MN151
Die Läuterung des Almosens
Piṇḍapātapārisuddhisutta
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf, im Bambuswäldchen, am Futterplatz der Eichhörnchen.
Da kam der Ehrwürdige Sāriputta am späten Nachmittag aus seiner Klausur und ging zum Buddha. Er verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm: „Sāriputta, deine Sinne sind so klar und deine Hautfarbe ist so rein und hell. Welche Art von Meditation übst du heutzutage gewöhnlich?“
„Herr, heutzutage übe ich gewöhnlich die Meditation über Leerheit.“
„Gut, gut, Sāriputta! Es scheint, dass du gewöhnlich die Meditation eines großen Mannes übst. Denn Leerheit ist die Meditation eines großen Mannes.
Wenn nun ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch gewöhnlich die Meditation über Leerheit übe‘, so soll er überlegen: ‚Gab es auf meinem Weg zum Almosengang oder am Ort meines Almosengangs oder auf dem Rückweg vom Almosengang in meinem Herzen irgendein Sehnen oder Begehren, einen Hass, eine Täuschung oder eine Abwehr in Bezug auf Bilder, die das Auge erkennt?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass es solches Sehnen oder Begehren, solchen Hass, solche Täuschung oder solche Abwehr gab, soll er sich einsetzen, um diese schlechten, untauglichen Eigenschaften aufzugeben. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, dass es kein solches Sehnen oder Begehren, solchen Hass, solche Täuschung oder solche Abwehr gab, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen.
Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Gab es auf meinem Weg zum Almosengang oder am Ort meines Almosengangs oder auf dem Rückweg vom Almosengang in meinem Herzen irgendein Sehnen oder Begehren, einen Hass, eine Täuschung oder eine Abwehr in Bezug auf Töne, die das Ohr erkennt … in Bezug auf Gerüche, die die Nase erkennt … in Bezug auf Geschmäcke, die die Zunge erkennt … in Bezug auf Berührungen, die der Körper erkennt … in Bezug auf Vorstellungen, die der Geist erkennt?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass es solches Sehnen oder Begehren, solchen Hass, solche Täuschung oder solche Abwehr gab, soll er sich einsetzen, um diese schlechten, untauglichen Eigenschaften aufzugeben. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, dass es kein solches Sehnen oder Begehren, solchen Hass, solche Täuschung oder solche Abwehr gab, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen.
Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Habe ich die fünf Sinnesreize aufgegeben?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass er die fünf Sinnesreize nicht aufgegeben hat, soll er sich einsetzen, um sie aufzugeben. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, das er die fünf Sinnesreize aufgegeben hat, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen.
Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Habe ich die fünf Hindernisse aufgegeben?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass er die fünf Hindernisse nicht aufgegeben hat, soll er sich einsetzen, um sie aufzugeben. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, das er die fünf Hindernisse aufgegeben hat, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen.
Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Habe ich die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate vollständig verstanden?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass er die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate nicht vollständig verstanden hat, soll er sich einsetzen, um sie vollständig zu verstehen. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, das er die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate vollständig verstanden hat, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen.
Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Habe ich die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelt?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass er die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation nicht entwickelt hat, soll er sich einsetzen, um sie zu entwickeln. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, das er die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelt hat, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen.
Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Habe ich die vier Arten rechten Bemühens entwickelt?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass er die vier Arten rechten Bemühens nicht entwickelt hat, soll er sich einsetzen, um sie zu entwickeln. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, das er die vier Arten rechten Bemühens entwickelt hat, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen. Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Habe ich die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickelt?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass er die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft nicht entwickelt hat, soll er sich einsetzen, um sie zu entwickeln. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, das er die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickelt hat, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen. Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Habe ich die fünf Fähigkeiten entwickelt?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass er die fünf Fähigkeiten nicht entwickelt hat, soll er sich einsetzen, um sie zu entwickeln. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, das er die fünf Fähigkeiten entwickelt hat, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen. Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Habe ich die fünf Kräfte entwickelt?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass er die fünf Kräfte nicht entwickelt hat, soll er sich einsetzen, um sie zu entwickeln. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, das er die fünf Kräfte entwickelt hat, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen. Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Habe ich die sieben Faktoren des Erwachens entwickelt?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass er die sieben Faktoren des Erwachens nicht entwickelt hat, soll er sich einsetzen, um sie zu entwickeln. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, das er die sieben Faktoren des Erwachens entwickelt hat, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen. Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Habe ich den edlen achtfachen Pfad entwickelt?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass er den edlen achtfachen Pfad nicht entwickelt hat, soll er sich einsetzen, um ihn zu entwickeln. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, das er den edlen achtfachen Pfad entwickelt hat, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen.
Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Habe ich Sammlung und Klarsicht entwickelt?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass er Sammlung und Klarsicht nicht entwickelt hat, soll er sich einsetzen, um sie zu entwickeln. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, das er Sammlung und Klarsicht entwickelt hat, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen.
Dann soll ein Mönch überlegen: ‚Habe ich Wissen und Freiheit verwirklicht?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt, dass er Wissen und Freiheit nicht verwirklicht hat, soll er sich einsetzen, um sie zu verwirklichen. Doch wenn er beim Prüfen erkennt, das er Wissen und Freiheit verwirklicht hat, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen.
All die, die in der Vergangenheit ihr Almosen läuterten, taten das, indem sie auf diese Art fortwährend prüften. All die, die in der Zukunft ihr Almosen läutern werden, werden das tun, indem sie auf diese Art fortwährend prüfen werden. All die, die in der Gegenwart ihr Almosen läutern, tun das, indem sie auf diese Art fortwährend prüfen. Daher, Sāriputta, sollt ihr euch so schulen: ‚Wir wollen unser Almosen läutern, indem wir auf diese Art fortwährend prüfen.‘ So sollt ihr euch schulen.“
Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßte der Ehrwürdige Sāriputta die Worte des Buddha.
So I have heard. At one time the Buddha was staying near Rājagaha, in the Bamboo Grove, the squirrels’ feeding ground.
Then in the late afternoon, Sāriputta came out of retreat and went to the Buddha. He bowed and sat down to one side. The Buddha said to him, “Sāriputta, your faculties are so very clear, and your complexion is pure and bright. What kind of meditation are you usually practicing these days?”
“Sir, these days I usually practice the meditation on emptiness.”
“Good, good, Sāriputta! It seems you usually practice the meditation of a great man. For emptiness is the meditation of a great man.
Now, a mendicant might wish: ‘May I usually practice the meditation on emptiness.’ So they should reflect: ‘Along the path that I went for alms, or in the place I wandered for alms, or along the path that I returned from alms, was there any desire or greed or hate or delusion or aversion in my heart for sights known by the eye?’ Suppose that, upon checking, a mendicant knows that there was such desire or greed or hate or delusion or aversion in their heart, they should make an effort to give up those unskillful qualities. But suppose that, upon checking, a mendicant knows that there was no such desire or greed or hate or delusion or aversion in their heart, they should meditate with rapture and joy, training day and night in skillful qualities.
Furthermore, a mendicant should reflect: ‘Along the path that I went for alms, or in the place I wandered for alms, or along the path that I returned from alms, was there any desire or greed or hate or delusion or repulsion in my heart for sounds known by the ear … smells known by the nose … tastes known by the tongue … touches known by the body … ideas known by the mind?’ Suppose that, upon checking, a mendicant knows that there was such desire or greed or hate or delusion or aversion in their heart, they should make an effort to give up those unskillful qualities. But suppose that, upon checking, a mendicant knows that there was no such desire or greed or hate or delusion or aversion in their heart, they should meditate with rapture and joy, training day and night in skillful qualities.
Furthermore, a mendicant should reflect: ‘Have I given up the five kinds of sensual stimulation?’ Suppose that, upon checking, a mendicant knows that they have not given them up, they should make an effort to do so. But suppose that, upon checking, a mendicant knows that they have given them up, they should meditate with rapture and joy, training day and night in skillful qualities.
Furthermore, a mendicant should reflect: ‘Have I given up the five hindrances?’ Suppose that, upon checking, a mendicant knows that they have not given them up, they should make an effort to do so. But suppose that, upon checking, a mendicant knows that they have given them up, they should meditate with rapture and joy, training day and night in skillful qualities.
Furthermore, a mendicant should reflect: ‘Have I completely understood the five grasping aggregates?’ Suppose that, upon checking, a mendicant knows that they have not completely understood them, they should make an effort to do so. But suppose that, upon checking, a mendicant knows that they have completely understood them, they should meditate with rapture and joy, training day and night in skillful qualities.
Furthermore, a mendicant should reflect: ‘Have I developed the four kinds of mindfulness meditation?’ Suppose that, upon checking, a mendicant knows that they haven’t developed them, they should make an effort to do so. But suppose that, upon checking, a mendicant knows that they have developed them, they should meditate with rapture and joy, training day and night in skillful qualities.
Furthermore, a mendicant should reflect: ‘Have I developed the four right efforts … the four bases of psychic power … the five faculties … the five powers … the seven awakening factors … the noble eightfold path?’ Suppose that, upon checking, a mendicant knows that they haven’t developed it, they should make an effort to do so. But suppose that, upon checking, a mendicant knows that they have developed it, they should meditate with rapture and joy, training day and night in skillful qualities.
Furthermore, a mendicant should reflect: ‘Have I developed serenity and discernment?’ Suppose that, upon checking, a mendicant knows that they haven’t developed them, they should make an effort to do so. But suppose that, upon checking, a mendicant knows that they have developed them, they should meditate with rapture and joy, training day and night in skillful qualities.
Furthermore, a mendicant should reflect: ‘Have I realized knowledge and freedom?’ Suppose that, upon checking, a mendicant knows that they haven’t realized them, they should make an effort to do so. But suppose that, upon checking, a mendicant knows that they have realized them, they should meditate with rapture and joy, training day and night in skillful qualities.
Whether in the past, future, or present, all those who purify their almsfood do so by continually checking in this way. So, Sāriputta, you should all train like this: ‘We shall purify our almsfood by continually checking.’”
That is what the Buddha said. Satisfied, Venerable Sāriputta approved what the Buddha said.
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā rājagahe viharati veḷuvane kalandakanivāpe.
Atha kho āyasmā sāriputto sāyanhasamayaṁ paṭisallānā vuṭṭhito yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinnaṁ kho āyasmantaṁ sāriputtaṁ bhagavā etadavoca: “Vippasannāni kho te, sāriputta, indriyāni, parisuddho chavivaṇṇo pariyodāto. Katamena kho tvaṁ, sāriputta, vihārena etarahi bahulaṁ viharasī”ti?
“Suññatāvihārena kho ahaṁ, bhante, etarahi bahulaṁ viharāmī”ti.
“Sādhu sādhu, sāriputta. Mahāpurisavihārena kira tvaṁ, sāriputta, etarahi bahulaṁ viharasi. Mahāpurisavihāro eso, sāriputta, yadidaṁ— suññatā.
Tasmātiha, sāriputta, bhikkhu sace ākaṅkheyya: ‘suññatāvihārena bahulaṁ vihareyyan’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘yena cāhaṁ maggena gāmaṁ piṇḍāya pāvisiṁ, yasmiñca padese piṇḍāya acariṁ, yena ca maggena gāmato piṇḍāya paṭikkamiṁ, atthi nu kho me tattha cakkhuviññeyyesu rūpesu chando vā rāgo vā doso vā moho vā paṭighaṁ vāpi cetaso’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘yena cāhaṁ maggena gāmaṁ piṇḍāya pāvisiṁ, yasmiñca padese piṇḍāya acariṁ, yena ca maggena gāmato piṇḍāya paṭikkamiṁ, atthi me tattha cakkhuviññeyyesu rūpesu chando vā rāgo vā doso vā moho vā paṭighaṁ vāpi cetaso’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā tesaṁyeva pāpakānaṁ akusalānaṁ dhammānaṁ pahānāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘yena cāhaṁ maggena gāmaṁ piṇḍāya pāvisiṁ, yasmiñca padese piṇḍāya acariṁ, yena ca maggena gāmato piṇḍāya paṭikkamiṁ, natthi me tattha cakkhuviññeyyesu rūpesu chando vā rāgo vā doso vā moho vā paṭighaṁ vāpi cetaso’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu.
Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘yena cāhaṁ maggena gāmaṁ piṇḍāya pāvisiṁ, yasmiñca padese piṇḍāya acariṁ, yena ca maggena gāmato piṇḍāya paṭikkamiṁ, atthi nu kho me tattha sotaviññeyyesu saddesu …pe… ghānaviññeyyesu gandhesu … jivhāviññeyyesu rasesu … kāyaviññeyyesu phoṭṭhabbesu … manoviññeyyesu dhammesu chando vā rāgo vā doso vā moho vā paṭighaṁ vāpi cetaso’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘yena cāhaṁ maggena gāmaṁ piṇḍāya pāvisiṁ, yasmiñca padese piṇḍāya acariṁ, yena ca maggena gāmato piṇḍāya paṭikkamiṁ, atthi me tattha manoviññeyyesu dhammesu chando vā rāgo vā doso vā moho vā paṭighaṁ vāpi cetaso’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā tesaṁyeva pāpakānaṁ akusalānaṁ dhammānaṁ pahānāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘yena cāhaṁ maggena gāmaṁ piṇḍāya pāvisiṁ, yasmiñca padese piṇḍāya acariṁ, yena ca maggena gāmato piṇḍāya paṭikkamiṁ, natthi me tattha manoviññeyyesu dhammesu chando vā rāgo vā doso vā moho vā paṭighaṁ vāpi cetaso’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu.
Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘pahīnā nu kho me pañca kāmaguṇā’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘appahīnā kho me pañca kāmaguṇā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā pañcannaṁ kāmaguṇānaṁ pahānāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘pahīnā kho me pañca kāmaguṇā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu.
Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘pahīnā nu kho me pañca nīvaraṇā’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘appahīnā kho me pañca nīvaraṇā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā pañcannaṁ nīvaraṇānaṁ pahānāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘pahīnā kho me pañca nīvaraṇā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu.
Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘pariññātā nu kho me pañcupādānakkhandhā’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘apariññātā kho me pañcupādānakkhandhā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā pañcannaṁ upādānakkhandhānaṁ pariññāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘pariññātā kho me pañcupādānakkhandhā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu.
Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘bhāvitā nu kho me cattāro satipaṭṭhānā’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘abhāvitā kho me cattāro satipaṭṭhānā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā catunnaṁ satipaṭṭhānānaṁ bhāvanāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘bhāvitā kho me cattāro satipaṭṭhānā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu.
Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘bhāvitā nu kho me cattāro sammappadhānā’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘abhāvitā kho me cattāro sammappadhānā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā catunnaṁ sammappadhānānaṁ bhāvanāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘bhāvitā kho me cattāro sammappadhānā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu. Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘bhāvitā nu kho me cattāro iddhipādā’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘abhāvitā kho me cattāro iddhipādā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā catunnaṁ iddhipādānaṁ bhāvanāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘bhāvitā kho me cattāro iddhipādā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu. Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘bhāvitāni nu kho me pañcindriyānī’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘abhāvitāni kho me pañcindriyānī’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā pañcannaṁ indriyānaṁ bhāvanāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘bhāvitāni kho me pañcindriyānī’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu. Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘bhāvitāni nu kho me pañca balānī’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘abhāvitāni kho me pañca balānī’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā pañcannaṁ balānaṁ bhāvanāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘bhāvitāni kho me pañca balānī’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu. Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘bhāvitā nu kho me satta bojjhaṅgā’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘abhāvitā kho me satta bojjhaṅgā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā sattannaṁ bojjhaṅgānaṁ bhāvanāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘bhāvitā kho me satta bojjhaṅgā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu. Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘bhāvito nu kho me ariyo aṭṭhaṅgiko maggo’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘abhāvito kho me ariyo aṭṭhaṅgiko maggo’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā ariyassa aṭṭhaṅgikassa maggassa bhāvanāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘bhāvito kho me ariyo aṭṭhaṅgiko maggo’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu.
Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘bhāvitā nu kho me samatho ca vipassanā cā’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘abhāvitā kho me samatho ca vipassanā cā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā samathavipassanānaṁ bhāvanāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘bhāvitā kho me samatho ca vipassanā cā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu.
Puna caparaṁ, sāriputta, bhikkhunā iti paṭisañcikkhitabbaṁ: ‘sacchikatā nu kho me vijjā ca vimutti cā’ti? Sace, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘asacchikatā kho me vijjā ca vimutti cā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā vijjāya vimuttiyā sacchikiriyāya vāyamitabbaṁ. Sace pana, sāriputta, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ jānāti: ‘sacchikatā kho me vijjā ca vimutti cā’ti, tena, sāriputta, bhikkhunā teneva pītipāmojjena vihātabbaṁ ahorattānusikkhinā kusalesu dhammesu.
Ye hi keci, sāriputta, atītamaddhānaṁ samaṇā vā brāhmaṇā vā piṇḍapātaṁ parisodhesuṁ, sabbe te evameva paccavekkhitvā paccavekkhitvā piṇḍapātaṁ parisodhesuṁ. Yepi hi keci, sāriputta, anāgatamaddhānaṁ samaṇā vā brāhmaṇā vā piṇḍapātaṁ parisodhessanti, sabbe te evameva paccavekkhitvā paccavekkhitvā piṇḍapātaṁ parisodhessanti. Yepi hi keci, sāriputta, etarahi samaṇā vā brāhmaṇā vā piṇḍapātaṁ parisodhenti, sabbe te evameva paccavekkhitvā paccavekkhitvā piṇḍapātaṁ parisodhenti. Tasmātiha, sāriputta, ‘paccavekkhitvā paccavekkhitvā piṇḍapātaṁ parisodhessāmā’ti— evañhi vo, sāriputta, sikkhitabban”ti.
Idamavoca bhagavā. Attamano āyasmā sāriputto bhagavato bhāsitaṁ abhinandīti.