MN2
Alle Befleckungen
Sabbāsavasutta
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“
„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:
„Mönche und Nonnen, ich will euch eine Darlegung über die Zügelung aller Befleckungen geben. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“
„Ja, Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:
„Mönche und Nonnen, ich sage, dass die Befleckungen für jemanden aufgelöst werden, der erkennt und sieht, nicht für jemanden, der nicht erkennt und nicht sieht. Für jemanden, der was erkennt und sieht? Wohlüberlegten Gebrauch des Geistes und unüberlegten Gebrauch des Geistes. Wenn man den Geist unüberlegt gebraucht, entstehen Befleckungen, und die, die entstanden sind, nehmen zu. Wenn man den Geist wohlüberlegt gebraucht, entstehen keine Befleckungen, und die, die entstanden sind, werden aufgegeben.
Manche Befleckungen müssen durch Sehen aufgegeben werden, manche durch Zügelung, manche durch die Art des Gebrauchs, manche durch Ertragen, manche durch Meiden, manche durch Beseitigen und manche durch Entwickeln.
1. Befleckungen, die durch Sehen aufgegeben werden müssen
Und was sind die Befleckungen, die durch Sehen aufgegeben werden müssen? Da hat ein ungebildeter gewöhnlicher Mensch die Edlen nicht gesehen und ist in der Lehre der Edlen nicht bewandert und geschult. Er hat keine wahren Menschen gesehen und ist in der Lehre der wahren Menschen nicht bewandert und geschult. Er versteht nicht, für welche Dinge er den Geist gebrauchen soll und für welche Dinge er ihn nicht gebrauchen soll. So gebraucht er den Geist für Dinge, für die er ihn nicht gebrauchen soll, und gebraucht ihn nicht für Dinge, für die er ihn gebrauchen soll.
Und für welche Dinge soll er den Geist nicht gebrauchen, tut es aber? Es sind solche Dinge, die, wenn man den Geist für sie gebraucht, die nicht entstandene Befleckung der Sinnlichkeit entstehen lassen und sie, wenn sie entstanden ist, anwachsen lassen; und ebenso die Befleckung des Wunsches nach Wiedergeburt und die Befleckung der Unwissenheit. Für diese Dinge soll er den Geist nicht gebrauchen, tut es aber.
Und für welche Dinge soll er den Geist gebrauchen, tut es aber nicht? Es sind solche Dinge, die, wenn man den Geist für sie gebraucht, die nicht entstandene Befleckung der Sinnlichkeit nicht entstehen lassen und sie, wenn sie entstanden ist, verkümmern lassen; und ebenso die Befleckung des Wunsches nach Wiedergeburt und die Befleckung der Unwissenheit. Für diese Dinge soll er den Geist gebrauchen, tut es aber nicht.
Weil er den Geist für Dinge gebraucht, für die er ihn nicht gebrauchen soll, und ihn nicht für Dinge gebraucht, für die er ihn gebrauchen soll, entstehen nicht entstandene Befleckungen und die, die entstanden sind, nehmen zu.
So gebraucht er den Geist unüberlegt: ‚War ich in der Vergangenheit? War ich nicht in der Vergangenheit? Was war ich in der Vergangenheit? Wie war ich in der Vergangenheit? Nachdem ich was gewesen bin, bin ich in der Vergangenheit was geworden?‘ ‚Werde ich in der Zukunft sein? Werde ich in der Zukunft nicht sein? Was werde ich in der Zukunft sein? Wie werde ich in der Zukunft sein? Nachdem ich was bin, werde ich was in der Zukunft werden?‘ Oder er ist unschlüssig über die Gegenwart: ‚Bin ich? Bin ich nicht? Was bin ich? Wie bin ich? Dieses Lebewesen – woher kommt es? Und wohin wird es gehen?‘
Wenn er so den Geist unüberlegt gebraucht, entsteht in ihm eine der folgenden sechs Ansichten und wird als Tatsache betrachtet: die Ansicht: ‚Mein Selbst besteht fort‘, die Ansicht: ‚Mein Selbst besteht nicht fort‘, die Ansicht: ‚Mit dem Selbst nehme ich das Selbst wahr‘, die Ansicht: ‚Mit dem Selbst nehme ich wahr, was ohne Selbst ist‘, die Ansicht: ‚Mit dem, was ohne Selbst ist, nehme ich das Selbst wahr‘, oder er hat eine solche Ansicht: ‚Dieses mein Selbst ist der, der spricht, der erkennt, der die Ergebnisse guter und schlechter Taten in den verschiedenen Bereichen erfährt. Dieses Selbst ist beständig, immerwährend, ewig und unvergänglich und wird für immer und ewig bestehen‘. Das nennt man einen Irrglauben, das Dickicht der Ansichten, die Wüste der Ansichten, das Winden der Ansichten, das Ausweichen der Ansichten, die Fessel der Ansichten. Ein ungebildeter gewöhnlicher Mensch, der von Ansichten gefesselt ist, ist nicht befreit von Wiedergeburt, von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Er ist nicht befreit vom Leiden, sage ich.
Aber da hat ein gebildeter edler Schüler die Edlen gesehen und ist in der Lehre der Edlen bewandert und geschult. Er hat wahre Menschen gesehen und ist in der Lehre der wahren Menschen bewandert und geschult. Er versteht, für welche Dinge er den Geist gebrauchen soll und für welche Dinge er ihn nicht gebrauchen soll. So gebraucht er den Geist für Dinge, für die er ihn gebrauchen soll, und gebraucht ihn nicht für Dinge, für die er ihn nicht gebrauchen soll.
Und für welche Dinge soll er den Geist nicht gebrauchen und tut es auch nicht? Es sind solche Dinge, die, wenn man den Geist für sie gebraucht, die nicht entstandene Befleckung der Sinnlichkeit entstehen lassen und sie, wenn sie entstanden ist, anwachsen lassen; und ebenso die Befleckung des Wunsches nach Wiedergeburt und die Befleckung der Unwissenheit. Für diese Dinge soll er den Geist nicht gebrauchen und tut es auch nicht.
Und für welche Dinge soll er den Geist gebrauchen und tut es auch? Es sind solche Dinge, die, wenn man den Geist für sie gebraucht, die nicht entstandene Befleckung der Sinnlichkeit nicht entstehen lassen und sie, wenn sie entstanden ist, verkümmern lassen; und ebenso die Befleckung des Wunsches nach Wiedergeburt und die Befleckung der Unwissenheit. Für diese Dinge soll er den Geist gebrauchen und tut es auch.
Weil er den Geist nicht für Dinge gebraucht, für die er ihn nicht gebrauchen soll, und ihn für Dinge gebraucht, für die er ihn gebrauchen soll, entstehen nicht entstandene Befleckungen nicht, und die, die entstanden sind, werden aufgegeben.
So gebraucht er den Geist wohlüberlegt: ‚Das ist das Leiden.‘ … ‚Das ist der Ursprung des Leidens.‘ … ‚Das ist das Aufhören des Leidens.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.‘ Wenn er so den Geist wohlüberlegt gebraucht, legt er drei Fesseln ab: Substanzialistische Ansicht, Zweifel und falsches Verständnis von Regeln und Gelübden. Das nennt man die Befleckungen, die durch Sehen aufgegeben werden müssen.
2. Befleckungen, die durch Zügelung aufgegeben werden müssen
Und was sind die Befleckungen, die durch Zügelung aufgegeben werden müssen? Da denkt ein Mönch wohlüberlegt nach und lebt mit gezügeltem Sehvermögen. Denn die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn man das Sehvermögen nicht zügelt, entstehen nicht, wenn man es zügelt. Er denkt wohlüberlegt nach und lebt mit gezügeltem Hörvermögen … mit gezügeltem Riechvermögen … mit gezügeltem Schmeckvermögen … mit gezügeltem Körperempfindungsvermögen … und mit gezügeltem Vorstellungsvermögen … Denn die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn man das Vorstellungsvermögen nicht zügelt, entstehen nicht, wenn man es zügelt.
Die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn man ungezügelt lebt, entstehen nicht, wenn man gezügelt lebt. Das nennt man die Befleckungen, die durch Zügelung aufgegeben werden müssen.
3. Befleckungen, die durch die Art des Gebrauchs aufgegeben werden müssen
Und was sind die Befleckungen, die durch die Art des Gebrauchs aufgegeben werden müssen? Da denkt ein Mönch wohlüberlegt nach, wenn er seine Robe benutzt: ‚Nur, um Kälte und Hitze abzuwehren, um die Berührung von Fliegen, Stechmücken, Wind, Sonne und Kriechtieren abzuwehren und um die Schamteile zu bedecken.‘
Er denkt wohlüberlegt nach, wenn er sein Almosen verzehrt: ‚Nicht zum Spaß, zum Schwelgen, als Schmuck oder Putz, sondern nur, um diesen Körper zu erhalten, um Schaden abzuwenden und das geistliche Leben zu fördern; so werde ich altes Unbehagen beenden und neues nicht entstehen lassen, und ich werde durchhalten und ohne Tadel und unbeschwert leben können.‘
Er denkt wohlüberlegt nach, wenn er eine Unterkunft benutzt: ‚Nur, um Kälte und Hitze abzuwehren, um die Berührung von Fliegen, Stechmücken, Wind, Sonne und Kriechtieren abzuwehren, um vor schlechtem Wetter zu schützen und um mich an der Klausur zu erfreuen.‘
Er denkt wohlüberlegt nach, wenn er Arznei und Krankenversorgung benutzt: ‚Nur, um die Beschwerden der Krankheit abzuwehren und die Gesundheit zu fördern.‘
Denn die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn man diese Dinge nicht so gebraucht, entstehen nicht, wenn man sie so gebraucht. Das nennt man die Befleckungen, die durch die Art des Gebrauchs aufgegeben werden müssen.
4. Befleckungen, die durch Ertragen aufgegeben werden müssen
Und was sind die Befleckungen, die durch Ertragen aufgegeben werden müssen? Da denkt ein Mönch wohlüberlegt nach und erträgt Kälte, Hitze, Hunger und Durst; er erträgt die Berührung von Fliegen, Stechmücken, Wind, Sonne und Kriechtieren; er erträgt rauen und unlieben Tadel und nimmt körperliche Schmerzen hin – scharfe, heftige, brennende, lästige, unangenehme, lebensbedrohende.
Denn die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn man diese Dinge nicht erträgt, entstehen nicht, wenn man sie erträgt. Das nennt man die Befleckungen, die durch Ertragen aufgegeben werden müssen.
5. Befleckungen, die durch Meiden aufgegeben werden müssen
Und was sind die Befleckungen, die durch Meiden aufgegeben werden müssen? Da denkt ein Mönch wohlüberlegt nach und meidet einen grimmigen Elefanten, ein grimmiges Pferd, einen grimmigen Ochsen oder einen grimmigen Hund. Er meidet eine Schlange, einen Baumstrunk, dorniges Gelände, eine Grube, eine Klippe, einen Sumpf oder eine Jauchegrube. Er denkt wohlüberlegt nach und vermeidet, sich auf einen unpassenden Sitz zu setzen, durch ein unpassendes Viertel zu gehen, mit schlechten Freunden zusammen zu sein – er meidet alles, was vernünftige geistliche Gefährten für eine schlechte Umgebung halten würden.
Denn die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn man diese Dinge nicht meidet, entstehen nicht, wenn man sie meidet. Das nennt man die Befleckungen, die durch Meiden aufgegeben werden müssen.
6. Befleckungen, die durch Beseitigen aufgegeben werden müssen
Und was sind die Befleckungen, die durch Beseitigen aufgegeben werden müssen? Da denkt ein Mönch wohlüberlegt nach und duldet einen sinnlichen, böswilligen oder grausamen Gedanken, der aufgekommen ist, nicht. Er duldet keine schlechten, untauglichen Eigenschaften, die aufgekommen sind. Er gibt sie auf, macht sich von ihnen los, beseitigt sie und merzt sie aus.
Denn die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn man diese Dinge nicht beseitigt, entstehen nicht, wenn man sie beseitigt. Das nennt man die Befleckungen, die durch Beseitigen aufgegeben werden müssen.
7. Befleckungen, die durch Entwickeln aufgegeben werden müssen
Und was sind die Befleckungen, die durch Entwickeln aufgegeben werden müssen? Da denkt ein Mönch wohlüberlegt nach und entwickelt die Faktoren des Erwachens Achtsamkeit, Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie, Ekstase, Stille, Versenkung und Gleichmut, die sich auf Abgeschiedenheit, Schwinden und Aufhören stützen und zum Loslassen heranreifen.
Denn die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn man diese Dinge nicht entwickelt, entstehen nicht, wenn man sie entwickelt. Das nennt man die Befleckungen, die durch Entwickeln aufgegeben werden müssen.
Nehmen wir nun einen Mönch, der die Befleckungen, die durch Sehen aufgegeben werden müssen, durch Sehen aufgegeben hat. Die Befleckungen, die durch Zügelung aufgegeben werden müssen, hat er durch Zügelung aufgegeben. Die Befleckungen, die durch die Art des Gebrauchs aufgegeben werden müssen, hat er durch die Art des Gebrauchs aufgegeben. Die Befleckungen, die durch Ertragen aufgegeben werden müssen, hat er durch Ertragen aufgegeben. Die Befleckungen, die durch Meiden aufgegeben werden müssen, hat er durch Meiden aufgegeben. Die Befleckungen, die durch Beseitigen aufgegeben werden müssen, hat er durch Beseitigen aufgegeben. Die Befleckungen, die durch Entwickeln aufgegeben werden müssen, hat er durch Entwickeln aufgegeben. Einen solchen Mönch nennt man einen Mönch, der gezügelt lebt, der alle Befleckungen gezügelt hat, der das Verlangen abgeschnitten, die Fesseln abgestreift, die Einbildung richtig erfasst und dadurch dem Leiden ein Ende gemacht hat.“
Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.
So I have heard. At one time the Buddha was staying near Sāvatthī in Jeta’s Grove, Anāthapiṇḍika’s monastery. There the Buddha addressed the mendicants, “Mendicants!”
“Venerable sir,” they replied. The Buddha said this:
“Mendicants, I will teach you the explanation of the restraint of all defilements. Listen and apply your mind well, I will speak.”
“Yes, sir,” they replied. The Buddha said this:
“Mendicants, I say that the ending of defilements is for one who knows and sees, not for one who does not know or see. For one who knows and sees what? Rational application of mind and irrational application of mind. When you apply the mind irrationally, defilements arise, and once arisen they grow. When you apply the mind rationally, defilements don’t arise, and those that have already arisen are given up.
Some defilements should be given up by seeing, some by restraint, some by using, some by enduring, some by avoiding, some by dispelling, and some by developing.
1. Defilements Given Up by Seeing
And what are the defilements that should be given up by seeing? Take an unlearned ordinary person who has not seen the noble ones, and is neither skilled nor trained in the teaching of the noble ones. They’ve not seen true persons, and are neither skilled nor trained in the teaching of the true persons. They don’t understand to which things they should apply the mind and to which things they should not apply the mind. So they apply the mind to things they shouldn’t and don’t apply the mind to things they should.
And what are the things to which they apply the mind but should not? They are the things that, when the mind is applied to them, give rise to unarisen defilements and make arisen defilements grow: the defilements of sensual desire, desire to be reborn, and ignorance. These are the things to which they apply the mind but should not.
And what are the things to which they do not apply the mind but should? They are the things that, when the mind is applied to them, do not give rise to unarisen defilements and give up arisen defilements: the defilements of sensual desire, desire to be reborn, and ignorance. These are the things to which they do not apply the mind but should.
Because of applying the mind to what they should not and not applying the mind to what they should, unarisen defilements arise and arisen defilements grow.
This is how they apply the mind irrationally: ‘Did I exist in the past? Did I not exist in the past? What was I in the past? How was I in the past? After being what, what did I become in the past? Will I exist in the future? Will I not exist in the future? What will I be in the future? How will I be in the future? After being what, what will I become in the future?’ Or they are undecided about the present thus: ‘Am I? Am I not? What am I? How am I? This sentient being—where did it come from? And where will it go?’
When they apply the mind irrationally in this way, one of the following six views arises in them and is taken as a genuine fact. The view: ‘My self survives.’ The view: ‘My self does not survive.’ The view: ‘I perceive the self with the self.’ The view: ‘I perceive what is not-self with the self.’ The view: ‘I perceive the self with what is not-self.’ Or they have such a view: ‘This self of mine is he, the one who speaks, the one who knows, who experiences the results of good and bad deeds in all the different realms. This self is permanent, everlasting, eternal, and imperishable, and will last forever and ever.’ This is called a misconception, the thicket of views, the desert of views, the twist of views, the dodge of views, the fetter of views. An unlearned ordinary person who is fettered by views is not freed from rebirth, old age, and death, from sorrow, lamentation, pain, sadness, and distress. They’re not freed from suffering, I say. But take a learned noble disciple who has seen the noble ones, and is skilled and trained in the teaching of the noble ones. They’ve seen true persons, and are skilled and trained in the teaching of the true persons. They understand to which things they should apply the mind and to which things they should not apply the mind. So they apply the mind to things they should and don’t apply the mind to things they shouldn’t.
And what are the things to which they don’t apply the mind and should not? They are the things that, when the mind is applied to them, give rise to unarisen defilements and make arisen defilements grow: the defilements of sensual desire, desire to be reborn, and ignorance. These are the things to which they don’t apply the mind and should not.
And what are the things to which they do apply the mind and should? They are the things that, when the mind is applied to them, do not give rise to unarisen defilements and give up arisen defilements: the defilements of sensual desire, desire to be reborn, and ignorance. These are the things to which they do apply the mind and should.
Because of not applying the mind to what they should not and applying the mind to what they should, unarisen defilements don’t arise and arisen defilements are given up.
They rationally apply the mind: ‘This is suffering’ … ‘This is the origin of suffering’ … ‘This is the cessation of suffering’ … ‘This is the practice that leads to the cessation of suffering’. And as they do so, they give up three fetters: substantialist view, doubt, and misapprehension of precepts and observances. These are called the defilements that should be given up by seeing.
2. Defilements Given Up by Restraint
And what are the defilements that should be given up by restraint? Take a mendicant who, reflecting rationally, lives restraining the faculty of the eye. For the distressing and feverish defilements that might arise in someone who lives without restraint of the eye faculty do not arise when there is such restraint. Reflecting rationally, they live restraining the faculty of the ear … the nose … the tongue … the body … the mind. For the distressing and feverish defilements that might arise in someone who lives without restraint of the mind faculty do not arise when there is such restraint.
For the distressing and feverish defilements that might arise in someone who lives without restraint do not arise when there is such restraint. These are called the defilements that should be given up by restraint.
3. Defilements Given Up by Using
And what are the defilements that should be given up by using? Take a mendicant who, reflecting rationally, makes use of robes: ‘Only for the sake of warding off cold and heat; for warding off the touch of flies, mosquitoes, wind, sun, and reptiles; and for covering up the private parts.’
Reflecting rationally, they make use of almsfood: ‘Not for fun, indulgence, adornment, or decoration, but only to sustain this body, to avoid harm, and to support spiritual practice. In this way, I shall put an end to old discomfort and not give rise to new discomfort, and I will have the means to keep going, blamelessness, and a comfortable abiding.’
Reflecting rationally, they make use of lodgings: ‘Only for the sake of warding off cold and heat; for warding off the touch of flies, mosquitoes, wind, sun, and reptiles; to shelter from harsh weather and to enjoy retreat.’
Reflecting rationally, they make use of medicines and supplies for the sick: ‘Only for the sake of warding off the pains of illness and to promote good health.’
For the distressing and feverish defilements that might arise in someone who lives without using these things do not arise when they are used. These are called the defilements that should be given up by using.
4. Defilements Given Up by Enduring
And what are the defilements that should be given up by enduring? Take a mendicant who, reflecting rationally, endures cold, heat, hunger, and thirst. They endure the touch of flies, mosquitoes, wind, sun, and reptiles. They endure rude and unwelcome criticism. And they put up with physical pain—sharp, severe, acute, unpleasant, disagreeable, and life-threatening.
For the distressing and feverish defilements that might arise in someone who lives without enduring these things do not arise when they are endured. These are called the defilements that should be given up by enduring.
5. Defilements Given Up by Avoiding
And what are the defilements that should be given up by avoiding? Take a mendicant who, reflecting rationally, avoids a wild elephant, a wild horse, a wild ox, a wild dog, a snake, a stump, thorny ground, a pit, a cliff, a swamp, and a sewer. Reflecting rationally, they avoid sitting on inappropriate seats, walking in inappropriate neighborhoods, and mixing with bad friends—whatever sensible spiritual companions would believe to be a bad setting.
For the distressing and feverish defilements that might arise in someone who lives without avoiding these things do not arise when they are avoided. These are called the defilements that should be given up by avoiding.
6. Defilements Given Up by Dispelling
And what are the defilements that should be given up by dispelling? Take a mendicant who, reflecting rationally, doesn’t tolerate a sensual, malicious, or cruel thought that has arisen, but gives it up, gets rid of it, eliminates it, and obliterates it. They don’t tolerate any bad, unskillful qualities that have arisen, but give them up, get rid of them, eliminate them, and obliterate them.
For the distressing and feverish defilements that might arise in someone who lives without dispelling these things do not arise when they are dispelled. These are called the defilements that should be given up by dispelling.
7. Defilements Given Up by Developing
And what are the defilements that should be given up by developing? It’s when a mendicant, reflecting rationally, develops the awakening factors of mindfulness, investigation of principles, energy, rapture, tranquility, immersion, and equanimity, which rely on seclusion, fading away, and cessation, and ripen as letting go.
For the distressing and feverish defilements that might arise in someone who lives without developing these things do not arise when they are developed. These are called the defilements that should be given up by developing.
Now, take a mendicant who, by seeing, has given up the defilements that should be given up by seeing. By restraint, they’ve given up the defilements that should be given up by restraint. By using, they’ve given up the defilements that should be given up by using. By enduring, they’ve given up the defilements that should be given up by enduring. By avoiding, they’ve given up the defilements that should be given up by avoiding. By dispelling, they’ve given up the defilements that should be given up by dispelling. By developing, they’ve given up the defilements that should be given up by developing. They’re called a mendicant who lives having restrained all defilements, who has cut off craving, cast off the fetters, and by rightly comprehending conceit has made an end of suffering.”
That is what the Buddha said. Satisfied, the mendicants approved what the Buddha said.
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: “bhikkhavo”ti.
“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. Bhagavā etadavoca:
“sabbāsavasaṁvarapariyāyaṁ vo, bhikkhave, desessāmi. Taṁ suṇātha, sādhukaṁ manasi karotha, bhāsissāmī”ti.
“Evaṁ, bhante”ti kho te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. Bhagavā etadavoca:
“Jānato ahaṁ, bhikkhave, passato āsavānaṁ khayaṁ vadāmi, no ajānato no apassato. Kiñca, bhikkhave, jānato kiñca passato āsavānaṁ khayaṁ vadāmi? Yoniso ca manasikāraṁ ayoniso ca manasikāraṁ. Ayoniso, bhikkhave, manasikaroto anuppannā ceva āsavā uppajjanti, uppannā ca āsavā pavaḍḍhanti; yoniso ca kho, bhikkhave, manasikaroto anuppannā ceva āsavā na uppajjanti, uppannā ca āsavā pahīyanti.
Atthi, bhikkhave, āsavā dassanā pahātabbā, atthi āsavā saṁvarā pahātabbā, atthi āsavā paṭisevanā pahātabbā, atthi āsavā adhivāsanā pahātabbā, atthi āsavā parivajjanā pahātabbā, atthi āsavā vinodanā pahātabbā, atthi āsavā bhāvanā pahātabbā.
1. Dassanāpahātabbaāsava
Katame ca, bhikkhave, āsavā dassanā pahātabbā? Idha, bhikkhave, assutavā puthujjano ariyānaṁ adassāvī ariyadhammassa akovido ariyadhamme avinīto, sappurisānaṁ adassāvī sappurisadhammassa akovido sappurisadhamme avinīto— manasikaraṇīye dhamme nappajānāti, amanasikaraṇīye dhamme nappajānāti. So manasikaraṇīye dhamme appajānanto amanasikaraṇīye dhamme appajānanto, ye dhammā na manasikaraṇīyā, te dhamme manasi karoti, ye dhammā manasikaraṇīyā te dhamme na manasi karoti.
Katame ca, bhikkhave, dhammā na manasikaraṇīyā ye dhamme manasi karoti? Yassa, bhikkhave, dhamme manasikaroto anuppanno vā kāmāsavo uppajjati, uppanno vā kāmāsavo pavaḍḍhati; anuppanno vā bhavāsavo uppajjati, uppanno vā bhavāsavo pavaḍḍhati; anuppanno vā avijjāsavo uppajjati, uppanno vā avijjāsavo pavaḍḍhati— ime dhammā na manasikaraṇīyā ye dhamme manasi karoti.
Katame ca, bhikkhave, dhammā manasikaraṇīyā ye dhamme na manasi karoti? Yassa, bhikkhave, dhamme manasikaroto anuppanno vā kāmāsavo na uppajjati, uppanno vā kāmāsavo pahīyati; anuppanno vā bhavāsavo na uppajjati, uppanno vā bhavāsavo pahīyati; anuppanno vā avijjāsavo na uppajjati, uppanno vā avijjāsavo pahīyati— ime dhammā manasikaraṇīyā ye dhamme na manasi karoti.
Tassa amanasikaraṇīyānaṁ dhammānaṁ manasikārā manasikaraṇīyānaṁ dhammānaṁ amanasikārā anuppannā ceva āsavā uppajjanti uppannā ca āsavā pavaḍḍhanti.
So evaṁ ayoniso manasi karoti: ‘ahosiṁ nu kho ahaṁ atītamaddhānaṁ? Na nu kho ahosiṁ atītamaddhānaṁ? Kiṁ nu kho ahosiṁ atītamaddhānaṁ? Kathaṁ nu kho ahosiṁ atītamaddhānaṁ? Kiṁ hutvā kiṁ ahosiṁ nu kho ahaṁ atītamaddhānaṁ? Bhavissāmi nu kho ahaṁ anāgatamaddhānaṁ? Na nu kho bhavissāmi anāgatamaddhānaṁ? Kiṁ nu kho bhavissāmi anāgatamaddhānaṁ? Kathaṁ nu kho bhavissāmi anāgatamaddhānaṁ? Kiṁ hutvā kiṁ bhavissāmi nu kho ahaṁ anāgatamaddhānan’ti? Etarahi vā paccuppannamaddhānaṁ ajjhattaṁ kathaṅkathī hoti: ‘ahaṁ nu khosmi? No nu khosmi? Kiṁ nu khosmi? Kathaṁ nu khosmi? Ayaṁ nu kho satto kuto āgato? So kuhiṁ gāmī bhavissatī’ti?
Tassa evaṁ ayoniso manasikaroto channaṁ diṭṭhīnaṁ aññatarā diṭṭhi uppajjati. ‘Atthi me attā’ti vā assa saccato thetato diṭṭhi uppajjati; ‘natthi me attā’ti vā assa saccato thetato diṭṭhi uppajjati; ‘attanāva attānaṁ sañjānāmī’ti vā assa saccato thetato diṭṭhi uppajjati; ‘attanāva anattānaṁ sañjānāmī’ti vā assa saccato thetato diṭṭhi uppajjati; ‘anattanāva attānaṁ sañjānāmī’ti vā assa saccato thetato diṭṭhi uppajjati; atha vā panassa evaṁ diṭṭhi hoti: ‘yo me ayaṁ attā vado vedeyyo tatra tatra kalyāṇapāpakānaṁ kammānaṁ vipākaṁ paṭisaṁvedeti so kho pana me ayaṁ attā nicco dhuvo sassato avipariṇāmadhammo sassatisamaṁ tatheva ṭhassatī’ti. Idaṁ vuccati, bhikkhave, diṭṭhigataṁ diṭṭhigahanaṁ diṭṭhikantāraṁ diṭṭhivisūkaṁ diṭṭhivipphanditaṁ diṭṭhisaṁyojanaṁ. Diṭṭhisaṁyojanasaṁyutto, bhikkhave, assutavā puthujjano na parimuccati jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi; ‘na parimuccati dukkhasmā’ti vadāmi.
Sutavā ca kho, bhikkhave, ariyasāvako— ariyānaṁ dassāvī ariyadhammassa kovido ariyadhamme suvinīto, sappurisānaṁ dassāvī sappurisadhammassa kovido sappurisadhamme suvinīto— manasikaraṇīye dhamme pajānāti amanasikaraṇīye dhamme pajānāti. So manasikaraṇīye dhamme pajānanto amanasikaraṇīye dhamme pajānanto ye dhammā na manasikaraṇīyā te dhamme na manasi karoti, ye dhammā manasikaraṇīyā te dhamme manasi karoti.
Katame ca, bhikkhave, dhammā na manasikaraṇīyā ye dhamme na manasi karoti? Yassa, bhikkhave, dhamme manasikaroto anuppanno vā kāmāsavo uppajjati, uppanno vā kāmāsavo pavaḍḍhati; anuppanno vā bhavāsavo uppajjati, uppanno vā bhavāsavo pavaḍḍhati; anuppanno vā avijjāsavo uppajjati, uppanno vā avijjāsavo pavaḍḍhati— ime dhammā na manasikaraṇīyā, ye dhamme na manasi karoti.
Katame ca, bhikkhave, dhammā manasikaraṇīyā ye dhamme manasi karoti? Yassa, bhikkhave, dhamme manasikaroto anuppanno vā kāmāsavo na uppajjati, uppanno vā kāmāsavo pahīyati; anuppanno vā bhavāsavo na uppajjati, uppanno vā bhavāsavo pahīyati; anuppanno vā avijjāsavo na uppajjati, uppanno vā avijjāsavo pahīyati— ime dhammā manasikaraṇīyā ye dhamme manasi karoti.
Tassa amanasikaraṇīyānaṁ dhammānaṁ amanasikārā manasikaraṇīyānaṁ dhammānaṁ manasikārā anuppannā ceva āsavā na uppajjanti, uppannā ca āsavā pahīyanti.
So ‘idaṁ dukkhan’ti yoniso manasi karoti, ‘ayaṁ dukkhasamudayo’ti yoniso manasi karoti, ‘ayaṁ dukkhanirodho’ti yoniso manasi karoti, ‘ayaṁ dukkhanirodhagāminī paṭipadā’ti yoniso manasi karoti. Tassa evaṁ yoniso manasikaroto tīṇi saṁyojanāni pahīyanti— sakkāyadiṭṭhi, vicikicchā, sīlabbataparāmāso. Ime vuccanti, bhikkhave, āsavā dassanā pahātabbā.
2. Saṁvarāpahātabbaāsava
Katame ca, bhikkhave, āsavā saṁvarā pahātabbā? Idha, bhikkhave, bhikkhu paṭisaṅkhā yoniso cakkhundriyasaṁvarasaṁvuto viharati. Yañhissa, bhikkhave, cakkhundriyasaṁvaraṁ asaṁvutassa viharato uppajjeyyuṁ āsavā vighātapariḷāhā, cakkhundriyasaṁvaraṁ saṁvutassa viharato evaṁsa te āsavā vighātapariḷāhā na honti. Paṭisaṅkhā yoniso sotindriyasaṁvarasaṁvuto viharati …pe… ghānindriyasaṁvarasaṁvuto viharati …pe… jivhindriyasaṁvarasaṁvuto viharati …pe… kāyindriyasaṁvarasaṁvuto viharati …pe… manindriyasaṁvarasaṁvuto viharati. Yañhissa, bhikkhave, manindriyasaṁvaraṁ asaṁvutassa viharato uppajjeyyuṁ āsavā vighātapariḷāhā, manindriyasaṁvaraṁ saṁvutassa viharato evaṁsa te āsavā vighātapariḷāhā na honti.
Yañhissa, bhikkhave, saṁvaraṁ asaṁvutassa viharato uppajjeyyuṁ āsavā vighātapariḷāhā, saṁvaraṁ saṁvutassa viharato evaṁsa te āsavā vighātapariḷāhā na honti. Ime vuccanti, bhikkhave, āsavā saṁvarā pahātabbā.
3. Paṭisevanāpahātabbaāsava
Katame ca, bhikkhave, āsavā paṭisevanā pahātabbā? Idha, bhikkhave, bhikkhu paṭisaṅkhā yoniso cīvaraṁ paṭisevati: ‘yāvadeva sītassa paṭighātāya, uṇhassa paṭighātāya, ḍaṁsamakasavātātapasarīsapasamphassānaṁ paṭighātāya, yāvadeva hirikopīnappaṭicchādanatthaṁ’.
Paṭisaṅkhā yoniso piṇḍapātaṁ paṭisevati: ‘neva davāya, na madāya, na maṇḍanāya, na vibhūsanāya, yāvadeva imassa kāyassa ṭhitiyā yāpanāya, vihiṁsūparatiyā, brahmacariyānuggahāya, iti purāṇañca vedanaṁ paṭihaṅkhāmi navañca vedanaṁ na uppādessāmi, yātrā ca me bhavissati anavajjatā ca phāsuvihāro ca’.
Paṭisaṅkhā yoniso senāsanaṁ paṭisevati: ‘yāvadeva sītassa paṭighātāya, uṇhassa paṭighātāya, ḍaṁsamakasavātātapasarīsapasamphassānaṁ paṭighātāya, yāvadeva utuparissayavinodanapaṭisallānārāmatthaṁ’.
Paṭisaṅkhā yoniso gilānappaccayabhesajjaparikkhāraṁ paṭisevati: ‘yāvadeva uppannānaṁ veyyābādhikānaṁ vedanānaṁ paṭighātāya, abyābajjhaparamatāya’.
Yañhissa, bhikkhave, appaṭisevato uppajjeyyuṁ āsavā vighātapariḷāhā, paṭisevato evaṁsa te āsavā vighātapariḷāhā na honti. Ime vuccanti, bhikkhave, āsavā paṭisevanā pahātabbā.
4. Adhivāsanāpahātabbaāsava
Katame ca, bhikkhave, āsavā adhivāsanā pahātabbā? Idha, bhikkhave, bhikkhu paṭisaṅkhā yoniso khamo hoti sītassa uṇhassa, jighacchāya pipāsāya. Ḍaṁsamakasavātātapasarīsapasamphassānaṁ, duruttānaṁ durāgatānaṁ vacanapathānaṁ, uppannānaṁ sārīrikānaṁ vedanānaṁ dukkhānaṁ tibbānaṁ kharānaṁ kaṭukānaṁ asātānaṁ amanāpānaṁ pāṇaharānaṁ adhivāsakajātiko hoti.
Yañhissa, bhikkhave, anadhivāsayato uppajjeyyuṁ āsavā vighātapariḷāhā, adhivāsayato evaṁsa te āsavā vighātapariḷāhā na honti. Ime vuccanti, bhikkhave, āsavā adhivāsanā pahātabbā.
5. Parivajjanāpahātabbaāsava
Katame ca, bhikkhave, āsavā parivajjanā pahātabbā? Idha, bhikkhave, bhikkhu paṭisaṅkhā yoniso caṇḍaṁ hatthiṁ parivajjeti, caṇḍaṁ assaṁ parivajjeti, caṇḍaṁ goṇaṁ parivajjeti, caṇḍaṁ kukkuraṁ parivajjeti, ahiṁ khāṇuṁ kaṇṭakaṭṭhānaṁ sobbhaṁ papātaṁ candanikaṁ oḷigallaṁ. Yathārūpe anāsane nisinnaṁ yathārūpe agocare carantaṁ yathārūpe pāpake mitte bhajantaṁ viññū sabrahmacārī pāpakesu ṭhānesu okappeyyuṁ, so tañca anāsanaṁ tañca agocaraṁ te ca pāpake mitte paṭisaṅkhā yoniso parivajjeti.
Yañhissa, bhikkhave, aparivajjayato uppajjeyyuṁ āsavā vighātapariḷāhā, parivajjayato evaṁsa te āsavā vighātapariḷāhā na honti. Ime vuccanti, bhikkhave, āsavā parivajjanā pahātabbā.
6. Vinodanāpahātabbaāsava
Katame ca, bhikkhave, āsavā vinodanā pahātabbā? Idha, bhikkhave, bhikkhu paṭisaṅkhā yoniso uppannaṁ kāmavitakkaṁ nādhivāseti pajahati vinodeti byantīkaroti anabhāvaṁ gameti, uppannaṁ byāpādavitakkaṁ …pe… uppannaṁ vihiṁsāvitakkaṁ …pe… uppannuppanne pāpake akusale dhamme nādhivāseti pajahati vinodeti byantīkaroti anabhāvaṁ gameti.
Yañhissa, bhikkhave, avinodayato uppajjeyyuṁ āsavā vighātapariḷāhā, vinodayato evaṁsa te āsavā vighātapariḷāhā na honti. Ime vuccanti, bhikkhave, āsavā vinodanā pahātabbā.
7. Bhāvanāpahātabbaāsava
Katame ca, bhikkhave, āsavā bhāvanā pahātabbā? Idha, bhikkhave, bhikkhu paṭisaṅkhā yoniso satisambojjhaṅgaṁ bhāveti vivekanissitaṁ virāganissitaṁ nirodhanissitaṁ vossaggapariṇāmiṁ; paṭisaṅkhā yoniso dhammavicayasambojjhaṅgaṁ bhāveti …pe… vīriyasambojjhaṅgaṁ bhāveti … pītisambojjhaṅgaṁ bhāveti … passaddhisambojjhaṅgaṁ bhāveti … samādhisambojjhaṅgaṁ bhāveti … upekkhāsambojjhaṅgaṁ bhāveti vivekanissitaṁ virāganissitaṁ nirodhanissitaṁ vossaggapariṇāmiṁ.
Yañhissa, bhikkhave, abhāvayato uppajjeyyuṁ āsavā vighātapariḷāhā, bhāvayato evaṁsa te āsavā vighātapariḷāhā na honti. Ime vuccanti, bhikkhave, āsavā bhāvanā pahātabbā.
Yato kho, bhikkhave, bhikkhuno ye āsavā dassanā pahātabbā te dassanā pahīnā honti, ye āsavā saṁvarā pahātabbā te saṁvarā pahīnā honti, ye āsavā paṭisevanā pahātabbā te paṭisevanā pahīnā honti, ye āsavā adhivāsanā pahātabbā te adhivāsanā pahīnā honti, ye āsavā parivajjanā pahātabbā te parivajjanā pahīnā honti, ye āsavā vinodanā pahātabbā te vinodanā pahīnā honti, ye āsavā bhāvanā pahātabbā te bhāvanā pahīnā honti; ayaṁ vuccati, bhikkhave: ‘bhikkhu sabbāsavasaṁvarasaṁvuto viharati, acchecchi taṇhaṁ, vivattayi saṁyojanaṁ, sammā mānābhisamayā antamakāsi dukkhassā’”ti.
Idamavoca bhagavā. Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti.