DN 34 · Dasuttara Sutta — die 10×10-Matrix
Für jede Zahl von eins bis zehn dieselben zehn Aufgaben. Die Zahl einer Gruppe nennt die Anzahl ihrer Bestandteile — sie ist eine kanonische Ordnungszahl, kein Schwierigkeitsgrad. Kanonischer Wortlaut: DN 34 in der Bibliothek (Übersetzung sabbamitta, gemeinfrei); redaktionelle Erklärungen sind als solche gekennzeichnet.
Einergruppen je Gruppe 1 Bestandteil — Ordnungszahl, kein Schwierigkeitsgrad
Beflissenheit bei tauglichen Eigenschaften
Einergruppen Hilfe (Was hilft?) 1 Bestandteil Grundlage
Welches eine Ding ist eine Hilfe?
Beflissenheit bei tauglichen Eigenschaften.
Redaktionelle Erklärung Unermüdliche Sorgfalt (appamāda) im Heilsamen — der eine Faktor, den der Buddha immer wieder als Quelle alles Guten nennt.
Begriffe: Heilsam und unheilsam kusala / akusala Lernpfad: Stufe 1 · Die Ausgangsfrage Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Achtsamkeit auf den Körper
Einergruppen Entwickeln (Welches eine Ding muss entwickelt werden?) 1 Bestandteil Grundlage
Welches eine Ding muss entwickelt werden?
Achtsamkeit auf den Körper voller Hochgefühl.
Redaktionelle Erklärung Körperbezogene Achtsamkeit (kāyagatāsati), von Wohlgefühl getragen — die eine zu entwickelnde Übung.
Begriffe: Achtsamkeit sati Körper kāya Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Kontakt mit Befleckungen
Einergruppen Vollständig verstehen (Welches eine Ding muss vollständig verstanden werden?) 1 Bestandteil Grundlage
Welches eine Ding muss vollständig verstanden werden?
Kontakt, der mit Befleckungen verbunden ist und das Ergreifen nährt.
Redaktionelle Erklärung Der eine vollständig zu verstehende Punkt: Kontakt, sofern er Befleckungen nährt und Ergreifen speist — das Einfallstor der Erfahrung.
Begriffe: Kontakt phassa Ergreifen upādāna Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht
Die Einbildung „ich bin“
Einergruppen Aufgeben (Welches eine Ding muss aufgegeben werden?) 1 Bestandteil Vertiefung
Welches eine Ding muss aufgegeben werden?
Die Einbildung ‚ich bin‘.
Redaktionelle Erklärung asmimāna — das feine Selbst-Gefühl, das noch bleibt, wenn grobe Ansichten längst fort sind; das eine aufzugebende Ding.
Begriffe: Ich-bin-Dünkel asmimāna Lernpfad: Stufe 7 · Einsicht und Loslassen Stufe 8 · Erwachen und Integration
Unüberlegter Gebrauch des Geistes
Einergruppen Rückschritt (Welches eine Ding führt zum Rückschritt?) 1 Bestandteil Grundlage
Welches eine Ding führt zum Rückschritt?
Unüberlegter Gebrauch des Geistes.
Redaktionelle Erklärung ayoniso manasikāra: Aufmerksamkeit, die an Oberflächen haftet — die eine Weiche zum Rückschritt.
Begriffe: Wohlüberlegter Gebrauch des Geistes yoniso manasikāra Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Wohlüberlegter Gebrauch des Geistes
Einergruppen Erhabenheit (Welches eine Ding führt zu Erhabenheit?) 1 Bestandteil Grundlage
Welches eine Ding führt zu Erhabenheit?
Wohlüberlegter Gebrauch des Geistes.
Redaktionelle Erklärung yoniso manasikāra: nach Bedingungen fragende Aufmerksamkeit — die eine Weiche zu Erhabenheit.
Begriffe: Wohlüberlegter Gebrauch des Geistes yoniso manasikāra Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Versenkung mit unmittelbarem Ergebnis
Einergruppen Schwer zu erfassen (Welches eine Ding ist schwer zu erfassen?) 1 Bestandteil fortgeschrittene kanonische Lehre
Welches eine Ding ist schwer zu erfassen?
Die Versenkung des Herzens mit unmittelbarem Ergebnis.
Redaktionelle Erklärung ānantarika-samādhi — die Sammlung, deren Frucht unmittelbar folgt; das eine schwer zu erfassende Ding.
Begriffe: Sammlung samādhi Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Unerschütterliches Erkennen
Einergruppen Hervorbringen (Welches eine Ding muss hervorgebracht werden?) 1 Bestandteil fortgeschrittene kanonische Lehre
Welches eine Ding muss hervorgebracht werden?
Unerschütterliches Erkennen.
Redaktionelle Erklärung akuppa-ñāṇa: das Wissen, das nicht mehr wankt — das eine hervorzubringende Ding.
Begriffe: Weisheit paññā Lernpfad: Stufe 8 · Erwachen und Integration
Alle Wesen bestehen durch Nahrung
Einergruppen Unmittelbar einsehen (Welches eine Ding muss unmittelbar eingesehen werden?) 1 Bestandteil Vertiefung
Welches eine Ding muss unmittelbar eingesehen werden?
Alle Lebewesen werden durch Nahrung erhalten.
Redaktionelle Erklärung Der eine unmittelbar einzusehende Satz: Alles Lebendige — auch geistige Zustände — besteht, solange es genährt wird.
Begriffe: abhängiges Entstehen paṭiccasamuppāda Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht
Unerschütterliche Erlösung des Herzens
Einergruppen Verwirklichen (Welches eine Ding muss verwirklicht werden?) 1 Bestandteil fortgeschrittene kanonische Lehre
Welches eine Ding muss verwirklicht werden?
Die unerschütterliche Erlösung des Herzens.
Redaktionelle Erklärung akuppā cetovimutti — die eine zu verwirklichende Sache: Befreiung, die nicht mehr verloren geht.
Begriffe: Herzensbefreiung cetovimutti das Unbedingte nibbāna Lernpfad: Stufe 8 · Erwachen und Integration
Zweiergruppen je Gruppe 2 Bestandteile — Ordnungszahl, kein Schwierigkeitsgrad
Achtsamkeit und Situationsbewusstsein
Zweiergruppen Hilfe (Was hilft?) 2 Bestandteile Grundlage
Welche zwei Dinge sind eine Hilfe?
Achtsamkeit und Situationsbewusstsein.
Redaktionelle Erklärung sati und sampajañña: Gegenwärtigkeit plus klares Wissen um das, was man gerade tut — das Grundpaar der Geistesschulung.
Begriffe: Achtsamkeit sati Klarbewusstsein sampajañña Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Sammlung und Klarsicht
Zweiergruppen Entwickeln (Welche zwei Dinge müssen entwickelt werden?) 2 Bestandteile Grundlage
Welche zwei Dinge müssen entwickelt werden?
Sammlung und Klarsicht.
Redaktionelle Erklärung samatha und vipassanā: Ruhe und Einsicht als die zwei zu entwickelnden Qualitäten — zusammengehörig, nicht alternativ.
Begriffe: Ruhe und Einsicht samatha-vipassanā Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Name und Form
Zweiergruppen Vollständig verstehen (Welche zwei Dinge müssen vollständig verstanden werden?) 2 Bestandteile Vertiefung
Welche zwei Dinge müssen vollständig verstanden werden?
Name und Form.
Redaktionelle Erklärung nāmarūpa: geistiges Benennen und körperliche Form — die zweigliedrige Grundstruktur der Erfahrung, vollständig zu verstehen.
Begriffe: Name und Form nāmarūpa Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht
Unwissenheit und Daseinsverlangen
Zweiergruppen Aufgeben (Welche zwei Dinge müssen aufgegeben werden?) 2 Bestandteile Grundlage
Welche zwei Dinge müssen aufgegeben werden?
Unwissenheit und Verlangen nach fortgesetztem Dasein.
Redaktionelle Erklärung avijjā und bhava-taṇhā: die zwei Wurzeln des Weiterdrehens — aufzugeben.
Begriffe: Verlangen taṇhā Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Schwer ermahnbar, schlechte Freunde
Zweiergruppen Rückschritt (Welche zwei Dinge führen zum Rückschritt?) 2 Bestandteile Grundlage
Welche zwei Dinge führen zum Rückschritt?
Man ist schwer zu ermahnen und man hat schlechte Freunde.
Redaktionelle Erklärung Unbelehrbarkeit und schlechter Umgang — die zwei Dinge, die zum Rückschritt führen.
Begriffe: Gute Freundschaft kalyāṇamittatā Lernpfad: Stufe 3 · Leben und Verhalten
Leicht ermahnbar, gute Freunde
Zweiergruppen Erhabenheit (Welche zwei Dinge führen zu Erhabenheit?) 2 Bestandteile Grundlage
Welche zwei Dinge führen zu Erhabenheit?
Man ist leicht zu ermahnen und man hat gute Freunde.
Redaktionelle Erklärung Belehrbarkeit und gute Freundschaft — die zwei Dinge, die zu Erhabenheit führen.
Begriffe: Gute Freundschaft kalyāṇamittatā Lernpfad: Stufe 3 · Leben und Verhalten
Ursache der Trübung, Ursache der Läuterung
Zweiergruppen Schwer zu erfassen (Welche zwei Dinge sind schwer zu erfassen?) 2 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche zwei Dinge sind schwer zu erfassen?
Was der Grund und die Ursache für die Verunreinigung der Lebewesen ist und was der Grund und die Ursache für die Läuterung der Lebewesen ist.
Redaktionelle Erklärung Schwer zu erfassen: was Wesen wirklich verunreinigt und was sie wirklich läutert — die Bedingungsfrage in ihrer ganzen Tiefe.
Begriffe: abhängiges Entstehen paṭiccasamuppāda Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Zweifaches Erkennen
Zweiergruppen Hervorbringen (Welche zwei Dinge müssen hervorgebracht werden?) 2 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche zwei Dinge müssen hervorgebracht werden?
Zweifaches Erkennen: Erkennen der Auflösung und Erkennen des Nicht-Entstehens.
Redaktionelle Erklärung Erkennen der Auflösung (khaya) und des Nicht-Entstehens (anuppāda) — hervorzubringen am Ende des Weges.
Begriffe: Weisheit paññā Lernpfad: Stufe 8 · Erwachen und Integration
Bedingt und unbedingt
Zweiergruppen Unmittelbar einsehen (Welche zwei Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?) 2 Bestandteile Vertiefung
Welche zwei Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?
Zwei Elemente: das bedingte Element und das unbedingte Element.
Redaktionelle Erklärung Die zwei Elemente: saṅkhata und asaṅkhata — unmittelbar einzusehen, dass es beides gibt.
Begriffe: Das Unbedingte asaṅkhata Lernpfad: Stufe 8 · Erwachen und Integration
Wissen und Freiheit
Zweiergruppen Verwirklichen (Welche zwei Dinge müssen verwirklicht werden?) 2 Bestandteile Vertiefung
Welche zwei Dinge müssen verwirklicht werden?
Wissen und Freiheit.
Redaktionelle Erklärung vijjā und vimutti — die zwei zu verwirklichenden Dinge; dieselbe Doppelformel, in der die Bedingungskette von SN 12.23 mündet.
Begriffe: Wissen und Befreiung vijjā-vimutti Lernpfad: Stufe 7 · Einsicht und Loslassen Stufe 8 · Erwachen und Integration
Dreiergruppen je Gruppe 3 Bestandteile — Ordnungszahl, kein Schwierigkeitsgrad
Wahre Menschen, Zuhören, Üben
Dreiergruppen Hilfe (Was hilft?) 3 Bestandteile Grundlage
Welche drei Dinge sind eine Hilfe?
Umgang mit wahren Menschen, der wahren Lehre zuhören und im Einklang mit der Lehre üben.
Redaktionelle Erklärung Umgang mit wahren Menschen, der Lehre zuhören, im Einklang üben — die drei Hilfen, die den ganzen Weg tragen.
Begriffe: Gute Freundschaft kalyāṇamittatā Lernpfad: Stufe 1 · Die Ausgangsfrage Stufe 3 · Leben und Verhalten
Drei Arten der Versenkung
Dreiergruppen Entwickeln (Welche drei Dinge müssen entwickelt werden?) 3 Bestandteile Vertiefung
Welche drei Dinge müssen entwickelt werden?
Drei Arten der Versenkung: Versenkung, in der man den Geist ausrichtet und hält; Versenkung, in der man den Geist nicht ausrichtet, sondern nur hält; Versenkung, ohne dass man den Geist ausrichtet oder hält.
Redaktionelle Erklärung Sammlung mit Ausrichten und Halten, nur mit Halten, ohne beides — drei Entwicklungsformen des samādhi.
Begriffe: Sammlung samādhi Hinlenken / Verweilen vitakka / vicāra Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Drei Gefühle
Dreiergruppen Vollständig verstehen (Welche drei Dinge müssen vollständig verstanden werden?) 3 Bestandteile Grundlage
Welche drei Dinge müssen vollständig verstanden werden?
Drei Gefühle: angenehm, schmerzhaft und neutral.
Redaktionelle Erklärung Angenehm, schmerzhaft, neutral — jedes Erleben trägt einen dieser Gefühlstöne; vollständig zu verstehen.
Begriffe: Gefühl vedanā Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht
Drei Arten des Verlangens
Dreiergruppen Aufgeben (Welche drei Dinge müssen aufgegeben werden?) 3 Bestandteile Grundlage
Welche drei Dinge müssen aufgegeben werden?
Drei Arten des Verlangens: Verlangen nach Sinnenfreuden, Verlangen nach Dasein und Verlangen nach Nicht-Dasein.
Redaktionelle Erklärung Verlangen nach Sinnenfreuden, nach Dasein, nach Nicht-Dasein — die zweite edle Wahrheit in Dreiergestalt; aufzugeben.
Begriffe: Verlangen taṇhā Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Drei Wurzeln des Untauglichen
Dreiergruppen Rückschritt (Welche drei Dinge führen zum Rückschritt?) 3 Bestandteile Grundlage
Welche drei Dinge führen zum Rückschritt?
Drei Wurzeln des Untauglichen: Gier, Hass und Täuschung sind Wurzeln des Untauglichen.
Redaktionelle Erklärung Gier, Hass, Täuschung — was aus ihnen wächst, führt zurück.
Begriffe: Drei unheilsame Wurzeln akusalamūla Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Drei Wurzeln des Tauglichen
Dreiergruppen Erhabenheit (Welche drei Dinge führen zu Erhabenheit?) 3 Bestandteile Grundlage
Welche drei Dinge führen zu Erhabenheit?
Drei Wurzeln des Tauglichen: Zufriedenheit, Liebe und richtiges Verstehen sind Wurzeln des Tauglichen.
Redaktionelle Erklärung Zufriedenheit, Liebe, richtiges Verstehen — was aus ihnen wächst, hebt.
Begriffe: Drei heilsame Wurzeln kusalamūla Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Drei Elemente des Entrinnens
Dreiergruppen Schwer zu erfassen (Welche drei Dinge sind schwer zu erfassen?) 3 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche drei Dinge sind schwer zu erfassen?
Drei Elemente des Entrinnens: Entsagung ist das Entrinnen von Sinnenfreuden. Das Formlose ist das Entrinnen von der Form. Das Aufhören ist das Entrinnen von allem, was geschaffen, bedingt und abhängig entstanden ist.
Redaktionelle Erklärung Entsagung entrinnt der Sinnlichkeit, das Formlose der Form, das Aufhören allem Bedingten — schwer zu erfassen.
Begriffe: Erlöschen nirodha Lernpfad: Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Erkennen der drei Zeiten
Dreiergruppen Hervorbringen (Welche drei Dinge müssen hervorgebracht werden?) 3 Bestandteile Vertiefung
Welche drei Dinge müssen hervorgebracht werden?
Dreifaches Erkennen: Erkennen des vergangenen Teils, des zukünftigen Teils und des gegenwärtigen Teils.
Redaktionelle Erklärung Erkennen, das Vergangenes, Zukünftiges und Gegenwärtiges durchschaut — hervorzubringen.
Begriffe: Weisheit paññā Lernpfad: Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Drei Elemente des Daseins
Dreiergruppen Unmittelbar einsehen (Welche drei Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?) 3 Bestandteile Vertiefung
Welche drei Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?
Drei Elemente: Sinnlichkeit, Form und Formlosigkeit.
Redaktionelle Erklärung Sinnlichkeit, Form, Formlosigkeit — die drei Daseinsebenen; unmittelbar einzusehen.
Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht
Dreifaches Wissen
Dreiergruppen Verwirklichen (Welche drei Dinge müssen verwirklicht werden?) 3 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche drei Dinge müssen verwirklicht werden?
Dreifaches Wissen: Wissen um Erinnerung an frühere Leben, um Erkennen von Tod und Wiedergeburt der Lebewesen und um Erkennen der Auflösung der Befleckungen.
Redaktionelle Erklärung tevijjā: Erinnerung an frühere Leben, Sehen von Tod und Wiedergeburt, Wissen um die Auflösung der Befleckungen — zu verwirklichen.
Lernpfad: Stufe 8 · Erwachen und Integration
Vierergruppen je Gruppe 4 Bestandteile — Ordnungszahl, kein Schwierigkeitsgrad
Vier günstige Umstände
Vierergruppen Hilfe (Was hilft?) 4 Bestandteile Grundlage
Welche vier Dinge sind eine Hilfe?
Vier Umstände: Man lebt in einer geeigneten Gegend, man stützt sich auf wahre Menschen, man hat die rechte innere Entschlossenheit und man hat Verdienst aus der Vergangenheit.
Redaktionelle Erklärung Geeignete Gegend, wahre Menschen, rechte Entschlossenheit, früheres Verdienst — die vier „Räder“, auf denen der Weg gut rollt.
Begriffe: Gute Freundschaft kalyāṇamittatā Lernpfad: Stufe 1 · Die Ausgangsfrage
Vier Grundlagen der Achtsamkeit
Vierergruppen Entwickeln (Welche vier Dinge müssen entwickelt werden?) 4 Bestandteile Grundlage
Welche vier Dinge müssen entwickelt werden?
Vier Arten der Achtsamkeitsmeditation: Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichk … (ganzen Wortlaut zeigen)
Vier Arten der Achtsamkeitsmeditation: Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet … Er meditiert, indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet … Er meditiert, indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
Redaktionelle Erklärung satipaṭṭhānā: Körper, Gefühl, Geist, Gesetzmässigkeiten beobachten — die vier zu entwickelnden Übungsfelder.
Begriffe: Grundlagen der Achtsamkeit satipaṭṭhāna Achtsamkeit sati Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Vier Arten von Nahrung
Vierergruppen Vollständig verstehen (Welche vier Dinge müssen vollständig verstanden werden?) 4 Bestandteile Vertiefung
Welche vier Dinge müssen vollständig verstanden werden?
Vier Arten von Nahrung: Feste Nahrung, grob oder subtil; Kontakt ist die zweite, eine geistige Absicht die dritte und Bewusstsein die vierte.
Redaktionelle Erklärung Feste Nahrung, Kontakt, geistige Absicht, Bewusstsein — was Dasein nährt, ist vollständig zu verstehen.
Begriffe: Kontakt phassa Absicht, Willensbildung cetanā Bewusstsein viññāṇa Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht
Vier Fluten
Vierergruppen Aufgeben (Welche vier Dinge müssen aufgegeben werden?) 4 Bestandteile Vertiefung
Welche vier Dinge müssen aufgegeben werden?
Vier Fluten: Die Flut der Sinnlichkeit, die Flut der Fortsetzung des Daseins, die Flut der Ansichten und die Flut der Unwissenheit.
Redaktionelle Erklärung oghā: Sinnlichkeit, Daseinsdrang, Ansichten, Unwissenheit — die vier Fluten, die mitreissen; aufzugeben.
Begriffe: Verlangen taṇhā Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Vier Joche
Vierergruppen Rückschritt (Welche vier Dinge führen zum Rückschritt?) 4 Bestandteile Vertiefung
Welche vier Dinge führen zum Rückschritt?
Vier Joche: das Joch der Sinnlichkeit, das Joch künftiger Leben, das Joch der Ansichten und das Joch der Unwissenheit.
Redaktionelle Erklärung Dieselben vier Kräfte als Joch, unter dem man zieht — sie führen zum Rückschritt.
Vierfache Lösung vom Joch
Vierergruppen Erhabenheit (Welche vier Dinge führen zu Erhabenheit?) 4 Bestandteile Vertiefung
Welche vier Dinge führen zu Erhabenheit?
Vierfache Lösung vom Joch: die Lösung vom Joch der Sinnlichkeit, vom Joch künftiger Leben, vom Joch der Ansichten und vom Joch der Unwissenheit.
Redaktionelle Erklärung Die Lösung von den vier Jochen — sie führt zu Erhabenheit.
Vier Arten der Versenkung
Vierergruppen Schwer zu erfassen (Welche vier Dinge sind schwer zu erfassen?) 4 Bestandteile Vertiefung
Welche vier Dinge sind schwer zu erfassen?
Vier Arten der Versenkung: Versenkung, die zum Rückschritt führt, die zum Stillstand führt, die zu Erhabenheit führt und die zum Durchbruch führt.
Redaktionelle Erklärung Sammlung, die zum Rückschritt, zum Stillstand, zu Erhabenheit oder zum Durchbruch führt — die Unterscheidung ist schwer zu erfassen.
Begriffe: Sammlung samādhi Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Vierfaches Erkennen
Vierergruppen Hervorbringen (Welche vier Dinge müssen hervorgebracht werden?) 4 Bestandteile Vertiefung
Welche vier Dinge müssen hervorgebracht werden?
Vierfaches Erkennen: Erkennen des Gegenwärtigen, Erkennen durch Schlussfolgerung, Erkennen des Geistes anderer und herkömmliches Erkennen.
Redaktionelle Erklärung Erkennen des Gegenwärtigen, durch Schlussfolgerung, des Geistes anderer, des Herkömmlichen — hervorzubringen.
Begriffe: Weisheit paññā Lernpfad: Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Die vier edlen Wahrheiten
Vierergruppen Unmittelbar einsehen (Welche vier Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?) 4 Bestandteile Grundlage
Welche vier Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?
Die vier edlen Wahrheiten: die edlen Wahrheiten vom Leiden, vom Ursprung des Leidens, vom Aufhören des Leidens und von der Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.
Redaktionelle Erklärung Leiden, Ursprung, Aufhören, Weg — das Gesamtmodell der Lehre; unmittelbar einzusehen.
Begriffe: Vier edle Wahrheiten cattāri ariyasaccāni Leidhaftigkeit dukkha Erlöschen nirodha Lernpfad: Stufe 2 · Die Landkarte der Befreiung
Vier Früchte des Asketenlebens
Vierergruppen Verwirklichen (Welche vier Dinge müssen verwirklicht werden?) 4 Bestandteile Vertiefung
Welche vier Dinge müssen verwirklicht werden?
Vier Früchte des Asketenlebens: die Frucht des Stromeintritts, die Frucht der Einmalwiederkehr, die Frucht der Nichtwiederkehr und die Frucht der Vollendung.
Redaktionelle Erklärung Stromeintritt, Einmalwiederkehr, Nichtwiederkehr, Vollendung — die kanonischen Wegmarken; zu verwirklichen, nicht zu behaupten.
Begriffe: Frucht phala Lernpfad: Stufe 2 · Die Landkarte der Befreiung Stufe 8 · Erwachen und Integration
Fünfergruppen je Gruppe 5 Bestandteile — Ordnungszahl, kein Schwierigkeitsgrad
Fünf Stützen des Bemühens
Fünfergruppen Hilfe (Was hilft?) 5 Bestandteile Vertiefung
Welche fünf Dinge sind eine Hilfe?
Fünf Faktoren, die die Meditation unterstützen: Da hat ein Mönch Vertrauen zum Erwachen des Klargewordenen: ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vo … (ganzen Wortlaut zeigen)
Fünf Faktoren, die die Meditation unterstützen: Da hat ein Mönch Vertrauen zum Erwachen des Klargewordenen: ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘ Er ist selten krank oder unwohl. Sein Magen verdaut gut, ist weder zu heiß noch zu kalt, sondern genau richtig und passend für die Meditation. Er ist nicht verschlagen oder hinterhältig. Er vertraut sich ehrlich dem Lehrer oder vernünftigen geistlichen Gefährten an. Er lebt so, dass er seine Energie aufrüttelt, um untaugliche Eigenschaften aufzugeben und sich taugliche Eigenschaften zu eigen zu machen. Er ist stark, beharrlich fest, und lässt nicht nach beim Entwickeln tauglicher Eigenschaften. Er ist weise. Er besitzt die Weisheit des Entstehens und Vergehens, die edel und durchdringend ist und zur völligen Auflösung des Leidens führt.
Redaktionelle Erklärung Vertrauen, Gesundheit, Ehrlichkeit, Energie, Weisheit — fünf Faktoren, die die Meditation tragen.
Begriffe: Fünf Fähigkeiten pañca indriyāni Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Rechte Versenkung mit fünf Faktoren
Fünfergruppen Entwickeln (Welche fünf Dinge müssen entwickelt werden?) 5 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche fünf Dinge müssen entwickelt werden?
Rechte Versenkung mit fünf Faktoren: Durchströmung mit Ekstase, Durchströmung mit Seligkeit, Durchströmung mit Geist, Durchströmung mit Licht und die Basis für die Betrachtung.
Redaktionelle Erklärung Durchströmung mit Ekstase, Seligkeit, Geist, Licht und die Grundlage der Betrachtung — die edle fünffaktorige Sammlung; zu entwickeln.
Begriffe: Sammlung samādhi Vertiefung jhāna Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Fünf Aggregate des Ergreifens
Fünfergruppen Vollständig verstehen (Welche fünf Dinge müssen vollständig verstanden werden?) 5 Bestandteile Grundlage
Welche fünf Dinge müssen vollständig verstanden werden?
Fünf mit Ergreifen verbundene Aggregate: Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse und Bewusstsein.
Redaktionelle Erklärung Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungen, Bewusstsein — mit Ergreifen verbunden; das klassische Objekt des vollständigen Verstehens.
Begriffe: Aggregat khandha Ergreifen upādāna Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Fünf Hindernisse
Fünfergruppen Aufgeben (Welche fünf Dinge müssen aufgegeben werden?) 5 Bestandteile Grundlage
Welche fünf Dinge müssen aufgegeben werden?
Fünf Hindernisse: sinnliches Begehren, böser Wille, Dumpfheit und Benommenheit, Rastlosigkeit und Reue sowie Zweifel.
Redaktionelle Erklärung Sinnenbegehren, böser Wille, Dumpfheit, Rastlosigkeit, Zweifel — die fünf aufzugebenden Deckel über dem klaren Geist.
Begriffe: Hindernis nīvaraṇa Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Fünf Arten seelischer Öde
Fünfergruppen Rückschritt (Welche fünf Dinge führen zum Rückschritt?) 5 Bestandteile Vertiefung
Welche fünf Dinge führen zum Rückschritt?
Fünf Arten seelischer Öde: Zunächst hat da ein Mönch Zweifel am Lehrer. Er ist unsicher, unentschlossen und mutlos. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Ehrgeiz, Hingabe, Aus … (ganzen Wortlaut zeigen)
Fünf Arten seelischer Öde: Zunächst hat da ein Mönch Zweifel am Lehrer. Er ist unsicher, unentschlossen und mutlos. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Ehrgeiz, Hingabe, Ausdauer und Mühe. Das ist die erste Art seelischer Öde. Dann hat da ein Mönch Zweifel an der Lehre … am Saṅgha … und an der Schulung … Ein Mönch ist zornig und aufgebracht über seine geistlichen Gefährten, verbittert und verschlossen. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Ehrgeiz, Hingabe, Ausdauer und Mühe. Das ist die fünfte Art seelischer Öde.
Redaktionelle Erklärung Zweifel am Lehrer, an der Lehre, am Saṅgha, an der Schulung, Groll auf Gefährten — fünf Verhärtungen, die zum Rückschritt führen.
Fünf Fähigkeiten
Fünfergruppen Erhabenheit (Welche fünf Dinge führen zu Erhabenheit?) 5 Bestandteile Grundlage
Welche fünf Dinge führen zu Erhabenheit?
Fünf Fähigkeiten: die Fähigkeit des Vertrauens, der Energie, der Achtsamkeit, der Versenkung und der Weisheit.
Redaktionelle Erklärung Vertrauen, Energie, Achtsamkeit, Versenkung, Weisheit — im Gleichgewicht führen sie zu Erhabenheit.
Begriffe: Fünf Fähigkeiten pañca indriyāni Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Fünf Elemente des Entrinnens
Fünfergruppen Schwer zu erfassen (Welche fünf Dinge sind schwer zu erfassen?) 5 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche fünf Dinge sind schwer zu erfassen?
Fünf Elemente des Entrinnens: Da richtet Mönch den Geist auf Sinnenfreuden, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht … (ganzen Wortlaut zeigen)
Fünf Elemente des Entrinnens: Da richtet Mönch den Geist auf Sinnenfreuden, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Aber wenn er den Geist auf Entsagung richtet, springt sein Geist vorwärts, wird zuversichtlich, setzt sich und wird entschlossen. Sein Geist ist in gutem Zustand, gut entwickelt, gut entfaltet, gut befreit und von Sinnenfreuden abgelöst. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von Sinnenfreuden entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt. So wird das Entrinnen von Sinnenfreuden erklärt. Dann richtet da ein Mönch den Geist auf bösen Willen, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts … Aber wenn er den Geist auf Wohlwollen richtet, springt sein Geist vorwärts … Sein Geist ist in gutem Zustand … und von bösem Willen abgelöst. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von bösem Willen entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt. So wird das Entrinnen von bösem Willen erklärt. Dann richtet da ein Mönch den Geist auf Grausamkeit, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts … Aber wenn er den Geist auf Mildherzigkeit richtet, springt sein Geist vorwärts … Sein Geist ist in gutem Zustand … und von Grausamkeit abgelöst. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von Grausamkeit entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt. So wird das Entrinnen von der Grausamkeit erklärt. Dann richtet da ein Mönch den Geist auf Form, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts … Aber wenn er den Geist auf Formlosigkeit richtet, springt sein Geist vorwärts … Sein Geist ist in gutem Zustand … und von Formen abgelöst. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von Formen entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt. So wird das Entrinnen von Formen erklärt. Dann richtet da ein Mönch den Geist auf substanzielle Wirklichkeit, aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Aber wenn er den Geist auf das Aufhören substanzieller Wirklichkeit richtet, springt sein Geist vorwärts, wird zuversichtlich, setzt sich und wird entschlossen. Sein Geist ist in gutem Zustand, gut entwickelt, gut entfaltet, gut befreit und von substanzieller Wirklichkeit abgelöst. Er ist frei von den bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die aufgrund von substanzieller Wirklichkeit entstehen, sodass er diese Gefühle nicht fühlt. So wird das Entrinnen von substanzieller Wirklichkeit erklärt.
Redaktionelle Erklärung Der Geist, der bei Sinnenfreuden, bösem Willen, Grausamkeit, Form und Persönlichkeit nicht mehr anspringt — fünffaches Entrinnen; schwer zu erfassen.
Lernpfad: Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Fünffaches Erkennen der rechten Versenkung
Fünfergruppen Hervorbringen (Welche fünf Dinge müssen hervorgebracht werden?) 5 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche fünf Dinge müssen hervorgebracht werden?
Rechte Versenkung mit fünffachem Erkennen: ‚Diese Versenkung ist jetzt selig und führt zu künftiger Seligkeit‘, dieses Erkennen kommt in einem persönlich auf. ‚Diese Versenkung ist … (ganzen Wortlaut zeigen)
Rechte Versenkung mit fünffachem Erkennen: ‚Diese Versenkung ist jetzt selig und führt zu künftiger Seligkeit‘, dieses Erkennen kommt in einem persönlich auf. ‚Diese Versenkung ist edel und nicht fleischlich‘, dieses Erkennen kommt in einem persönlich auf. ‚Diese Versenkung wird von Frevlern nicht gepflegt‘, dieses Erkennen kommt in einem persönlich auf. ‚Diese Versenkung ist friedvoll, erlesen, still und einheitlich und wird nicht mit Gewalt aufrechterhalten‘, dieses Erkennen kommt in einem persönlich auf. ‚Ich trete achtsam in diese Versenkung ein und wieder heraus‘, dieses Erkennen kommt in einem persönlich auf.
Redaktionelle Erklärung Wissen um Seligkeit, Edelkeit, Nicht-Weltlichkeit, Friedlichkeit und Einssein der eigenen Sammlung — hervorzubringen.
Begriffe: Sammlung samādhi Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Fünf Gelegenheiten der Freiheit
Fünfergruppen Unmittelbar einsehen (Welche fünf Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?) 5 Bestandteile Vertiefung
Welche fünf Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?
Fünf günstige Gelegenheiten für Freiheit: Da lehrt der Lehrer oder ein geachteter geistlicher Gefährte einen Mönch den Dhamma. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der … (ganzen Wortlaut zeigen)
Fünf günstige Gelegenheiten für Freiheit: Da lehrt der Lehrer oder ein geachteter geistlicher Gefährte einen Mönch den Dhamma. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der Lehre in diesem Dhamma, ganz gleich, wie der Lehrer oder der geachtete geistliche Gefährte ihn lehrt. Wenn er ergriffen ist, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi. Das ist die erste günstige Gelegenheit für Freiheit. Weiterhin kann es sein, dass weder der Lehrer noch ein geachteter geistlicher Gefährte einen Mönch den Dhamma lehrt. Aber der Mönch lehrt andere ausführlich den Dhamma, wie er ihn gehört und sich eingeprägt hat. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der Lehre in diesem Dhamma, ganz gleich, wie er das, was er gehört und sich eingeprägt hat, andere ausführlich lehrt. Wenn er ergriffen ist, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi. Das ist die zweite günstige Gelegenheit für Freiheit. Weiterhin kann es sein, dass weder der Lehrer noch … der Mönch den Dhamma lehrt. Aber der Mönch sagt die Lehre ausführlich auf, wie er sie gehört und sich eingeprägt hat. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der Lehre in diesem Dhamma, ganz gleich, wie er das, was er gehört und sich eingeprägt hat, ausführlich aufsagt. Wenn er ergriffen ist, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi. Das ist die dritte günstige Gelegenheit für Freiheit. Weiterhin kann es sein, dass weder der Lehrer noch … der Mönch den Dhamma lehrt … noch sagt der Mönch die Lehre auf. Aber der Mönch denkt im Herzen über die Lehre nach und erwägt sie, untersucht sie mit dem Geist, wie er sie gehört und sich eingeprägt hat. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der Lehre in diesem Dhamma, ganz gleich, wie er über das, was er gehört und sich eingeprägt hat, im Herzen nachdenkt und es erwägt und es mit dem Geist untersucht. Wenn er ergriffen ist, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi. Das ist die vierte günstige Gelegenheit für Freiheit. Weiterhin kann es sein, dass weder der Lehrer noch … der Mönch den Dhamma lehrt … noch sagt der Mönch die Lehre auf … noch denkt er darüber nach. Aber ein Meditationsthema als Basis für die Versenkung ergreift er richtig, richtet den Geist richtig darauf, behält es richtig im Sinn und durchdringt es richtig mit Weisheit. Dieser Mönch ist ergriffen von der Bedeutung und der Lehre in diesem Dhamma, ganz gleich, wie er ein Meditationsthema als Basis für die Versenkung richtig ergreift, den Geist richtig darauf richtet, es richtig im Sinn behält und es richtig mit Weisheit durchdringt. Wenn er ergriffen ist, lodert Freude auf. Wenn er voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet er Seligkeit. Und wenn er voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi. Das ist die fünfte günstige Gelegenheit für Freiheit.
Redaktionelle Erklärung Beim Hören der Lehre, beim Lehren, beim Aufsagen, beim Nachdenken, in der Sammlung — fünf Tore, an denen Freiheit aufgehen kann.
Begriffe: Gute Freundschaft kalyāṇamittatā Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Fünf Umfänge der Lehre
Fünfergruppen Verwirklichen (Welche fünf Dinge müssen verwirklicht werden?) 5 Bestandteile Vertiefung
Welche fünf Dinge müssen verwirklicht werden?
Fünffacher Umfang der Lehre: der Umfang von Tugend, Versenkung, Weisheit, Freiheit und Erkennen und Sehen der Freiheit.
Redaktionelle Erklärung Tugend, Versenkung, Weisheit, Freiheit, Erkennen-und-Sehen der Freiheit — der ganze Weg als fünfgliedriger Körper; zu verwirklichen.
Begriffe: Drei Schulungen tisikkhā Wissen und Befreiung vijjā-vimutti Lernpfad: Stufe 2 · Die Landkarte der Befreiung Stufe 8 · Erwachen und Integration
Sechsergruppen je Gruppe 6 Bestandteile — Ordnungszahl, kein Schwierigkeitsgrad
Sechs warmherzige Eigenschaften
Sechsergruppen Hilfe (Was hilft?) 6 Bestandteile Grundlage
Welche sechs Dinge sind eine Hilfe?
Sechs warmherzige Eigenschaften: Da behandelt ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit dem Körper, sowohl öffentlich als insgeheim. Diese warmherzige Eigenschaft s … (ganzen Wortlaut zeigen)
Sechs warmherzige Eigenschaften: Da behandelt ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit dem Körper, sowohl öffentlich als insgeheim. Diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung, führt zu Gemeinschaftsbildung, Nicht-Streiten, Eintracht und Einigkeit. Dann behandelt da ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit der Sprache, sowohl öffentlich als insgeheim. Dann behandelt da ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit dem Geist, sowohl öffentlich als insgeheim. Dann teilt da ein Mönch vorbehaltlos, was er an materiellem Besitz auf rechtmäßige Weise erhalten hat, selbst das Essen in seiner Almosenschale, und benutzt es gemeinsam mit seinen tugendhaften geistlichen Gefährten. Dann lebt da ein Mönch gemäß den Tugendregeln, die er mit seinen geistlichen Gefährten teilt, sowohl öffentlich als insgeheim. Die Regeln sind unversehrt, tadellos, makellos und unbeschädigt; sie sind befreiend, werden von vernünftigen Menschen gepriesen, sind richtig aufgefasst und führen in die Versenkung. Dann lebt da ein Mönch gemäß der Ansicht, die er mit seinen geistlichen Gefährten teilt, sowohl öffentlich als insgeheim. Diese Ansicht ist edel, macht mündig und führt den, der sie übt, zur völligen Auflösung des Leidens. Diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung, führt zu Gemeinschaftsbildung, Nicht-Streiten, Eintracht und Einigkeit.
Redaktionelle Erklärung Liebevolles Handeln, Reden und Denken, Teilen, gemeinsame Ethik, gemeinsame Ansicht — was Gemeinschaft trägt; eine Hilfe.
Begriffe: liebende Güte mettā Lernpfad: Stufe 3 · Leben und Verhalten
Sechs Gegenstände der Besinnung
Sechsergruppen Entwickeln (Welche sechs Dinge müssen entwickelt werden?) 6 Bestandteile Vertiefung
Welche sechs Dinge müssen entwickelt werden?
Sechs Gegenstände zur Besinnung: Die Besinnung auf den Buddha, auf die Lehre, auf den Saṅgha, auf Tugend, auf Großzügigkeit und auf die Gottheiten.
Redaktionelle Erklärung Besinnung auf Buddha, Lehre, Saṅgha, Tugend, Grosszügigkeit, Gottheiten — sechs stärkende Betrachtungen; zu entwickeln.
Begriffe: Dreifache Zuflucht tisaraṇa Grosszügigkeit dāna Lernpfad: Stufe 1 · Die Ausgangsfrage Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Sechs innere Sinnesfelder
Sechsergruppen Vollständig verstehen (Welche sechs Dinge müssen vollständig verstanden werden?) 6 Bestandteile Grundlage
Welche sechs Dinge müssen vollständig verstanden werden?
Sechs innere Sinnesfelder: Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist.
Redaktionelle Erklärung Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper, Geist — die sechs Tore der Erfahrung; vollständig zu verstehen.
Begriffe: Sinnesgrundlage āyatana Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht
Sechs Klassen des Verlangens
Sechsergruppen Aufgeben (Welche sechs Dinge müssen aufgegeben werden?) 6 Bestandteile Grundlage
Welche sechs Dinge müssen aufgegeben werden?
Sechs Klassen des Verlangens: Verlangen nach Bildern, Tönen, Gerüchen, Geschmäcken, Berührungen und Vorstellungen.
Redaktionelle Erklärung Verlangen nach Bildern, Tönen, Gerüchen, Geschmäcken, Berührungen, Vorstellungen — an jedem Tor eines; aufzugeben.
Begriffe: Verlangen taṇhā Sinnesgrundlage āyatana Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht
Sechs Arten fehlender Achtung
Sechsergruppen Rückschritt (Welche sechs Dinge führen zum Rückschritt?) 6 Bestandteile Vertiefung
Welche sechs Dinge führen zum Rückschritt?
Sechs Arten von fehlender Achtung: Da hat ein Mönch keine Achtung und keine Ehrfurcht vor dem Lehrer, vor der Lehre und vor dem Saṅgha, vor der Schulung, vor Beflissenheit und vor Gastfreundschaft.
Redaktionelle Erklärung Ohne Achtung vor Lehrer, Lehre, Saṅgha, Schulung, Beflissenheit, Gastfreundschaft — sechs Wege abwärts.
Lernpfad: Stufe 3 · Leben und Verhalten
Sechs Arten von Achtung
Sechsergruppen Erhabenheit (Welche sechs Dinge führen zu Erhabenheit?) 6 Bestandteile Vertiefung
Welche sechs Dinge führen zu Erhabenheit?
Sechs Arten von Achtung: Da hat ein Mönch Achtung und Ehrfurcht vor dem Lehrer, vor der Lehre und vor dem Saṅgha, vor der Schulung, vor Beflissenheit und vor Gastfreundschaft.
Redaktionelle Erklärung Achtung vor denselben sechs — sechs Wege aufwärts.
Lernpfad: Stufe 3 · Leben und Verhalten
Sechs Elemente des Entrinnens
Sechsergruppen Schwer zu erfassen (Welche sechs Dinge sind schwer zu erfassen?) 6 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche sechs Dinge sind schwer zu erfassen?
Sechs Elemente des Entrinnens: Da sagt ein Mönch: ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch Liebe entwickelt und gemehrt, habe sie zu meinem Fahrzeug und meiner Grundlage gemacht, h … (ganzen Wortlaut zeigen)
Sechs Elemente des Entrinnens: Da sagt ein Mönch: ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch Liebe entwickelt und gemehrt, habe sie zu meinem Fahrzeug und meiner Grundlage gemacht, habe sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt. Und doch hält böser Wille meinen Geist immer noch gefangen.‘ Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! Sag das nicht. Stell den Buddha nicht falsch dar, denn es ist nicht gut, den Buddha falsch darzustellen. Und der Buddha würde das nicht sagen. Es ist ganz unmöglich, Geehrter, es kann nicht sein, dass die Erlösung des Herzens durch Liebe entwickelt und gemehrt und richtig umgesetzt wurde, und dass doch böser Wille immer noch den Geist gefangen hält. Denn durch die Erlösung des Herzens durch Liebe entrinnt man bösem Willen.‘ Dann sagt da ein anderer Mönch: ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch Mitgefühl entwickelt und gemehrt, habe sie zu meinem Fahrzeug und meiner Grundlage gemacht, habe sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt. Und doch hält der Gedanke an Grausamkeit meinen Geist immer noch gefangen.‘ Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! … Denn durch die Erlösung des Herzens durch Mitgefühl entrinnt man Gedanken an Grausamkeit.‘ Dann sagt da ein anderer Mönch: ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch freudige Anteilnahme entwickelt … Und doch hält Widerwille meinen Geist immer noch gefangen.‘ Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! … Denn durch die Erlösung des Herzens durch freudige Anteilnahme entrinnt man dem Widerwillen.‘ Dann sagt da ein anderer Mönch: ‚Ich habe die Erlösung des Herzens durch Gleichmut entwickelt und gemehrt, habe sie zu meinem Fahrzeug und meiner Grundlage gemacht, habe sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt. Und doch hält Begehren meinen Geist immer noch gefangen.‘ Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! … Denn durch die Erlösung des Herzens durch Gleichmut entrinnt man dem Begehren.‘ Dann sagt da ein anderer Mönch: ‚Ich habe die merkmalslose Erlösung des Herzens entwickelt … Und doch folgt mein Bewusstsein immer noch Merkmalen nach.‘ Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! … Denn durch die merkmalslose Erlösung des Herzens entrinnt man allen Merkmalen.‘ Dann sagt da ein anderer Mönch: ‚Ich habe die Einbildung „ich bin“ ausgeräumt. Und ich betrachte nichts mehr als „ich bin das“. Und doch hält der Pfeil des Zweifels und der Unschlüssigkeit meinen Geist immer noch gefangen.‘ Man soll ihm sagen: ‚So nicht, Ehrwürdiger! Sag das nicht. Stell den Buddha nicht falsch dar, denn es ist nicht gut, den Buddha falsch darzustellen. Und der Buddha würde das nicht sagen. Es ist ganz unmöglich, Geehrter, es kann nicht sein, dass die Einbildung „ich bin“ ausgeräumt wurde und man nichts mehr als „ich bin das“ betrachtet, und dass doch der Pfeil des Zweifels und der Unschlüssigkeit immer noch den Geist gefangen hält. Denn indem man die Einbildung „ich bin“ ausrottet, entrinnt man dem Pfeil des Zweifels und der Unschlüssigkeit.‘
Redaktionelle Erklärung Liebe entrinnt dem bösen Willen, Mitgefühl der Grausamkeit, Mitfreude der Missgunst, Gleichmut der Leidenschaft, das Zeichenlose dem Festhalten, das Ende von „ich bin“ dem Zweifel — schwer zu erfassen.
Begriffe: liebende Güte mettā Gleichmut upekkhā Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Sechs gleichbleibende Reaktionen
Sechsergruppen Hervorbringen (Welche sechs Dinge müssen hervorgebracht werden?) 6 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche sechs Dinge müssen hervorgebracht werden?
Sechs gleichbleibende Reaktionen: Wenn ein Mönch mit dem Auge ein Bild sieht, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst. Wenn er mit … (ganzen Wortlaut zeigen)
Sechs gleichbleibende Reaktionen: Wenn ein Mönch mit dem Auge ein Bild sieht, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst. Wenn er mit dem Ohr einen Ton hört … Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht … Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt … Wenn er mit dem Körper eine Berührung empfindet … Wenn er mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst.
Redaktionelle Erklärung An allen sechs Toren weder froh noch traurig, sondern gleichmütig, achtsam, bewusst — hervorzubringen.
Begriffe: Gleichmut upekkhā Achtsamkeit sati Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Sechs unübertreffliche Dinge
Sechsergruppen Unmittelbar einsehen (Welche sechs Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?) 6 Bestandteile Vertiefung
Welche sechs Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?
Sechs unübertreffliche Dinge: Unübertreffliches Sehen, unübertreffliches Hören, unübertrefflicher Gewinn, unübertreffliche Schulung, unübertrefflicher Dienst und unübertreffliche Besinnung.
Redaktionelle Erklärung Unübertreffliches Sehen, Hören, Gewinnen, Schulen, Dienen, Besinnen — worauf sie sich richten, macht den Unterschied; unmittelbar einzusehen.
Lernpfad: Stufe 1 · Die Ausgangsfrage
Sechs unmittelbare Einsichten
Sechsergruppen Verwirklichen (Welche sechs Dinge müssen verwirklicht werden?) 6 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche sechs Dinge müssen verwirklicht werden?
Sechs unmittelbare Einsichten: Da übt ein Mönch die vielen Arten übersinnlicher Kraft aus: sich vervielfältigen und wieder eins werden; erscheinen und verschwinden; ungehindert dur … (ganzen Wortlaut zeigen)
Sechs unmittelbare Einsichten: Da übt ein Mönch die vielen Arten übersinnlicher Kraft aus: sich vervielfältigen und wieder eins werden; erscheinen und verschwinden; ungehindert durch eine Mauer, einen Erdwall oder einen Berg gehen wie durch leeren Raum; in die Erde eintauchen und wieder auftauchen, als wäre sie Wasser; über das Wasser gehen, als wäre es Land; mit gekreuzten Beinen durch die Luft fliegen wie ein Vogel; Sonne und Mond, so mächtig und gewaltig, mit der Hand berühren und streicheln; den Körper beherrschen bis hin zur Brahmāwelt. Mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit kann er beide Arten von Tönen hören, himmlische und menschliche, ob fern oder nah. Er erkennt den Geist anderer Wesen und Personen, indem er ihn mit seinem Geist erfasst. Er erinnert sich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten. Mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit sieht er Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Er versteht, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen. Er erlangt mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin.
Redaktionelle Erklärung abhiññā: übersinnliche Kräfte, himmlisches Ohr, Gedankenlesen, frühere Leben, göttliches Auge, Auflösung der Befleckungen — zu verwirklichen; nur die letzte ist unerlässlich.
Lernpfad: Stufe 8 · Erwachen und Integration
Siebenergruppen je Gruppe 7 Bestandteile — Ordnungszahl, kein Schwierigkeitsgrad
Sieben Reichtümer der Edlen
Siebenergruppen Hilfe (Was hilft?) 7 Bestandteile Grundlage
Welche sieben Dinge sind eine Hilfe?
Sieben Reichtümer der Edlen: Reichtum an Vertrauen, Tugend, Gewissen, Besonnenheit, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit.
Redaktionelle Erklärung Vertrauen, Tugend, Gewissen, Besonnenheit, Gelehrsamkeit, Grosszügigkeit, Weisheit — Besitz, der nicht verloren geht.
Begriffe: Gewissen und Besonnenheit hiri-ottappa Grosszügigkeit dāna Lernpfad: Stufe 1 · Die Ausgangsfrage Stufe 3 · Leben und Verhalten
Sieben Faktoren des Erwachens
Siebenergruppen Entwickeln (Welche sieben Dinge müssen entwickelt werden?) 7 Bestandteile Grundlage
Welche sieben Dinge müssen entwickelt werden?
Sieben Faktoren des Erwachens: Achtsamkeit, Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie, Ekstase, Stille, Versenkung und Gleichmut.
Redaktionelle Erklärung bojjhaṅgā: Achtsamkeit, Erforschung, Energie, Ekstase, Stille, Versenkung, Gleichmut — die sieben zu entwickelnden Kräfte.
Begriffe: Erleuchtungsglied bojjhaṅga Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Sieben Bewusstseinsebenen
Siebenergruppen Vollständig verstehen (Welche sieben Dinge müssen vollständig verstanden werden?) 7 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche sieben Dinge müssen vollständig verstanden werden?
Sieben Bewusstseinsebenen: Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung vielfältig sind – wie Menschen, manche Götter und manche Wesen in der Unterwelt. Das ist die erste Bewuss … (ganzen Wortlaut zeigen)
Sieben Bewusstseinsebenen: Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung vielfältig sind – wie Menschen, manche Götter und manche Wesen in der Unterwelt. Das ist die erste Bewusstseinsebene. Es gibt Lebewesen, deren Körper vielfältig sind und deren Wahrnehmung einheitlich ist – wie die Götter, die durch die erste Vertiefung in Brahmās Gefolge wiedergeboren wurden. Das ist die zweite Bewusstseinsebene. Es gibt Lebewesen, deren Körper einheitlich sind und deren Wahrnehmung vielfältig ist – wie die Götter von strahlendem Glanz. Das ist die dritte Bewusstseinsebene. Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung einheitlich sind – wie die Götter von allumfassender Schönheit. Das ist die vierte Bewusstseinsebene. Es gibt Lebewesen, die jegliche Formwahrnehmung überstiegen haben. Mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem sie den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richteten, wurden sie im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in der Dimension des unendlichen Raumes wiedergeboren. Das ist die fünfte Bewusstseinsebene. Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Raumes vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, wurden sie in der Dimension des unendlichen Bewusstseins wiedergeboren. Das ist die sechste Bewusstseinsebene. Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Bewusstseins vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, wurden sie in der Dimension des Nichts wiedergeboren. Das ist die siebte Bewusstseinsebene.
Redaktionelle Erklärung Wo Wesen nach Körper und Wahrnehmung verschieden stehen — die Landkarte der Daseinsformen; vollständig zu verstehen.
Begriffe: Bewusstsein viññāṇa Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht
Sieben zugrunde liegende Neigungen
Siebenergruppen Aufgeben (Welche sieben Dinge müssen aufgegeben werden?) 7 Bestandteile Vertiefung
Welche sieben Dinge müssen aufgegeben werden?
Sieben zugrunde liegende Neigungen: die zugrunde liegende Neigung zu sinnlicher Begierde, Abwehr, Ansichten, Zweifel, Einbildung, dem Wunsch nach Wiedergeburt und Unwissenheit.
Redaktionelle Erklärung anusayā: Begierde, Abwehr, Ansichten, Zweifel, Einbildung, Daseinswunsch, Unwissenheit — die schlummernde Tiefenschicht; aufzugeben.
Begriffe: Zugrunde liegende Neigungen anusaya Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Sieben schlechte Eigenschaften
Siebenergruppen Rückschritt (Welche sieben Dinge führen zum Rückschritt?) 7 Bestandteile Grundlage
Welche sieben Dinge führen zum Rückschritt?
Sieben schlechte Eigenschaften: Da ist ein Mönch ohne Vertrauen, gewissenlos, unbesonnen, ungebildet, träge, unachtsam und geistlos.
Redaktionelle Erklärung Ohne Vertrauen, Gewissen, Besonnenheit, Bildung, Energie, Achtsamkeit, Weisheit — sieben Abwärtskräfte.
Begriffe: Gewissen und Besonnenheit hiri-ottappa Lernpfad: Stufe 3 · Leben und Verhalten Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Sieben gute Eigenschaften
Siebenergruppen Erhabenheit (Welche sieben Dinge führen zu Erhabenheit?) 7 Bestandteile Grundlage
Welche sieben Dinge führen zu Erhabenheit?
Sieben gute Eigenschaften: Da ist ein Mönch vertrauensvoll, hat ein Gewissen, ist besonnen, gebildet, energisch, achtsam und weise.
Redaktionelle Erklärung Vertrauensvoll, gewissenhaft, besonnen, gebildet, energisch, achtsam, weise — sieben Aufwärtskräfte.
Begriffe: Gewissen und Besonnenheit hiri-ottappa Lernpfad: Stufe 3 · Leben und Verhalten Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Sieben Kenntnisse der wahren Menschen
Siebenergruppen Schwer zu erfassen (Welche sieben Dinge sind schwer zu erfassen?) 7 Bestandteile Vertiefung
Welche sieben Dinge sind schwer zu erfassen?
Sieben Aspekte der Lehren der wahren Menschen: Da kennt ein Mönch die Lehren, kennt die Bedeutung, kennt sich selbst, kennt das rechte Maß, kennt die rechte Zeit, kennt Versammlungen und kennt Personen.
Redaktionelle Erklärung Die Lehre, die Bedeutung, sich selbst, das Mass, die Zeit, die Versammlung, die Person kennen — praktische Weisheit; schwer zu erfassen.
Lernpfad: Stufe 3 · Leben und Verhalten
Sieben Wahrnehmungen
Siebenergruppen Hervorbringen (Welche sieben Dinge müssen hervorgebracht werden?) 7 Bestandteile Vertiefung
Welche sieben Dinge müssen hervorgebracht werden?
Sieben Wahrnehmungen: die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst, die Wahrnehmung des Abstoßenden, die Wahrnehmung der Nachteile, die Wahrnehmung des Aufgebens, die Wahrnehmung des Schwindens und die Wahrnehmung des Aufhörens.
Redaktionelle Erklärung Unbeständigkeit, Nicht-Selbst, das Abstossende, Nachteile, Aufgeben, Entsüchtung, Aufhören — sieben einsichtsfördernde Wahrnehmungen; hervorzubringen.
Begriffe: Vergänglichkeit anicca Nicht-Selbst anattā Ernüchterung nibbidā Lernpfad: Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Sieben Grundlagen für einen Abschluss
Siebenergruppen Unmittelbar einsehen (Welche sieben Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?) 7 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche sieben Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?
Sieben Grundlagen für einen Abschluss: Da hat ein Mönch glühenden Enthusiasmus dafür, die Schulung aufzunehmen … die Lehren zu untersuchen … sich von Wünschen loszumachen … sich zurückzuziehen … Energie aufzurütteln … achtsam und wach zu sein … gedanklich durchzudringen. Und dieser Wunsch lässt auch später nicht nach.
Redaktionelle Erklärung Glühender Enthusiasmus für Schulung, Untersuchung, Loslösung, Zurückziehung, Energie, Achtsamkeit, Durchdringung der Ansicht — unmittelbar einzusehen.
Sieben Kräfte des Befleckungsfreien
Siebenergruppen Verwirklichen (Welche sieben Dinge müssen verwirklicht werden?) 7 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche sieben Dinge müssen verwirklicht werden?
Sieben Kräfte eines Menschen, der die Befleckungen aufgelöst hat: Da hat ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, wahrhaftig mit rechter Weisheit klar gesehen, dass alle Bedi … (ganzen Wortlaut zeigen)
Sieben Kräfte eines Menschen, der die Befleckungen aufgelöst hat: Da hat ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, wahrhaftig mit rechter Weisheit klar gesehen, dass alle Bedingungen unbeständig sind. Das ist eine Kraft, auf die sich ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, stützt, um zu behaupten: ‚Meine Befleckungen sind aufgelöst.‘ Dann hat da ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, wahrhaftig mit rechter Weisheit klar gesehen, dass Sinnenfreuden wie eine Grube voll glühender Kohlen sind. … Dann neigt sich da der Geist eines Mönchs, der die Befleckungen aufgelöst hat, zur Abgeschiedenheit, strebt zur Abgeschiedenheit und richtet sich zur Abgeschiedenheit aus. Er ist zurückgezogen, liebt die Entsagung und hat befleckende Einflüsse vollständig beseitigt. … Dann hat da ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation gut entwickelt. … Dann hat da ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, die fünf Fähigkeiten gut entwickelt. … Dann hat da ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, die sieben Faktoren des Erwachens gut entwickelt. … Dann hat da ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, den edlen achtfachen Pfad gut entwickelt. Das ist eine Kraft, auf die sich ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, stützt, um zu behaupten: ‚Meine Befleckungen sind aufgelöst.‘
Redaktionelle Erklärung Woran einer, dessen Befleckungen aufgelöst sind, seine Freiheit erkennt — sieben Kräfte; zu verwirklichen.
Lernpfad: Stufe 8 · Erwachen und Integration
Achtergruppen je Gruppe 8 Bestandteile — Ordnungszahl, kein Schwierigkeitsgrad
Acht Ursachen für Weisheit
Achtergruppen Hilfe (Was hilft?) 8 Bestandteile Vertiefung
Welche acht Dinge sind eine Hilfe?
Es gibt acht Gründe und Ursachen, die dazu führen, dass man die Weisheit, die grundlegend für das geistliche Leben ist, erwirbt, und wenn sie erworben wurde, dazu, dass sie anwächs … (ganzen Wortlaut zeigen)
Es gibt acht Gründe und Ursachen, die dazu führen, dass man die Weisheit, die grundlegend für das geistliche Leben ist, erwirbt, und wenn sie erworben wurde, dazu, dass sie anwächst, reift und sich vollständig entwickelt. Welche acht? Da lebt ein Mönch, indem er sich auf den Lehrer oder einen geistlichen Gefährten in der Lehrerrolle stützt. Und er entwickelt ihnen gegenüber einen ausgeprägten Sinn für Gewissen und Besonnenheit mit Zuneigung und Achtung. Das ist die erste Ursache. Wenn ein Mönch so mit dem Lehrer oder einem geistlichen Gefährten in der Lehrerrolle lebt – mit einem ausgeprägten Sinn für Gewissen und Besonnenheit mit Zuneigung und Achtung –, geht er von Zeit zu Zeit hin und stellt Fragen: ‚Warum, Herr, heißt es so? Was bedeutet das?‘ Diese Ehrwürdigen klären, was unklar ist, decken auf, was verborgen ist, und zerstreuen den Zweifel bezüglich vieler zweifelhafter Fragen. Das ist die zweite Ursache. Wenn er diese Lehre gehört hat, vervollkommnet er den Rückzug mit dem Körper und dem Geist. Das ist die dritte Ursache. Dann ist da ein Mönch tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Schulungsregeln ein, die er aufgenommen hat. Das ist die vierte Ursache. Dann ist da ein Mönch sehr gelehrt, erinnert und behält, was er gehört hat: diese Lehren, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut sind, bedeutsam und gut ausgedrückt; die ein geistliches Leben beschreiben, das ganz vollständig und rein ist. Er ist sehr gelehrt in diesen Lehren, erinnert sie, übt sie ein, prüft sie mit dem Geist und durchdringt sie gedanklich. Das ist die fünfte Ursache. Dann lebt da ein Mönch so, dass er seine Energie aufrüttelt, um untaugliche Eigenschaften aufzugeben und sich taugliche Eigenschaften zu eigen zu machen. Er ist stark, beharrlich fest, und lässt nicht nach beim Entwickeln tauglicher Eigenschaften. Das ist die sechste Ursache. Dann ist da ein Mönch achtsam. Er besitzt äußerste Achtsamkeit und Wachheit, und an Dinge, die vor langer Zeit getan oder gesagt wurden, kann er sich erinnern und sie sich ins Gedächtnis rufen. Das ist die siebte Ursache. Dann meditiert da ein Mönch, indem er Aufstieg und Untergang bei den fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregaten beobachtet. ‚So ist Form, so ist ihr Ursprung, so ihr Vergehen. So ist Gefühl, so ist sein Ursprung, so sein Vergehen. So ist Wahrnehmung, so ist ihr Ursprung, so ihr Vergehen. So sind Willensbildungsprozesse, so ist ihr Ursprung, so ihr Vergehen. So ist Bewusstsein, so ist sein Ursprung, so sein Vergehen.‘ Das ist die achte Ursache.
Redaktionelle Erklärung Vom Aufsuchen eines Lehrers über Fragen, Zurückgezogenheit und Ethik bis zur Betrachtung von Entstehen und Vergehen — acht Bedingungen, unter denen Weisheit wächst.
Begriffe: Weisheit paññā Gute Freundschaft kalyāṇamittatā Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Der edle achtfache Pfad
Achtergruppen Entwickeln (Welche acht Dinge müssen entwickelt werden?) 8 Bestandteile Grundlage
Welche acht Dinge müssen entwickelt werden?
Der edle achtfache Pfad: nämlich rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.
Redaktionelle Erklärung Rechte Ansicht bis rechte Versenkung — der Weg selbst; die acht zu entwickelnden Dinge.
Begriffe: Edler achtfacher Pfad ariya aṭṭhaṅgika magga Lernpfad: Stufe 2 · Die Landkarte der Befreiung
Acht weltliche Gegebenheiten
Achtergruppen Vollständig verstehen (Welche acht Dinge müssen vollständig verstanden werden?) 8 Bestandteile Grundlage
Welche acht Dinge müssen vollständig verstanden werden?
Acht weltliche Gegebenheiten: Gewinn und Verlust, Ruhm und Schande, Lob und Tadel, Glück und Schmerz.
Redaktionelle Erklärung Gewinn und Verlust, Ruhm und Schande, Lob und Tadel, Glück und Schmerz — die Pendel des Weltlebens; vollständig zu verstehen.
Lernpfad: Stufe 1 · Die Ausgangsfrage
Acht falsche Wege
Achtergruppen Aufgeben (Welche acht Dinge müssen aufgegeben werden?) 8 Bestandteile Vertiefung
Welche acht Dinge müssen aufgegeben werden?
Acht falsche Wege: falsche Ansicht, falsches Denken, falsche Rede, falsches Handeln, falscher Lebenserwerb, falscher Einsatz, falsche Achtsamkeit und falsche Versenkung.
Redaktionelle Erklärung Falsche Ansicht bis falsche Versenkung — das Gegenbild des Pfades; aufzugeben.
Begriffe: Edler achtfacher Pfad ariya aṭṭhaṅgika magga Lernpfad: Stufe 2 · Die Landkarte der Befreiung Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Acht Grundlagen der Trägheit
Achtergruppen Rückschritt (Welche acht Dinge führen zum Rückschritt?) 8 Bestandteile Vertiefung
Welche acht Dinge führen zum Rückschritt?
Acht Grundlagen für Trägheit: Da hat ein Mönch etwas zu arbeiten. Er denkt: ‚Ich habe etwas zu arbeiten. Aber bei dieser Arbeit wird mein Körper müde werden. Ich lege mich lieber e … (ganzen Wortlaut zeigen)
Acht Grundlagen für Trägheit: Da hat ein Mönch etwas zu arbeiten. Er denkt: ‚Ich habe etwas zu arbeiten. Aber bei dieser Arbeit wird mein Körper müde werden. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist. Das ist die erste Grundlage für Trägheit. Dann hat da ein Mönch etwas gearbeitet. Er denkt: ‚Ich habe etwas gearbeitet. Aber während der Arbeit wurde mein Körper müde. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf … Das ist die zweite Grundlage für Trägheit. Dann muss da ein Mönch eine Reise unternehmen. Er denkt: ‚Ich muss eine Reise unternehmen. Aber beim Gehen wird mein Körper müde werden. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf … Das ist die dritte Grundlage für Trägheit. Dann hat da ein Mönch eine Reise unternommen. Er denkt: ‚Ich habe eine Reise unternommen. Aber beim Gehen wurde mein Körper müde. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf … Das ist die vierte Grundlage für Trägheit. Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, aber er hat nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen. Er denkt: ‚Ich bin um Almosen umhergezogen, aber ich habe nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist müde und taugt nicht zur Arbeit. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ … Das ist die fünfte Grundlage für Trägheit. Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, und er hat genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen. Er denkt: ‚Ich bin um Almosen umhergezogen, und ich habe genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist schwer, als hätte ich gerade eine große Portion Bohnen gegessen, und taugt nicht zur Arbeit. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf … Das ist die sechste Grundlage für Trägheit. Dann fühlt sich da ein Mönch ein wenig krank. Er denkt: ‚Ich fühle mich ein wenig krank. Hinlegen wäre gut für mich. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf … Das ist die siebte Grundlage für Trägheit. Dann ist da ein Mönch kürzlich von einer Krankheit genesen. Er denkt: ‚Ich bin kürzlich von einer Krankheit genesen. Mein Körper ist schwach und taugt nicht zur Arbeit. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘ Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf … Das ist die achte Grundlage für Trägheit.
Redaktionelle Erklärung Acht Gelegenheiten, bei denen der Geist „lieber noch ein bisschen liegt“ — präzise beobachtete Ausreden; sie führen zum Rückschritt.
Begriffe: Rechte Anstrengung sammā-vāyāma Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Acht Grundlagen, Energie aufzurütteln
Achtergruppen Erhabenheit (Welche acht Dinge führen zu Erhabenheit?) 8 Bestandteile Vertiefung
Welche acht Dinge führen zu Erhabenheit?
Acht Grundlagen, um die Energie aufzurütteln: Da hat ein Mönch etwas zu arbeiten. Er denkt: ‚Ich habe etwas zu arbeiten. Während der Arbeit ist es nicht leicht, den Geist auf die A … (ganzen Wortlaut zeigen)
Acht Grundlagen, um die Energie aufzurütteln: Da hat ein Mönch etwas zu arbeiten. Er denkt: ‚Ich habe etwas zu arbeiten. Während der Arbeit ist es nicht leicht, den Geist auf die Anleitung der Buddhas zu richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.‘ Er rüttelt seine Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist. Das ist die erste Grundlage, um die Energie aufzurütteln. Dann hat da ein Mönch etwas gearbeitet. Er denkt: ‚Ich habe etwas gearbeitet. Während der Arbeit konnte ich den Geist nicht auf die Anleitung der Buddhas richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ … Das ist die zweite Grundlage, um die Energie aufzurütteln. Dann muss da ein Mönch eine Reise unternehmen. Er denkt: ‚Ich muss eine Reise unternehmen. Beim Gehen ist es nicht leicht, den Geist auf die Anleitung der Buddhas zu richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ … Das ist die dritte Grundlage, um die Energie aufzurütteln. Dann hat da ein Mönch eine Reise unternommen. Er denkt: ‚Ich habe eine Reise unternommen. Beim Gehen konnte ich den Geist nicht auf die Anleitung der Buddhas richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ … Das ist die vierte Grundlage, um die Energie aufzurütteln. Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, aber er hat nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen. Er denkt: ‚Ich bin um Almosen umhergezogen, aber ich habe nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist leicht und taugt zur Arbeit. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ … Das ist die fünfte Grundlage, um die Energie aufzurütteln. Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, und er hat genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen. Er denkt: ‚Ich bin um Almosen umhergezogen, und ich habe genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist kräftig und taugt zur Arbeit. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ … Das ist die sechste Grundlage, um die Energie aufzurütteln. Dann fühlt sich da ein Mönch ein wenig krank. Er denkt: ‚Ich fühle mich ein wenig krank. Es ist möglich, dass diese Krankheit schlimmer wird. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘ … Das ist die siebte Grundlage, um die Energie aufzurütteln. Dann ist da ein Mönch kürzlich von einer Krankheit genesen. Er denkt: ‚Ich bin kürzlich von einer Krankheit genesen. Es ist möglich, dass die Krankheit wiederkommt. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.‘ Er rüttelt seine Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist. Das ist die achte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.
Redaktionelle Erklärung Dieselben acht Gelegenheiten als Anlass, die Energie zu wecken — sie führen zu Erhabenheit.
Begriffe: Rechte Anstrengung sammā-vāyāma Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Acht verpasste Gelegenheiten
Achtergruppen Schwer zu erfassen (Welche acht Dinge sind schwer zu erfassen?) 8 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche acht Dinge sind schwer zu erfassen?
Acht verpasste Gelegenheiten für das geistliche Leben: Zunächst ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Er lehrt den Dhamma, der zum Frieden, zum Erlöschen, zum Erwachen … (ganzen Wortlaut zeigen)
Acht verpasste Gelegenheiten für das geistliche Leben: Zunächst ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Er lehrt den Dhamma, der zum Frieden, zum Erlöschen, zum Erwachen führt, wie er vom Heiligen verkündet wurde. Aber die Person wurde in der Hölle wiedergeboren. Das ist die erste verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben. Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Aber die Person wurde im Tierreich wiedergeboren. Das ist die zweite verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben. Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Aber die Person wurde im Gespensterreich wiedergeboren. Das ist die dritte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben. Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Aber die Person wurde in einer der Klassen langlebiger Götter wiedergeboren. Das ist die vierte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben. Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Aber die Person wurde in den Grenzgebieten unter ungebildeten Fremden wiedergeboren, da, wo Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen nicht hingehen. Das ist die fünfte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben. Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Und die Person wurde in einem zentralen Land wiedergeboren. Aber sie hat eine falsche Ansicht und einen verzerrten Blickwinkel: ‚Geben, Opfer oder Spenden haben keinen Sinn. Es gibt keine Frucht und kein Ergebnis von guten und schlechten Taten. Es gibt kein Leben nach dem Tod. So etwas wie Mutter und Vater oder Wesen, die durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden, gibt es nicht. Und es gibt keinen Asketen oder Brahmanen, der sich richtig benimmt, richtig übt, und der das Leben nach dem Tod erklärt, nachdem er es durch eigene Einsicht erkannt hat.‘ Das ist die sechste verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben. Dann ist da ein Klargewordener in der Welt erschienen. Und die Person wurde in einem zentralen Land wiedergeboren. Aber sie ist ein geistloser, stumpfer Trottel, nicht in der Lage, zu unterscheiden, was gut gesagt und was schlecht gesagt ist. Das ist die siebte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben. Dann ist da kein Klargewordener in der Welt erschienen, und der Dhamma, der zum Frieden, zum Erlöschen, zum Erwachen führt, wie er vom Heiligen verkündet wurde, wird nicht gelehrt. Und die Person wurde in einem zentralen Land wiedergeboren. Und sie ist weise, gewitzt, gescheit und in der Lage, zu unterscheiden, was gut gesagt und was schlecht gesagt ist. Das ist die achte verpasste Gelegenheit für das geistliche Leben.
Redaktionelle Erklärung Acht Lagen, in denen das geistliche Leben nicht gelebt werden kann — die Kostbarkeit der jetzigen; schwer zu erfassen.
Lernpfad: Stufe 1 · Die Ausgangsfrage
Acht Gedanken eines grossen Menschen
Achtergruppen Hervorbringen (Welche acht Dinge müssen hervorgebracht werden?) 8 Bestandteile Vertiefung
Welche acht Dinge müssen hervorgebracht werden?
Acht Gedanken eines großen Menschen: ‚Diese Lehre ist für die Genügsamen, nicht für die Anspruchsvollen. Sie ist für die Zufriedenen, nicht für die Unzufriedenen. Sie ist für die, … (ganzen Wortlaut zeigen)
Acht Gedanken eines großen Menschen: ‚Diese Lehre ist für die Genügsamen, nicht für die Anspruchsvollen. Sie ist für die Zufriedenen, nicht für die Unzufriedenen. Sie ist für die, die abgeschieden leben, nicht für die, die Gesellschaft genießen. Sie ist für die Energischen, nicht für die Trägen. Sie ist für die Achtsamen, nicht für die Unachtsamen. Sie ist für die mit Versenkung, nicht für die ohne Versenkung. Sie ist für die Weisen, nicht für die Geistlosen. Diese Lehre ist für die, die das Wuchern nicht genießen, nicht für die, die das Wuchern genießen.‘
Redaktionelle Erklärung Für die Genügsamen, Zufriedenen, Abgeschiedenen, Energischen, Achtsamen, Gesammelten, Weisen, die das Ausufern nicht lieben — hervorzubringen.
Acht Dimensionen der Meisterschaft
Achtergruppen Unmittelbar einsehen (Welche acht Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?) 8 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche acht Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?
Acht Dimensionen der Meisterschaft: Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, begrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wah … (ganzen Wortlaut zeigen)
Acht Dimensionen der Meisterschaft: Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, begrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die erste Dimension der Meisterschaft. Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die zweite Dimension der Meisterschaft. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, begrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die dritte Dimension der Meisterschaft. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die vierte Dimension der Meisterschaft. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Wie eine Flachsblüte, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die fünfte Dimension der Meisterschaft. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Wie eine Kaṇikārablüte, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die sechste Dimension der Meisterschaft. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Wie eine scharlachrote Malvenblüte, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die siebte Dimension der Meisterschaft. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Wie der Morgenstern, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘ Das ist die achte Dimension der Meisterschaft.
Redaktionelle Erklärung abhibhāyatanāni: Formen innerlich und äusserlich meistern — fortgeschrittene Wahrnehmungsschulung; unmittelbar einzusehen.
Begriffe: Vertiefung jhāna Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Acht Befreiungen
Achtergruppen Verwirklichen (Welche acht Dinge müssen verwirklicht werden?) 8 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche acht Dinge müssen verwirklicht werden?
Acht Befreiungen: Man besitzt körperliche Form und sieht Formen. Das ist die erste Befreiung. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich. Das ist die … (ganzen Wortlaut zeigen)
Acht Befreiungen: Man besitzt körperliche Form und sieht Formen. Das ist die erste Befreiung. Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich. Das ist die zweite Befreiung. Man ist einzig auf Schönheit ausgerichtet. Das ist die dritte Befreiung. Man übersteigt jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem man den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt man im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin. Das ist die vierte Befreiung. Man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin. Das ist die fünfte Befreiung. Man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin. Das ist die sechste Befreiung. Man übersteigt vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin. Das ist die siebte Befreiung. Man übersteigt vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin. Das ist die achte Befreiung.
Redaktionelle Erklärung vimokkhā: von der Form-Schau bis zum Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl — die Stufenreihe meditativer Freiheiten; zu verwirklichen.
Begriffe: Vertiefung jhāna formlose Vertiefung arūpa-jhāna Aufhebung von Wahrnehmung u. Gefühl saññāvedayitanirodha Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Neunergruppen je Gruppe 9 Bestandteile — Ordnungszahl, kein Schwierigkeitsgrad
Neun Dinge aus wohlüberlegtem Gebrauch des Geistes
Neunergruppen Hilfe (Was hilft?) 9 Bestandteile Vertiefung
Welche neun Dinge sind eine Hilfe?
Neun Dinge, die in wohlüberlegtem Gebrauch des Geistes wurzeln: Wenn man den Geist wohlüberlegt gebraucht, lodert Freude auf. Wenn man voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn d … (ganzen Wortlaut zeigen)
Neun Dinge, die in wohlüberlegtem Gebrauch des Geistes wurzeln: Wenn man den Geist wohlüberlegt gebraucht, lodert Freude auf. Wenn man voller Freude ist, lodert Ekstase auf. Wenn der Geist in Ekstase ist, wird der Körper still. Wenn der Körper still ist, empfindet man Seligkeit. Und wenn man voller Seligkeit ist, versenkt sich der Geist im Samādhi. Wenn der Geist versunken ist, kann man wahrhaftig erkennen und sehen. Wenn man wahrhaftig erkennt und sieht, wird man ernüchtert. Wenn man ernüchtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist man befreit.
Redaktionelle Erklärung Von der Freude über Ekstase, Stille und Seligkeit zur Sammlung — und von dort zum Sehen, zur Ernüchterung, zur Freiheit: die ganze Kette aus einer Wurzel.
Begriffe: Wohlüberlegter Gebrauch des Geistes yoniso manasikāra Sammlung samādhi Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Neun Faktoren des Bemühens um Reinheit
Neunergruppen Entwickeln (Welche neun Dinge müssen entwickelt werden?) 9 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche neun Dinge müssen entwickelt werden?
Neun Faktoren des Bemühens um Reinheit: die Faktoren des Bemühens um Reinheit von Tugend, Geist und Ansicht, Reinheit von Überwindung des Zweifels, Reinheit von Erkennen und Sehen dessen, was der Pfad und was nicht der Pfad ist, von Erkennen und Sehen der Übung, von Erkennen und Sehen, von Weisheit und Freiheit.
Redaktionelle Erklärung Die Läuterungsstufen von Tugend über Geist und Ansicht bis Freiheit — als Übungsreihe; zu entwickeln.
Begriffe: Drei Schulungen tisikkhā Lernpfad: Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Neun Aufenthalte der Lebewesen
Neunergruppen Vollständig verstehen (Welche neun Dinge müssen vollständig verstanden werden?) 9 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche neun Dinge müssen vollständig verstanden werden?
Neun Aufenthalte der Lebewesen: Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung vielfältig sind – wie Menschen, manche Götter und manche Wesen in der Unterwelt. Das ist der erste A … (ganzen Wortlaut zeigen)
Neun Aufenthalte der Lebewesen: Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung vielfältig sind – wie Menschen, manche Götter und manche Wesen in der Unterwelt. Das ist der erste Aufenthalt der Lebewesen. Es gibt Lebewesen, deren Körper vielfältig sind und deren Wahrnehmung einheitlich ist – wie die Götter, die durch die erste Vertiefung in Brahmās Gefolge wiedergeboren wurden. Das ist der zweite Aufenthalt der Lebewesen. Es gibt Lebewesen, deren Körper einheitlich sind und deren Wahrnehmung vielfältig ist – wie die Götter von strahlendem Glanz. Das ist der dritte Aufenthalt der Lebewesen. Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung einheitlich sind – wie die Götter von allumfassender Schönheit. Das ist der vierte Aufenthalt der Lebewesen. Es gibt Lebewesen, die sind ohne Wahrnehmung und erleben nichts – wie die Götterwesen ohne Wahrnehmung. Das ist der fünfte Aufenthalt der Lebewesen. Es gibt Lebewesen, die jegliche Formwahrnehmung überstiegen haben. Mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem sie den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richteten, wurden sie im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in der Dimension des unendlichen Raumes wiedergeboren. Das ist der sechste Aufenthalt der Lebewesen. Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Raumes vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, wurden sie in der Dimension des unendlichen Bewusstseins wiedergeboren. Das ist der siebte Aufenthalt der Lebewesen. Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Bewusstseins vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, wurden sie in der Dimension des Nichts wiedergeboren. Das ist der achte Aufenthalt der Lebewesen. Es gibt Lebewesen, die die Dimension des Nichts vollständig überstiegen haben. Sie wurden in der Dimension wiedergeboren, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat. Das ist der neunte Aufenthalt der Lebewesen.
Redaktionelle Erklärung Wo Wesen nach Körper und Wahrnehmung stehen — die um zwei erweiterte Daseinskarte; vollständig zu verstehen.
Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht
Neun Dinge, die im Verlangen wurzeln
Neunergruppen Aufgeben (Welche neun Dinge müssen aufgegeben werden?) 9 Bestandteile Vertiefung
Welche neun Dinge müssen aufgegeben werden?
Neun Dinge, die im Verlangen wurzeln: Verlangen führt zu Trachten. Trachten führt zum Gewinnen von materiellem Besitz. Das Gewinnen von materiellem Besitz führt zu Bewerten. Bewert … (ganzen Wortlaut zeigen)
Neun Dinge, die im Verlangen wurzeln: Verlangen führt zu Trachten. Trachten führt zum Gewinnen von materiellem Besitz. Das Gewinnen von materiellem Besitz führt zu Bewerten. Bewerten führt zu Sehnen und Begehren. Sehnen und Begehren führten zu Anhänglichkeit. Anhänglichkeit führt zu Eigentümerschaft. Eigentümerschaft führt zu Geiz. Geiz führt zu Schutzmaßnahmen. Aufgrund von Schutzmaßnahmen kommen zahlreiche schlechte, untaugliche Dinge zustande: das Greifen zu Stock und Schwert, Zank, Zwist, Streit, Anschuldigungen, entzweiende Rede und Lügen.
Redaktionelle Erklärung Vom Verlangen über Trachten, Gewinnen, Bewerten, Begehren bis zu Streit und Gewalt — die Sozialgeschichte des Verlangens; aufzugeben.
Begriffe: Verlangen taṇhā Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Neun Grundlagen für Groll
Neunergruppen Rückschritt (Welche neun Dinge führen zum Rückschritt?) 9 Bestandteile Vertiefung
Welche neun Dinge führen zum Rückschritt?
Neun Grundlagen für Groll: Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch hat mir Unrecht getan‘ hegt man Groll. Beim Gedanken: ‚Er tut mir Unrecht‘ … ‚Er wird mir Unrecht tun‘ … ‚Er hat jemandem U … (ganzen Wortlaut zeigen)
Neun Grundlagen für Groll: Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch hat mir Unrecht getan‘ hegt man Groll. Beim Gedanken: ‚Er tut mir Unrecht‘ … ‚Er wird mir Unrecht tun‘ … ‚Er hat jemandem Unrecht getan, der mir lieb und teuer ist‘ … ‚Er tut jemandem Unrecht, der mir lieb und teuer ist‘ … ‚Er wird jemandem Unrecht tun, der mir lieb und teuer ist‘ … ‚Er hat jemandem geholfen, der mir unlieb und verhasst ist‘ … ‚Er hilft jemandem, der mir unlieb und verhasst ist‘ … Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch wird jemandem helfen, der mir unlieb und verhasst ist‘ hegt man Groll.
Redaktionelle Erklärung „Er hat mir Unrecht getan …“ in neun Varianten über drei Zeiten — die Grammatik des Grolls.
Begriffe: liebende Güte mettā Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Neun Methoden gegen Groll
Neunergruppen Erhabenheit (Welche neun Dinge führen zu Erhabenheit?) 9 Bestandteile Vertiefung
Welche neun Dinge führen zu Erhabenheit?
Neun Methoden, um sich von Groll loszumachen: Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch hat mir Unrecht getan, doch was kann ich da machen?‘ macht man sich von Groll los. Beim Gedanken: ‚Er tu … (ganzen Wortlaut zeigen)
Neun Methoden, um sich von Groll loszumachen: Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch hat mir Unrecht getan, doch was kann ich da machen?‘ macht man sich von Groll los. Beim Gedanken: ‚Er tut mir Unrecht …‘ … ‚Er wird mir Unrecht tun …‘ … ‚Er hat jemandem Unrecht getan, der mir lieb und teuer ist …‘ … ‚Er tut jemandem Unrecht, der mir lieb und teuer ist …‘ … ‚Er wird jemandem Unrecht tun, der mir lieb und teuer ist …‘ … ‚Er hat jemandem geholfen, der mir unlieb und verhasst ist …‘ … ‚Er hilft jemandem, der mir unlieb und verhasst ist …‘ … Beim Gedanken: ‚Dieser Mensch wird jemandem helfen, der mir unlieb und verhasst ist, doch was kann ich da machen?‘ macht man sich von Groll los.
Redaktionelle Erklärung „… doch was kann ich da machen?“ — dieselben neun Gedanken, entschärft; sie führen zu Erhabenheit.
Begriffe: liebende Güte mettā Lernpfad: Stufe 5 · Hindernisse und geistige Entwicklung
Neun Arten der Vielfalt
Neunergruppen Schwer zu erfassen (Welche neun Dinge sind schwer zu erfassen?) 9 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche neun Dinge sind schwer zu erfassen?
Neun Arten der Vielfalt: Die Vielfalt der Elemente führt zur Vielfalt der Kontakte. Die Vielfalt der Kontakte führt zur Vielfalt der Gefühle. Die Vielfalt der Gefühle führt zur Vie … (ganzen Wortlaut zeigen)
Neun Arten der Vielfalt: Die Vielfalt der Elemente führt zur Vielfalt der Kontakte. Die Vielfalt der Kontakte führt zur Vielfalt der Gefühle. Die Vielfalt der Gefühle führt zur Vielfalt der Wahrnehmungen. Die Vielfalt der Wahrnehmungen führt zur Vielfalt der Gedanken. Die Vielfalt der Gedanken führt zur Vielfalt des Sehnens. Die Vielfalt des Sehnens führt zur Vielfalt der Leidenschaften. Die Vielfalt der Leidenschaften führt zu den vielfältigen Arten der Suche. Die vielfältigen Arten der Suche führen zur Vielfalt des Gewinns.
Redaktionelle Erklärung Elemente → Kontakte → Gefühle → Wahrnehmungen → Gedanken → Wünsche → Fieber → Suchen → Gewinne: wie Vielfalt sich fortpflanzt; schwer zu erfassen.
Begriffe: abhängiges Entstehen paṭiccasamuppāda Kontakt phassa Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Neun Wahrnehmungen
Neunergruppen Hervorbringen (Welche neun Dinge müssen hervorgebracht werden?) 9 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche neun Dinge müssen hervorgebracht werden?
Neun Wahrnehmungen: die Wahrnehmung des Abstoßenden, die Wahrnehmung des Todes, die Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung, die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt, die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden, die Wahrnehmung des Aufgebens und die Wahrnehmung des Schwindens.
Redaktionelle Erklärung Vom Abstossenden über Tod, Nahrung, Entfremdung bis zu Unbeständigkeit, dukkha, Nicht-Selbst, Aufgeben und Entsüchtung — hervorzubringen.
Begriffe: Ernüchterung nibbidā Vergänglichkeit anicca Nicht-Selbst anattā Lernpfad: Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Neun fortschreitende Meditationen
Neunergruppen Unmittelbar einsehen (Welche neun Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?) 9 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche neun Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?
Neun fortschreitende Meditationen: Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweil … (ganzen Wortlaut zeigen)
Neun fortschreitende Meditationen: Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin … Er tritt in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin … Er tritt in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin … Er tritt in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin. Er übersteigt jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, indem er den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt er im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin. Er übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin. Er übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin. Er übersteigt vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin. Er übersteigt vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin.
Redaktionelle Erklärung anupubbavihārā: die vier Vertiefungen, die vier formlosen Zustände und das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl — unmittelbar einzusehen.
Begriffe: aufeinanderfolgende Verweilungen anupubbavihāra Vertiefung jhāna formlose Vertiefung arūpa-jhāna Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Neun fortschreitende Aufhörungen
Neunergruppen Verwirklichen (Welche neun Dinge müssen verwirklicht werden?) 9 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche neun Dinge müssen verwirklicht werden?
Neun fortschreitende Stufen des Aufhörens: Wenn man die erste Vertiefung erreicht hat, hat sinnliche Wahrnehmung aufgehört. Wenn man die zweite Vertiefung erreicht hat, hat das Aus … (ganzen Wortlaut zeigen)
Neun fortschreitende Stufen des Aufhörens: Wenn man die erste Vertiefung erreicht hat, hat sinnliche Wahrnehmung aufgehört. Wenn man die zweite Vertiefung erreicht hat, hat das Ausrichten und Halten des Geistes aufgehört. Wenn man die dritte Vertiefung erreicht hat, hat Ekstase aufgehört. Wenn man die vierte Vertiefung erreicht hat, hat das Atmen aufgehört. Wenn man die Dimension des unendlichen Raumes erreicht hat, hat die Formwahrnehmung aufgehört. Wenn man die Dimension des unendlichen Bewusstseins erreicht hat, hat die Wahrnehmung der Dimension des unendlichen Raumes aufgehört. Wenn man die Dimension des Nichts erreicht hat, hat die Wahrnehmung der Dimension des unendlichen Bewusstseins aufgehört. Wenn man die Dimension erreicht hat, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, hat die Wahrnehmung der Dimension des Nichts aufgehört. Wenn man das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl erreicht hat, haben Wahrnehmung und Gefühl aufgehört.
Redaktionelle Erklärung Was in jeder Stufe zur Ruhe kommt — von der Sinnlichkeitswahrnehmung bis zu Wahrnehmung und Gefühl selbst; zu verwirklichen.
Begriffe: Aufhebungserreichung nirodha-samāpatti Aufhebung von Wahrnehmung u. Gefühl saññāvedayitanirodha Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Zehnergruppen je Gruppe 10 Bestandteile — Ordnungszahl, kein Schwierigkeitsgrad
Zehn Eigenschaften, die als Beschützer dienen
Zehnergruppen Hilfe (Was hilft?) 10 Bestandteile Vertiefung
Welche zehn Dinge sind eine Hilfe?
Zehn Eigenschaften, die als Beschützer dienen. Da ist ein Mönch tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. … (ganzen Wortlaut zeigen)
Zehn Eigenschaften, die als Beschützer dienen. Da ist ein Mönch tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Schulungsregeln ein, die er aufgenommen hat. Das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient. Dann ist da ein Mönch sehr gelehrt … Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient. Dann hat da ein Mönch gute Freunde, Genossen und Gefährten. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient. Dann ist da ein Mönch leicht zu ermahnen, er hat Eigenschaften, durch die er leicht zu ermahnen ist. Er ist geduldig und nimmt die Anleitung respektvoll an. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient. Dann ist da ein Mönch geschickt und unermüdlich bei vielen verschiedenen Pflichten für seine geistlichen Gefährten. Er versteht, wie die Dinge anzupacken sind, um die Arbeit zu erledigen oder zu veranlassen. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient. Dann liebt da ein Mönch die Lehren, es ist eine Lust, sich mit ihm zu unterhalten, er ist voller Freude über die Lehre und Schulung. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient. Dann ist da ein Mönch mit jeder Art von Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung zufrieden. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient. Dann lebt da ein Mönch so, dass er seine Energie aufrüttelt … Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient. Dann ist da ein Mönch achtsam. Er besitzt äußerste Achtsamkeit und Wachheit, und an Dinge, die vor langer Zeit getan oder gesagt wurden, kann er sich erinnern und sie sich ins Gedächtnis rufen. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient. Dann ist da ein Mönch weise. Er besitzt die Weisheit des Entstehens und Vergehens, die edel und durchdringend ist und zur völligen Auflösung des Leidens führt. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.
Redaktionelle Erklärung Tugend, Gelehrsamkeit, gute Freunde, Ermahnbarkeit, Hilfsbereitschaft, Liebe zur Lehre, Energie, Genügsamkeit, Achtsamkeit, Weisheit — was einen Übenden trägt und schützt.
Begriffe: Gute Freundschaft kalyāṇamittatā Fünf ethische Grundsätze pañcasīla Lernpfad: Stufe 3 · Leben und Verhalten
Zehn allumfassende Dimensionen
Zehnergruppen Entwickeln (Welche zehn Dinge müssen entwickelt werden?) 10 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche zehn Dinge müssen entwickelt werden?
Zehn allumfassende Dimensionen der Meditation: Jemand nimmt die Meditation über allumfassende Erde wahr, nach oben, nach unten, dazwischen, ungeteilt und grenzenlos. Jemand nimmt d … (ganzen Wortlaut zeigen)
Zehn allumfassende Dimensionen der Meditation: Jemand nimmt die Meditation über allumfassende Erde wahr, nach oben, nach unten, dazwischen, ungeteilt und grenzenlos. Jemand nimmt die Meditation über allumfassendes Wasser wahr … die Meditation über allumfassendes Feuer … die Meditation über allumfassenden Wind … die Meditation über allumfassendes Blau … die Meditation über allumfassendes Gelb … die Meditation über allumfassendes Rot … die Meditation über allumfassendes Weiß … die Meditation über allumfassenden Raum … Jemand nimmt die Meditation über allumfassendes Bewusstsein wahr, nach oben, nach unten, dazwischen, ungeteilt und grenzenlos.
Redaktionelle Erklärung kasiṇāyatanāni: Erde, Wasser, Feuer, Luft, Farben, Raum, Bewusstsein — grenzenlos wahrgenommen; klassische Sammlungsübungen; zu entwickeln.
Begriffe: Sammlung samādhi Lernpfad: Stufe 6 · Achtsamkeit und Sammlung
Zehn Sinnesfelder
Zehnergruppen Vollständig verstehen (Welche zehn Dinge müssen vollständig verstanden werden?) 10 Bestandteile Grundlage
Welche zehn Dinge müssen vollständig verstanden werden?
Zehn Sinnesfelder: Auge und Bilder, Ohr und Töne, Nase und Gerüche, Zunge und Geschmäcke, Körper und Berührungen.
Redaktionelle Erklärung Die fünf körperlichen Tore mit ihren Objekten — die sinnliche Erfahrungswelt; vollständig zu verstehen.
Begriffe: Sinnesgrundlage āyatana Lernpfad: Stufe 4 · Wie Erfahrung entsteht
Zehn falsche Wege
Zehnergruppen Aufgeben (Welche zehn Dinge müssen aufgegeben werden?) 10 Bestandteile Vertiefung
Welche zehn Dinge müssen aufgegeben werden?
Zehn falsche Wege: falsche Ansicht, falsches Denken, falsche Rede, falsches Handeln, falscher Lebenserwerb, falscher Einsatz, falsche Achtsamkeit, falsche Versenkung, falsches Erkennen und falsche Freiheit.
Redaktionelle Erklärung Die acht falschen Pfadglieder plus falsches Erkennen und falsche Freiheit — aufzugeben.
Begriffe: Edler achtfacher Pfad ariya aṭṭhaṅgika magga Wissen und Befreiung vijjā-vimutti Lernpfad: Stufe 2 · Die Landkarte der Befreiung Stufe 8 · Erwachen und Integration
Zehn Arten, untaugliche Taten zu begehen
Zehnergruppen Rückschritt (Welche zehn Dinge führen zum Rückschritt?) 10 Bestandteile Grundlage
Welche zehn Dinge führen zum Rückschritt?
Zehn Arten, untaugliche Taten zu begehen: lebende Geschöpfe töten, stehlen, sexuelle Verfehlungen begehen; falsche, entzweiende, harte oder unsinnige Rede gebrauchen; Begehrlichkeit, bösen Willen und falsche Ansicht hegen.
Redaktionelle Erklärung Die zehn unheilsamen Handlungsweisen: drei des Körpers, vier der Rede, drei des Geistes — sie führen zum Rückschritt.
Begriffe: Zehn Handlungsweisen dasa kammapathā Absicht und Handlung kamma Lernpfad: Stufe 1 · Die Ausgangsfrage Stufe 3 · Leben und Verhalten
Zehn Arten, taugliche Dinge zu tun
Zehnergruppen Erhabenheit (Welche zehn Dinge führen zu Erhabenheit?) 10 Bestandteile Grundlage
Welche zehn Dinge führen zu Erhabenheit?
Zehn Arten, taugliche Dinge zu tun: Man unterlässt es, lebende Geschöpfe zu töten, zu stehlen und sexuelle Verfehlungen zu begehen; man unterlässt den Gebrauch falscher, entzweiender, harter oder unsinniger Rede; Zufriedenheit, Wohlwollen und rechte Ansicht.
Redaktionelle Erklärung Die zehn heilsamen Handlungsweisen — sie führen zu Erhabenheit.
Begriffe: Zehn Handlungsweisen dasa kammapathā Absicht und Handlung kamma Lernpfad: Stufe 1 · Die Ausgangsfrage Stufe 3 · Leben und Verhalten
Zehn Aufenthalte der Edlen
Zehnergruppen Schwer zu erfassen (Welche zehn Dinge sind schwer zu erfassen?) 10 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche zehn Dinge sind schwer zu erfassen?
Zehn Aufenthalte der Edlen: Da hat ein Mönch fünf Faktoren aufgegeben, besitzt sechs Faktoren, hat einen einzigen Wächter, hat vier Arten von Rückhalt, hat eigenwillige Deutung der … (ganzen Wortlaut zeigen)
Zehn Aufenthalte der Edlen: Da hat ein Mönch fünf Faktoren aufgegeben, besitzt sechs Faktoren, hat einen einzigen Wächter, hat vier Arten von Rückhalt, hat eigenwillige Deutung der Wahrheit beseitigt, hat das Suchen vollständig hinter sich gelassen, hat reine Absichten, hat den körperlichen Ablauf gestillt und ist im Herzen gut befreit und durch Weisheit gut befreit. Und wie hat ein Mönch fünf Faktoren aufgegeben? Da hat ein Mönch sinnliches Begehren, bösen Willen, Dumpfheit und Benommenheit, Rastlosigkeit und Reue sowie Zweifel aufgegeben. So hat ein Mönch fünf Faktoren aufgegeben. Und wie besitzt ein Mönch sechs Faktoren? Wenn ein Mönch mit dem Auge ein Bild sieht, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst. Wenn er mit dem Ohr einen Ton hört … Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht … Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt … Wenn er mit dem Körper eine Berührung empfindet … Wenn er mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst. So besitzt ein Mönch sechs Faktoren. Und wie hat ein Mönch einen einzigen Wächter? Da wird das Herz eines Mönchs von Achtsamkeit bewacht. So hat ein Mönch einen einzigen Wächter. Und wie hat ein Mönch vier Arten von Rückhalt? Da gebraucht ein Mönch nach Abschätzung manche Dinge, nach Abschätzung erträgt er manche Dinge, nach Abschätzung geht er manchen Dingen aus dem Weg und nach Abschätzung beseitigt er manche Dinge. So hat ein Mönch vier Arten von Rückhalt. Und wie hat ein Mönch eigenwillige Deutung der Wahrheit beseitigt? Verschiedene Asketen und Brahmanen deuten die Wahrheit unterschiedlich auf eigenwillige Weise. Ein Mönch hat all diese zerstreut, beseitigt, verworfen, ausgeräumt, freigemacht, aufgegeben und davon abgelassen. So hat ein Mönch eigenwillige Deutung der Wahrheit beseitigt. Und wie hat ein Mönch das Suchen vollständig hinter sich gelassen? Da sucht ein Mönch nicht mehr nach Sinnenfreuden, nach fortgesetztem Dasein oder nach einem geistlichen Pfad. So hat ein Mönch das Suchen vollständig hinter sich gelassen. Und wie hat ein Mönch reine Absichten? Da hat ein Mönch sinnliche, böswillige und grausame Absichten aufgegeben. So hat ein Mönch reine Absichten. Und wie hat ein Mönch den körperlichen Ablauf gestillt? Da tritt ein Mönch, indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit. So hat ein Mönch den körperlichen Ablauf gestillt. Und wie ist ein Mönch im Herzen gut befreit? Da ist der Geist eines Mönchs von Gier, Hass und Täuschung befreit. So ist ein Mönch im Herzen gut befreit. Und wie ist ein Mönch durch Weisheit gut befreit? Da versteht ein Mönch: ‚Ich habe Gier, Hass und Täuschung aufgegeben, habe sie an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme sind, dass sie ausgelöscht sind und sich in Zukunft nicht mehr erheben können.‘ So ist ein Mönch durch Weisheit gut befreit.
Redaktionelle Erklärung Fünf Faktoren aufgegeben, sechs besessen, ein Wächter, vier Rückhalte … — das Daseinsprofil der Verwirklichten; schwer zu erfassen.
Lernpfad: Stufe 8 · Erwachen und Integration
Zehn Wahrnehmungen
Zehnergruppen Hervorbringen (Welche zehn Dinge müssen hervorgebracht werden?) 10 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche zehn Dinge müssen hervorgebracht werden?
Zehn Wahrnehmungen: die Wahrnehmung des Abstoßenden, die Wahrnehmung des Todes, die Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung, die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt, die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden, die Wahrnehmung des Aufgebens, die Wahrnehmung des Schwindens und die Wahrnehmung des Aufhörens.
Redaktionelle Erklärung Die neun Wahrnehmungen, erweitert um die Wahrnehmung des Aufhörens — hervorzubringen.
Begriffe: Vergänglichkeit anicca Nicht-Selbst anattā Ernüchterung nibbidā Erlöschen nirodha Lernpfad: Stufe 7 · Einsicht und Loslassen
Zehn Grundlagen für das Abtragen
Zehnergruppen Unmittelbar einsehen (Welche zehn Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?) 10 Bestandteile fortgeschrittene kanonische Lehre
Welche zehn Dinge müssen unmittelbar eingesehen werden?
Zehn Grundlagen für das Abtragen: Jemand mit rechter Ansicht hat falsche Ansicht abgetragen. Und die vielen schlechten, untauglichen Eigenschaften, die aufgrund falscher Ansicht en … (ganzen Wortlaut zeigen)
Zehn Grundlagen für das Abtragen: Jemand mit rechter Ansicht hat falsche Ansicht abgetragen. Und die vielen schlechten, untauglichen Eigenschaften, die aufgrund falscher Ansicht entstehen, auch die hat er abgetragen. Jemand mit rechtem Denken hat falsches Denken abgetragen. … Jemand mit rechter Rede hat falsche Rede abgetragen. … Jemand mit rechtem Handeln hat falsches Handeln abgetragen. … Jemand mit rechtem Lebenserwerb hat falschen Lebenserwerb abgetragen. … Jemand mit rechtem Einsatz hat falschen Einsatz abgetragen. … Jemand mit rechter Achtsamkeit hat falsche Achtsamkeit abgetragen. … Jemand mit rechter Versenkung hat falsche Versenkung abgetragen. … Jemand mit rechtem Erkennen hat falsches Erkennen abgetragen. … Jemand mit rechter Freiheit hat falsche Freiheit abgetragen. Und die vielen schlechten, untauglichen Eigenschaften, die aufgrund falscher Freiheit entstehen, auch die hat er abgetragen.
Redaktionelle Erklärung nijjaravatthūni: Wie jedes rechte Glied — bis zu rechtem Erkennen und rechter Freiheit — sein falsches Gegenstück abträgt; unmittelbar einzusehen.
Begriffe: Edler achtfacher Pfad ariya aṭṭhaṅgika magga Wissen und Befreiung vijjā-vimutti Lernpfad: Stufe 8 · Erwachen und Integration
Zehn Eigenschaften eines der Schulung Entwachsenen
Zehnergruppen Verwirklichen (Welche zehn Dinge müssen verwirklicht werden?) 10 Bestandteile Vertiefung
Welche zehn Dinge müssen verwirklicht werden?
Zehn Eigenschaften eines der Schulung Entwachsenen: rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit, rechte Versenkung, rechtes Erkennen und rechte Freiheit eines der Schulung Entwachsenen.
Redaktionelle Erklärung asekha: die acht Pfadglieder samt rechtem Erkennen und rechter Freiheit als bleibender Besitz — zu verwirklichen.
Begriffe: Lernender und Entwachsener sekha / asekha Edler achtfacher Pfad ariya aṭṭhaṅgika magga Lernpfad: Stufe 8 · Erwachen und Integration