zu werden, indem sie auf eine Art üben, die die Erwartungen, die die Menschen an Asketen haben, erfüllt oder übertrifft.
-
MN40
Die kürzere Lehrrede bei Assapura
Die Kennzeichnung als jemand, der eine spirituelle Praxis hat, wird nicht nur an äußeren Zeichen festgemacht, sondern bedeutet ernsthaften inneren Wandel.
-
MN41
Die Leute von Sālā
Der Buddha erklärt einer Gruppe von Brahmanen das Verhalten, das zu Wiedergeburt in niederen oder höheren Zuständen führt, einschließlich ausführlicher Erläuterung der zehn wichtigsten Ethikregeln, die Laien aufnehmen sollten und die auch die Grundlage für die Befreiung bilden.
-
MN42
Die Leute von Verañjā
Ähnlich wie das Vorhergehende. Der Buddha erklärt das Verhalten, das zu Wiedergeburt in niederen oder höheren Zuständen führt, einschließlich ausführlicher Erläuterung der zehn wichtigsten Ethikregeln.
-
MN43
Die große Ausarbeitung
Eine Reihe von Fragen und Antworten zwischen Sāriputta und Mahākoṭṭhita, mit denen verschiedene subtile und schwer verständliche Aspekte der Lehren untersucht werden.
-
MN44
Die kürzere Ausarbeitung
Der Laie Visākha befragt die Nonne Dhammadinnā über verschiedene schwierige Punkte, darunter einige der höchsten Meditationszustände. Der Buddha pflichtet allen ihren Antworten bei.
-
MN45
Die kürzere Lehrrede über das Aufnehmen von Übungen
Der Buddha erklärt, wie das Aufnehmen verschiedener Übungen schädliche oder nützliche Wirkung haben kann. Das denkwürdige Gleichnis von der Liane zeigt, wie heimtückisch Versuchungen sein können.
-
MN46
Die große Lehrrede über das Aufnehmen von Übungen
Obwohl wir alle glücklich sein wollen, ist es oft so, dass das Gegenteil geschieht. Der Buddha erklärt, warum das so ist.
-
MN47
Der Untersucher
Während manche spirituellen Lehrer gerne im Dunkeln bleiben, ermuntert der Buddha nicht nur seine Schüler, ihn gründlich auszuforschen, sondern gibt ihnen auch eine ausführliche und genaue Anleitung, wie sie das tun sollen.
-
MN48
Die Mönche von Kosambī
Obwohl der Buddha zugegen ist, stürzen die Mönche von Kosambī in einen tiefen und erbitterten Streit. Der Buddha lehrt die widerstrebenden Mönche, Liebe und Eintracht zu entwickeln, und erinnert sie so an den Frieden, den sie eigentlich suchen.
-
MN49
Über die Einladung Brahmās
Der Buddha besucht ein hohes himmlisches Reich, wo er einen kosmischen Wettkampf mit einer mächtigen Gottheit austrägt, die der Täuschung verfallen ist, sie sei ewig und allmächtig.
-
MN50
Die Zurechtweisung Māras
Māra, der Schwindler und Gott des Todes, versucht, Moggallāna zu belästigen. Das gelingt ihm nicht, und dazu erhält er noch eine ernste Ermahnung, die ihn vor den Gefahren warnt, die drohen, wenn man die Schüler des Buddha angreift.
Majjhimapaṇṇāsa
MN 51–100
50 Texte
-
MN51
Mit Kandaraka
Der Buddha spricht mit Laienschülern über Achtsamkeitsmeditation. Indem er die Offenheit von Tieren der Falschheit von Menschen gegenüberstellt, erklärt er, wie man so übt, dass man weder sich selbst noch anderen schadet.
-
MN52
Der wohlhabende Bürger
Der Ehrwürdige Ānanda wird von einem Hausbesitzer nach dem Weg zur Freiheit gefragt und erklärt nicht weniger als elf Meditationszustände, die als Tore zur Unsterblichkeit dienen können.
-
MN53
Einer in Schulung
Der Buddha wird von seiner Familie, den Sakyern von Kapilavatthu, eingeladen, eine neue Ratshalle einzuweihen. Er fordert den Ehrwürdigen Ānanda auf, die Stufen der geistlichen Übung für einen Laien in Schulung ausführlich zu erklären.
-
MN54
Mit dem Hausbesitzer Potaliya
Als Potaliya darüber aufgebracht wird, dass er als „Hausbesitzer“ angeredet wird, fragt ihn der Buddha über die Natur von Bindung und Entsagung aus.
-
MN55
Mit Jīvaka
Jīvaka, der Leibarzt des Buddha, hört Kritik über die Haltung des Buddha zum Thema Fleischessen und befragt ihn danach.
-
MN56
Mit Upāli
Der Buddha ist über die Frage, ob Taten mit dem Körper wichtiger sind oder solche mit dem Geist, anderer Meinung als ein Jaina-Asket. Als er davon hört, beschließt der Jaina-Schüler Upāli, den Buddha aufzusuchen und zu widerlegen, und geht hin, obwohl er gewarnt wird.
-
MN57
Der Asket, der sich wie ein Hund benahm
Manche Asketen in Indien nahmen extreme Übungen auf wie etwa das Gelübde, sich wie ein Ochse oder wie ein Hund zu verhalten. Der Buddha begegnet zwei Vertretern solcher Praktiken und wird trotz seines Widerstrebens dazu gedrängt, die kammischen Konsequenzen solcher Übungen zu erklären.
-
MN58
Mit dem Prinzen Abhaya
Der Anführer der Jainas, der Jaina-Asket aus dem Stamm Ñātika, schickt den Prinzen Abhaya zum Buddha mit dem Auftrag, diesem ein Dilemma vorzutragen; er hofft, ihn damit bloßzustellen. Die Unterredung verläuft nicht ganz wie geplant.
-
MN59
Die vielen Arten von Gefühl
Der Buddha klärt eine Meinungsverschiedenheit über die Zahl der Gefühle, die er gelehrt hat, und weist darauf hin, dass je nach Kontext unterschiedliche Arten zu lehren die passenden sind; sie sollten kein Grund zum Streiten sein. Er fährt fort, indem er die Bedeutung der Freude für die Entwicklung höherer Meditationszustände zeigt.
-
MN60
Eine sichere Wette
Der Buddha lehrt eine Gruppe unentschiedener Hausbesitzer, wie man eine vernünftige Überlegung anwenden kann, um Übungen und Grundsätze zu finden, die als sichere Wette zu einem guten Ergebnis führen, auch wenn man nicht alle Variablen kennt.
-
MN61
Die Unterweisung Rāhulas bei Ambalaṭṭhika
In einem Anschauungsunterricht mit einem Krug Wasser erklärt der Buddha seinem Sohn Rāhula, wie wichtig es ist, die Wahrheit zu sprechen und über seine Motive nachzudenken.
-
MN62
Die längere Unterweisung Rāhulas
Der Buddha rät Rāhula, über das Fehlen eines Selbst zu meditieren, und dieser setzt es gleich in die Praxis um. Als er ihn sieht, rät ihm der Ehrwürdige Sāriputta, die Atemmeditation zu entwickeln, doch der Buddha schlägt zunächst ein breites Spektrum an verschiedenen Übungen vor.
-
MN63
Die kürzere Lehrrede mit Māluṅkyaputta
Ein Mönch verlangt vom Buddha, metaphysische Fragen zu beantworten, und droht, andernfalls die Robe abzulegen. Der Buddha vergleicht ihn mit jemandem, der von einem Pfeil getroffen wurde und eine Behandlung verweigert, bis ihm alle Fragen über den Pfeil und den Schützen beantwortet wurden.
-
MN64
Die längere Lehrrede mit Māluṅkyaputta
Ein kleines Baby hat keine falschen Ansichten oder Absichten, aber die zugrunde liegenden Neigungen dazu sind dennoch da. Ohne Übung werden sie unweigerlich wieder auftauchen.
-
MN65
Mit Bhaddāli
Ein Mönch weigert sich, die Regel zu befolgen, nach dem Mittag nichts mehr zu essen, doch als er es bereut, wird ihm verziehen.
-
MN66
Das Gleichnis von der Wachtel
Es geht wieder um die Regel über das Essen, doch diesmal als Betrachtung über die Dankbarkeit gegenüber dem Buddha, dass er Dinge, die zu Schwierigkeiten und Problemen führen, abgeschafft hat. Der Buddha betont, wie gefährlich es sein kann, sich selbst an kleine Dinge zu binden.
-
MN67
Bei Cātumā
Der Buddha schickt einige schlecht erzogene Mönche fort, wird aber dann umgestimmt und lehrt sie vier Gefahren für die, die fortgezogen sind.
-
MN68
Bei Naḷakapāna
Menschen üben nicht, weil sie Versager sind, sondern weil sie nach einer höheren Freiheit streben. Wenn der Buddha über Errungenschaften seiner Schüler spricht, tut er das, um zu begeistern.
-
MN69
Mit Gulissāni
Ein Mönch kommt aus der Wildnis zur Gemeinschaft, aber benimmt sich nicht angemessen. Der Ehrwürdige Sāriputta erklärt, wie sich ein Mönch benehmen sollte, ob er im Wald oder in der Stadt lebt.
-
MN70
Bei Kīṭāgiri
Eine dritte Lehrrede, die die gesundheitlichen Vorzüge darstellt, wenn man nur zu einer Tageszeit isst, sowie das Widerstreben einiger Mönche und Nonnen, diese Regel zu befolgen.
-
MN71
Zu Vacchagotta über das dreifache Wissen
Der Buddha bestreitet, allwissend zu sein, und legt die drei höheren Erkenntnisse dar, die den Kern der Einsicht seines Erwachens bilden.
-
MN72
Mit Vacchagotta über das Feuer
Der Buddha lehnt es ab, zu nutzlosen metaphysischen Spekulationen Stellung zu nehmen, und veranschaulicht das Ziel des geistlichen Lebens mit dem Ausgehen einer Flamme.
-
MN73
Die längere Lehrrede mit Vacchagotta
In der letzten Folge der „Vacchagotta-Trilogie“ lässt Vacchagotta seine Fixierung auf sinnlose Spekulationen los und stellt Fragen zur Praxis.
-
MN74
Mit Dīghanakha
Der Buddha diskutiert mit einem extremen Skeptiker, wohin Glaube und Unglaube führen, und manövriert ihn geschickt aus. Statt in Abstraktionen stecken zu bleiben, ermuntert er dazu, bei den Gefühlen zu bleiben, die man erfährt.
-
MN75
Mit Māgaṇḍiya
Als der Buddha von einem Hedonisten beschuldigt wird, zu negativ zu sein, berichtet er über den Luxus, in dem er aufwuchs, und über seine Erkenntnis, wie wenig Wert in solchen Dingen liegt. Durch Entsagung fand er weit größeres Glück.
-
MN76
Mit Sandaka
Der Ehrwürdige Ānanda unterweist eine Gruppe von Wanderern, inwiefern es verschiedene Herangehensweisen an das geistliche Leben gibt, von denen viele nirgendwohin führen.
-
MN77
Die längere Lehrrede mit Sakuludāyī
Im Unterschied zu anderen Lehrern behandeln die Anhänger des Buddha diesen mit ehrlicher Liebe und Achtung, da sie die Aufrichtigkeit bei seiner Lehre und Übung sehen.
-
MN78
Mit Uggāhamāna Samaṇamaṇḍikāputta
Ein Wanderer lehrt, ein Mensch habe das Höchste erreicht, wenn er vier grundlegende Ethikregeln einhalte. Die Maßstäbe des Buddha sind um Einiges höher.
-
MN79
Die kürzere Lehrrede mit Sakuludāyī
Ein Wanderer lehrt seine Doktrin vom „höchsten Glanz“, kann aber keine zufriedenstellende Erklärung geben, was das bedeutet. Der Buddha vergleicht ihn auf denkwürdige Art mit jemandem, der eine ideale Frau liebt, die er nie getroffen hat.
-
MN80
Mit Vekhanasa
Nach einem ähnlichen Beginn wie bei der vorhergehenden Lehrrede erklärt der Buddha weiter, man werde zu seiner Lehre nicht einfach durch clevere Argumente bekehrt, sondern dadurch, dass man die Ergebnisse der Übung bei sich selbst sehen kann.
-
MN81
Mit Ghaṭīkāra
Der Buddha gibt einen ungewöhnlichen Bericht über ein früheres Leben in der Zeit eines früheren Buddha mit Namen Kassapa. Er war damals nicht am Dhamma interessiert und musste gezwungen werden, den Buddha zu besuchen. Die Lehrrede ist wichtig, um zu verstehen, wie die Bodhisattva-Doktrin sich entwickelt hat.
-
MN82
Mit Raṭṭhapāla
Raṭṭhapāla, ein reicher junger Mann, hat den innigen Wunsch, Mönch zu werden, muss sich aber gegen den Widerstand seiner Eltern durchsetzen. Selbst nach seiner Ordination versuchen die Eltern, ihn dazu zu bewegen, die Robe abzulegen. Diese Lehrrede endet mit einer bewegenden Reihe von Unterweisungen über die Zerbrechlichkeit der Welt.
-
MN83
Über den König Maghadeva
Eine seltene ausgedehnte mythische Erzählung, die von einer alten königlichen Stammeslinie und ihrem Niedergang spricht.
-
MN84
In Madhurā
In Madhurā, das bei der nordöstlichen Grenze des Bereichs liegt, den der Buddha zu Lebzeiten erreichte, befragt der König Avantiputta den Ehrwürdigen Mahākaccāna bezüglich des Anspruchs der Brahmanen, die höchste Kaste zu sein.
-
MN85
Mit dem Prinzen Bodhi
Ausgehend von seinem früheren Glauben, Glück müsse durch Schmerz gewonnen werden, erklärt der Buddha, wie seine Übung ihm zeigte, dass diese Vorstellung ein Irrtum war.
-
MN86
Mit Aṅgulimāla
Entgegen aller Warnungen begibt sich der Buddha in das Gebiet des berüchtigten Massenmörders Aṅgulimāla, und es gelingt ihm, diesen zum Pfad der Gewaltlosigkeit zu bekehren. Nachdem er Mönch geworden ist, muss Aṅgulimāla noch für seine früheren Taten leiden, doch nur zu einem geringen Grad. Er benutzt seine neue Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit dazu, einer Frau in den Wehen zu helfen.
-
MN87
Was aus Liebem entsteht
Ein seltener Einblick in das Eheleben des Königs Pasenadi und wie er von seiner Königin, der unvergleichlichen Mallikā, zum Dhamma hingeführt wird. Sie bestätigt die Lehre des Buddha, dass unsere Lieben uns Kummer bereiten; doch das ist nichts, was ein Ehemann, Vater und König hören will.
-
MN88
Der ausländische Stoff
König Pasenadi ergreift die Gelegenheit, den Ehrwürdigen Ānanda zu besuchen, wobei er ihn über taugliches und untaugliches Verhalten befragt und darüber, was vom Buddha gepriesen wird. Zum Dank schenkt er Ānanda ein wertvolles Tuch.
-
MN89
Heiligtümer für die Lehre
Gegen Ende seines Lebens besucht König Pasenadi den Buddha und zeigt seine bewegende Hingabe und Liebe zu seinem Lehrer.
-
MN90
Bei Kaṇṇakatthala
König Pasenadi befragt den Buddha zu verschiedenen Themen: Kaste, Allwissenheit und die Götter.
-
MN91
Mit Brahmāyu
Der älteste und am meisten respektierte Brahmane der Zeit schickt einen Schüler, um den Buddha zu prüfen, und dieser verbringt mehrere Monate damit, jeden Schritt des Buddha zu verfolgen, ehe er seinen Bericht abgibt. Der Brahmane ist überzeugt, dass der Buddha einer alten Prophezeiung über den großen Mann entspricht, und wird sein Schüler.
-
MN92
Mit Sela
Ein brahmanischer Asket mit Namen Keṇiya lädt den ganzen Saṅgha zu einem Mahl ein. Sela sieht das, besucht den Buddha und drückt seine Freude in einer bewegenden Reihe andächtiger Strophen aus.
-
MN93
Mit Assalāyana
Ein frühreifer Vedenstudent wird gegen seinen Willen gedrängt, den Buddha über die Kastenfrage herauszufordern. Sein Zögern erweist sich als berechtigt.
-
MN94
Mit Ghoṭamukha
Ein Brahmane bestreitet, dass es so etwas wie ein prinzipientreues geistliches Leben gebe, doch der Ehrwürdige Udena überzeugt ihn vom Gegenteil.
-
MN95
Mit Caṅkī
Der angesehene Brahmane Caṅkī besucht trotz Vorbehalten anderer Brahmanen den Buddha mit einer großen Gruppe. Ein altkluger Schüler fordert den Buddha heraus, indem er die Gültigkeit der vedischen Schriften behauptet. Der Buddha erklärt ausführlich, wie sich wahres Verstehen durch spirituelle Bildung Schritt für Schritt entwickelt.
-
MN96
Mit Esukārī
Ein Brahmane behauptet, man verdiene Dienste und Privilegien anhand der Kaste, doch der Buddha hält dagegen, dass nicht die Kaste, sondern das Verhalten den Wert eines Menschen zeige.
-
MN97
Mit Dhanañjāni
Ein korrupter Steuereintreiber wird durch seine Begegnung mit dem Ehrwürdigen Sāriputta umgestimmt.
-
MN98
Mit Vāseṭṭha
Zwei Vedenstudenten fragen den Buddha, was einen Brahmanen ausmacht: die Geburt oder die Taten? Der Buddha hebt hervor, dass, während die Tierarten nach ihrer Geburt bestimmt werden, für Menschen zählt, für welches Leben sie sich entscheiden. Die Lehrrede nimmt die moderne Ansicht vorweg, dass es für Menschen so etwas wie klar definierte Rassenunterschiede nicht gibt.
-
MN99
Mit Subha
Hart zu arbeiten, ist nicht an sich etwas Wertvolles; was zählt, ist das Ergebnis. Und gerade wie das Laienleben kann auch das geistliche Leben fruchtbar sein oder nicht.
-
MN100
Mit Saṅgārava
Aus Ärger über die Hingabe einer Brahmanin besucht ein Brahmane den Buddha. Er nimmt eine Position gegen Traditionalisten und Rationalisten ein und stellt sich als jemand dar, dessen Lehre auf unmittelbarer Erfahrung beruht.
Uparipaṇṇāsa
MN 101–152
52 Texte
-
MN101
Bei Devadaha
Der Buddha diskutiert mit einer Gruppe von Jaina-Asketen und setzt ihnen ob ihrer Behauptung zu, mithilfe von Selbstquälerei alles Leiden zu beenden. Er weist auf eine Reihe von Denkfehlern in ihrer Logik hin und erklärt seinen eigenen mittleren Weg.
-
MN102
Die Fünf und Drei
Eine mittellange Version des bekannteren Brahmajālasutta (DN 1); es untersucht eine Reihe spekulativer Ansichten und lehnt sie alle ab.
-
MN103
Denkt ihr so über mich?
Der Buddha lehrt die Mönche und Nonnen, nicht über die Grundlagen der Lehre zu streiten, sondern sich stets um Eintracht zu bemühen.
-
MN104
Beim Dorf Sāma
Als er vom Tod des Jaina-Anführers Ñātika erfährt, ermuntert der Buddha den Saṅgha, jeden möglichen Streit rasch beizulegen. Er legt eine Serie von sieben Methoden zum Beilegen von Streitigkeiten fest. Diese bilden die Grundlage der Ordenssatzung.
-
MN105
Mit Sunakkhatta
Nicht alle, die behaupten, erwacht zu sein, sind es tatsächlich. Der Buddha erklärt, wie wahrer spiritueller Fortschritt vom unwiederbringlichen Loslassen der Kräfte abhängt, die zu Leiden führen.
-
MN106
Dem Unbewegten förderlich
Beginnend mit einer tiefen meditativen Versenkung geht der Buddha weiter zu immer tieferen Schichten und zeigt, wie Einsicht zur Ablösung des Bewusstseins von jeder Art von Wiedergeburt führt.
-
MN107
Mit Moggallāna dem Buchhalter
Der Buddha vergleicht die Ausbildung eines Buchhalters mit dem schrittweisen geistlichen Pfad seiner Schüler. Aber selbst bei einem so gut erklärten Pfad kann der Buddha nur den Weg weisen, und es liegt an uns, ihn zu gehen.
-
MN108
Mit Moggallāna dem Wachmann
Inmitten steigender militärischer Spannungen nach dem Tod des Buddha wird der Ehrwürdige Ānanda gefragt, wie der Saṅgha angesichts des Fehlens des Lehrers weitermachen will. Da der Buddha es ablehnte, einen Nachfolger zu benennen, werden die Lehre und Schulung, die er verkündet hat, der Lehrer, und der Saṅgha klärt Probleme im Konsens.
-
MN109
Die längere Lehrrede über die Vollmondnacht
In einer entzückenden Vollmondnacht stellt einer der Mönche dem Buddha eine Reihe von zehn Fragen, die das Herz der Lehre betreffen. Aber als er die Lehre vom Nicht-Selbst hört, ist ein anderer Mönch nicht in der Lage, die Bedeutung zu erfassen.
-
MN110
Die kürzere Lehrrede über die Vollmondnacht
Ein wahrer Mensch ist in der Lage, einen unwahren zu verstehen, aber nicht umgekehrt.
-
MN111
Eins nach dem anderen
Der Buddha beschreibt den Vorgang der Einsicht des Ehrwürdigen Sāriputta in allen technischen Einzelheiten. Viele Ideen und Begriffe in diesem Text nehmen den Abhidhamma vorweg.
-
MN112
Die sechsfache Läuterung
Wenn jemand behauptet, erwacht zu sein, soll diese Behauptung mit einer umfangreichen Reihe genauer Fragen untersucht werden. Nur wenn derjenige sie klar beantworten kann, soll die Behauptung akzeptiert werden.
-
MN113
Ein wahrer Mensch
Der Buddha erklärt, dass wahre Menschen sich wegen ihrer Errungenschaften nicht selbst verherrlichen oder andere herabsetzen.
-
MN114
Was gepflegt werden soll und was nicht gepflegt werden soll
Der Buddha erstellt einen Rahmen von Dingen, die man pflegen oder vermeiden soll, und der Ehrwürdige Sāriputta bietet sich an, diesen weiter auszuarbeiten.
-
MN115
Viele Elemente
Nachdem der Buddha zunächst einen klugen Menschen preist, fährt er fort, indem er erklärt, dass man ein solcher Mensch wird, indem man die Elemente, die Sinnesfelder, das abhängige Entstehen und das Mögliche und Unmögliche untersucht.
-
MN116
Bei Isigili
Der Buddha betrachtet die Veränderungen, denen selbst geografische Strukturen unterliegen, und zählt dann die Namen von Weisen der Vergangenheit auf, die im Berg Isigili bei Rājagaha gelebt haben.
-
MN117
Die großen Vierzig
Eine Lehrrede über die Voraussetzungen rechter Versenkung, die die wechselseitige Beziehung und Unterstützung zwischen allen Faktoren des achtfachen Pfades betont.
-
MN118
Achtsamkeit auf den Atem
Der Buddha ist von vielen sehr geübten Mönchen und Nonnen umgeben und lehrt ausführlich die Achtsamkeit auf den Atem. Er zeigt, wie sie zu den vier Arten der Achtsamkeitsmeditation in Beziehung steht.
-
MN119
Achtsamkeit auf den Körper
Dieses Sutta befasst sich mit dem ersten Aspekt der Achtsamkeitsmeditation, der Beobachtung des Körpers. Die Übungen dieser Serie, so einfach sie scheinen, haben weitreichenden Segen zur Folge.
-
MN120
Wiedergeburt nach Willen
Der Buddha erklärt, wie man sich wünschen kann, in verschiedenen Bereichen wiedergeboren zu werden.
-
MN121
Die kürzere Lehrrede über die Leerheit
Der Buddha beschreibt seine eigene Übung der Meditation über Leerheit.
-
MN122
Die längere Lehrrede über die Leerheit
Eine Gruppe von Mönchen und Nonnen um den Ehrwürdigen Ānanda wird zu leutselig, und der Buddha spricht darüber, wie wichtig Abgeschiedenheit ist, um vollkommen in die Leerheit einzutreten.
-
MN123
Unglaublich und erstaunlich
Der Ehrwürdige Ānanda wird vom Buddha eingeladen, über dessen erstaunliche Eigenschaften zu sprechen, und zählt eine Reihe von augenscheinlich wundersamen Ereignisse auf, die seine Geburt begleiteten. Der Buddha vollendet die Reihe, indem er erklärt, was er für das wirklich Erstaunliche an sich selbst hält.
-
MN124
Mit Bakkula
Der Ehrwürdige Bakkula, der als der gesündeste unter den Mönchen gilt, erklärt einem alten Freund seine strenge asketische Praxis. Die ungewöhnliche Form dieser Lehrrede legt nahe, dass sie dem Kanon einige Zeit nach dem Tod des Buddha hinzugefügt wurde.
-
MN125
Die Stufe der Gezähmten
Ein junger Mönch kann einen Prinzen nicht von den Segnungen inneren Friedens überzeugen. Der Buddha schlägt ein Gleichnis auf der Grundlage der Ausbildung eines Elefanten vor, das erfolgversprechend gewesen wäre, da dies das Gebiet war, in dem der Prinz sich auskannte.
-
MN126
Mit Bhūmija
Erfolg im geistlichen Leben hängt nicht von Gelübden ab, die man ablegt oder nicht, sondern davon, ob man gut übt.
-
MN127
Mit Anuruddha
Als er ermuntert wird, die „grenzenlose“ und „ausgedehnte“ Befreiung zu entwickeln, ist ein Laie verwirrt und bittet den Ehrwürdigen Anuruddha, zu erklären, ob diese Zustände das Gleiche oder verschiedene Dinge sind.
-
MN128
Verunreinigungen
Eine zweite Lehrrede, die im Zusammenhang mit dem Streit in Kosambī steht. Sie zeigt, wie der Buddha, nachdem es ihm nicht gelang, die streitenden Parteien zu versöhnen, das Kloster verlässt. Er lebt eine Zeitlang in der Wildnis, bevor er einer beeindruckenden Gruppe übender Mönche begegnet. Er bespricht mit ihnen im Einzelnen Hindernisse in der Meditation, die er selbst vor seinem Erwachen erlebte.
-
MN129
Der Tor und der Kluge
Ein Tor leidet sowohl in diesem als auch im nächsten Leben; der Kluge hat in beider Hinsicht Vorteile.
-
MN130
Götterboten
Die Lehrrede führt die vorherige weiter aus und enthält äußerst ausführliche Beschreibungen von den Schrecken der Hölle.
-
MN131
Eine erlesene Nacht
Diese Lehrrede beginnt mit einer kurzen, aber machtvollen Reihe von Strophen, die die Vorzüge der Einsicht in gegenwärtige Erscheinungen preisen, an die sich eine Erläuterung anschließt.
-
MN132
Ānanda und eine erlesene Nacht
Der Ehrwürdige Ānanda wiederholt die Unterweisung, die der Buddha in MN 131 gegeben hat.
-
MN133
Mahākaccāna und eine erlesene Nacht
Der Ehrwürdige Mahākaccāna erklärt die Strophen aus MN 131 auf eine andere Art.
-
MN134
Lomasakaṅgiya und eine erlesene Nacht
Ein Mönch, der die Strophen aus MN 131 nicht kennt, wird von einer Gottheit ermuntert, sie zu lernen.
-
MN135
Die kürzere Aufgliederung der Taten
Der Buddha erklärt einem Brahmanen, wie Taten aus früheren Leben sich in diesem Leben auswirken.
-
MN136
Die längere Aufgliederung der Taten
Als ihm eine allzu vereinfachte Fassung seiner eigenen Lehren vorgetragen wird, betont der Buddha die häufig übersehenen Besonderheiten und Voraussetzungen in der Art, wie das Karma sich abspielt.
-
MN137
Die Aufgliederung der sechs Sinnesfelder
Eine ausführliche Analyse der sechs Sinne und ihrer Beziehung zu emotionalen und kognitiven Vorgängen.
-
MN138
Ein Merksatz und seine Aufgliederung
Der Buddha macht eine kurze und rätselhafte Aussage darüber, wie das Bewusstsein sich binden kann. Der Ehrwürdige Mahākaccāna wird von den Mönchen und Nonnen gebeten, die Implikationen daraus zu ziehen.
-
MN139
Die Aufgliederung der Freiheit von Unfrieden
Frieden zu erlangen, ist keine einfache Sache. Der Buddha erklärt, wie man Unfrieden vermeidet, indem man zufrieden ist, rechte Rede beachtet, Freude richtig versteht und nicht auf gängigen Ausdrücken besteht.
-
MN140
Die Aufgliederung der Elemente
Während er eine Nacht in einer Töpferwerkstatt zubringt, hat der Buddha eine zufällige Begegnung mit einem Mönch, der ihn nicht erkennt. Sie haben eine lange und tiefgründige Unterhaltung über die sechs Elemente. Dies ist eine der aufschlussreichsten und bewegendsten Lehrreden des Kanon.
-
MN141
Die Aufgliederung der Wahrheiten
Aufbauend auf der ersten Lehrrede des Buddha gibt der Ehrwürdige Sāriputta eine ausführliche Erläuterung der vier edlen Wahrheiten.
-
MN142
Die Aufgliederung der religiösen Gaben
Als seine Stiefmutter Mahāpajāpatī ihm eine Robe für seinen persönlichen Gebrauch spenden will, ermuntert sie der Buddha, sie stattdessen dem gesamten Saṅgha zu spenden. Er erklärt weiter, dass die beste Spende an den Saṅgha eine ist, die man der zweifachen Gemeinschaft der Mönche und Nonnen mit dem Buddha an der Spitze gibt.
-
MN143
Die Unterweisung Anāthapiṇḍikas
Als der große Laienschüler Anāthapiṇḍika im Sterben liegt, besucht ihn der Ehrwürdige Sāriputta und gibt ihm eine machtvolle Unterweisung über das Lösen der Bindungen.
-
MN144
Die Unterweisung Channas
Sāriputta und Mahācunda besuchen Channa, der krank ist. Channa sagt, es fehle ihm nicht an der nötigen Pflege, aber er leide so große Schmerzen, dass er sich das Leben nehmen wolle, und ist sicher, dass er das frei von Tadel tun würde. Sāriputta will ihn umstimmen und befragt ihn über sein Haften an den sechs Sinnen. Als sich Channa später das Leben nimmt, bestätigt der Buddha, dass er es trotz Sāriputtas Zweifeln frei von Tadel getan habe.
-
MN145
Die Unterweisung Puṇṇas
Der Ehrwürdige Puṇṇa bittet den Buddha um Unterweisung, bevor er in das fremde Land Sunāparanta aufbricht. Der Buddha warnt ihn vor dem wilden Volk, das dort lebt, und prüft, ob er einer so schwierigen Aufgabe gewachsen ist.
-
MN146
Nandakas Unterweisung
Als der Ehrwürdige Nandaka gebeten wird, die Nonnen zu unterweisen, lädt er sie ein, auf seine Fragen zu antworten und sich zu melden, wenn sie etwas nicht verstanden haben.
-
MN147
Die kürzere Unterweisung Rāhulas
Als der Buddha erkennt, dass sein Sohn Rāhula reif für das Erwachen ist, nimmt er ihn mit zu einer persönlichen Unterweisung. Er befragt Rāhula zu allen Faktoren der Sinneserfahrung und führt ihn so zur Verwirklichung der vollständigen Freiheit.
-
MN148
Sechs mal sechs
Der Buddha gliedert die sechs Sinne aus sechs Perspektiven auf und demonstriert die Leerheit von ihnen allen.
-
MN149
Die große Lehrrede über das, was zu den sechs Sinnesfeldern gehört
Die Lehrrede erklärt, wie Einsicht in die sechs Sinne in den achtfachen Pfad eingegliedert ist und zur Befreiung führt.
-
MN150
Mit den Leuten von Nagaravinda
Im Gespräch mit einer Gruppe von Hausbesitzern hilft der Buddha diesen, unter denen, die das geistliche Leben führen, die zu erkennen, die wahrhaft respektwürdig sind.
-
MN151
Die Läuterung des Almosens
Dem Buddha fällt die leuchtende Hautfarbe des Ehrwürdigen Sāriputta auf, die das Ergebnis seiner tiefen Meditation ist. Er stellt dann eine Reihe von Betrachtungen vor, mit denen ein Mönch sicherstellen kann, dass er sein Almosen verdient hat.
-
MN152
Die Entwicklung der Sinnesfähigkeiten
Ein brahmanischer Lehrer vertritt die These, dass Läuterung der Sinne darin besteht, dass man das Sehen und Hören von Dingen vermeidet. Der Buddha erklärt, dass es nicht um das Vermeiden von Sinneserfahrungen geht, sondern darum, sie zu verstehen und davon nicht betroffen zu sein.