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MN77

Die längere Lehrrede mit Sakuludāyī

Mahāsakuludāyisutta

So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf, im Bambuswäldchen, am Futterplatz der Eichhörnchen.

Zu dieser Zeit nun befanden sich einige sehr namhafte Wanderer im Wandererkloster am Futterplatz der Pfauen. Unter ihnen waren Annabhāra, Varadhara, Sakuludāyī und andere sehr namhafte Wanderer.

Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Rājagaha zum Almosengang. Da kam ihm in den Sinn: „Es ist zu früh für den Almosengang in Rājagaha. Warum besuche ich nicht den Wanderer Sakuludāyī im Wandererkloster am Futterplatz der Pfauen?“

Und der Buddha ging zu dem Wandererkloster.

Zu dieser Zeit saß Sakuludāyī mit einer großen Versammlung von Wanderern beisammen, und sie machten einen Tumult, einen Höllenlärm. Sie führten unwürdige Gespräche aller Art wie Gespräche über Könige, Räuber und Oberminister, über Heere, Bedrohungen und Kriege, über Essen, Trinken, Kleider und Schlafstellen, über Kränze und Düfte, über die Familie, Fahrzeuge, Dörfer, Marktflecken, Städte und Länder, über Frauen und Helden, Straßen- und Brunnengespräch, Gespräch über Verstorbene, über allerlei Dinge, Geschichten vom Land und vom Meer und Gespräche über Wiedergeburt in diesem oder jenem Daseinszustand.

Sakuludāyī sah den Buddha von Weitem kommen und brachte seine Versammlung zum Schweigen: „Seid leise, werte Herren, macht keinen Lärm. Hier kommt der Asket Gotama. Der Ehrwürdige liebt die Stille und preist die Stille. Wenn er sieht, dass unsere Versammlung still ist, wird er es hoffentlich für angebracht halten, näherzukommen.“ Und diese Wanderer verstummten.

Da ging der Buddha zum Wanderer Sakuludāyī, und dieser sagte zu ihm: „Der Gesegnete komme her, Herr! Willkommen dem Gesegneten, Herr! Es ist lange her, dass du die Gelegenheit genutzt hast, hierherzukommen. Setz dich bitte, Herr, dieser Sitz ist bereit.“ Der Buddha setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz, während Sakuludāyī einen niedrigeren Sitz nahm und sich zur Seite hinsetzte.

Der Buddha sagte zu ihm: „Udāyī, worüber habt ihr gerade gesprochen, als ihr hier beisammensaßt? Welches Gespräch wurde unterbrochen?“

„Herr, das, worüber wir gerade gesprochen haben, wollen wir beiseite lassen. Es wird nicht schwer für dich sein, das später zu erfahren.

Herr, vor ein paar Tagen saßen mehrere Asketen, Brahmanen und Wanderer, die verschiedenen anderen Konfessionen anhängen, in der Debattierhalle beisammen, und dieses Gespräch kam unter ihnen auf: ‚Die Menschen von Aṅga und Magadha haben Glück, so großes Glück! Denn da sind diese Asketen und Brahmanen, die einen Orden und eine Gemeinschaft leiten und eine Gemeinschaft unterweisen. Sie sind namhafte und berühmte Religionsstifter, die von vielen als heilig erachtet werden. Und sie sind für den Regenzeitaufenthalt nach Rājagaha herabgekommen. Dieser Pūraṇa Kassapa ist einer, der einen Orden und eine Gemeinschaft leitet und für den Regenzeitaufenthalt nach Rājagaha herabgekommen ist, ebenso dieser Bambusstab-Asket Gosāla, Ajita mit der Haardecke, Pakudha Kaccāyana, Sañjaya Belaṭṭhiputta und der Jaina-Asket aus dem Stamm Ñātika. Auch dieser Asket Gotama leitet einen Orden und eine Gemeinschaft und unterweist eine Gemeinschaft. Er ist ein namhafter und berühmter Religionsstifter, der von vielen als heilig erachtet wird. Und auch er ist für den Regenzeitaufenthalt nach Rājagaha herabgekommen. Welcher dieser Asketen und Brahmanen wird von seinen Schülern geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt? Und wie bleiben ihm seine Schüler, die ihn ehren und achten, ergeben?‘

Manche sagten: ‚Dieser Pūraṇa Kassapa leitet einen Orden und eine Gemeinschaft und unterweist eine Gemeinschaft. Er ist ein namhafter und berühmter Religionsstifter, der von vielen als heilig erachtet wird. Aber er wird von seinen Schülern nicht geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt. Und seine Schüler, die ihn nicht ehren und achten, bleiben ihm nicht ergeben. Einmal geschah es, dass er eine Versammlung von vielen Hundert unterwies. Da machte einer seiner Schüler einen Lärm: „Meine guten Herren, fragt nicht Pūraṇa Kassapa danach. Er weiß es nicht. Ich weiß es. Fragt mich danach, und ich werde euch antworten.“ Einmal geschah es, dass Pūraṇa Kassapa nicht durchkam, obwohl er mit erhobenen Armen ausrief: „Seid leise, werte Herren, macht keinen Lärm. Sie fragen nicht euch, sie fragen mich! Ich werde euch antworten!“ Tatsächlich haben ihn viele seiner Schüler verlassen, nachdem sie seine Doktrin widerlegt hatten: „Du verstehst diese Lehre und Schulung nicht. Ich verstehe diese Lehre und Schulung. Was, du verstehst diese Lehre und Schulung? Du übst falsch. Ich übe richtig. Ich bleibe beim Thema, du nicht. Was zuerst gesagt werden sollte, hast du zuletzt gesagt. Was zuletzt gesagt werden sollte, hast du zuerst gesagt. Was du dir so gut ausgedacht hast, ist entkräftet. Deine Doktrin ist widerlegt. Auf, rette deine Doktrin! Du steckst in der Falle; befreie dich daraus – wenn du kannst!“ So wird Pūraṇa Kassapa von seinen Schülern nicht geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt. Im Gegenteil: Seine Schüler, die ihn nicht ehren und achten, bleiben ihm nicht ergeben. Er wird vielmehr geschmäht, und das zu Recht.‘

Andere sagten: ‚Dieser Bambusstab-Asket Gosāla … Ajita mit der Haardecke … Pakudha Kaccāyana … Sañjaya Belaṭṭhiputta … Der Jaina-Asket aus dem Stamm Ñātika leitet einen Orden und eine Gemeinschaft und unterweist eine Gemeinschaft. Er ist ein namhafter und berühmter Religionsstifter, der von vielen als heilig erachtet wird. Aber er wird von seinen Schülern nicht geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt. Und seine Schüler, die ihn nicht ehren und achten, bleiben ihm nicht ergeben. Einmal geschah es, dass er eine Versammlung von vielen Hundert unterwies. Da machte einer seiner Schüler einen Lärm: „Meine guten Herren, fragt nicht den Jaina Ñātika danach. Er weiß es nicht. Ich weiß es. Fragt mich danach, und ich werde euch antworten.“ Einmal geschah es, dass der Jaina Ñātika nicht durchkam, obwohl er mit erhobenen Armen ausrief: „Seid leise, werte Herren, macht keinen Lärm. Sie fragen nicht euch, sie fragen mich! Ich werde euch antworten!“ Tatsächlich haben ihn viele seiner Schüler verlassen, nachdem sie seine Doktrin widerlegt hatten: „Du verstehst diese Lehre und Schulung nicht. Ich verstehe diese Lehre und Schulung. Was, du verstehst diese Lehre und Schulung? Du übst falsch. Ich übe richtig. Ich bleibe beim Thema, du nicht. Was zuerst gesagt werden sollte, hast du zuletzt gesagt. Was zuletzt gesagt werden sollte, hast du zuerst gesagt. Was du dir so gut ausgedacht hast, ist entkräftet. Deine Doktrin ist widerlegt. Auf, rette deine Doktrin! Du steckst in der Falle; befreie dich daraus – wenn du kannst!“ So wird der Jaina Ñātika von seinen Schülern nicht geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt. Im Gegenteil: Seine Schüler, die ihn nicht ehren und achten, bleiben ihm nicht ergeben. Er wird vielmehr geschmäht, und das zu Recht.‘

Andere sagten: ‚Dieser Asket Gotama leitet einen Orden und eine Gemeinschaft und unterweist eine Gemeinschaft. Er ist ein namhafter und berühmter Religionsstifter, der von vielen als heilig erachtet wird. Und er wird von seinen Schülern geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt. Und seine Schüler, die ihn ehren und achten, bleiben ihm ergeben. Einmal geschah es, dass er eine Versammlung von vielen Hundert unterwies. Da räusperte sich einer seiner Schüler. Und einer seiner geistlichen Gefährten stieß ihn mit dem Knie an, um ihm zu bedeuten: „Sch, Ehrwürdiger, mach keinen Lärm! Unser Lehrer, der Gesegnete, lehrt!“ Während der Asket Gotama eine Versammlung von vielen Hundert unterweist, gibt es kein Geräusch von Husten oder Räuspern von seinen Schülern. Diese große Menschenmenge ist in gespannter Bereitschaft: „Was immer der Buddha lehrt, dem wollen wir lauschen!“ Wie wenn ein Mensch an einer Kreuzung reinen Zwergbienenhonig auspressen würde, und eine große Menschenmenge wäre in gespannter Bereitschaft. Ebenso gibt es, während der Asket Gotama eine Versammlung von vielen Hundert unterweist, kein Geräusch von Husten oder Räuspern von seinen Schülern. Diese große Menschenmenge ist in gespannter Bereitschaft: „Was immer der Buddha lehrt, dem wollen wir lauschen!“ Selbst wenn Schüler des Asketen Gotama sich von der Schulung lossagen und sich wieder einem geringeren Leben zuwenden, nachdem sie mit ihren geistlichen Gefährten aneinandergeraten sind, sprechen sie nur lobend über den Lehrer, die Lehre und den Saṅgha. Sie tadeln nur sich selbst, nicht andere: „Wir sind Pechvögel, wir hatten wenig Verdienst. Denn nachdem wir in einer so gut erklärten Lehre und Schulung fortgezogen waren, waren wir nicht in der Lage, das vollkommene und reine geistliche Leben zu führen, solange wir leben.“ Sie werden Klosterhelfer oder Laienschüler, sie fahren fort, indem sie die fünf Schulungsregeln aufnehmen. So wird der Asket Gotama von seinen Schülern geehrt, geachtet, gewürdigt und verehrt. Und so bleiben ihm seine Schüler, die ihn ehren und achten, ergeben.‘“

„Aber Udāyī, wie viele Eigenschaften siehst du bei mir, wegen denen meine Schüler mich ehren, achten, würdigen und verehren? Und wegen denen sie, die mich ehren und achten, mir ergeben bleiben?“

„Herr, ich sehe beim Buddha fünf solcher Eigenschaften. Welche fünf?

Der Buddha isst wenig und preist es, wenig zu essen. Das ist die erste solche Eigenschaft, die ich beim Buddha sehe.

Weiterhin ist der Buddha mit jeder Art von Robe zufrieden und preist solche Zufriedenheit. Das ist die zweite solche Eigenschaft, die ich beim Buddha sehe.

Weiterhin ist der Buddha mit jeder Art von Almosen zufrieden und preist solche Zufriedenheit. Das ist die dritte solche Eigenschaft, die ich beim Buddha sehe.

Weiterhin ist der Buddha mit jeder Art von Unterkunft zufrieden und preist solche Zufriedenheit. Das ist die vierte solche Eigenschaft, die ich beim Buddha sehe.

Weiterhin lebt der Buddha abgeschieden und preist die Abgeschiedenheit. Das ist die fünfte solche Eigenschaft, die ich beim Buddha sehe.

Das sind die fünf Eigenschaften, die ich beim Buddha sehe, wegen denen seine Schüler ihn ehren, achten, würdigen und verehren; und wegen denen sie, die ihn ehren und achten, ihm ergeben bleiben.“

„Angenommen, Udāyī, meine Schüler wären mir ergeben, weil ich wenig esse. Nun gibt es da Schüler von mir, die einen Trinkbecher voll Essen zu sich nehmen oder einen halben Trinkbecher; sie essen eine Dattelpflaume oder eine halbe Dattelpflaume. Aber ich esse manchmal sogar diese Schale bis zum Rand gefüllt oder sogar mehr. Wenn es also so wäre, dass meine Schüler mir ergeben wären, weil ich wenig esse, so wären die Schüler, die sogar noch weniger essen, mir nicht ergeben.

Angenommen, meine Schüler wären mir ergeben, weil ich mit jeder Art von Robe zufrieden bin. Nun gibt es da Schüler von mir, die Fetzenroben haben und schäbige Roben tragen. Sie sammeln Fetzen von Leichenfeldern, Müllhalden oder Läden, flicken daraus eine Robe zusammen und tragen sie. Aber ich trage manchmal Roben, die von Hausbesitzern gespendet wurden, die robust sind, aber neben denen der Flaum von Flaschenkürbissen grob ist. Wenn es also so wäre, dass meine Schüler mir ergeben wären, weil ich mit jeder Art von Robe zufrieden bin, so wären die Schüler, die Fetzenroben tragen, mir nicht ergeben.

Angenommen, meine Schüler wären mir ergeben, weil ich mit jeder Art von Almosen zufrieden bin. Nun gibt es da Schüler von mir, die nur Almosen essen, die der Reihe nach um Almosen umherziehen und sich über alles freuen, was sie einsammeln. Wenn sie eine bewohnte Gegend betreten haben, stimmen sie nicht zu, wenn sie eingeladen werden, sich zu setzen. Aber ich esse manchmal auf eine Einladung hin feinen gekochten Reis, aus dem die dunklen Körner ausgelesen sind und der mit vielen Suppen und Soßen angerichtet ist. Wenn es also so wäre, dass meine Schüler mir ergeben wären, weil ich mit jeder Art von Almosen zufrieden bin, so wären die Schüler, die nur Almosen essen, mir nicht ergeben.

Angenommen, meine Schüler wären mir ergeben, weil ich mit jeder Art von Unterkunft zufrieden bin. Nun gibt es da Schüler von mir, die am Fuß eines Baumes leben, unter freiem Himmel. Acht Monate lang gehen sie unter kein Dach. Aber ich lebe manchmal sogar in einem Giebelhaus, das innen und außen verputzt ist, zugfrei, die Türen gut eingepasst und die Fenster geschlossen. Wenn es also so wäre, dass meine Schüler mir ergeben wären, weil ich mit jeder Art von Unterkunft zufrieden bin, so wären die Schüler, die am Fuß eines Baumes leben, mir nicht ergeben.

Angenommen, meine Schüler wären mir ergeben, weil ich abgeschieden lebe und die Abgeschiedenheit preise. Nun gibt es da Schüler von mir, die in der Wildnis in abgelegenen Unterkünften leben. Sie tauchen tief zu abgelegenen Unterkünften in der Wildnis und im Wald ein und leben dort; alle zwei Wochen kommen sie herab, um inmitten des Saṅgha die Ordenssatzung aufzusagen. Aber ich lebe manchmal von Mönchen und Nonnen bedrängt, von Laienmännern und Laienfrauen, von Herrschern und königlichen Oberministern und von Lehrern anderer Konfessionen und deren Schülern. Wenn es also so wäre, dass meine Schüler mir ergeben wären, weil ich abgeschieden lebe und die Abgeschiedenheit preise, so wären die Schüler, die in der Wildnis leben, mir nicht ergeben.

Es sind also, Udāyī, nicht diese fünf Eigenschaften, wegen denen meine Schüler mich ehren, achten, würdigen und verehren; und wegen denen sie, die mich ehren und achten, mir ergeben bleiben.

Es gibt fünf andere Eigenschaften, wegen denen meine Schüler mich ehren, achten, würdigen und verehren; und wegen denen sie, die mich ehren und achten, mir ergeben bleiben. Welche fünf?

Da schätzen mich meine Schüler wegen der höheren Tugend: ‚Der Asket Gotama ist tugendhaft. Er besitzt den ganzen Umfang der Tugend im höchsten Grad.‘ Da das so ist, ist das die erste Eigenschaft, wegen der meine Schüler mir ergeben bleiben.

Dann schätzen mich da meine Schüler wegen meines vortrefflichen Erkennens und Sehens: ‚Der Asket Gotama behauptet nur, zu erkennen, wenn er wirklich erkennt. Er behauptet nur, zu sehen, wenn er wirklich sieht. Er lehrt auf der Grundlage von unmittelbarer Einsicht, nicht ohne unmittelbare Einsicht. Er lehrt begründet, nicht unbegründet. Er lehrt mit einer beweisbaren Grundlage, nicht ohne beweisbare Grundlage.‘ Da das so ist, ist das die zweite Eigenschaft, wegen der meine Schüler mir ergeben bleiben.

Dann schätzen mich da meine Schüler wegen meiner höheren Weisheit: ‚Der Asket Gotama ist weise. Er besitzt den ganzen Umfang der Weisheit im höchsten Grad. Es ist ganz unmöglich, dass er Gründe für künftigen Tadel nicht vorhersehen oder dass er die Doktrinen anderer, die aufkommen, nicht rechtmäßig und vollständig widerlegen könnte.‘ Was denkst du, Udāyī? Würden meine Schüler, wenn sie das erkennen und sehen, mir ins Wort fallen?“

„Nein, Herr.“

„Darum erwarte ich nicht, von meinen Schülern belehrt zu werden. Ausnahmslos erwarten meine Schüler, von mir belehrt zu werden.

Da das so ist, ist das die dritte Eigenschaft, wegen der meine Schüler mir ergeben bleiben.

Dann kommen da meine Schüler, um mich zu fragen, wie die edle Wahrheit vom Leiden auf das Leiden zutrifft, in das sie versunken und verstrickt sind. Und ich gebe ihnen eine befriedigende Antwort auf ihre Frage. Sie fragen mich, wie die edlen Wahrheiten vom Ursprung des Leidens, vom Aufhören des Leidens und von der Übung, die zum Aufhören des Leidens führt, auf das Leiden zutreffen, in das sie versunken und verstrickt sind. Und ich gebe ihnen befriedigende Antworten auf ihre Fragen. Da das so ist, ist das die vierte Eigenschaft, wegen der meine Schüler mir ergeben bleiben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation zu entwickeln: Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet … indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet … indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die vier Arten rechten Bemühens zu entwickeln: Da entwickelt ein Mönch Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit schlechte, untaugliche Eigenschaften nicht aufkommen. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit schlechte, untaugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, aufgegeben werden. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit taugliche Eigenschaften aufkommen. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit taugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, bleiben, nicht verloren gehen, sondern anwachsen, reifen und sich vollständig entwickeln. Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft zu entwickeln: Da entwickelt ein Mönch die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Enthusiasmus und mit aktivem Bemühen einhergeht. Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Energie und mit aktivem Bemühen einhergeht. Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Entwicklung des Geistes und mit aktivem Bemühen einhergeht. Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Untersuchung und mit aktivem Bemühen einhergeht. Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die fünf Fähigkeiten zu entwickeln: Da entwickelt ein Mönch die Fähigkeit des Vertrauens, die Fähigkeit der Energie, die Fähigkeit der Achtsamkeit, die Fähigkeit der Versenkung und die Fähigkeit der Weisheit, die zu Frieden und Erwachen führen. Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die fünf Kräfte zu entwickeln: Da entwickelt ein Mönch die Kraft des Vertrauens, die Kraft der Energie, die Kraft der Achtsamkeit, die Kraft der Versenkung und die Kraft der Weisheit, die zu Frieden und Erwachen führen. Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die sieben Faktoren des Erwachens zu entwickeln: Da entwickelt ein Mönch die Faktoren des Erwachens Achtsamkeit, Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie, Ekstase, Stille, Versenkung und Gleichmut, die sich auf Abgeschiedenheit, Schwinden und Aufhören stützen und zum Loslassen heranreifen. Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um den edlen achtfachen Pfad zu entwickeln: Da entwickelt ein Mönch rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechten Lebenserwerb, rechten Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung. Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die acht Befreiungen zu entwickeln:

Man besitzt körperliche Form und sieht Formen. Das ist die erste Befreiung.

Während man keine Form innerlich wahrnimmt, sieht man Formen äußerlich. Das ist die zweite Befreiung.

Man ist einzig auf Schönheit ausgerichtet. Das ist die dritte Befreiung.

Man übersteigt jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem man den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt man im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin. Das ist die vierte Befreiung.

Man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin. Das ist die fünfte Befreiung.

Man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin. Das ist die sechste Befreiung.

Man übersteigt vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin. Das ist die siebte Befreiung.

Man übersteigt vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin. Das ist die achte Befreiung.

Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die acht Dimensionen der Meisterschaft zu entwickeln:

Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, begrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die erste Dimension der Meisterschaft.

Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die zweite Dimension der Meisterschaft.

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, begrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die dritte Dimension der Meisterschaft.

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die vierte Dimension der Meisterschaft.

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Wie eine Flachsblüte, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die fünfte Dimension der Meisterschaft.

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Wie eine Kaṇikārablüte, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die sechste Dimension der Meisterschaft.

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Wie eine scharlachrote Malvenblüte, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die siebte Dimension der Meisterschaft.

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Wie der Morgenstern, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die achte Dimension der Meisterschaft.

Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die zehn allumfassenden Dimensionen der Meditation zu entwickeln:

Jemand nimmt die Meditation über allumfassende Erde wahr, nach oben, nach unten, dazwischen, ungeteilt und grenzenlos.

Jemand nimmt die Meditation über allumfassendes Wasser wahr … die Meditation über allumfassendes Feuer … die Meditation über allumfassenden Wind … die Meditation über allumfassendes Blau … die Meditation über allumfassendes Gelb … die Meditation über allumfassendes Rot … die Meditation über allumfassendes Weiß … die Meditation über allumfassenden Raum … Jemand nimmt die Meditation über allumfassendes Bewusstsein wahr, nach oben, nach unten, dazwischen, ungeteilt und grenzenlos.

Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die vier Vertiefungen zu entwickeln:

Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während er den Geist ausrichtet und hält. Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre. Wie ein geschickter Bader oder Baderlehrling, der Seifenpulver in eine Bronzeschüssel gibt und es nach und nach mit Wasser benetzt. Er knetet es, bis die Kugel aus Seifenpulver mit Feuchtigkeit vollgesogen und gesättigt ist, innen und außen durchtränkt, und doch keine Feuchtigkeit herausquillt. Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.

Wenn dann das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt ein Mönch in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten. Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre. Wie ein tiefer See, der von Quellwasser gespeist wird; er hat weder von Osten noch von Westen, weder von Norden noch von Süden einen Zufluss, und auch die Himmel bescheren nicht von Zeit zu Zeit angemessene Schauer. Doch der Strom kühlen Wassers, der im See aufwallt, tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt den ganzen See. Es gibt keinen Teil des Sees, der nicht von kühlem Wasser durchströmt wäre. Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.

Mit dem Schwinden der Ekstase tritt ein Mönch dann in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfährt persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘ Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit Seligkeit, die frei von Ekstase ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von der Seligkeit, die frei von Ekstase ist, durchströmt wäre. Wie ein Teich mit blauen Seerosen oder rosa oder weißen Lotusblumen. Manche von ihnen sprießen und wachsen im Wasser, ohne sich darüber zu erheben, und gedeihen unter Wasser. Von der Spitze bis zur Wurzel sind sie getränkt, durchdrungen, angefüllt und durchströmt von kühlem Wasser. Es gibt keinen Teil von ihnen, der nicht von kühlem Wasser durchströmt wäre. Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit Seligkeit, die frei von Ekstase ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von der Seligkeit, die frei von Ekstase ist, durchströmt wäre.

Indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, tritt ein Mönch dann in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit. Er sitzt da und durchströmt seinen Körper mit reinem, hellem Geist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von reinem, hellem Geist durchströmt wäre. Wie wenn jemand dasitzt, der von Kopf bis Fuß in ein weißes Tuch gehüllt ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von dem weißen Tuch bedeckt wäre. Ebenso sitzt ein Mönch da und durchströmt seinen Körper mit reinem, hellem Geist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von reinem, hellem Geist durchströmt wäre. Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um zu verstehen: ‚Dieser mein Körper ist geformt. Er besteht aus den vier Grundzuständen, wurde von Mutter und Vater gezeugt, mit Reis und Brei aufgebaut und muss vergehen, sich abnutzen und dahinschwinden, muss aufgelöst und zerstört werden. Und dieses mein Bewusstsein hängt ihm an, ist an ihn geknüpft.‘ Wie ein Schmuckstück aus Beryll, von Natur aus schimmernd, mit acht Facetten, gut gearbeitet, durchsichtig, klar und ungetrübt, mit allen guten Eigenschaften versehen, das auf einen blauen, gelben, roten, weißen oder goldbraunen Faden aufgefädelt wäre. Ein Mensch mit klaren Augen würde es in die Hand nehmen und untersuchen: ‚Dieses Schmuckstück aus Beryll ist von Natur aus schimmernd, mit acht Facetten, gut gearbeitet, durchsichtig, klar und ungetrübt, mit allen guten Eigenschaften versehen. Und es ist auf einen blauen, gelben, roten, weißen oder goldbraunen Faden aufgefädelt.‘

Ebenso habe ich meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um zu verstehen: ‚Dieser mein Körper ist geformt. Er besteht aus den vier Grundzuständen, wurde von Mutter und Vater gezeugt, mit Reis und Brei aufgebaut und muss vergehen, sich abnutzen und dahinschwinden, muss aufgelöst und zerstört werden. Und dieses mein Bewusstsein hängt ihm an, ist an ihn geknüpft.‘

Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um aus diesem Körper einen anderen Körper hervorzubringen, geformt, geistgeschaffen, in allen Haupt- und Nebengliedern unversehrt, ohne dass eine Fähigkeit fehlte. Wie wenn ein Mensch einen Schilfhalm aus seiner Scheide zöge und dächte: ‚Das ist der Schilfhalm, das ist die Scheide. Der Halm und die Scheide sind verschiedene Dinge. Der Schilfhalm wurde aus der Scheide herausgezogen.‘ Oder wie wenn ein Mensch ein Schwert aus der Scheide zöge und dächte: ‚Das ist das Schwert, das ist die Scheide. Das Schwert und die Scheide sind verschiedene Dinge. Das Schwert wurde aus der Scheide herausgezogen.‘ Oder wie wenn ein Mensch eine Schlange aus ihrer abgestreiften Haut zöge und dächte: ‚Das ist die Schlange, das ist die Haut. Die Schlange und die Haut sind verschiedene Dinge. Die Schlange wurde aus der Haut herausgezogen.‘ Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um aus diesem Körper einen anderen Körper hervorzubringen, geformt, geistgeschaffen, in allen Haupt- und Nebengliedern unversehrt, ohne dass eine Fähigkeit fehlte.

Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die vielen Arten übersinnlicher Kraft auszuüben: sich vervielfältigen und wieder eins werden; erscheinen und verschwinden; ungehindert durch eine Mauer, einen Erdwall oder einen Berg gehen wie durch leeren Raum; in die Erde eintauchen und wieder auftauchen, als wäre sie Wasser; über das Wasser gehen, als wäre es Land; mit gekreuzten Beinen durch die Luft fliegen wie ein Vogel; Sonne und Mond, so mächtig und gewaltig, mit der Hand berühren und streicheln; den Körper beherrschen bis hin zur Brahmāwelt. Wie ein fachkundiger Töpfer oder Töpferlehrling, der gut vorbereiteten Ton hätte: Er könnte daraus jedes Gefäß herstellen, das er wollte. Oder wie ein fachkundiger Elfenbeinschnitzer oder Elfenbeinschnitzer-Lehrling, der gut vorbereitetes Elfenbein hätte: Er könnte daraus jeden Elfenbein-Gegenstand herstellen, den er wollte. Oder wie ein fachkundiger Goldschmied oder Goldschmiedelehrling, der gut vorbereitetes Gold hätte: Er könnte daraus jeden goldenen Gegenstand herstellen, den er wollte. Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um die vielen Arten übersinnlicher Kraft auszuüben …

Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit beide Arten von Tönen zu hören, himmlische und menschliche, ob fern oder nah. Wie wenn da ein machtvoller Schneckenhornbläser wäre: Er würde sich mühelos in allen vier Himmelsrichtungen Gehör verschaffen. Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit beide Arten von Tönen zu hören, himmlische und menschliche, ob fern oder nah.

Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um den Geist anderer Wesen und Personen zu erkennen, indem sie ihn mit ihrem Geist erfassen: Sie erkennen einen gierigen Geist als ‚gierigen Geist‘ und einen von Gier freien Geist als ‚von Gier freien Geist‘; einen hasserfüllten Geist als ‚hasserfüllten Geist‘ und einen von Hass freien Geist als ‚von Hass freien Geist‘; einen Geist, der sich täuscht, als ‚Geist, der sich täuscht,‘ und einen von Täuschung freien Geist als ‚von Täuschung freien Geist‘; einen eingeengten Geist als ‚eingeengten Geist‘ und einen zerstreuten Geist als ‚zerstreuten Geist‘; einen ausgedehnten Geist als ‚ausgedehnten Geist‘ und einen nicht ausgedehnten Geist als ‚nicht ausgedehnten Geist‘; einen Geist, der nicht unübertrefflich ist, als ‚Geist, der nicht unübertrefflich ist,‘ und einen unübertrefflichen Geist als ‚unübertrefflichen Geist‘; einen im Samādhi versunkenen Geist als ‚im Samādhi versunkenen Geist‘ und einen nicht im Samādhi versunkenen Geist als ‚nicht im Samādhi versunkenen Geist‘; einen befreiten Geist als ‚befreiten Geist‘ und einen nicht befreiten Geist als ‚nicht befreiten Geist‘. Wie eine Frau oder ein Mann, jung, jugendlich, in Schmuck vernarrt. Dieser Mensch würde in einem reinen, blanken Spiegel oder einer Schale klaren Wassers sein Spiegelbild betrachten. Wenn er einen Fleck hätte, wüsste er: ‚Ich habe einen Fleck‘, und wenn er keinen Fleck hätte, wüsste er: ‚Ich habe keinen Fleck.‘ Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um den Geist anderer Wesen und Personen zu erkennen, indem sie ihn mit ihrem Geist erfassen …

Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um sich an viele Arten früherer Leben zu erinnern, das heißt: eine Wiedergeburt, zwei Wiedergeburten, drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig, hundert, tausend, hunderttausend Wiedergeburten; viele Äonen des Zusammenziehens der Welt, viele Äonen des Ausdehnens der Welt, viele Äonen des Zusammenziehens und Ausdehnens der Welt. ‚Dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so lange dauerte mein Leben. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich woanders wiedergeboren. Und dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so lange dauerte mein Leben. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich hier wiedergeboren.‘ Und so erinnern sie sich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten. Wie wenn ein Mensch sein Heimatdorf verließe und zu einem anderen Dorf ginge. Von diesem Dorf ginge er zu wieder einem anderen Dorf. Und von jenem Dorf käme er zurück zu seinem Heimatdorf. Er dächte: ‚Ich ging von meinem Heimatdorf zu einem anderen Dorf. Dort stand ich so, saß so, redete so oder schwieg so. Von diesem Dorf ging ich zu wieder einem anderen Dorf. Dort stand ich dann so, saß so, redete so oder schwieg so. Und von jenem Dorf kam ich zurück zu meinem Heimatdorf.‘ Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um sich an viele Arten früherer Leben zu erinnern.

Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen zu sehen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Sie verstehen, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen: ‚Diese lieben Wesen taten Schlechtes mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Sie brachten die Edlen in Verruf, hatten falsche Ansicht und unternahmen Handlungen aus dieser falschen Ansicht heraus. Als ihr Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, wurden sie an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle. Diese lieben Wesen hingegen taten Gutes mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Sie brachten nie die Edlen in Verruf, hatten rechte Ansicht und unternahmen Handlungen aus dieser rechten Ansicht heraus. Als ihr Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, wurden sie an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt.‘ Und so sehen sie mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Sie verstehen, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen. Wie wenn da zwei Häuser mit Türen stünden. Ein Mensch mit klaren Augen, der zwischen ihnen stünde, könnte sehen, wie Menschen ein Haus betreten oder verlassen und wie sie hin und her gehen. Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen zu sehen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden …

Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Dann habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens zu erlangen, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, sie durch eigene Einsicht zu erkennen und darin zu leben. Wie ein See in einer Bergschlucht, der durchsichtig, klar und ungetrübt wäre. Ein Mensch mit klaren Augen, der am Ufer stünde, würde die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel sehen und auch die Fischschwärme, die herumschwämmen oder stillstünden. Er dächte: ‚Dieser See ist durchsichtig, klar und ungetrübt. Hier sind die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel und die Fischschwärme, die herumschwimmen oder stillstehen.‘

Ebenso habe ich da meinen Schülern eine Übung erklärt, die sie benutzen, um mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens zu erlangen, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, sie durch eigene Einsicht zu erkennen und darin zu leben.

Und viele meiner Schüler meditieren so, nachdem sie den Gipfelpunkt und die Vollkommenheit der Einsicht erreicht haben.

Das ist die fünfte Eigenschaft, wegen der meine Schüler mir ergeben bleiben.

Das sind die fünf Eigenschaften, wegen denen meine Schüler mich ehren, achten, würdigen und verehren; und wegen denen sie, die mich ehren und achten, mir ergeben bleiben.“

Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßte der Wanderer Sakuludāyī die Worte des Buddha.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).