MN6
Wenn man wünscht
Ākaṅkheyyasutta
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“
„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:
„Mönche und Nonnen, lebt nach den Tugendregeln und der Ordenssatzung. Lebt gezügelt in der Ordenssatzung, verhaltet euch angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Seht die Gefahr im kleinsten Fehler und haltet die Schulungsregeln ein, die ihr aufgenommen habt.
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch meinen geistlichen Gefährten lieb und teuer wäre, dass ich geachtet und bewundert würde‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten, sich der inneren Sammlung des Herzens weihen, die Vertiefung nicht vernachlässigen, das klare Sehen besitzen und leere Hütten aufsuchen.
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung erhalte‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten, sich der inneren Sammlung des Herzens weihen, die Vertiefung nicht vernachlässigen, Klarsicht besitzen und leere Hütten aufsuchen.
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass doch die Dienste derer, deren Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung ich genieße, ihnen reiche Frucht und großen Vorteil bringen‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass es doch meinen verstorbenen Angehörigen und Verwandten reiche Frucht und großen Vorteil bringe, wenn sie sich mit zuversichtlichem Herzen auf mich besinnen‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch Widerwillen und Begierde überlegen wäre und Widerwille und Begierde nicht mir überlegen sind. Dass ich leben könnte, indem ich Widerwillen und Begierde gemeistert habe, wann immer sie aufkommen‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch Angst und Schrecken überlegen wäre und Angst und Schrecken nicht mir überlegen sind. Dass ich leben könnte, indem ich Angst und Schrecken gemeistert habe, wann immer sie aufkommen‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch nach Wunsch, ohne Mühe und Not, die vier Vertiefungen erlangen könnte – Zustände seliger Meditation in diesem Leben, die zum höheren Geist gehören‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch die friedvollen Befreiungen, die formlos sind, über die Form hinausgehen, unmittelbar in der Meditation erfahren könnte‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch mit dem Auflösen von drei Fesseln in den Strom eintreten könnte, dass ich nicht mehr in der Unterwelt wiedergeboren werden müsste und für das Erwachen bestimmt wäre‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch mit dem Auflösen von drei Fesseln und dem Abschwächen von Gier, Hass und Täuschung ein Einmalwiederkehrer werden könnte, der nur einmal in diese Welt zurückkehrt, um dann dem Leiden ein Ende zu machen‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden könnte, dass ich dort erlösche würde und von jener Welt nicht zurückkehren müsste‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch die vielen Arten übersinnlicher Kraft ausüben könnte: mich vervielfältigen und wieder eins werden; erscheinen und verschwinden; ungehindert durch eine Mauer, einen Erdwall oder einen Berg gehen wie durch leeren Raum; in die Erde eintauchen und wieder auftauchen, als wäre sie Wasser; über das Wasser gehen, als wäre es Land; mit gekreuzten Beinen durch die Luft fliegen wie ein Vogel; Sonne und Mond, so mächtig und gewaltig, mit der Hand berühren und streicheln; meinen Körper beherrschen bis hin zur Brahmāwelt‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit beide Arten von Tönen hören könnte, himmlische und menschliche, ob fern oder nah‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch den Geist anderer Wesen und Personen erkennen könnte, indem ich ihn mit meinem Geist erfasse: Dass ich einen gierigen Geist als „gierigen Geist“ erkennen könnte, einen von Gier freien Geist als „von Gier freien Geist“, einen hasserfüllten Geist als „hasserfüllten Geist“, einen von Hass freien Geist als „von Hass freien Geist“, einen Geist, der sich täuscht, als „Geist, der sich täuscht“, einen von Täuschung freien Geist als „von Täuschung freien Geist“, einen eingeengten Geist als „eingeengten Geist“, einen zerstreuten Geist als „zerstreuten Geist“, einen ausgedehnten Geist als „ausgedehnten Geist“, einen nicht ausgedehnten Geist als „nicht ausgedehnten Geist“, einen Geist, der nicht unübertrefflich ist, als „Geist, der nicht unübertrefflich ist“, einen unübertrefflichen Geist als „unübertrefflichen Geist“, einen im Samādhi versunkenen Geist als „im Samādhi versunkenen Geist“, einen nicht im Samādhi versunkenen Geist als „nicht im Samādhi versunkenen Geist“, einen befreiten Geist als „befreiten Geist“ und einen nicht befreiten Geist als „nicht befreiten Geist“‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich mich doch an viele Arten früherer Leben erinnern könnte, das heißt: eine Wiedergeburt, zwei Wiedergeburten, drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig, hundert, tausend, hunderttausend Wiedergeburten; viele Äonen des Zusammenziehens der Welt, viele Äonen des Ausdehnens der Welt, viele Äonen des Zusammenziehens und Ausdehnens der Welt. „Dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so lange dauerte mein Leben. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich woanders wiedergeboren. Und dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so lange dauerte mein Leben. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich hier wiedergeboren“; dass ich mich so an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten erinnern könnte‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen sehen könnte, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort; dass ich verstünde, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen: „Diese lieben Wesen taten Schlechtes mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Sie brachten die Edlen in Verruf, hatten falsche Ansicht und unternahmen Handlungen aus dieser falschen Ansicht heraus. Als ihr Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, wurden sie an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle. Diese lieben Wesen hingegen taten Gutes mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Sie brachten nie die Edlen in Verruf, hatten rechte Ansicht und unternahmen Handlungen aus dieser rechten Ansicht heraus. Als ihr Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, wurden sie an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt.“ – dass ich so mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen sehen könnte, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort; dass ich verstünde, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten …
Wenn ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens erlangen könnte, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, sie durch eigene Einsicht erkennen und darin leben könnte‘, so soll er seine Tugendregeln einhalten, sich der inneren Sammlung des Herzens weihen, die Vertiefung nicht vernachlässigen, Klarsicht besitzen und leere Hütten aufsuchen.
‚Mönche und Nonnen, lebt nach den Tugendregeln und der Ordenssatzung. Lebt gezügelt in der Ordenssatzung, verhaltet euch angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Seht die Gefahr im kleinsten Fehler und haltet die Schulungsregeln ein, die ihr aufgenommen habt.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.“
Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.
So I have heard. At one time the Buddha was staying near Sāvatthī in Jeta’s Grove, Anāthapiṇḍika’s monastery. There the Buddha addressed the mendicants, “Mendicants!”
“Venerable sir,” they replied. The Buddha said this:
“Mendicants, live by the ethical precepts and the monastic code. Live restrained in the monastic code, conducting yourselves well and resorting for alms in suitable places. Seeing danger in the slightest fault, keep the rules you’ve undertaken.
A mendicant might wish: ‘May I be liked and approved by my spiritual companions, respected and admired.’ So let them fulfill their precepts, be committed to inner serenity of the heart, not neglect absorption, be endowed with discernment, and frequent empty huts.
A mendicant might wish: ‘May I receive robes, almsfood, lodgings, and medicines and supplies for the sick.’ So let them fulfill their precepts, be committed to inner serenity of the heart, not neglect absorption, be endowed with discernment, and frequent empty huts.
A mendicant might wish: ‘May the services of those whose robes, almsfood, lodgings, and medicines and supplies for the sick I enjoy be very fruitful and beneficial for them.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘When deceased family and relatives who have passed away recollect me with a confident mind, may this be very fruitful and beneficial for them.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘May I prevail over desire and discontent, and may desire and discontent not prevail over me. May I live having mastered desire and discontent whenever they arose.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘May I prevail over fear and dread, and may fear and dread not prevail over me. May I live having mastered fear and dread whenever they arose.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘May I get the four absorptions—blissful meditations in this life that belong to the higher mind—when I want, without trouble or difficulty.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘May I have direct meditative experience of the peaceful liberations that are formless, transcending form.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘May I, with the ending of three fetters, become a stream-enterer, not liable to be reborn in the underworld, destined for awakening.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘May I, with the ending of three fetters, and the weakening of greed, hate, and delusion, become a once-returner, coming back to this world once only, then making an end of suffering.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘May I, with the ending of the five lower fetters, be reborn spontaneously and become extinguished there, not liable to return from that world.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘May I wield the many kinds of psychic power: multiplying myself and becoming one again; materializing and dematerializing; going unobstructed through a wall, a rampart, or a mountain as if through space; diving in and out of the earth as if it were water; walking on water as if it were earth; flying cross-legged through the sky like a bird; touching and stroking with my hand the sun and moon, so mighty and powerful; controlling the body as far as the realm of divinity.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘With clairaudience that is purified and superhuman, may I hear both kinds of sounds, human and heavenly, whether near or far.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘May I understand the minds of other beings and individuals, having encompassed them with my mind. May I understand mind with greed as “mind with greed”, and mind without greed as “mind without greed”; mind with hate as “mind with hate”, and mind without hate as “mind without hate”; mind with delusion as “mind with delusion”, and mind without delusion as “mind without delusion”; constricted mind as “constricted mind”, and scattered mind as “scattered mind”; expansive mind as “expansive mind”, and unexpansive mind as “unexpansive mind”; mind that is not supreme as “mind that is not supreme”, and mind that is supreme as “mind that is supreme”; mind immersed in samādhi as “mind immersed in samādhi”, and mind not immersed in samādhi as “mind not immersed in samādhi”; freed mind as “freed mind”, and unfreed mind as “unfreed mind”.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘May I recollect many kinds of past lives. That is: one, two, three, four, five, ten, twenty, thirty, forty, fifty, a hundred, a thousand, a hundred thousand rebirths; many eons of the world contracting, many eons of the world expanding, many eons of the world contracting and expanding. May I remember: “There, I was named this, my clan was that, I looked like this, and that was my food. This was how I felt pleasure and pain, and that was how my life ended. When I passed away from that place I was reborn somewhere else. There, too, I was named this, my clan was that, I looked like this, and that was my food. This was how I felt pleasure and pain, and that was how my life ended. When I passed away from that place I was reborn here.” May I thus recollect my many kinds of past lives, with features and details.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘With clairvoyance that is purified and superhuman, may I see sentient beings passing away and being reborn—inferior and superior, beautiful and ugly, in a good place or a bad place—and understand how sentient beings pass on according to their deeds: “These dear beings did bad things by way of body, speech, and mind. They denounced the noble ones; they had wrong view; and they chose to act out of that wrong view. When their body breaks up, after death, they’re reborn in a place of loss, a bad place, the underworld, hell. These dear beings, however, did good things by way of body, speech, and mind. They never denounced the noble ones; they had right view; and they chose to act out of that right view. When their body breaks up, after death, they’re reborn in a good place, a heavenly realm.” And so, with clairvoyance that is purified and superhuman, may I see sentient beings passing away and being reborn—inferior and superior, beautiful and ugly, in a good place or a bad place. And may I understand how sentient beings pass on according to their deeds.’ So let them fulfill their precepts …
A mendicant might wish: ‘May I realize the undefiled freedom of heart and freedom by wisdom in this very life, and live having realized it with my own insight due to the ending of defilements.’ So let them fulfill their precepts, be committed to inner serenity of the heart, not neglect absorption, be endowed with discernment, and frequent empty huts.
‘Mendicants, live by the ethical precepts and the monastic code. Live restrained in the monastic code, conducting yourselves well and resorting for alms in suitable places. Seeing danger in the slightest fault, keep the rules you’ve undertaken.’ That’s what I said, and this is why I said it.”
That is what the Buddha said. Satisfied, the mendicants approved what the Buddha said.
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: “bhikkhavo”ti.
“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. Bhagavā etadavoca:
“Sampannasīlā, bhikkhave, viharatha sampannapātimokkhā; pātimokkhasaṁvarasaṁvutā viharatha ācāragocarasampannā aṇumattesu vajjesu bhayadassāvino; samādāya sikkhatha sikkhāpadesu.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘sabrahmacārīnaṁ piyo ca assaṁ manāpo ca garu ca bhāvanīyo cā’ti, sīlesvevassa paripūrakārī ajjhattaṁ cetosamathamanuyutto anirākatajjhāno vipassanāya samannāgato brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘lābhī assaṁ cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhārānan’ti, sīlesvevassa paripūrakārī ajjhattaṁ cetosamathamanuyutto anirākatajjhāno vipassanāya samannāgato brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘yesāhaṁ cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhāraṁ paribhuñjāmi tesaṁ te kārā mahapphalā assu mahānisaṁsā’ti, sīlesvevassa paripūrakārī ajjhattaṁ cetosamathamanuyutto anirākatajjhāno vipassanāya samannāgato brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘ye maṁ ñātī sālohitā petā kālaṅkatā pasannacittā anussaranti tesaṁ taṁ mahapphalaṁ assa mahānisaṁsan’ti, sīlesvevassa paripūrakārī ajjhattaṁ cetosamathamanuyutto anirākatajjhāno vipassanāya samannāgato brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘aratiratisaho assaṁ, na ca maṁ arati saheyya, uppannaṁ aratiṁ abhibhuyya abhibhuyya vihareyyan’ti, sīlesvevassa paripūrakārī …pe… brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘bhayabheravasaho assaṁ, na ca maṁ bhayabheravaṁ saheyya, uppannaṁ bhayabheravaṁ abhibhuyya abhibhuyya vihareyyan’ti, sīlesvevassa paripūrakārī …pe… brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘catunnaṁ jhānānaṁ ābhicetasikānaṁ diṭṭhadhammasukhavihārānaṁ nikāmalābhī assaṁ akicchalābhī akasiralābhī’ti, sīlesvevassa paripūrakārī …pe… brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘ye te santā vimokkhā atikkamma rūpe āruppā, te kāyena phusitvā vihareyyan’ti, sīlesvevassa paripūrakārī …pe… brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘tiṇṇaṁ saṁyojanānaṁ parikkhayā sotāpanno assaṁ avinipātadhammo niyato sambodhiparāyaṇo’ti, sīlesvevassa paripūrakārī …pe… brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘tiṇṇaṁ saṁyojanānaṁ parikkhayā rāgadosamohānaṁ tanuttā sakadāgāmī assaṁ sakideva imaṁ lokaṁ āgantvā dukkhassantaṁ kareyyan’ti, sīlesvevassa paripūrakārī …pe… brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘pañcannaṁ orambhāgiyānaṁ saṁyojanānaṁ parikkhayā opapātiko assaṁ tattha parinibbāyī anāvattidhammo tasmā lokā’ti, sīlesvevassa paripūrakārī …pe… brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘anekavihitaṁ iddhividhaṁ paccanubhaveyyaṁ—ekopi hutvā bahudhā assaṁ, bahudhāpi hutvā eko assaṁ; āvibhāvaṁ tirobhāvaṁ; tirokuṭṭaṁ tiropākāraṁ tiropabbataṁ asajjamāno gaccheyyaṁ, seyyathāpi ākāse; pathaviyāpi ummujjanimujjaṁ kareyyaṁ, seyyathāpi udake; udakepi abhijjamāne gaccheyyaṁ, seyyathāpi pathaviyaṁ; ākāsepi pallaṅkena kameyyaṁ, seyyathāpi pakkhī sakuṇo; imepi candimasūriye evaṁmahiddhike evaṁmahānubhāve pāṇinā parāmaseyyaṁ parimajjeyyaṁ; yāva brahmalokāpi kāyena vasaṁ vatteyyan’ti, sīlesvevassa paripūrakārī …pe… brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘dibbāya sotadhātuyā visuddhāya atikkantamānusikāya ubho sadde suṇeyyaṁ—dibbe ca mānuse ca ye dūre santike cā’ti, sīlesvevassa paripūrakārī …pe… brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘parasattānaṁ parapuggalānaṁ cetasā ceto paricca pajāneyyaṁ— sarāgaṁ vā cittaṁ sarāgaṁ cittanti pajāneyyaṁ, vītarāgaṁ vā cittaṁ vītarāgaṁ cittanti pajāneyyaṁ; sadosaṁ vā cittaṁ sadosaṁ cittanti pajāneyyaṁ, vītadosaṁ vā cittaṁ vītadosaṁ cittanti pajāneyyaṁ; samohaṁ vā cittaṁ samohaṁ cittanti pajāneyyaṁ, vītamohaṁ vā cittaṁ vītamohaṁ cittanti pajāneyyaṁ; saṅkhittaṁ vā cittaṁ saṅkhittaṁ cittanti pajāneyyaṁ, vikkhittaṁ vā cittaṁ vikkhittaṁ cittanti pajāneyyaṁ; mahaggataṁ vā cittaṁ mahaggataṁ cittanti pajāneyyaṁ, amahaggataṁ vā cittaṁ amahaggataṁ cittanti pajāneyyaṁ; sauttaraṁ vā cittaṁ sauttaraṁ cittanti pajāneyyaṁ, anuttaraṁ vā cittaṁ anuttaraṁ cittanti pajāneyyaṁ; samāhitaṁ vā cittaṁ samāhitaṁ cittanti pajāneyyaṁ, asamāhitaṁ vā cittaṁ asamāhitaṁ cittanti pajāneyyaṁ; vimuttaṁ vā cittaṁ vimuttaṁ cittanti pajāneyyaṁ, avimuttaṁ vā cittaṁ avimuttaṁ cittanti pajāneyyan’ti, sīlesvevassa paripūrakārī …pe… brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussareyyaṁ, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ dvepi jātiyo tissopi jātiyo catassopi jātiyo pañcapi jātiyo dasapi jātiyo vīsampi jātiyo tiṁsampi jātiyo cattālīsampi jātiyo paññāsampi jātiyo jātisatampi jātisahassampi jāti satasahassampi anekepi saṁvaṭṭakappe anekepi vivaṭṭakappe anekepi saṁvaṭṭavivaṭṭakappe—amutrāsiṁ evaṁnāmo evaṅgotto evaṁvaṇṇo evamāhāro evaṁsukhadukkhappaṭisaṁvedī evamāyupariyanto, so tato cuto amutra udapādiṁ; tatrāpāsiṁ evaṁnāmo evaṅgotto evaṁvaṇṇo evamāhāro evaṁsukhadukkhappaṭisaṁvedī evamāyupariyanto, so tato cuto idhūpapannoti. Iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussareyyan’ti, sīlesvevassa paripūrakārī …pe… brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passeyyaṁ cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe sugate duggate yathākammūpage satte pajāneyyaṁ—ime vata bhonto sattā kāyaduccaritena samannāgatā vacīduccaritena samannāgatā manoduccaritena samannāgatā ariyānaṁ upavādakā micchādiṭṭhikā micchādiṭṭhikammasamādānā, te kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapannā; ime vā pana bhonto sattā kāyasucaritena samannāgatā vacīsucaritena samannāgatā manosucaritena samannāgatā ariyānaṁ anupavādakā sammādiṭṭhikā sammādiṭṭhikammasamādānā, te kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapannāti, iti dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passeyyaṁ cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe sugate duggate yathākammūpage satte pajāneyyan’ti, sīlesvevassa paripūrakārī ajjhattaṁ cetosamathamanuyutto anirākatajjhāno vipassanāya samannāgato brūhetā suññāgārānaṁ.
Ākaṅkheyya ce, bhikkhave, bhikkhu: ‘āsavānaṁ khayā anāsavaṁ cetovimuttiṁ paññāvimuttiṁ diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihareyyan’ti, sīlesvevassa paripūrakārī ajjhattaṁ cetosamathamanuyutto anirākatajjhāno vipassanāya samannāgato brūhetā suññāgārānaṁ.
‘Sampannasīlā, bhikkhave, viharatha sampannapātimokkhā; pātimokkhasaṁvarasaṁvutā viharatha ācāragocarasampannā aṇumattesu vajjesu bhayadassāvino; samādāya sikkhatha sikkhāpadesū’ti— iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttan”ti.
Idamavoca bhagavā. Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti.