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Jātaka — Geschichten aus früheren Leben (Khuddaka Nikāya)
548 Lehrreden
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JA0
Einleitende Erzählung
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JA1
Eine sichere Wette: Geschichte aus einem früheren Leben
Der Hausbesitzer Anāthapiṇḍika bringt seine Freunde zum Buddha und alle nehmen Zuflucht. Während einer längeren Abwesenheit des Buddha wenden sie sich aber wieder ihren früheren Lehrern zu. Der Buddha zeigt anhand einer Geschichte aus einem früheren Leben, welche schlimmen Folgen es hat, auf falschen Rat zu hören. In ähnlicher Form finden wir diese Geschichte in DN 23.
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JA2
Die Sandwüste: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch verliert den Mut zum Üben, und der Buddha spornt ihn an, indem er erzählt, wie dieser Mönch in einem früheren Leben durch seinen unermüdlichen Einsatz Viele vor dem Verdursten gerettet hatte.
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JA3
Der rücksichtslose Händler: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch verliert den Mut zum Üben. Der Buddha spornt ihn an, indem er die Geschichte eines gierigen Kaufmanns erzählt, der sich eine gute Gelegenheit entgehen lässt, weil er hofft, sich den gewünschten Gegenstand ohne Gegenleistung aneignen zu können.
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JA4
Der kleine Geldverleiher: Geschichte aus einem früheren Leben
Die Geschichte des Mönchs Cūḷapanthaka wird ausführlich berichtet. Nachdem der Buddha ihm zum Erwachen verholfen hat, erzählt er, wie er ihm in einem früheren Leben zu Reichtum verholfen hatte.
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JA5
Ein Becher Reis: Geschichte aus einem früheren Leben
Der törichte Mönch Udāyi will das Verteilen der Speisen übernehmen, übt das Amt aber schlecht aus. Der Buddha erzählt, wie er bereits in einem früheren Leben sein Amt als königlicher Schatzmeister schlecht ausgeübt hatte.
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JA6
Göttereigenschaften: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch hat weit mehr Besitztümer, als es Mönchen und Nonnen zusteht. Der Buddha erinnert ihn an sein Gewissen, indem er erzählt, wie er auch in einem früheren Leben sich an sein Gewissen erinnern ließ und sein bösartiges Verhalten als Wassergeist änderte.
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JA7
Die Reisigsammlerin: Geschichte aus einem früheren Leben
König Pasenadi von Kosala will den Sohn seiner Hauptgemahlin nicht anerkennen, nachdem er erfahren hat, dass die Mutter dieser Königin eine Sklavin war (die Geschichte wird in Ja 465 erzählt). Der Buddha ermuntert ihn, seinen Sohn dennoch anzuerkennen, und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Sohn eines Königs und einer Reisigsammlerin geboren und dennoch von seinem Vater anerkannt worden war.
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JA8
Der Ortsvorsteher: Geschichte aus einem früheren Leben
Die Geschichte ist identisch mit der in Ja 462 und wird dort erzählt. Lediglich die abschließende Strophe ist diesem Jātaka eigentümlich und wird hier angeführt.
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JA9
Maghadeva: Geschichte aus einem früheren Leben
Die Mönche freuen sich über das Fortziehen des Buddha und preisen es. Der Buddha erzählt, wie er auch in einem früheren Leben bereits das weltliche Leben hinter sich ließ.
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JA10
Selig leben: Geschichte aus einem früheren Leben
Der Mönch Bhaddiya bringt sein Entzücken zum Ausdruck, als er daran denkt, wie er als Laie, obwohl er viele Soldaten zu seinem Schutz hatte, in ständiger Angst lebte, jetzt aber, da er ein Vollendeter geworden ist, selbst in den gefährlichsten Wäldern keine Furcht mehr empfindet. Der Buddha erzählt, dass es ihm in einem früheren Leben bereits ähnlich ergangen war. Bhaddiyas Geschichte ist auch Thema in Ud 2.10.
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JA11
Der Hirsch mit Namen Glücksmal: Geschichte aus einem früheren Leben
Devadatta hat den Orden gespalten und sich mit einem Gefolge von 500 Mönchen und Nonnen abgesetzt. Der Buddha schickt Sāriputta und andere hin, um die 500 Anhänger zurückzugewinnen, was auch gelingt. Sāriputta kommt wie ein strahlender Sieger an, und der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als Hirsch bereits 500 Artgenossen sicher vor Gefahren bewahrt hatte, während sein damaliger Bruder Devadatta sein Rudel wegen seines Mangels an Weisheit verlor.
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JA12
Der Hirsch mit Namen Banyan: Geschichte aus einem früheren Leben
Devadatta will eine schwangere Nonne aus dem Orden entfernen, ohne zu prüfen, ob ihre Schwangerschaft bereits vor ihrer Ordination zustande gekommen war. Sie geht zum Buddha, wo ihr Gerechtigkeit widerfährt. Sie und ihr Sohn erlangen Vollendung. Der Buddha berichtet, wie er diese beiden auch in einem früheren Leben beschützt hatte, als sie alle Hirsche waren.
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JA13
Der Pfeil: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch leidet unter der Sehnsucht nach seiner früheren Frau. Der Buddha sagt, auch in einem früheren Leben habe diese Frau ihn bereits zu Fall gebracht, und berichtet eine Episode, in der sie als Hirsch ihn dem Jäger auslieferte. Das Jātaka endet mit ausgesprochen frauenverachtenden Versen.
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JA14
Der Windhirsch: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch wird von einer Sklavin mittels wohlschmeckender Speisen verlockt, zu seiner früheren Familie zurückzukehren. Der Buddha berichtet, wie er in einem früheren Leben bereits ein ähnliches Schicksal erlitt, als er ein Hirsch und die Sklavin ein Parkwächter war. Dies ist ein sehr seltener Fall, in dem in einem Jātaka eine Person im früheren Leben ein anderes Geschlecht hat als im jetzigen.
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JA15
Nimm den Esel an: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch will sich nicht belehren lassen. Der Buddha berichtet, wie er auch in einem früheren Leben als Hirsch sich nicht belehren ließ und infolgedessen in der Schlinge eines Jägers gefangen wurde.
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JA16
Der dreifach zusammengebrochene Hirsch: Geschichte aus einem früheren Leben
Eine Kontrastgeschichte zur vorigen: Der Ehrwürdige Rāhula findet keine andere Unterkunft und verbringt die Nacht in einer Toilette. Seine Regeltreue wird gelobt, und der Buddha berichtet, wie er in einem früheren Leben, weil er sich belehren ließ und das Gelernte richtig anwendete, als Hirsch aus einer Schlinge entkam. Die Geschichte von Rāhula finden wir auch im Vinaya in Pc 5.
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JA17
Sturmwind: Geschichte aus einem früheren Leben
Zwei Mönche sind sich uneinig, ob es in der dunklen oder der hellen Monatshälfte kühler sei, und fragen den Buddha. Dieser entgegnet, er habe ihnen die gleiche Frage bereits in einem früheren Leben beantwortet, als er ein Waldeinsiedler war und die beiden Mönche wilde Tiere.
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JA18
Das Festmahl für die Toten: Geschichte aus einem früheren Leben
Der Buddha wird gefragt, ob es verdienstvoll sei, Tiere zu schlachten, um mit dem Fleisch die Verstorbenen zu speisen. Der Buddha verneint und berichtet, wie in einem früheren Leben eine Ziege, die geschlachtet werden soll, sich bewusst war, dass ihr Schicksal darauf zurückgeht, dass sie selbst in einem früheren Leben als Brahmane solche Schlachtopfer ausgeführt hatte.
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JA19
Das Gelöbnis-Festmahl: Geschichte aus einem früheren Leben
Der Buddha wird nach dem Sinn des Brauchs befragt, einer Gottheit vor einer Unternehmung ein Opfer zu versprechen, das dann nach erfolgreicher Unternehmung eingelöst wird; hierzu werden Tiere geschlachtet. Der Buddha sagt, dies sei kein guter Brauch, und berichtet, wie er in einem früheren Leben als Baumgottheit bereits den Menschen davon abgeraten hatte.
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JA20
Trinken mit dem Schilfhalm: Geschichte aus einem früheren Leben
An einem Lotusteich entdecken die Mönche gespaltene Schilfhalme. Der Buddha erklärt, das gehe auf eine Begebenheit aus einem früheren Leben zurück, als er selbst ein Affenkönig war und es seiner Horde mittels dieser Halme ermöglichte, aus dem Teich zu trinken, ohne dass der dort hausende Dämon sie fressen konnte.
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JA21
Die Vierhornantilope: Geschichte aus einem früheren Leben
Als die Mönche und Nonnen sich darüber unterhalten, wie Devadatta vergeblich versucht hat, den Buddha zu töten, erzählt der Buddha, dass er das auch in einem früheren Leben bereits versucht hatte, ebenfalls ohne Erfolg, als er ein Jäger war und der Bodhisatta eine Antilope.
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JA22
Hunde: Geschichte aus einem früheren Leben
Die gegenwärtige Geschichte zu diesem Jātaka wird als Nebenhandlung in Ja 465 erzählt, wo der Buddha sich für seine Verwandten einsetzt. Hier berichtet er, wie er in einem früheren Leben, als er ein Hund war, ebenfalls seine Verwandten beschützt hat.
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JA23
Der Vollblüter des Königs: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch verliert den Mut zum Üben, und der Buddha spornt ihn an, indem er erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Schlachtross noch mit einer Verwundung alle seine Kräfte mobilisiert hatte.
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JA24
Der Vollblüter: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch verliert den Mut zum Üben, und der Buddha spornt ihn an, indem er erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Vollblutpferd in der Schlacht noch mit einer Verwundung alle seine Kräfte mobilisiert hatte.
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JA25
Die Furt: Geschichte aus einem früheren Leben
Sāriputta gibt seinem Schüler eine unpassende Betrachtungsübung, mit der er keinen Fortschritt macht. Der Buddha erkennt den Geist des Schülers und gibt ihm eine Übung, die ihn zum Ziel führt. Anschließend erzählt er, wie er bereits in einem früheren Leben den Geist dieses Mönchs erkannt hatte, als dieser ein Pferd war.
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JA26
Der Elefant mit Namen Damengesicht: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch, der beim Buddha ordiniert ist, nimmt regelmäßig in Devadattas abtrünnigem Kloster das Essen ein. Der Buddha sagt, er sei schon in einem früheren Leben jedem nachgelaufen, und erzählt die Geschichte eines Elefanten, der sich in seinem Verhalten zuerst von Räubern, dann aber auch von Weisen beeinflussen lässt.
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JA27
Regelmäßig: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch hat mit einem Laien eine enge Freundschaft. Der Buddha erzählt, wie die beiden auch in einem früheren Leben eng befreundet waren, als einer ein Elefant, der andere ein Hund war.
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JA28
Der Bulle mit Namen Nandivisāla: Geschichte aus einem früheren Leben
Die sechs Mönche beschimpfen und beleidigen andere Mönche. Der Buddha weist sie zurecht und sagt, niemand möge harte Worte. Er veranschaulicht seine Unterweisung mit einer Geschichte aus einem früheren Leben, in der er selbst ein Bulle war, der nur auf freundliche Worte seines Meisters hin seine Leistung zeigte.
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JA29
Der Bulle mit Namen der Schwarze: Geschichte aus einem früheren Leben
Der Buddha führt ein Doppelwunder vor, mit dem er die Anhänger anderer Lehren, die sich ihrer Wunderkraft rühmen, in die Schranken weist. Das Wunder wird in Ja 483 geschildert. Als die Mönche und Nonnen sich über die Stärke unterhalten, die der Buddha gezeigt hat, erzählt er eine Geschichte aus einem früheren Leben, in dem er als Bulle besondere Kraft besaß.
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JA30
Das Schwein mit Namen Munika: Geschichte aus einem früheren Leben
Die Geschichte der Gegenwart wird in Ja 477 erzählt. Es geht um einen Mönch, der in ein Mädchen verliebt ist. Der Buddha erzählt hier die Geschichte aus einem früheren Leben, in der der verliebte Mönch ein Mastschwein war, das zur Hochzeit des Mädchens geschlachtet wurde.
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JA31
Vogelnester: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch trinkt Wasser, ohne vorher kleine Lebewesen herauszusieben. Der Buddha tadelt ihn und berichtet, wie er selbst in einem früheren Leben als Götterkönig Sakka seinen Wagen auf der Flucht vor den Asuras wendete, um junge Vögel zu verschonen, deren Umwelt sonst zerstört worden wäre (siehe SN 11.6). Dazwischen wird noch sehr ausführlich berichtet, welche Taten Sakka und sein Gefolge zu dieser guten Wiedergeburt gebracht haben.
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JA32
Tanz: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch hat weit mehr Besitztümer, als es Mönchen und Nonnen zusteht. Der Buddha tadelt ihn, woraufhin er in Zorn gerät, seine Roben zerreißt und, als er wegen seiner Nacktheit verspottet wird, schließlich aus dem Orden austritt. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als Pfau ebenfalls durch schamloses Verhalten etwas Kostbares verlor: eine wunderbare Ehefrau.
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JA33
Einvernehmen: Geschichte aus einem früheren Leben
Der Buddha ermahnt seine Verwandten, nicht zu streiten, und illustriert seine Mahnung mit einer Geschichte aus einem früheren Leben, als Wachteln durch einträchtiges Verhalten dem Vogelfänger entkamen, aber nicht mehr, als sie sich stritten. Die dazugehörige Geschichte aus der Gegenwart, in der die Sakyer und die Koliyer gegeneinander Krieg führen wollen, wird in Ja 536 erzählt.
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JA34
Der Fisch: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch leidet unter der Sehnsucht nach seiner früheren Frau, was in Ja 13 berichtet wird. Der Buddha sagt, auch in einem früheren Leben habe diese Frau ihn bereits dem Tod ausgeliefert, und er selbst habe ihn gerettet. Er berichtet eine Episode, in der die beiden Eheleute Fische waren. Die Frau entkam dem Netz des Fischers, der Mann nicht.
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JA35
Die Wachtel: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Waldbrand verschont den Ort, wo sich der Buddha aufhält. Die Mönche schreiben das der Macht des Buddha zu, doch dieser sagt, die Ursache dafür liege in einem früheren Leben. Er erzählt, wie er als kleiner Vogel, der noch nicht fliegen konnte, einzig die Kraft seines Vertrauens zu früheren Buddhas zur Verfügung hatte, um ein herannahendes Feuer an ebendiesem Ort aufzuhalten. Die Wirkung dieses Glaubensaktes schütze diese Fläche nun bis zum Ende des Äons.
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JA36
Der Vogel: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch sieht sich außerstande, sich seinem vorgesehenen Betrachtungsstoff zu widmen, da seine Hütte abgebrannt ist. Am Ende der Regenzeit kehrt er ohne Ergebnis zum Buddha zurück. Dieser tadelt ihn dafür, dass er nicht verstand, was für ihn das Richtige war, und erzählt als Gegenbeispiel, wie in einem früheren Leben selbst Vögel das verstanden.
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JA37
Das Rebhuhn: Geschichte aus einem früheren Leben
Einige unehrerbietige Mönche belegen Wohnungen für sich selbst, sodass Altehrwürdige wie Sāriputta die Nacht im Freien zubringen müssen. Der Buddha tadelt dieses Verhalten und legt fest, dass die Hierarchie im Orden entsprechend des Alters (nach Ordensjahren) zu beobachten sei. Er illustriert dies mit einer Geschichte aus einem früheren Leben, in der selbst Tiere diese Hierarchie respektierten.
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JA38
Der Kranich: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Mönch, der im Schneidern geschickt ist, fertigt für die anderen Roben aus alten Lumpen, die er mit ein paar oberflächlichen Tricks hübsch aussehen lässt, bis ihn ein Schneider aus dem Dorf mit dem gleichen Trick hereinlegt. Der Buddha erzählt, wie die beiden bereits in einem früheren Leben Ähnliches getan hatten, als der Mönch ein Kranich war, der die Fische betrog, und der Schneider ein Krebs, der den Kranich betrog.
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JA39
Nanda: Geschichte aus einem früheren Leben
Sāriputta hat einen Gefährten, der sich, solange er im Kloster ist, vorbildlich verhält, aber als er mit Sāriputta in einer anderen Gegend auf Almosengang ist, verhält er sich trotzig und feindselig. Der Buddha erklärt, dass er auch in einem früheren Leben schon ein solches Verhalten an den Tag gelegt hatte, als er Sklave eines Gutsbesitzers war und dessen Sohn das vom Vater vergrabene Geld zeigen sollte.
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JA40
Die Grube mit Akazienkohle: Geschichte aus einem früheren Leben
Anāthapiṇḍika, der reiche Wohltäter aus Sāvatthī, verliert nach und nach sein Vermögen und kann nur noch sehr einfache Mahlzeiten spenden. Der Buddha tröstet ihn darüber in AN 9.20. In diesem Jātaka ist die Handlung noch um eine Gottheit erweitert, die in Anāthapiṇḍikas Haus lebt und, nachdem sie aus eigennützigen Motiven versucht, ihn von der Buddhalehre abzubringen, von ihm des Hauses verwiesen wird. Obdachlos geworden, bereut sie ihr Handeln und schafft, um sich mit ihm zu versöhnen, Anāthapiṇḍikas verlorenes Vermögen wieder her. Anlässlich dieser Vorfälle erzählt der Buddha, wie er selbst sich in einem früheren Leben nicht einmal von Māra vom Almosenspenden abhalten ließ.
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JA41
Über Losaka: Geschichte aus einem früheren Leben
Der Mönch Losaka wird als „Unglückskind“ geboren und sogar von seiner Familie verstoßen. Als er Mönch wird, erhält er gerade so viel Almosen, dass er überleben kann, erlangt aber trotzdem die Vollendung. Nach seinem Tod berichtet der Buddha, welche früheren Taten zu seinem Schicksal geführt hatten.
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JA42
Die Taube: Geschichte aus einem früheren Leben
Der Buddha erzählt, wie ein gefräßiger Mönch auch in einem früheren Leben gefräßig war, als er eine Krähe war, und damit in großes Unglück kam.
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JA43
Der Bambusakrobat: Geschichte aus einem früheren Leben
Im Hinblick auf einen Mönch, der keinen Rat annehmen will, erzählt der Buddha, dass dieser auch in einem früheren Leben gegen den Rat des Bodhisatta eine Giftschlange als Haustier hielt, bis er von ihr tödlich gebissen wurde.
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JA44
Die Mücke: Geschichte aus einem früheren Leben
Bewohner eines Dorfes ziehen mit Pfeil und Bogen in den Kampf gegen Mücken. Statt die Mücken zu vernichten, verwunden sie sich gegenseitig. Der Buddha erzählt daraufhin eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein Sohn seinen Vater erschlug, als er eine Mücke auf dessen Kopf erschlagen wollte.
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JA45
Über Rohinī: Geschichte aus einem früheren Leben
Als eine Magd statt der Fliegen, die sie von ihr vertreiben will, ihre Mutter erschlägt, erzählt der Buddha, dass sie dasselbe auch bereits in einem früheren Leben getan hatte, als er selbst ihr Dienstherr war.
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JA46
Den Park zerstören: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Junge gießt junge Bäume, indem er sie ausreißt und die Wurzeln begießt; die entsprechende Stelle im Park bleibt kahl. Der Buddha erzählt, wie dieser Junge in einem früheren Leben als Affe dem Parkwächter einen Gefallen tun wollte und auf genau dieselbe Weise Unheil anrichtete.
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JA47
Den Palmwein verderben: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein Lehrling verdirbt den Branntwein seines Meisters, indem er Salz zufügt. Der Buddha erzählt, wie er genau das Gleiche auch in einem früheren Leben getan hatte.
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JA48
Über Vedabbha: Geschichte aus einem früheren Leben
Anlässlich eines Mönchs, der keinen Rat annehmen will, erzählt der Buddha, wie dieser Mönch in einem früheren Leben als Brahmane den Rat seines Schülers, des Bodhisatta, in den Wind schlug und infolgedessen zusammen mit tausend anderen ums Leben kam.
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JA49
Gestirne: Geschichte aus einem früheren Leben
Ein nackter Asket lässt aus Verärgerung über eine Familie eine Hochzeit platzen. Der Buddha berichtet, dass es in einem früheren Leben bereits einen ähnlichen Vorfall gegeben hatte. Damals habe ein Weiser – niemand anders als der Bodhisatta – erklärt, dass Astrologie nicht das geeignete Mittel sei, um einer ehelichen Verbindung Glück zu bringen.
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JA50
Der Dummkopf: Geschichte aus einem früheren Leben
Das Jātaka berichtet, wie der Buddha, als er in einem früheren Leben König war, sein Volk mittels einer Drohung dazu gebracht hatte, nichts Schlechtes mehr zu tun. Die dazugehörige Geschichte aus der Gegenwart findet sich in Ja 469; dort preisen die Mönche die Taten, die der Buddha zum Wohl der Welt verübte.
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JA51
Die Erzählung von Mahasilava
Ein Mönch verliert den Mut zum Üben, und der Buddha spornt ihn an, indem er erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als König selbst in Gefangenschaft nicht den Mut sinken ließ und dadurch sich und sein Land rettete.
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JA52
Die kleine Erzählung von Janaka
In diesem kurzen Jātaka wird lediglich gesagt, dass es wiederum um einen Mönch geht, der den Mut zum Üben verliert und der vom Buddha mittels einer Geschichte aus einem früheren Leben angespornt wird. Für weitere Einzelheiten wird auf das Mahājanaka-Jātaka, Ja 539, verwiesen.
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JA53
Die Erzählung von der vollen Schüssel
Ein paar Gauner wollen Anāthapiṇḍika mit vergiftetem Branntwein bewusstlos machen, um ihn auszurauben. Er aber durchschaut ihre Absicht und berichtet dem Buddha von dem Vorfall. Dieser erzählt, dass sie das gleiche Spiel bereits in einem früheren Leben mit ihm selbst versucht hätten, als er in Benares ein Großkaufmann war.
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JA54
Die Erzählung von der Frucht
Ein Parkwächter erweist sich als besonders geschickt im Einschätzen der Qualität der Früchte auf den Bäumen. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben die Fähigkeit besaß, giftige Früchte zu erkennen, die Mangofrüchten glichen.
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JA55
Die Erzählung von Pancavudha
Ein Mönch verliert den Mut zum Üben, und der Buddha spornt ihn an, indem er erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Prinz selbst dann noch den Mut nicht sinken ließ, als er in der Gewalt eines Dämons war, des späteren Aṅgulimāla.
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JA56
Die Erzählung von dem Goldhaufen
Ein Mönch fühlt sich von der Vielzahl der Regeln überfordert und will die Robe ablegen. Der Buddha gibt ihm stattdessen drei Regeln zu beachten, und dieser Übung fühlt er sich gewachsen. Nach kurzer Zeit erreicht er das Ziel. Der Buddha veranschaulicht anhand einer Geschichte aus einem früheren Leben, wie hilfreich es ist, sich komplexe Aufgaben in kleine Portionen einzuteilen.
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JA57
Die Erzählung von dem Affenfürsten
Anlässlich von Devadattas Mordplänen berichtet der Buddha, dieser habe ihm auch in einem früheren Leben bereits nach dem Leben getrachtet. Er erzählt, wie Devadatta als ein Krokodil auf Wunsch seiner Frau ihn, den Affenkönig, fangen wollte und sich zu diesem Zweck auf einen Stein legte, auf den der Affe beim Überqueren des Flusses zu springen pflegte; doch der Affe war schlauer.
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JA58
Die Erzählung von den drei Tugenden
Eine weitere Geschichte, die der Buddha im Zusammenhang mit Devadattas Mordplänen erzählt. Diesmal ist der Bodhisatta ein Sohn des Affenkönigs Devadatta, und dieser kastriert alle seine Söhne aus Furcht vor Konkurrenz. Der Bodhisatta entgeht diesem Schicksal durch Stärke und Klugheit.
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JA59
Die Erzählung von dem Trommelschläger
Anlässlich eines Mönchs, der keinen Rat annehmen will, erzählt der Buddha, wie dieser Mönch in einem früheren Leben den Rat seines Vaters, des Bodhisatta, missachtete und beide dadurch ihr mit Trommeln mühsam verdientes Geld verloren.
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JA60
Die Erzählung von dem Muschelbläser
Wie im vorigen Jātaka, nur war diesmal der Bodhisatta der Sohn und das Instrument ein Muschelhorn.
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JA61
Die Erzählung von dem Verlustspruch
Dieses Jātaka erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, die die Schlechtigkeit der Frauen illustrieren soll. Darin wird eine Greisin so von Lust gepackt, dass sie dafür ihren eigenen Sohn, der für ihre Pflege sorgt, töten will. Die dazugehörige Geschichte aus der Gegenwart wird in Ja 527 erzählt.
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JA62
Die Erzählung von dem Embryozustand
Anlässlich eines Mönchs, der wegen seiner Anhänglichkeit an Frauen mit dem geistlichen Leben unzufrieden ist, erzählt der Buddha eine Geschichte aus einem früheren Leben, um die Schlechtigkeit der Frauen zu demonstrieren. Es geht um eine Frau, die von Geburt an von der Welt isoliert wurde und doch ihrem Ehemann untreu wurde.
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JA63
Die Erzählung von Takka
Anlässlich eines Mönchs, der wegen seiner Anhänglichkeit an Frauen mit dem geistlichen Leben unzufrieden ist, erzählt der Buddha eine Geschichte aus einem früheren Leben, um die Schlechtigkeit der Frauen zu demonstrieren. Es geht um ein Mädchen, das bereits als Kind seine Diener schikaniert, dann einen Einsiedler, der sie aus dem Fluss rettet, dazu bringt, um ihretwillen sein geistliches Leben aufzugeben, und ihn später sogar den Räubern ausliefert.
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JA64
Die Erzählung von den schwer zu Erkennenden
Ein Anhänger des Buddha hat eine Frau, deren Verhalten auf für ihn unerklärliche Art wechselt. Der Buddha erzählt, dass das bereits in einem früheren Leben so gewesen sei, und dass das wechselnde Verhalten mit ehelicher Untreue zu tun habe.
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JA65
Die Erzählung von dem Freudeberaubten
Ein Anhänger des Buddha hat eine Frau, deren Verhalten wegen ihrer ehelichen Untreue wechselhaft ist. Dem Mann, der darüber bedrückt ist, erklärt der Buddha anhand einer Geschichte aus einem früheren Leben, dass dieses Verhalten für Frauen normal sei und für einen Weisen kein Grund, sich aufzuregen.
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JA66
Die Erzählung von Mudulakkhana
Ein Mönch verliebt sich und ist mit dem geistlichen Leben unzufrieden. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben ein Asket gewesen sei und sich in eine Frau verliebt habe; diese aber habe ihm geholfen, wieder zur Besinnung zu kommen und zum Asketenleben zurückzukehren.
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JA67
Die Erzählung von dem Schoß
Drei Männer werden unschuldig verhaftet. Eine Frau erreicht durch ihre klugen Antworten, dass der König alle drei freilässt. Der Buddha erzählt ein paralleles Ereignis aus einem früheren Leben.
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JA68
Die Erzählung von Saketa
Ein brahmanisches Ehepaar begrüßt den Buddha als seinen „Sohn“, und der Buddha erklärt, dass sie in vielen früheren Leben tatsächlich dieses Verwandtschaftsverhältnis hatten. Er spricht die Lehrrede vom Alter (vermutlich Snp 4.6).
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JA69
Die Erzählung vom Gift Speien
Sāriputta verzehrt den Kuchen, der für seinen jungen Assistenten aufgehoben worden war, als dieser nicht rechtzeitig vom Dorf zurückkommt. Der Junge beschämt Sāriputta mit einer Bemerkung, woraufhin dieser nie mehr Kuchen isst. Der Buddha bringt den Vorfall mit einer Geschichte aus einem früheren Leben in Verbindung, in dem Sāriputta eine Schlange war, die einmal ausgespienes Gift nicht wieder schlucken wollte.
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JA70
Die Erzählung von Kuddala
Ein junger Mann wird zunächst aus den falschen Gründen Mönch und kehrt wiederholt zum Laienleben zurück, erlangt aber beim siebten Anlauf schließlich die Heiligkeit. Der Buddha erzählt daraufhin, wie er selbst in einem früheren Leben mehrmals zu einem Leben als Asket ansetzte, bevor es ihm schließlich gelang, das Haften an seinem weltlichen Leben aufzugeben. Parallele Elemente zu diesem Jātaka finden sich in Ja 509.
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JA71
Die Erzählung von dem Varana-Baume
Bereits erwachte Mönche wollen zusammen mit ihrem noch unerwachten Freund in ihre Einsiedelei ziehen, doch Letzterer übt in der Nacht vor der Abreise zu angestrengt, sodass er im Stehen einschläft und sich den Oberschenkel bricht. Um ihn zu pflegen, schieben die Freunde ihren Aufbruch auf. Der Buddha erzählt, wie dieser Mönch seine Freunde bereits in einem früheren Leben an der Ausführung ihrer Pläne gehindert hatte, indem er frisches Holz zum trockenen Feuerholz legte, sodass dann nicht rechtzeitig ein Feuer angezündet werden konnte.
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JA72
Die Erzählung von dem tugendhaften Elefanten
Die Mönche unterhalten sich über Devadattas Maßlosigkeit. Der Buddha erzählt, wie Devadatta sich auch in einem früheren Leben bereits maßlos gezeigt und einem Elefanten sämtliche Zähne und Zahnwurzeln weggenommen hatte.
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JA73
Die Erzählung von dem wahr Sprechen
Die Mönche unterhalten sich über Devadattas Pläne, den Buddha zu ermorden. Der Buddha erzählt, wie Devadatta auch in einem früheren Leben, als er ein böser König war, versucht hatte, den Bodhisatta ums Leben zu bringen.
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JA74
Die Erzählung von der Baumtugend
Dieses Jātaka bezieht sich auf den in Ja 536 berichteten Vorfall, bei dem die Sakyer und die Koliyer in Streit geraten und der Buddha sie versöhnt. Um seine Verwandten zum einträchtigen Miteinander zu ermahnen, erzählt der Buddha hier, wie selbst Bäume, wenn sie miteinander verbunden sind, einem Sturm standhalten, während einzeln stehende Bäume, die keine Gemeinschaft haben, entwurzelt werden.
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JA75
Die Erzählung von dem Fische
Als im Reich Kosala große Trockenheit herrscht, lässt der Buddha es regnen. Als die Mönche sich darüber unterhalten, erzählt er, dass er auch in einem früheren Leben, als er ein Fisch war, bereits für Regen gesorgt hatte.
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JA76
Die Erzählung von der Furchtlosigkeit
Ein Laienschüler aus Sāvatthī rettet eine Karawane vor einem Räuberangriff, indem er die ganze Nacht in Gehmeditation zubringt. Die Räuber denken, er sei eine Wache, und sehen von dem geplanten Überfall ab. Als er die Begebenheit dem Buddha berichtet, erzählt dieser, wie auch er selbst in einem früheren Leben auf die gleiche Art eine Karawane gerettet und zudem die Kaufleute mit seiner Furchtlosigkeit beeindruckt hatte.
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JA77
Die Erzählung von den großen Träumen
König Pasenadi von Kosala hat schlechte Träume und erwacht voller Furcht. Nachdem er zuerst seine Brahmanen um Rat gefragt hat und diese ein großes Opfer zum Abwenden des durch die Träume angekündigten Unglücks anberaumen, schickt die Königin Mallikā den König zum Buddha. Dieser beruhigt ihn, indem er erklärt, dass die Erfüllung der Träume weit in der Zukunft liege, wenn die Welt sich zum Schlechteren entwickle. Auch erzählt er, wie der König Brahmadatta in einem früheren Leben die gleichen Träume hatte und der Bodhisatta ihm dazu die gleichen Erklärungen gab wie jetzt dem König Pasenadi.
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JA78
Die Erzählung von Illisa
Der Buddha bekehrt zusammen mit dem Ehrwürdigen Mahāmoggallāna einen geizigen Kaufmann zur Großzügigkeit. Als die Mönche sich darüber unterhalten, erzählt der Buddha, wie Moggallāna auch in einem früheren Leben den Kaufmann von seinem Geiz bekehrt hatte; damals war Moggallāna der verstorbene und als Gott wiedergeborene Vater des geizigen Kaufmanns.
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JA79
Die Erzählung von dem lauten Schall
Ein Dorfverwalter macht mit Räubern gemeinsame Sache; die Räuber plündern das Dorf aus und teilen mit dem Verwalter. Der Buddha sagt, Ähnliches habe dieser auch bereits in einem früheren Leben getan, wobei ihn der Bodhisatta durchschaut habe.
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JA80
Die Erzählung von Bhimasena
Ein Mönch prahlt mit seiner angeblich überaus reichen Herkunft. Der Buddha berichtet, dass dieser Mönch in einem früheren Leben mit einer Kunstfertigkeit im Bogenschießen geprahlt hatte, die er nicht besaß.
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JA81
Die Erzählung vom Branntwein Trinken
Der Mönch Sagata bändigt mit seiner Wunderkraft eine bösartige Giftschlange. Die berüchtigten „sechs Mönche“ stiften die Bewohner von Kosambi an, ihm zum Dank Branntwein zu geben, was diese tun – mit der Folge, dass der Buddha für die Mönche und Nonnen eine Regel gegen das Trinken von Alkohol erlässt. Er erzählt auch eine Episode aus einem früheren Leben, bei der das Branntweintrinken viele Asketen zu unasketischem Benehmen gebracht hatte.
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JA82
Die Erzählung von Mittavinda
Das Jātaka stellt die Verbindung her zwischen einem Mönch aus der Gegenwart, der keinen Rat annehmen will, und einem Protagonisten aus einem früheren Leben, aus der Zeit des Buddha Kassapa, der in der Hölle mit einem Rad gequält wird. Auf die gleichen Vorfälle wird auch in Ja 104 und Ja 369 Bezug genommen.
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JA83
Die Erzählung von Kalakanni
Anāthapiṇḍika hat einen Freund aus Kindertagen, der ins Unglück gerät und dem er hilft. Dieser bewacht dann sein Haus während seiner Abwesenheit und verhindert einen Überfall durch Räuber. Der Buddha erzählt, dass der gleiche Freund ihm selbst in einem früheren Leben den gleichen Dienst erwiesen hatte.
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JA84
Die Erzählung von den Toren des Heiles
Ein Junge fragt seinen Vater nach den Toren zum Guten. Als dieser sie nicht beantworten kann, geht er mit dem Kind zum Buddha. Dieser sagt, er hätte dem Jungen die gleiche Frage bereits in einem früheren Leben beantwortet, als er selbst sein Vater war.
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JA85
Die Erzählung von dem Kimpakka-Baume
Ein Mönch verliebt sich und wird unzufrieden mit dem Mönchsleben. Der Buddha vergleicht Sinnenfreuden mit einer wohlschmeckenden, aber giftigen Frucht und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben in der Lage war, diese richtig zu erkennen.
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JA86
Die Erzählung von der Tugenduntersuchung
Ein Brahmane, der vom König besonderes geehrt wird, stiehlt Geld, um zu prüfen, ob ihm die besondere Ehre wegen seiner Tugend erwiesen wird. Er kommt zu dem Schluss, dass dem so ist, und wird Mönch, um seine Tugend weiter zu vertiefen. Nachdem er Arahant geworden ist, berichtet der Buddha, wie er selbst in einem früheren Leben auf ähnliche Weise den Wert der Tugend geprüft habe.
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JA87
Die Erzählung von den Vorzeichen
Ein abergläubischer Brahmane will ein paar Kleider loswerden, die von Mäusen angenagt wurden und von denen er deshalb Unheil befürchtet. Er lässt seinen Sohn die Kleider unter strengen Vorsichtsmaßnahmen zum Leichenfeld bringen. Dort aber nimmt sie der Buddha in der Absicht, Vater und Sohn eine Lektion zu erteilen. Mittels einer Erzählung aus einem früheren Leben, in der Vater und Sohn schon einmal einen ähnlichen Vorfall erlebt hatten, bringt er sie von ihrem Aberglauben ab und zum Stromeintritt.
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JA88
Die Erzählung von Sarambha
Dieses Jātaka gleicht Ja 28, nur dass es hier um einen Ochsen mit Namen Sārambha geht, der nur auf freundliche Worte hört.
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JA89
Die Erzählung von dem Betrüger
Die Geschichte aus der Gegenwart wird im Uddālaka-Jātaka (Ja 487) erzählt; es geht um einen Mönch, der sich mit betrügerischen Mitteln Bedarfsgegenstände verschafft. Der Buddha erzählt hier, wie derselbe in einem früheren Leben als angeblicher Filzhaar-Asket seinem Unterstützer sein Vermögen stahl.
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JA90
Die Erzählung von dem Undankbaren
Anāthapiṇḍikas Freundlichkeit gegenüber einem Geschäftspartner wird von diesem nicht erwidert. Als der Geschäftspartner erneut um einen Gefallen ersucht, werden seine Leute von Anāthapiṇḍikas Leuten ausgeplündert. Als der Buddha von dem Vorfall erfährt, sagt er, dieser Geschäftsfreund habe sich ihm selbst gegenüber bereits in einem früheren Leben genauso verhalten.
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JA91
Die Erzählung von dem bestrichenen (Würfel)
Mönche und Nonnen benutzen ihre gespendeten Bedarfsgegenstände achtlos, und der Buddha vergleicht diese Art des Umgangs mit Spenden mit einem Gift. Er erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein Falschspieler einen Würfel in den Mund zu nehmen pflegte. Sein Mitspieler, der Bodhisatta, durchschaute ihn und vergiftete den Würfel, um ihm eine Lektion zu erteilen.
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JA92
Die Erzählung von dem kostbaren Schmuck
Die Frauen des Königs von Kosala wünschen sich den Mönch Ānanda zum Lehrer, und er kommt regelmäßig, um sie im Dhamma zu unterweisen. Als dem König eines Tages ein Kronjuwel verloren geht, versucht er, durch Druck den Dieb ausfindig zu machen. Der Ehrwürdige Ānanda aber rät ihm zu einer List, mit deren Hilfe er sein Juwel zurückerhält. Der Buddha erzählt daraufhin eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ebenfalls ein gestohlener Schmuck mithilfe einer List wiedergefunden wurde.
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JA93
Die Erzählung von dem vertrauenden Genuss
Mönche und Nonnen benutzen ihre von Verwandten gespendeten Bedarfsgegenstände achtlos, und der Buddha vergleicht diese Art des Umgangs mit Spenden mit einem Gift. Gift töte, auch wenn es einem durch Verwandte gegeben werde. Er erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein Kuhhirte einen Löwen mittels Gift tötet, das er am Körper einer vom Löwen geliebten Hirschkuh anbringt.
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JA94
Die Erzählung vom Haarsträuben
Ein früherer Mönch, der sich nun einem anderen Lehrer zugewandt hat, übt die von diesem gelehrte raue Askese. Der Buddha berichtet, wie er selbst in einem früheren Leben ebenso verblendet gewesen sei und solche raue Askese praktiziert habe.
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JA95
Die Erzählung von Mahasudassana
Das Jātaka berichtet eine Szene aus den letzten Stunden des Buddha, wo Ānanda den Buddha bittet, doch an einem bedeutenderen Ort als in Kusinārā endgültig zu erlöschen (siehe auch DN 16). Der Buddha erzählt daraufhin vom früheren Glanz dieses Ortes unter dem König Mahāsudassana (ausführlich in DN 17), der auf seinem Sterbebett auf die Unbeständigkeit aller Bedingungen hinwies.
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JA96
Die Erzählung von der Ölschüssel
Zunächst wird das Sutta von der „erlesensten Dame im Land“ (SN 47.20) erzählt, in dem das Gleichnis eines Mannes gegeben wird, der eine mit Öl gefüllte Schüssel durch eine Menschenmenge trägt, ohne etwas zu verschütten. Anschließend sagt der Buddha, diese Übung sei vergleichsweise leicht. Er erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der er einen Wald mit Dämoninnen durchqueren musste, die versuchten, ihn durch sinnliche Trugbilder zu verlocken. Es gelang ihm als Einzigem, den Verlockungen zu widerstehen, und er erlangte dadurch Königswürde.
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JA97
Die Erzählung von dem Glück durch Namen
Ein Mönch ist mit seinem Unglück verheißenden Namen unzufrieden und möchte ihn ändern. Der Buddha sagt, dieser Mönch hätte auch in einem früheren Leben an die Macht von Namen geglaubt, und erzählt, wie er sich eines Besseren belehren ließ.
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JA98
Die Geschichte von dem betrügerischen Kaufmann
Zwei Kaufleute unternehmen zusammen eine Handelsreise. Einer von ihnen hofft darauf, dass der andere nach der entbehrungsreichen Reise an allzu üppigem Essen sterben würde, und plante, dann dessen Erben um einen Teil des Gewinns von der Reise zu betrügen. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben Ähnliches auch mit ihm selbst versucht hatte.
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JA99
Die Erzählung von den mehr als tausend
Die Mönche unterhalten sich über Sāriputtas Vorzüge, und der Buddha erzählt daraufhin, wie dieser in einem früheren Leben eine kurze Aussage des Bodhisatta richtig verstand und erklärte.
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JA100
Die Erzählung von der Schadengestalt
Das Jātaka beginnt mit der Geschichte von der ungewöhnlich langen Schwangerschaft der Suppavāsā (siehe Ud 2.8) und berichtet, dass der so geborene Sohn später Mönch und ein Vollendeter wurde. Der Buddha erzählt, durch welche Taten in einem früheren Leben die schwierige Schwangerschaft und Entbindung verursacht wurden.
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JA101
Die Erzählung von den mehr als hundert
Das Jātaka ist identisch mit dem Parosahassa-Jātaka (Ja 99), außer, dass das Wort „tausend“ durch „hundert“ ersetzt ist und in der abschließenden Strophe das Wort „schreien“ durch „denken“.
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JA102
Die Erzählung von dem Gärtner
Ein Mann prüft seine Tochter auf ihre Tugendhaftigkeit, indem er sich verliebt stellt, und sie besteht den Test. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Baumgott beobachtet hatte, wie der Vater mit seiner Tochter das Gleiche schon einmal tat.
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JA103
Die Erzählung von dem Feinde
Anāthapiṇḍika beeilt sich auf dem Heimweg von einer Geschäftsreise, nach Hause zurückzukommen, um nicht Räubern in die Hände zu fallen. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben das Gleiche getan hatte.
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JA104
Die Erzählung von Mittavinda
Das Jātaka stellt die Verbindung her zwischen einem Mönch aus der Gegenwart, der keinen Rat annehmen will, und einem Protagonisten aus einem früheren Leben, aus der Zeit des Buddha Kassapa, der in der Hölle mit einem Rad gequält wird. Auf die gleichen Vorfälle wird auch in Ja 82 und Ja 369 Bezug genommen.
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JA105
Die Erzählung von dem dürren Holz
Ein furchtsamer Mönch läuft bei jedem kleinsten Geräusch im Wald voller Angst davon. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als Elefant eine ähnliche Furcht empfunden hatte und vom Bodhisatta, der ein Baumgott war, davon befreit wurde.
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JA106
Die Erzählung von dem Wassertopf
Sowohl die Geschichte aus der der Gegenwart als auch die aus einem früheren Leben werden ausführlicher im Cūḷanārada-Jātaka (Ja 477) erzählt. Es geht um einen Mönch, der sich in ein Mädchen verliebt. In einem früheren Leben verließ er, damals der Sohn des Bodhisatta, die Einsiedelei seines Vaters wegen eines Mädchens und kehrte später von ihr enttäuscht zurück.
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JA107
Die Erzählung vom Kieselwerfen
Ein Mönch, der zu Laienzeiten gut im Kieselsteinwerfen war, erlegt aus Spaß mit Kieselsteinen einen Schwan. Der Buddha erzählt, wie er auch in einem früheren Leben ein begnadeter Kieselsteinwerfer war und vom König gebeten wurde, den allzu schwatzhaften Hauspriester zum Schweigen zu bringen. Zu diesem Zweck tauschte der Schütze allerdings seine Kieselsteine gegen Ziegenkot als Munition ein, die punktgenau im Mund des Schwätzers landete.
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JA108
Die Erzählung von der Fremden
Ein Laienschüler des Buddha hat eine korpulente Ehefrau. Als die Mönche darüber abfällig reden, erzählt der Buddha, wie diese Frau in einem früheren Leben eine ähnliche Figur hatte, aber durch ihr umsichtiges Verhalten dem König auffiel, der sie daraufhin zu seiner Hauptgemahlin machte.
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JA109
Die Erzählung von dem Reisstaubkuchen
Ein armer Mann möchte dem Buddha Almosen spenden und bäckt einen Kuchen aus den Resten von Reisstaub. Der Buddha verzehrt den Kuchen, und die ganze Stadt ist so beeindruckt davon, dass man dem Spender viel Geld und eine angesehene Stellung gibt. Der Buddha erzählt von einer ähnlichen Begebenheit in einem früheren Leben, als der Bodhisatta ein Baumgott war, der von dem Armen eine Spende erhielt.
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JA110
Die Frage nach dem alles Umfassenden
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542). Es geht um einen „allumfassenden Duft“, mit dem eine Diebin ein von ihr gestohlenes Schmuckstück besprengt haben will. Die Geschichte wird unter der Überschrift „Das Band)“ erzählt.
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JA111
Die Frage wegen des Esels
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542). Die Geschichte wird unter der Überschrift „Der Esel“ erzählt. Ein Kind kann durchaus besser sein als sein Vater, illustriert am Beispiel des Esels, der Vater des viel wertvolleren Maultiers ist.
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JA112
Die Frage der Amaradevi
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542). Die Geschichte wird unter der Überschrift „Die Frage nach dem verborgenen Pfad“ erzählt. Eine Unterhaltung zwischen Amaradevi und dem Weisen Mahosadha; sie fragt ihn in einem Rätsel nach dem Weg zu ihrem Haus.
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JA113
Die Erzählung von dem Schakal
Anlässlich der durch Devadatta herbeigeführten Spaltung des Ordens erzählt der Buddha, wie derselbe bereits in einem früheren Leben, als er ein Schakal war, einen Brahmanen betrog.
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JA114
Die Erzählung von Mitacinti
Zwei Mönche brauchen am Ende der Regenzeit drei Monate, bis sie sich entschließen, aufzubrechen und den Buddha zu besuchen. Der Buddha erzählt, wie sie in einem früheren Leben als Fische aufgrund ihrer Trägheit in ein Netz gerieten, aus dem der Bodhisatta sie befreien konnte.
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JA115
Die Erzählung von Anusāsika
Eine Nonne, die verhindern will, dass andere das gleiche gute Almosen bekommen wie sie, streut Gerüchte, dass es in dem betreffenden Stadtviertel gefährliche Tiere gebe. Eines Tages wird sie selbst dort von einem Widder angegriffen und bricht sich ein Bein. Der Buddha erzählt, wie sie bereits in einem früheren Leben ihre eigenen Warnungen nicht befolgte und so ums Leben kam.
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JA116
Die Erzählung von dem Ungehorsamen
Die Geschichte aus der Gegenwart wird in Ja 427 erzählt. Der Buddha erzählt hier, wie der betreffende Mönch in einem früheren Leben als Zirkusartist sich zu viel vornimmt und einen weisen Rat in den Wind schlägt.
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JA117
Die Erzählung von dem Rebhuhn
Die Geschichte aus der Gegenwart wird in Ja 481 erzählt. Hier erzählt der Buddha, wie der Mönch Kokālika in einem früheren Leben als Asket einen anderen mit unnötigen Anweisungen zu dessen Arbeit so belästigte, dass dieser ihn erschlug.
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JA118
Die Erzählung von der Wachtel
Ein reicher Kaufmannssohn, der sich mit einer Hure nicht einlassen will und anschließend keine Auskunft über deren Verbleib geben kann, soll hingerichtet werden. Nachdem er in letzter Minute gerettet wird, wird er Mönch. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Wachtel das Futter eines Jägers nicht annahm und so sein Leben rettete – gerade wie der Kaufmannssohn die weltlichen Verlockungen aufgab und so ein Heiliger wurde.
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JA119
Die Erzählung von dem zur Unzeit Krähenden
Ein Mönch lebt sich nicht in die Klosterroutine ein und macht nachts Lärm. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als Hahn zur falschen Zeit krähte und deshalb umkam.
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JA120
Die Erzählung von der Erlösung aus Banden
Die Geschichte aus der Gegenwart wird in Ja 472 erzählt. Hier erzählt der Buddha, wie er in einem früheren Leben als königlicher Hauspriester die Lügen der Königin entlarvte und sich und viele andere vor der Hinrichtung rettete.
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JA121
Die Erzählung von dem (Kusa-)Grasstängel
Die Vorgeschichte ist ähnlich der in Ja 83: Anāthapiṇḍika behält sein Vermögen durch den Einsatz eines Freundes, der sozial niedriger gestellt ist als er selbst. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Geist eines Grasbüschels eine mächtige Baumgottheit vor dem Verlust ihrer Wohnung bewahren konnte. Die soziale Stellung spielt für die Freundschaft keine Rolle.
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JA122
Die Erzählung von dem Toren
Devadatta ist angesichts der beeindruckenden Eigenschaften des Buddha neidisch. Der Buddha erzählt, wie in einem früheren Leben Devadatta ein König war, der neidisch auf seinen Elefanten, den Bodhisatta, war und in der Folge seine Herrschaft einbüßen musste.
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JA123
Die Erzählung von der Pflugdeichsel
Der Mönch Udāyī rezitiert oft dem Anlass unangemessene Texte. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als Brahmanenschüler von seinem Lehrer, dem Bodhisatta, mit keinem Mittel zu mehr Weisheit gebracht werden konnte.
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JA124
Die Erzählung von der Mango(-Frucht)
Ein Mönch fällt durch seine Beflissenheit auf. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als Asket in einer Dürrezeit einen Wassertrog für Tiere baute, die ihm zum Dank täglich so viele Früchte brachten, dass sich davon 500 Asketen ernähren konnten.
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JA125
Die Erzählung von Katahaka
Mit Bezug auf einen prahlerischen Mönch erzählt der Buddha, wie dieser in einem früheren Leben ein intelligenter Sklave war, der, um ein besseres Leben zu haben, sich für den Sohn seines Herrn, des Bodhisatta, ausgab. Der Bodhisatta lässt ihn gewähren, zügelt aber seinen Übermut, indem er seine Frau einen Vers lehrt, mit dem diese ihren Mann in seine Grenzen weisen kann.
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JA126
Die Erzählung von den Schwertkennzeichen
Ein Brahmane beurteilt für den König die Qualität von Schwertern mittels seines Geruchssinns, lässt sich aber für eine gute Bewertung bestechen. Ein Schmied arbeitet Pfeffer in seine Schwertklinge ein, was dazu führt, dass der Qualitätsprüfer sich, da er niesen muss, bei der Geruchsprobe die Nase aufschneidet. Der Buddha erzählt, wie er das Gleiche bereits in einem früheren Leben getan hatte. Gleichzeitig gelang es dem Neffen des Königs, indem er sich selbst zum Niesen brachte, seine geliebte Prinzessin zu heiraten. So kann Niesen sich gut oder schlecht auswirken.
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JA127
Die Erzählung von Kalanduka
Dieses Jātaka gleicht Ja 125. Diesmal schickt der Herr allerdings einen Papagei, um den Verbleib des Sklaven ausfindig zu machen, und holt ihn schließlich in seine ursprüngliche Stellung zurück.
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JA128
Die Erzählung von der Katze
Der Buddha erzählt, dass ein heuchlerischer Mönch bereits in einem früheren Leben ein Heuchler war. Er war ein Schakal, der sich als tugendhafter Asket ausgab, um Ratten in seine Nähe zu locken, die er dann auffraß. Der König der Ratten, der Bodhisatta, kam ihm auf die Schliche und legte ihm das Handwerk.
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JA129
Die Erzählung von Aggika
Der Buddha erzählt, dass ein heuchlerischer Mönch bereits in einem früheren Leben ein Heuchler war. Er war ein Schakal, der bei einem Waldbrand fast seinen gesamten Pelz verlor. Er gab sich als Feueranbeter aus und gewann so das Vertrauen der Ratten, die er dann auffraß. Der König der Ratten, der Bodhisatta, kam ihm auf die Schliche und legte ihm das Handwerk.
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JA130
Die Erzählung von Kosiya
Die Frau eines Brahmanen betrügt ihren Mann regelmäßig und stellt sich ihm gegenüber krank. Der Buddha erzählt, dass die beiden bereits in einem früheren Leben ein Paar waren, bei dem die gleiche Situation bestand. Damals konnte der Bodhisatta, der der Lehrer des Mannes war, die Frau mit dem passenden Mittel „heilen“.
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JA131
Die Erzählung von dem nicht Entsprechenden
Der Buddha erzählt, dass Devadatta in einem früheren Leben genauso undankbar war wie im jetzigen. Der Bodhisatta und Devadatta waren befreundete Kaufleute, und als Devadatta in Not geriet, half ihm sein Freund. Im umgekehrten Fall ließ allerdings Devadatta den Freund im Stich. Doch dieser wollte die Freundschaft nicht aufgeben und konnte am Ende sogar sein Vermögen wiederherstellen.
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JA132
Die Erzählung von den fünf wichtigen Dingen
Māras Töchter können den Buddha nicht verlocken, und er erzählt, wie er auch in einem früheren Leben sich nicht durch den Anblick schöner Frauen verlocken ließ. Es ist die Geschichte aus Ja 96 (Telapatta-Jātaka), die hier mit einer anderen Strophe endet.
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JA133
Die Erzählung vom Feuer
Zu Beginn der Regenzeit brennt einem Mönch die Hütte ab, und statt sich eine geeignetere Bleibe zu suchen, bleibt er da, kommt aber mit seiner Übung nicht voran. Der Buddha erzählt, wie in einem früheren Leben selbst Vögel richtig erkannt hätten, wann es Zeit ist, ihr Heim zu verlassen.
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JA134
Die Erzählung von der Rechtfertigung der Ekstase
Der Buddha erzählt eine Begebenheit aus einem früheren Leben im Zusammenhang mit einer Frage, die er Sāriputta stellte. Die eigentliche Geschichte wird in Ja 483 erzählt.
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JA135
Die Erzählung von der Mondbetrachtung
Der Buddha erzählt eine Begebenheit aus einem früheren Leben im Zusammenhang mit einer Frage, die er Sāriputta stellte. Die eigentliche Geschichte wird in Ja 483 erzählt.
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JA136
Die Erzählung von dem Goldschwan
Die Nonnen, angeführt von Thullanandā, nehmen übermäßig viel Knoblauch von einem Feld. Der Buddha erzählt, dass Thullanandā bereits in einem früheren Leben maßlos war. Sie war die Gattin des Bodhisatta, der nach seinem frühen Tod als goldener Schwan wiedergeboren wurde und seiner früheren Familie seine Federn zum Lebensunterhalt schenkte; sie jedoch nahm alle auf einmal.
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JA137
Die Erzählung von der Katze
Vier Mönche kommen auf ihrem Almosengang zu einer Frau, die Kuchen als Reiseproviant für ihre Tochter gebacken hat, der nun von den Mönchen verzehrt wird. Der Buddha erzählt, wie die vier bereits in einem früheren Leben dieser Frau, die damals eine Maus war, die Lebensgrundlage wegnahmen.
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JA138
Die Erzählung von der Eidechse
Der Buddha erzählt, dass ein heuchlerischer Mönch bereits in einem früheren Leben ein Heuchler war. Er gab sich als Asket aus, war aber aus Gier nach etwas Wohlschmeckendem bereit, zu töten.
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JA139
Die Erzählung von dem doppelten Schaden
Devadatta hat seine Möglichkeiten sowohl als Laie als auch als Mönch verwirkt. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben aus Geiz ebenfalls in doppelter Hinsicht ins Unglück stürzte.
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JA140
Die Erzählung von der Krähe
Bezugnehmend auf Ja 465, wo er seine Verwandten beschützt, erzählt der Buddha, wie er auch in einem früheren Leben für seine Verwandten, die Krähen, sorgte. Ein königlicher Priester war auf die Krähen erzürnt, da eine ihren Kot auf ihn fallen ließ, und empfahl daher Krähenfett als Heilmittel für Brandwunden bei Elefanten, obwohl Krähen kein Fett besitzen. Der Bodhisatta stellte die Sache klar und ersparte damit den Krähen ein elendes Schicksal.
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JA141
Die Erzählung von der Rieseneidechse
Die Geschichte aus der Gegenwart entspricht dem Mahiḷāmukha-Jātaka, Ja 26. Der Buddha erzählt dazu eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der der betreffende Mönch eine junge Echse war, die sich von einem Chamäleon, Devadatta, Freundschaft vortäuschen ließ.
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JA142
Die Erzählung von dem Schakal
Der Buddha erzählt, dass Devadatta bereits in einem früheren Leben vergeblich versucht hatte, ihn zu töten, als der Bodhisatta ein Schakal und Devadatta ein Mensch war, der das Fleisch des Schakals essen wollte.
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JA143
Die Erzählung von dem Aufleuchten
Devadatta nimmt 500 Mönche mit sich, als er den Orden spaltet, und ahmt das Benehmen des Buddha nach. Der Buddha erzählt, wie Devadatta bereits in einem früheren Leben sein Verhalten nachahmte; Devadatta war ein Schakal, der unbedingt wie der Bodhisatta, der Löwe, sein wollte.
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JA144
Die Erzählung von dem Schwanze
Angesichts sinnloser Askese-Übungen von Ājīvaka-Asketen erzählt der Buddha, wie er selbst in einem früheren Leben zunächst ein Feueranbeter war, dann aber die Nutzlosigkeit dieser Praxis erkannte und sich stattdessen der Meditation widmete.
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JA145
Die Erzählung von Radha
Die Geschichte aus der Gegenwart findet sich in Ja 423. Es geht um einen Mönch, der sich nicht von seiner früheren Frau lösen kann. Der Buddha erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, um zu illustrieren, dass man eine Frau nicht bewachen kann.
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JA146
Die Erzählung von der Krähe
Eine Gruppe Mönche, die im Alter fortziehen, erhalten von ihren früheren Familien, insbesondere von einer Frau, regelmäßig wohlschmeckendes Almosen. Bei deren Tod sind sie verzweifelt. Der Buddha erzählt, wie sie in einem früheren Leben als Krähen ebenfalls den Tod eines Krähenweibchens nicht ertragen konnten und versuchten, das Meer auszutrinken, um es so zurückzuholen. Der Bodhisatta, ein Meeresgott, vertrieb sie und rettete ihnen so das Leben.
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JA147
Die Erzählung von der Rosenfarbe
Ein Mönch kann sich nicht von seiner früheren Frau lösen. Der Buddha erzählt, dass er durch sie bereits in einem früheren Leben ins Unglück geriet, als sie ihn anstiftete, für sie ein kostbares Kleid aus den Beständen des Königs zu stehlen.
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JA148
Die Erzählung von dem Schakal
Eine Gruppe von Mönchen wird um Mitternacht von Gedanken an die Rückkehr ins Weltleben befallen, und der Buddha wartet nicht bis zum nächsten Morgen, um ihnen eine entsprechende Unterweisung zu geben. Er erzählt zu nächtlicher Zeit, wie er selbst in einem früheren Leben als Schakal aus Gefräßigkeit im Körper eines toten Elefanten wohnen blieb und dort in große Not geriet.
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JA149
Die Erzählung von dem einen Blatt
Ein bösartiger Prinz wird vom Buddha mit nur einer einzigen Unterweisung besänftigt. Der Buddha erzählt, wie er diesen auch in einem früheren Leben, als er „Prinz Bösewicht“ war, besänftigen konnte, indem er ein Gleichnis von einem Baum mit bitteren Blättern benutzte.
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JA150
Die Erzählung von Sañjiva
Das Jātaka beginnt mit der Geschichte des Königs Ajātasattu, mit der auch DN 2 eingeleitet ist. Der König, der auf den Rat Devadattas seinen Vater ermordet hat, besucht den Buddha, um Erleichterung von seiner Gewissensqual zu finden. Der Buddha erzählt, wie er auch in einem früheren Leben durch Vertrauen zu einem bösen Wesen ins Verderben geriet. Er war ein junger Brahmanenschüler, der damit prahlte, einen toten Tiger wieder lebendig zu machen – worauf der Tiger ihn tötete.
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JA151
Die Erzählung von der Königsermahnung
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf das Tesakuṇa-Jātaka (Ja 521) verwiesen. Der König von Kosala trifft gerechte Entscheidungen; so etwas war viel schwerer zu einer Zeit, als kein Buddha da war, der einen König beraten konnte. Der Buddha erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der zwei Könige die Vorfahrt auf einem engen Straßenstück anhand ihrer Tugendhaftigkeit regeln.
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JA152
Die Erzählung von dem Schakal
Der Sohn eines Baders stirbt an Liebeskummer. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben ein Schakal war, der sich in eine Löwin verliebte.
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JA153
Die Erzählung von dem Eber
Ein Mönch denkt, er sei weiser als Sāriputta, und will diesen mit einer Frage demütigen. Die Ereignisse wenden sich zu seinen Ungunsten, und zuletzt fällt er gar in eine Toilette. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben ein Wildschwein war, das dachte, sich mit dem Löwen anlegen zu können, sein Leben aber nur retten konnte, indem es sich im Kot wälzte.
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JA154
Die Erzählung von der Schlange
Zwei Befehlshaber des Heeres von Kosala sind bittere Feinde. Dem Buddha gelingt es, sie zu versöhnen. Er erzählt, wie sie in einem früheren Leben, als sie mythische Tiere waren, ebenfalls von ihm versöhnt worden waren.
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JA155
Die Erzählung von Gagga
Der Buddha erlaubt den Mönchen, wenn Laien ihnen beim Niesen „Gesundheit“ wünschen, darauf zu antworten, obwohl ein solcher Wunsch Aberglaube ist. Er erklärt dann, woher dieser Brauch kommt: In einem früheren Leben fraß ein Dämon alle, die einander nicht „Gesundheit“ wünschten, bis er vom Bodhisatta gebändigt wurde.
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JA156
Die Erzählung von Alinacitta
Ein Mönch verliert den Mut zum Üben, wie in Ja 462 (Saṁvara-Jātaka) erzählt. Der Buddha erzählt, wie dieser Mönch in einem früheren Leben als ein Elefant für einen neugeborenen Prinzen das Königreich gewann.
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JA157
Die Erzählung von dem Vorzug
Ānanda erhält vom König von Kosala und dessen Frauen tausend Roben, die er unter seine Mitmönche verteilt. Sein persönlicher Assistent erhält die Hälfte davon. Der Buddha sagt, dies sei keine Parteilichkeit, da Ānanda dem Assistenten seine Freundschaftsdienste vergelte, und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Löwe dem Schakal Ānanda, der ihm in wahrsten Sinne des Wortes aus der Patsche geholfen hatte, diesen Freundschaftsdienst lebenslang vergalt.
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JA158
Die Erzählung von Suhanu
Zwei Mönche, die gegen andere streitsüchtig sind, gehen miteinander harmonisch um. Der Buddha erzählt, dass die beiden in einem früheren Leben als Pferde genau das Gleiche taten, und verbindet seine Geschichte mit der Einsicht, dass gleich Geartete gut miteinander auskommen. Siehe dazu auch SN 14.15 ff.
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JA159
Die Erzählung von dem Pfau
Ein Mönch verliebt sich in eine Frau und wird unzufrieden. Der Buddha erzählt daraufhin eine wundersame Geschichte aus der Vergangenheit, in der ein goldener Pfau selbst nach vielen hundert Jahren Leben in Einsamkeit noch dem Reiz eines Weibchens verfällt und so dem Jäger in die Schlinge geht. Der König, der den Jäger gesandt hat, weil er den Pfau essen will, wird von diesem über die wahren Zusammenhänge zwischen Taten und ihrem Ergebnis belehrt.
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JA160
Die Erzählung von Vinilaka
Devadatta ahmt den Buddha nach, woraufhin dieser eine Geschichte aus einem früheren Leben erzählt, in dem Devadatta der uneheliche Sohn eines Schwanenkönigs war. Als dieser sich anmaßte, den echten König nachzuahmen, muss er dafür Strafe erleiden.
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JA161
Die Erzählung von Indasamanagotta
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 427 verwiesen. Es geht um einen Mönch, der sich nicht belehren lassen will. Hier erzählt der Buddha, wie derselbe in einem früheren Leben gegen den Rat seines Lehrers einen wilden Elefanten großzog und schließlich von diesem getötet wurde.
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JA162
Die Erzählung von der Vertrautheit
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 144 verwiesen. Es geht um Asketen, die Feueropfer darbringen. Der Buddha sagt, diese Übung sei nicht förderlich, und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben diese Praxis übte, bis ihm seine Hütte abbrannte.
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JA163
Die Erzählung von Susima
In einem Dorf werden Spenden für Asketen gesammelt. Eine kleine Gruppe will diese den nicht-buddhistischen Sekten zugutekommen lassen, die Mehrheit will sie aber dem Buddha mit seinem Saṅgha spenden und setzt sich schließlich durch. Der Buddha erzählt daraufhin, dass diese kleine Gruppe in einem früheren Leben versucht habe, Spenden zu erhalten, die eigentlich ihm zustanden. Der Bodhisatta war der Sohn des königlichen Hofbrahmanen, der starb, bevor sein Sohn alles nötige Wissen besaß. Die anderen Brahmanen wollten daraufhin seine Aufgaben übernehmen und hofften auf die damit verbundenen Spenden; doch ihre Rechnung ging nicht auf.
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JA164
Die Erzählung von dem Geier
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 540 verwiesen. Es geht um einen Mönch, der mit seinem Almosen seine Eltern unterhält und dafür von seinen Mitmönchen kritisiert wird. Der Buddha erzählt, wie in einem früheren Leben der spätere Sāriputta den Bodhisatta und seine Eltern, die Geier waren, versorgte, obwohl sie nicht mit ihm verwandt waren – um wieviel weniger ist zu tadeln, wer seine eigenen Eltern unterhält.
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JA165
Die Erzählung von dem Ichneumon
Die Gegenwartsgeschichte gleicht der in Ja 154. Dem Buddha gelingt es, zwei verfeindete Befehlshaber zu versöhnen. Er erzählt, wie er sie auch in einem früheren Leben versöhnte, als sie ein Mungo (Ichneumon) und eine Schlange waren.
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JA166
Die Erzählung von Upasalha
Ein Brahmane weist seinen Sohn an, ihn nach seinem Tod nur an einem Platz zu verbrennen, an dem nie eine „unreine“ Person verbrannt wurde, und zeigt ihm einen solchen. Der Buddha erklärt, dass die beiden in zahlreichen früheren Leben bereits die gleiche Diskussion hatten – und dass es auf der ganzen Welt keinen Ort gibt, der nicht bereits Verbrennungs- oder Begräbnisstätte für unzählige Menschen war.
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JA167
Die Erzählung von Samiddhi
Eine Göttin verliebt sich in den Ehrwürdigen Samiddhi und will ihn vom Mönchtum abbringen. Er weist sie zurück. Der Buddha erzählt daraufhin, wie es ihm selbst in einem früheren Leben ähnlich ergangen war.
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JA168
Die Erzählung von dem Habicht
Das Jātaka bezieht sich auf das Sutta SN 47.6, in dem eine unvorsichtige Wachtel von einem Habicht gefasst wird. Der Buddha erzählt, wie es ihm selbst in einem früheren Leben, als er eine Wachtel war, genauso ergangen war, und wie er, als der die Chance bekam, sich in seinem eigenen Revier aufzuhalten, gerettet wurde.
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JA169
Die Erzählung von Araka
Der Buddha spricht über die Vorzüge der Liebe. Er erzählt am Beispiel des Asketen Araka, wie diese Übung auch in nicht-buddhistischen Lehren zu reicher Frucht führt.
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JA170
Die Erzählung von dem Chamäleon
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542). Die Geschichte wird unter der Überschrift „Die Frage nach dem Chamäleon“ erzählt. Ein Chamäleon ehrt den König, doch als es dafür belohnt wird, wird es stolz.
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JA171
Die Erzählung von dem heiligen Wort
Die schwerhörige Schwiegermutter eines Gutsbesitzers versteht fälschlich, ihr Schwiegersohn sei Mönch geworden. Das Gerücht verbreitet sich schnell, und der Betroffene beschließt, das zu tun, was nun ohnehin alle glauben. Der Buddha erzählt daraufhin, dass es ihm selbst in einem früheren Leben ähnlich ergangen war.
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JA172
Die Erzählung vom Daddara
Der Mönch Kokālika will es anderen im Aufsagen der Lehre gleichtun, überschätzt aber sein Wissen hoffnungslos und stellt sich vor dem versammelten Saṅgha bloß. Der Buddha erzählt, wie dieser Mönch sich auch in einem früheren Leben bloßgestellt hatte, als er als Schakal mit den Löwen brüllen wollte.
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JA173
Die Erzählung von dem Affen
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 487 verwiesen (Dutoits Verweis ist fehlerhaft). Es geht um einen falschen Mönch, und der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben, als er ein Affe war, sich als Asket ausgab, aber vom Bodhisatta durchschaut wurde.
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JA174
Die Erzählung von dem verräterischen Affen
In Bezug auf die Undankbarkeit und den Verrat Devadattas erzählt der Buddha, wie derselbe in einem früheren Leben ein Affe war und den Bodhisatta, nachdem dieser ihm zu trinken gegeben hatte, mit Kot besudelte.
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JA175
Die Erzählung von dem Sonnenanbeter
In Bezug auf einen falschen Mönch erzählt der Buddha, wie ein Affe, nachdem er zuvor die Hütten einer Asketengruppe verwüstet hat, sich selbst als Asket ausgibt, um Spenden zu erhalten.
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JA176
Die Erzählung von der Hand voll Erbsen
König Pasenadi von Kosala zweifelt, ob es die richtige Zeit für einen Feldzug ist, und erhofft sich Rat vom Buddha. Dieser erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein Affe von einer Handvoll Erbsen eine verliert und nun alle anderen fallen lässt, um nach dieser einen zu suchen. So gibt er dem König zu verstehen, dass es nicht wert ist, Vieles aufs Spiel zu setzen, um Weniges zu gewinnen, und dieser lässt von seinem geplanten Feldzug ab.
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JA177
Die Erzählung von dem Tinduka-Baume
Der Buddha wird wegen seiner Einsicht und Weisheit gepriesen. Er erzählt darauf eine Geschichte aus einem früheren Leben, in dem er als ein Affenkönig bereits diese Eigenschaften besaß.
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JA178
Die Erzählung von der Schildkröte
Ein junger Mann genest von einer Krankheit, indem er sich fern vom Elternhaus aufhält. Der Buddha erzählt darauf, wie eine Schildkröte in einem früheren Leben aus Anhänglichkeit in einem See zurückblieb, der im Sommer austrocknete, und dort ums Leben kam.
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JA179
Die Erzählung von Satadhamma
Mönche verdienen sich einen Lebensunterhalt mit für Mönche unpassenden Tätigkeiten (es wird dazu auf das Sāketa-Jātaka, Ja 237, verwiesen, das aber dieses Thema nicht behandelt). Der Buddha tadelt sie deswegen und vergleicht ihr Verhalten mit einem Brahmanen, der in der Not die Reste von einem Angehörigen der untersten Kaste isst und daran keine Freude hat.
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JA180
Die Erzählung von dem schweren Geschenk
Laien in Sāvatthī sammeln Spenden, die sie gemeinsam dem Saṅgha mit dem Buddha überreichen. Der Buddha lobt ihr Tun und erzählt eine ähnliche Begebenheit aus einem früheren Leben. Es kommt nicht auf die Höhe der Spende an, sondern auf die Reinheit der Absicht.
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JA181
Die Erzählung von Asadisa
Der Buddha erzählt, wie er bereits in einem früheren Leben das weltliche Leben aufgab, nachdem er als Meister-Bogenschütze alle Feinde ohne Blutvergießen in die Flucht geschlagen hatte.
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JA182
Die Erzählung von dem Kampf Gewohnten
Das Jātaka beginnt mit der fantastischen Geschichte, wie der Ehrwürdige Nanda zum Üben gebracht wird, die auch in Ud 3.2 berichtet wird. Der Buddha erzählt daraufhin, wie Nanda in einem früheren Leben, als er ein Kampfelefant war, ebenfalls vom Bodhisatta angespornt wurde, seine Aufgabe zu erfüllen.
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JA183
Die Erzählung von dem trüben Wasser
Eine Gruppe von Laien, die quasi wie Mönche leben, hat eine Gruppe von Unterstützern, die von ihren Resten lebt und sich in der freien Zeit mit lautstarken Kampfspielen vergnügt. Der Buddha erzählt, dass in einem früheren Leben die tugendhafte Gruppe Pferde waren, die auf ein Weingetränk hin still im Stall standen, während die anderen, damals Esel, den Rest bekamen und, davon berauscht, viel Lärm verursachten.
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JA184
Die Erzählung von Giridanta
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 26 verwiesen. Es geht um einen Mönch, der sich von Devadatta beeinflussen lässt. Der Buddha erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein Pferd zu hinken anfing, indem es seinen hinkenden Wärter, Devadatta, nachahmte. Als es einen anderen Wärter bekam, nahm es wieder ein gutes Gangbild an.
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JA185
Die Erzählung von der Unzufriedenheit
Ein Brahmane, der die drei Veden gut gelernt hat, kann sich nicht mehr daran erinnern, als sein Geist von Begierde und anderen negativen Zuständen befallen wird. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben der Lehrer dieses Brahmanen war und derselbe auch damals seine Texte nicht mehr erinnern konnte, als sein Geist zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt war. Vgl. AN 5.193.
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JA186
Die Erzählung von Dadhivāhana
Es geht wieder um den schlechten Einfluss, den schlechte Menschen ausüben. Der Buddha erzählt eine komplexe Geschichte von einem König, der ein Reich gewinnt und einen wundersamen Mangobaum hat. Dessen süße Früchte werden durch die Nachbarschaft von bitteren Pflanzen verdorben, bis die schlechten Pflanzen entfernt werden.
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JA187
Die Erzählung von dem vierfach Feinen
Sāriputta und Moggallāna empfinden offenbar das Verhalten eines alten Mönchs als unpassend und entfernen sich ohne ein Wort. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben ein Schakal war, der mitreden wollte, als Sāriputta und Moggallāna, zwei Schwäne, sich mit dem Bodhisatta, einem Baumgott, unterhielten.
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JA188
Die Erzählung von dem Löwenschakal
Der Mönch Kokālika will es anderen im Aufsagen der Lehre gleichtun, wie in Ja 172, überschätzt aber sein Wissen hoffnungslos und stellt sich vor dem versammelten Saṅgha bloß. Der Buddha erzählt, wie dieser Mönch auch in einem früheren Leben mit seiner Stimme auffiel. Damals war er ein Mischling zwischen Löwe und Schakal, der äußerlich dem Löwen glich, doch eine Schakalstimme hatte.
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JA189
Die Erzählung von der Löwenhaut
Der Mönch Kokālika will seine Stimme ertönen lassen. Darauf erzählt der Buddha, wie derselbe in einem früheren Leben ein Esel war, dem sein Besitzer eine Löwenhaut überhängte, sodass er unbehelligt in den Feldern fressen konnte. Schließlich verriet er sich selbst mit seiner Stimme.
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JA190
Die Erzählung von dem Tugendvorzug
Ein Laie hat so tiefes Vertrauen zum Buddha, dass er trockenen Fußes über den Fluss gehen kann, um seinen Vortrag zu hören. Darauf erzählt der Buddha, wie derselbe in einem früheren Leben aufgrund seines tugendhaften Lebensstils das Wohlwollen mächtiger mythischer Meeresbewohner gewann, die ihn und seinen Freund nach dem Kentern ihres Schiffes retteten.
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JA191
Die Erzählung von Ruhaka
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 423 verwiesen. Es geht um einen Mönch, der sich nicht von seiner früheren Frau lösen kann. Der Buddha erzählt, wie er bereits in einem früheren Leben mit derselben verheiratet war und diese ihn durch ihren Rat vor dem König und der ganzen Stadt bloßstellte.
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JA192
Die Erzählung von dem Glück und dem Unglücksvogel
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542). Die Geschichte wird unter der Überschrift „Die Frage nach dem Glück und dem Unglücksvogel“ erzählt. Ein Pechvogel verstößt seine tugendhafte Frau, weil Glück und Unglück nicht zusammenkommen können.
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JA193
Die kleine Erzählung von Paduma
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 527 verwiesen. Es geht um einen verliebten Mönch. Um diesem Mönch die Schlechtigkeit der Frauen zu demonstrieren, erzählt der Buddha, wie er in einem früheren Leben alles für seine Frau tat und sie ihn dennoch zu töten suchte, weil sie sich in einen Anderen verliebt hatte.
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JA194
Die Erzählung von dem Juwelendieb
In Bezug auf Devadattas Versuch, den Buddha zu töten, erzählt dieser, wie Devadatta in einem früheren Leben ein König war, der den Bodhisatta töten lassen wollte, nachdem er sich in dessen Frau verliebt hatte. Aber damals ebenso wie heute scheiterte er mit seinem Versuch.
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JA195
Die Erzählung von der Bergesplatte
Ein Minister des Königs Pasenadi von Kosala begeht Ehebruch mit einer Frau des königlichen Harems. Der Buddha rät, den beiden zu vergeben, und illustriert seinen Rat mit einer Geschichte aus einem früheren Leben, in dem für den gleichen Sachverhalt das Gleichnis eines Lotusteichs gegeben wird, in dem ein Schakal badet, obwohl er weiß, dass der Teich dem Löwen gehört.
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JA196
Die Erzählung von dem Flügelross
Ein Mönch verliebt sich in eine Frau. Der Buddha vergleicht daraufhin Frauen mit Dämoninnen und erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der Dämoninnen Schiffbrüchige in ihre Stadt zu locken pflegten, bloß um sie bei der Ankunft der nächsten aufzufressen. Der Bodhisatta erscheint als geflügeltes Pferd und rettet die, die die Gefahr erkennen – gerade wie der Buddha die rettet, die seinem Rat folgen.
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JA197
Die Erzählung von dem Freund und dem Feind
Ein Mönch, der im Vertrauen auf die Zustimmung seines Lehrers ein Stück Stoff nimmt und ihn erst nachträglich um sein Einverständnis bittet, wird stattdessen von ihm geschlagen. Der Buddha erzählt, wie dieser Lehrer in einem früheren Leben ein Elefant war, der den Mönch, der ihn nach dem Tod seiner Mutter aufzog, tötete; der Bodhisatta erklärt bei diesem Anlass, woran man Freund und Feind unterscheiden kann.
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JA198
Die Erzählung von Radha
Ein Mönch verliebt sich in eine Frau. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Papagei beobachtete, wie die Herrin des Hauses Ehebruch beging, sobald sich eine Gelegenheit bot, und warnt den Mönch vor der Treulosigkeit der Frauen.
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JA199
Die Erzählung von dem Hausvater
Ein Mönch ist in eine Frau verliebt. Der Buddha führt ihm die Treulosigkeit der Frauen vor Augen, indem er erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben seine treulose Frau und ihren Geliebten heftig prügelte.
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JA200
Die Erzählung von der großen Tugend
Ein Brahmane kann sich nicht entscheiden, welchem von vier Bewerbern er seine Töchter gegen soll, und fragt den Buddha um Rat. Dieser erzählt, wie der gleiche Brahmane in einem früheren Leben mit dem gleichen Anliegen zu ihm kam und er zu dem Bewerber riet, der sich durch Tugend auszeichnete.
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JA201
Die Erzählung von dem Gefängnis
Die Geschichte aus der Gegenwart findet sich auch in SN 3.10. König Pasenadi von Kosala hat viele Verbrecher in Fesseln legen lassen. Der Buddha sagt, viel schwerer als diese Fesseln sei die Fessel der Gier zu durchbrechen, und erzählt, wie er in einem früheren Leben gegen den Willen seiner Frau als Einsiedler fortzog.
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JA202
Die Erzählung von dem Spaßvogel
Der vollendete Mönch Lakuntaka, der berühmt ist für seinen schönen Vortrag der Lehre, ist von unansehnlicher Gestalt. Der Buddha erzählt, wie es dazu kam: In einem früheren Leben war er ein König, der sich auf Kosten alter Menschen und Tiere mit bösartigen Späßen amüsierte, bis ihn Sakka der Götterkönig zur Raison rief.
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JA203
Die Erzählung von der Sphäre der Daseinsarten
Ein Mönch stirbt an einem Schlangenbiss (der Vorfall wird auch in AN 4.67 berichtet). Der Buddha rät, Liebe zu den Schlangen zu entfalten, um sich vor derartigen Unfällen zu schützen, und lehrt dabei die Verse des berühmten Khandha-Paritta. Er erzählt, wie er diese bereits vor seinem Erwachen in einem früheren Leben gelehrt hatte.
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JA204
Die Erzählung von Viraka
Devadatta imitiert den Buddha. Dieser erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben eine Wasserkrähe war, Devadatta aber eine Stadtkrähe, die dennoch wie die Wasserkrähe Fische fangen wollte und dabei elend ertrank.
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JA205
Die Erzählung von dem Ganges-Fisch
Zwei Mönche bilden sich viel auf ihre körperliche Schönheit ein und streiten sich darum. Ein alter Mönch soll der Schiedsrichter sein, doch der stellt nur seine eigene Schönheit heraus. Der Buddha erzählt darauf eine Geschichte aus einem früheren Leben, in dem er selbst eine Baumgottheit war und eine ganz ähnliche Szene zwischen zwei Fischen und einer Schildkröte beobachtete.
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JA206
Die Erzählung von der Kurunga-Gazelle
Mit Bezug auf Devadattas Mordpläne am Buddha erzählt dieser, wie in einem früheren Leben Devadatta ein Jäger war, der den Bodhisatta, einen Hirsch, in einer Schlinge fing. Durch die Hilfe seiner Freunde kam dieser aber wieder frei.
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JA207
Die Erzählung von Assaka
Ein Mönch kann sich nicht von seiner früheren Frau lösen. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben ein König war, dessen Frau nach ihrem Tod in ihrem nächsten Leben als Wurm von ihm nichts mehr wissen wollte. Das zu erfahren, beendete sowohl die Trauer des Königs als auch die des Mönchs.
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JA208
Die Erzählung von dem Krokodil
Mit Bezug auf Devadattas Mordpläne am Buddha erzählt dieser eine Geschichte aus einem früheren Leben, als Devadatta ein Krokodil, der Bodhisatta aber ein Affe war. Die Frau des Krokodils bekommt ein unwiderstehliches Verlangen, das Herz des Affen zu fressen, und um ihr Leben zu retten, versucht das Krokodil, den Bodhisatta mittels einer List zu fangen. Dieser ist jedoch schlauer, und das Krokodil geht leer aus.
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JA209
Die Erzählung von dem Vogel
Ein Mönch achtet sorgfältig auf seine körperliche Gesundheit. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben die gleiche Sorgfalt anwandte, um der Schlinge des Vogelfängers zu entkommen.
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JA210
Die Erzählung von Kandagalaka
Devadatta imitiert das Verhalten des Buddha. Dieser erzählt, wie Devadatta in einem früheren Leben ebenfalls den Bodhisatta nachahmen wollte, als sie beide Spechte waren. Devadatta kam dabei ums Leben, als er in einen für ihn zu harten Baum pickte.
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JA211
Die Erzählung von Somadatta
Der Mönch Udāyī hat Schwierigkeiten, vor einer Gruppe zu sprechen. Der Buddha erzählt, wie Udāyī in einem früheren Leben sein Vater war, der vom König einen Ochsen erbitten wollte. Trotz intensiven Einübens sagte er dennoch im entscheidenden Moment das Falsche. Trotzdem wurde sein Gesuch vom König großzügig erfüllt.
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JA212
Die Erzählung von der übrig gelassenen Speise
Ein Mönch kann sich von seiner früheren Frau nicht lösen. Der Buddha erzählt, wie dieselbe bereits in einem früheren Leben seine Frau war und ihm das Essen vorsetzte, das ihr Liebhaber übrig gelassen hatte.
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JA213
Die Erzählung von Bharu
Der König von Kosala lässt sich von Anhängern anderer Lehren bestechen für die Erlaubnis, direkt neben dem Kloster in Jetas Wäldchen ein eigenes Kloster zu bauen. Der Buddha durchschaut den Sachverhalt und erzählt dem König eine Geschichte aus einem früheren Leben, wo ein König durch Annehmen von Geschenken Streit zwischen zwei Gruppen von Asketen stiftete. Die Götter zürnten ihm darauf und verwüsteten sein ganzes Königreich.
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JA214
Die Erzählung von dem vollen Fluss
Die Mönche und Nonnen unterhalten sich über die Weisheit des Buddha. Dieser erzählt, wie er in einem früheren Leben als königlicher Hauspriester in Ungnade fiel und verbannt wurde. Später erinnerte sich der König an seine Vorzüge und wünschte sich ihn zurück. Um seine Weisheit zu prüfen, sandte er ihm einen rätselhaften Spruch, den der Bodhisatta richtig verstand und daraufhin zurückkehrte.
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JA215
Die Erzählung von der Schildkröte
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 481 verwiesen. Es geht darum, dass der Mönch Kokālika zu viel redet. Der Buddha erzählt daraufhin, wie derselbe in einem früheren Leben eine geschwätzige Schildkröte war, die von ihren Freunden, den Schwänen, an einem Stock durch die Luft getragen wurde. Da sie ihr Mundwerk nicht beherrschen konnte, ließ sie den Stock los und stürzte ab. Dies diente dem Bodhisatta dazu, seinen Herrn, einen allzu redseligen König, zu bedachtsamerem Gebrauch der Sprache zu veranlassen.
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JA216
Die Erzählung von dem Fische
Ein Mönch kann sich von seiner früheren Frau nicht lösen. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben als Fisch von Fischern gefangen wurde. Das Jātaka will demonstrieren, wie sein Weibchen – nun die jetzige Frau – damals zu seinem Unglück beigetragen hat, tatsächlich aber erzählt es, wie seine Anhänglichkeit an diese Frau zu seiner Befreiung führte.
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JA217
Die Erzählung von Seggu
Ein Mann prüft die Tugendhaftigkeit seiner Tochter, wie schon im Ja 102 erzählt. Hier erzählt der Buddha eine weitere Episode, wie er in einem früheren Leben als Baumgott eine ähnliche Prüfung beobachtete.
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JA218
Die Erzählung von dem betrügerischen Kaufmann
Zwei Kaufleute kehren erfolgreich von einer Handelsreise zurück. Einer von ihnen hofft, dass sein Geschäftspartner nach der entbehrungsreichen Reise an Verdauungsstörungen stirbt, und zögert daher die Teilung des Gewinns hinaus, um am Ende alles zu behalten. Der Buddha erzählt, wie der Betrüger in einem früheren Leben versuchte, den Ehrlichen der beiden mit einer billigen Ausrede um sein Hab und Gut zu betrügen. Dieser aber war gewitzt genug, ihm etwas entgegenzusetzen.
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JA219
Die Erzählung von dem Tadel
Ein Mönch ist frustriert angesichts der Zähigkeit der Befleckungen. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als Affe gefangen wurde, um dem König zu dienen, und später von diesem freigelassen wurde. Zurück bei seinen Affen, erzählte er, wie sehr die Menschen unter dem Einfluss der Gier stehen. Die Affen hielten sich darauf die Ohren zu: „Etwas Unpassendes haben wir gehört!“
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JA220
Die Erzählung von Dhammaddhaja
In Bezug auf Devadattas Mordabsichten erzählt der Buddha eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der Devadatta ein ungerechter, bestechlicher Richter war. Der König setzte den Bodhisatta an seine Stelle, weshalb er diesen töten wollte. Doch all seine Pläne liefen ins Leere, da der Bodhisatta göttliche Hilfe erhielt. Interessant, dass in diesem Jātaka der spätere Sāriputta ein reinerer Mensch ist als der Bodhisatta.
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JA221
Die Erzählung von dem gelben Gewand
Die Bewohner von Rājagaha sammeln Spenden. Die kostbare Robe, die darunter ist, geben sie Devadatta, der daraus eine besondere Robe macht, die ihn als „Heiligen“ kennzeichnet. Der Buddha erzählt daraufhin, wie Devadatta auch in einem früheren Leben die Robe eines Paccekabuddha trug, um sich bei seinen bösen Absichten zu tarnen.
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JA222
Die Erzählung von Culanandiya
In Bezug auf Devadattas gewalttätige Art erzählt der Buddha, wie dieser in einem früheren Leben ihn selbst, seinen jüngeren Bruder und ihre blinde Mutter, die Affen waren, grausam tötete und dafür seine Strafe erhielt.
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JA223
Die Erzählung von dem Reisbreitopf
Ein Kaufmann behandelt seine Frau schlecht und teilt nicht einmal das Essen mit ihr. Der Buddha erzählt daraufhin, wie derselbe in einem früheren Leben König war und sie seine erste Gemahlin, die aber außer dem Titel nichts von ihm erhielt. Dem Bodhisatta, einem weisen Minister, gelang es, den König umzustimmen, sodass er seine Gattin nun gleichberechtigt behandelte.
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JA224
Die Erzählung von dem Krokodil
Hier fehlt die eigentliche Jātaka-Geschichte, und es wird nur eine Strophe gegeben. Es scheint sich um eine andere Version von Ja 57 und Ja 208 zu handeln, die Geschichte vom Krokodil, das das Herz des Affen fressen will.
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JA225
Die Erzählung von dem Lobe der Geduld
Dieses Jātaka ähnelt Ja 195. Ein Minister des Königs von Kosala begeht Ehebruch mit einer Frau des königlichen Harems, doch der König verzeiht ihm. Der Buddha erzählt, wie ihm selbst in einem früheren Leben, als er König von Benares war, von einem Minister das Gleiche widerfahren war. Er verzieh damals nicht nur seinem Minister, sondern brachte diesen auch dazu, einem seiner Diener zu verzeihen, der in seinem Haus das Gleiche getan hatte.
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JA226
Die Erzählung von der Eule
Für die Geschichte der Gegenwart wie auch der Vergangenheit wird auf Ja 176 verwiesen. Der König von Kosala will zur unpassenden Zeit in den Krieg ziehen. Der Buddha erzählt die Geschichte aus einem früheren Leben wie oben und fügt noch eine weitere Geschichte von einer Eule an, die sich bei Tag aus ihrem Versteck hervor bewegt und so von Krähen angegriffen wird.
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JA227
Die Erzählung von dem Mistwurm
Ein Dorfbewohner stellt den Mönchen, die zu ihrer Almosenrunde kommen, aufdringliche und unverschämte Fragen. Ein fremder Mönch bändigt ihn mit einer Tracht Prügel und indem er ihn mit Kot bewirft. Der Buddha erzählt, wie in einem früheren Leben ein Elefant einen Mistkäfer mit seinem Kot tötete – niemand anders als jener Mönch und der unverschämte Fragensteller.
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JA228
Die Erzählung von dem durch Begierde Geleiteten
Für nähere Einzelheiten wird auf das Kāma-Jātaka, Ja 467, verwiesen. Hier erzählt der Buddha die Geschichte eines gierigen Königs, der auf das Versprechen eines Fremden, drei Städte für ihn einzunehmen, diesem nicht einmal einen Schlafplatz anbot und sich vor dem ganzen Hofstaat blamierte.
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JA229
Die Erzählung von Palayi
Ein Asket, der sich seiner Disputierkunst rühmt, will mit dem Buddha ein Streitgespräch beginnen, sucht aber doch lieber das Weite, als er nur das Tor des Klosters sieht. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben als mächtiger König mit seinem Heer bereits beim Anblick des Stadttors des Bodhisatta kehrtmachte, anstatt wie geplant die Stadt zu erobern.
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JA230
Die zweite Erzählung von Palayi
Wie das vorherige Jātaka, bloß dass der streitlustige Asket das Kloster betritt und erst beim Anblick des Buddha kehrtmacht. Der Buddha erzählt eine ähnliche Geschichte aus einem früheren Leben wie dort, bloß dass wiederum der angreifende König nicht am Stadttor, sondern beim Anblick des verteidigenden Königs die Flucht ergreift.
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JA231
Die Erzählung von dem Schuh
Angesichts von Devadattas Versuch, mit dem Buddha zu rivalisieren, erzählt dieser eine Geschichte aus der Vergangenheit, in der der Bodhisatta ein Elefantenbändiger und Devadatta sein Schüler war. Er lehrte seinen Schüler die gesamte Kunst, und dieser wollte dann vom König das gleiche Gehalt wie der Meister, konnte letztlich aber doch nicht mit seinem Lehrer mithalten.
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JA232
Die Erzählung von dem Lautenstab
Ein junges Mädchen erfährt, dass der Stier, der einen Höcker auf dem Rücken hat, geehrt wird, weil er unter den Rindern der König ist. Sie schließt daraus, dass eine solche Wölbung bei Menschen die gleiche Bedeutung haben müsse, und verliebt sich in einen buckligen Mann. Der Buddha erzählt, dieses Mädchen sei in einem früheren Leben seine künftige Schwiegertochter gewesen und habe sich kurz vor der geplanten Hochzeit aus dem gleichen Grund in einen buckligen Mann verliebt. In diesem Fall dauerte die Liebe allerdings nicht allzu lange.
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JA233
Die Erzählung von der Harpune
Ein Mönch hat Schwierigkeiten, seine sinnlichen Triebe zu beherrschen. Der Buddha vergleicht diese Triebe mit einer Harpune mit Widerhaken und erzählt, wie in einem früheren Leben ein Krokodil durch eine solche Harpune zu Tode kam, da es die Fische des Königs fressen wollte.
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JA234
Die Erzählung von Asitabhu
Eine junge Frau heiratet einen Mann, der sie nicht liebt. Sie hört von Sāriputta und Moggallāna die Lehre und erlangt den Stromeintritt, wird daraufhin Nonne und wird eine Vollendete. Der Buddha erzählt, wie sie in einem früheren Leben die Frau eines verbannten Königssohns war und, als ihr Mann das Interesse an ihr verlor, bei einem Asketen beglückende Meditationszustände erlernte.
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JA235
Die Erzählung von Vacchanakha
Ānanda wird von einem Laienfreund eingeladen, mit ihm zusammen im Haus zu leben. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben versucht habe, ihn selbst von einem geistlichen Leben abzubringen.
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JA236
Die Erzählung von dem Kranich
In Bezug auf einen Betrüger erzählt der Buddha, wie dieser in einem früheren Leben als Kranich die Fische in Sicherheit wiegen wollte, indem er völlig reglos dastand. Der Bodhisatta aber durchschaute seine wahren Absichten.
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JA237
Die Erzählung von Saketa
Dieses Jātaka nimmt Bezug auf Ja 68 und erklärt, dass Zuneigung zwischen Menschen häufig auf Beziehungen aus früheren Leben zurückzuführen ist.
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JA238
Die Erzählung von dem einen Worte
Ein kleiner Junge fragt seinen Vater nach den „Toren des Heils“, und dieser geht mit der Frage zum Buddha. Der Buddha erzählt, wie der Junge in einem früheren Leben ebenfalls bereits als Kind auf ein heilsames Leben bedacht war.
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JA239
Die Erzählung von dem grünen Frosch
Das Jātaka berichtet von Kämpfen, die der König Ajātasattu von Magadha und der König Pasenadi von Kosala miteinander austragen. Diese Kämpfe werden auch in den Suttas in SN 3.14 und SN 3.15 erwähnt. Das Jātaka berichtet, wie Ajātasattus Stimmung mit Sieg und Niederlage schwankt, und der Buddha erzählt daraufhin, wie Ajātasattu in einem früheren Leben eine Wasserschlange war, die Fische jagte, aber zuletzt der Übermacht vieler Fische erlag.
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JA240
Die Erzählung von Mahapingala
Menschen und nicht-menschliche Wesen freuen sich über Devadattas Tod. Der Buddha erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, wo Devadatta ein grausamer, ungerechter König war und alle sich bei seinem Tod freuten; es wurde sogar befürchtet, er könne die Höllenwächter so drangsalieren, dass diese ihn zurückschickten!
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JA241
Die Erzählung von Sabbadatha
Devadatta verliert nach seinen Versuchen, den Buddha zu ermorden, sein Ansehen. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben ein Schakal war, der einen mächtigen Zauberspruch beherrschte und sich damit zum König der Tiere machte. Als er auch die Stadt der Menschen angreifen wollte, vereitelte der Bodhisatta sein Unterfangen, und der Schakal kam elend zu Tode.
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JA242
Die Erzählung von dem Hunde
Ein Hund, der bei den Wasserträgern in der Wartehalle aufgewachsen ist, läuft seinem neuen Besitzer davon, sobald dieser ihn von der Leine lässt. Der Buddha erzählt, wie das Tier Ähnliches bereits in einem früheren Leben getan hatte.
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JA243
Die Erzählung von Guttila
Devadatta leugnet, dass der Buddha sein Lehrer ist, und behauptet, alles aus eigener Kraft gelernt zu haben. Der Buddha erzählt, wie Devadatta in einem früheren Leben von ihm im Musizieren unterwiesen wurde und sich dann im Wettstreit mit seinem Lehrer messen wollte. Mit Hilfe Sakkas des Götterkönigs errang der Bodhisatta den Sieg in diesem Wettstreit und hörte dann im Himmel von den Göttinnen, welche guten Taten sie dorthin gebracht hatten. Die einzelnen Geschichten sind im Guttila-Vimānavatthu (Vv 33) berichtet.
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JA244
Die Erzählung vom Aufgeben des Wunsches
Ein Asket ist auf der Suche nach einem Sparringspartner zum Diskutieren und kommt dabei zum Buddha. Nachdem dieser seine Frage beantwortet hat, stellt er eine Gegenfrage, woraufhin der andere, da er sie nicht beantworten kann, wegläuft. Der Buddha erzählt, wie dieser Asket in einem früheren Leben ein ähnliches Wortgefecht gegen ihn verlor.
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JA245
Die Erzählung von der grundlegenden Ursache
Die Hintergrundgeschichte für die Lehrrede über die Wurzel aller Dinge (MN 1). Eine Gruppe von Mönchen aus der Brahmanenkaste denkt, sie seien dem Buddha gleich, da sie die Lehrtexte ebenso wie er auswendig können. Der Buddha trägt ihnen die in der Tat sehr schwierige Lehrrede von der Wurzel aller Dinge vor, die sie nicht verstehen, woraufhin sie ihn als Meister anerkennen. Später erlangen sie alle beim Hören einer weiteren Lehrrede (AN 3.125) die Vollendung. Der Buddha erzählt, wie diese Mönche in einem früheren Leben seine Schüler waren und auch damals dachten, sie wüssten alles, was der Lehrer weiß, und dann von ihm gedemütigt wurden.
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JA246
Die Erzählung von der Öl-Ermahnung
Es geht um den Vorfall, bei dem Jaina-Asketen den Buddha beschuldigen, vom General Sīha ein Mahl angenommen zu haben, zu dem dieser eigens für den Buddha ein Tier schlachten ließ (AN 8.12). Der Buddha erzählt, wie in einem früheren Leben der Jaina-Asket aus dem Stamm Ñātika, ein Gutsbesitzer, ihn, einen Asketen, zum Essen einlud und ihm Fleisch eigens zu diesem Zweck geschlachteter Tiere vorsetzte, um seinem Ruf zu schaden.
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JA247
Die Erzählung von Padanjali
Sāriputta und Mahāmoggallāna halten einen Dhammavortrag, und Udāyī verzieht abschätzig das Gesicht. Darauf erzählt der Buddha, wie jener in einem früheren Leben ein törichter Prinz war, der Recht nicht von Unrecht unterscheiden konnte und immer nur das Gesicht verzog.
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JA248
Die Erzählung von dem Vergleich mit dem Kimsuka-Baum
Das Jātaka nimmt einen losen Bezug auf SN 35.245, das Gleichnis vom Papageienbaum. Der Buddha erzählt, wie in einem früheren Leben seine Söhne, vier Prinzen, alle einen Papageienbaum in den verschiedenen Stadien seiner Entwicklung gesehen hatten und die Gemeinsamkeit dabei nicht finden konnten.
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JA249
Die Erzählung von Salaka
Ein junger Mann wird von einem älteren Mönch ordiniert, dann aber von ihm ständig drangsaliert, sodass er die Robe wieder ablegt. Bei einem zweiten Anlauf geschieht das Gleiche, doch dann lässt sich der junge Mann nicht wieder auf die Überredungsversuche des Mönchs ein. Der Buddha erzählt, dass Ersterer in einem früheren Leben ein Affe war, der seinem Herrn, dem späteren Mönch, nicht mehr traute, nachdem dieser ihn geschlagen hatte.
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JA250
Die Erzählung von dem Affen
Der Buddha erzählt, dass ein heuchlerischer Mönch bereits in einem früheren Leben ein Heuchler war. Er war ein Affe, der sich als Asket verkleidet, um sich bei anderen Asketen am Feuer wärmen zu dürfen. Der Bodhisatta durchschaute ihn.
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JA251
Die Erzählung von dem Wunsch
Ein Mönch wird beim Anblick einer Frau unzufrieden. Der Buddha erzählt, wie ihm selbst in einem früheren Leben, als er ein Asket war, Ähnliches widerfuhr, als er die Königin leicht bekleidet sah.
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JA252
Die Erzählung von der Hand voll Sesam
In Bezug auf einen jähzornigen Mönch erzählt der Buddha, wie dieser in einem früheren Leben ein jähzorniger Prinz war, der seinen Lehrer, den Bodhisatta, töten lassen wollte, weil dieser ihn während der Ausbildung geschlagen hatte. Dem Bodhisatta gelang es aber, ihn zu besänftigen.
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JA253
Die Erzählung von Manikantha
Eine Gruppe von Mönchen belästigt die Laien mit überzogenen Ansprüchen an ihre Unterstützung, sodass diese Angst vor ihnen bekommen. Der Buddha erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein Asket eine ambivalente Beziehung zu einem Schlangenkönig hatte. Sein Bruder riet ihm, die Schlange um ihr Schmuckstück zu bitten, um sie loszuwerden. Dem Nāga ist die Bitte unangenehm, um wieviel mehr erst den Menschen, die für ihren Besitz hart arbeiten müssen!
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JA254
Die Erzählung von dem Sindhu-Ross mit dem Reisstaub im Leibe
Bei einer großen Almosenspende, an der sich ganz Sāvatthī beteiligt, kann eine arme Frau nur Essen für einen Mönch anbieten. Der einzige, der noch übrig ist, ist Sāriputta. Als sich herumspricht, dass er ihr Gast ist, schicken reiche Bürger ihr Geld für seine Bewirtung, doch Sāriputta ist mit ihrem einfachen Mahl zufrieden und gibt ihr zudem eine Unterweisung, die sie zum Stromeintritt führt. Somit ist sie sowohl in spiritueller als auch in materieller Hinsicht aus ihrem Elend erlöst. Der Buddha erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, wo Sāriputta ihr ebenfalls Glück gebracht hatte.
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JA255
Die Erzählung von dem Papagei
Ein Mönch stirbt durch Überessen. Der Buddha erzählt, wie es diesem in einem früheren Leben als Papagei ähnlich ergangen war.
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JA256
Die Erzählung von dem alten Brunnen
Eine Gruppe von Geschäftsleuten aus Sāvatthī stößt bei einer Geschäftsreise in einem alten Brunnen auf verschiedene Bodenschätze, mit denen sie nach Hause zurückkehren. Der Buddha lobt ihre Klugheit und erzählt, wie eine ähnliche Gruppe in einem früheren Leben an der gleichen Stelle aus Gier immer weiter grub, bis sie schließlich von einem darunter lebenden Schlangenkönig getötet wurde.
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JA257
Die Erzählung von Gamanicanda
Die Mönche preisen die Weisheit des Buddha, und dieser erzählt, dass er auch in einem früheren Leben überaus weise war. Er war ein Prinz, der mit sieben Jahren den Thron bestieg und der Aufgabe trotz seiner Jugend gewachsen war. Es wird eine komplexe Geschichte erzählt, in der ein früherer königlicher Aufwärter unschuldig in allerlei Rechtsstreitigkeiten verwickelt wird und ihm zudem auf dem Weg zum König verschiedene Fragen aufgetragen werden. Der junge König löst die Rechtsfälle mit großer Klugheit und beantwortet alle Fragen.
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JA258
Die Erzählung von Mandhatar
Ein Mönch wird beim Anblick einer Frau unzufrieden. Der Buddha erinnert daran, dass selbst Götter sterben, ohne ihr sinnliches Verlangen vollständig befriedigt zu haben, und erzählt, wie er selbst in einem unvorstellbar langen früheren Leben zunächst ein menschlicher Herrscher, dann ein Herrscher der Vier Großen Könige und zuletzt sogar ein Herrscher bei den Göttern der Dreiunddreißig war und doch nicht zufrieden wurde.
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JA259
Die Erzählung von Tirītavaccha
Ānanda erhält vom König von Kosala und dessen Frauen tausend Roben, wie bereits in Ja 157 berichtet. Es geht offenbar wieder darum, dass Ānanda seinem persönlichen Assistenten seine früheren Freundschaftsdienste mit dem Hauptteil der Roben vergilt, und der Buddha erzählt, wie ihm in einem früheren Leben, als er ein Asket war und dem König zu Hilfe kam, von diesem dieser Dienst lebenslang vergolten wurde.
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JA260
Die Erzählung von dem Boten
Das Jātaka verweist auf Ja 434. Es geht um einen besonders essgierigen Mönch, und der Buddha erzählt, wie dieser in einem früheren Leben beim Anblick des königlichen Mahls vor Gier nicht an sich halten konnte und unter dem Vorwand, er sei ein Bote, von dem Mahl aß. Als er erklärte, er sei ein „Bote des Magens“, verzieh ihm der König seine Dreistigkeit.
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JA261
Die Erzählung von dem Lotos
Das Jātaka nimmt Bezug auf Ja 479, das berichtet, wie Ānanda am Eingang zu Jetas Wäldchen einen Bodhibaum pflanzt. Mönche wollen diesem Baum Blumenspenden darbringen, erhalten aber keine Lotusblumen. Als Ānanda selbst geht, bekommt er das Gewünschte und gibt es ihnen. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben Lotusblumen erhielt, nachdem er im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die nichts bekamen, die Wahrheit gesagt hatte.
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JA262
Die Erzählung von der zarten Hand
Einem Mönch fällt es schwer, seine Sexualität zu beherrschen. Der Buddha sagt, Frauen könne man nicht behüten, und erzählt, wie ihm selbst in einem früheren Leben seine Tochter mit einem Prinzen weglief, während er sie an der Hand hielt.
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JA263
Die kleine Erzählung von der Verlockung
Einem Mönch fällt es schwer, seine Sexualität zu beherrschen. Der Buddha sagt, Frauen gelinge es, auch den Reinsten zu verunreinigen, und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben von Geburt an so rein war, dass er jede Berührung durch eine Frau ablehnte und von Männern gefüttert werden musste. Dennoch gelang es einer Frau, ihn zu verführen.
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JA264
Die Erzählung von Mahapanada
Das Jātaka erzählt die Geschichte von Bhaddaji, der durch das bloße Anhören einer Lehrrede heilig wird. Er wird Mönch und überquert zusammen mit dem Buddha und anderen Mönchen einen Fluss. Der Buddha bittet ihn, den anderen den königlichen Opferpfahl zu zeigen, der an dieser Stelle im Fluss versunken ist. Dieser hatte Bhaddaji selbst in einem früheren Leben gehört, als er der König Panāda war, und der Buddha erzählt kurz seine Geschichte; für die ausführliche Fassung wird auf Ja 489 verwiesen. Der König Panāda wird außerdem noch in DN 26 und im Gedicht des Ehrwürdigen Bhaddaji, Thag 2.22, erwähnt. Das Gedicht wird hier im Jātaka wiederholt (wobei Dutoit das Wort yūpa, Opferpfahl, fälschlich als „Palast“ übersetzt).
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JA265
Die Erzählung von dem Hufeisenbogen
Ein Mönch verliert den Mut zum Üben. Der Buddha sagt, Anstrengung lohne selbst da, wo es nicht ums Erwachen gehe, und erzählt dazu, wie er selbst in einem früheren Leben 500 Räuber in die Flucht schlug.
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JA266
Die Erzählung von Vataggasindhava
Eine Frau erhält mit allerlei Anstrengung ein Treffen mit dem Mann, in den sie verliebt ist, stößt ihn dann aber zurück. Der Buddha erzählt, wie sie mit ihm selbst in einem früheren Leben das Gleiche getan hatte, als er ein edles Pferd und sie eine Eselin war.
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JA267
Die Erzählung von dem Krebs
Ein Ehepaar wird auf dem Heimweg von einer Geschäftsreise von Räubern überfallen, die den Mann töten und die Frau bei sich behalten wollen. Durch die Bitten der Frau kommen sie beide frei. Der Buddha erzählt, wie sie in einem früheren Leben ihm selbst auf ähnliche Weise das Leben rettete, als sie beide Elefanten waren und ein Riesenkrebs den Bodhisatta gepackt hatte.
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JA268
Die Erzählung von dem Gartenzerstörer
Eine Stelle im Park ist kahl geblieben, weil dort ein junger Parkwächter die Bäume gegossen hat, indem er sie ausriss und gemäß der Größe der Wurzeln begoss. Der Buddha erzählt, wie in einem früheren Leben ein König eine Horde Affen beauftragte, den Park zu gießen, und diese auf genau dieselbe Weise Unheil anrichteten.
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JA269
Die Erzählung von Sujātā
Es geht um Anāthapiṇḍikas Schwiegertochter Sujātā, die die ganze Familie tyrannisiert; die Geschichte wird auch in AN 7.63 berichtet. Durch eine Unterweisung des Buddha ändert sie nicht nur ihr Verhalten, sondern erlangt auch den Stromeintritt. Der Buddha erzählt, wie sie auch in einem früheren Leben auf seine Unterweisung hin ihr Verhalten geändert hatte, als er ein König und sie seine Mutter war.
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JA270
Die Erzählung von der Eule
Krähen und Eulen führen Krieg. Tagsüber greifen die Krähen die Eulen an, nachts umgekehrt. Der Buddha sagt, diese Feindschaft zwischen den Vögeln gebe es schon seit Anbeginn der Welt, und erzählt, wie in früher Vorzeit die Vögel einen König wählen wollten und sich schon fast auf die Eule geeinigt hatten, dann aber die Krähe Einspruch erhob. Von da an waren die beiden Vogelarten verfeindet.
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JA271
Die Erzählung von dem Brunnenverwüster
Ein Schakal verschmutzt einen Brunnen mit seinen Ausscheidungen, sodass die Mönche nicht mehr davon trinken können, und wird dann von den Novizen verjagt. Der Buddha erzählt eine ähnliche Begebenheit aus einem früheren Leben.
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JA272
Die Erzählung von dem Tiger
Das Jātaka verweist auf Ja 481, die Geschichte des Mönchs Kokālika. Dieser fasst einen Hass gegen Sāriputta und Moggallāna, kann es aber auch ohne sie nicht aushalten. Die Geschichte aus der Vergangenheit, die der Buddha daraufhin erzählt, illustriert, wie durch das Bedürfnis nach Annehmlichkeit der Zerstörung der Natur Vorschub geleistet wird.
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JA273
Die Erzählung von der Schildkröte
Die Geschichte der Gegenwart über zwei zerstrittene Beamte des Königs von Kosala wird in Ja 154 erzählt. Hier erzählt der Buddha eine frivole Geschichte, bei der die beiden in einem früheren Leben ein Affe und eine Schildkröte waren. Dem ersten englischen Übersetzer erschien die Sache anscheinend zu gewagt für seine Zeitgenossen, sodass er es vorzog, statt einer englischen eine lateinische Übersetzung anzufertigen. Dutoit ist hier weniger scheu.
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JA274
Die Erzählung von dem Gierigen
Im Zusammenhang mit einem gefräßigen Mönch erzählt der Buddha die Geschichte einer Krähe, die ihre Fressgier nicht bezähmen konnte und so elend ums Leben kam.
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JA275
Die Erzählung von dem Glänzenden
Dieses Jātaka gleicht dem vorigen und hat lediglich andere Strophen.
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JA276
Die Erzählung von der Kuru-Tugend
Um seine Kunstfertigkeit im Steinschleudern zu demonstrieren, tötet ein Mönch einen Schwan. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben ein König war, der gemeinsam mit seinem ganzen Hofstaat gewissenhaft die fünf Ethikregeln für Laien einhielt. Er teilte sie auf Anfrage den Boten eines anderen Königs mit; interessant ist dabei die Vorstellung, dass man andere nur in ethischen Fragen unterweisen kann, wenn man die betreffenden Regeln selbst einhält.
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JA277
Die Erzählung von dem Gefiederten
Im Zusammenhang mit Devadattas Mordversuchen erzählt der Buddha, wie dieser in einem früheren Leben als falscher Asket aus Appetit auf Taubenfleisch dem Bodhisatta und seiner Taubenschar nach dem Leben getrachtet hatte.
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JA278
Die Erzählung von dem Büffel
Ein Affe ärgert einen Elefanten, der sehr geduldig ist. Eines Tages steht aber an der gleichen Stelle ein ungeduldiger, der sich die Späße des Affen nicht gefallen lässt und ihn tottrampelt. Der Buddha erzählt eine ähnliche Geschichte aus einem früheren Leben, in der er selbst als Büffel die Stelle des geduldigen Elefanten einnahm.
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JA279
Die Erzählung von dem Kranich
Zwei der berüchtigten „sechs Mönche“, durch deren Fehlverhalten zahlreiche Vinayaregeln veranlasst waren, stiften Mönche und Nonnen gegeneinander an. Der Buddha vergleicht ihr Verhalten mit dem eines Kranichs, der einem jungen Mann schaden will, von diesem aber als Glücksvogel betrachtet wird. In diesem Jātaka erscheint der Bodhisatta in der Rolle eines Räuberhauptmanns.
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JA280
Die Erzählung von dem Büschelzerstörer
Ein Junge bringt die Blätterbüschel, die sein Vater zusammenstellt, durcheinander. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als Affe das Gleiche tat.
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JA281
Die Erzählung von dem Mittleren
Das Jātaka beginnt mit einem Hinweis auf die Gründung des Nonnenordens und identifiziert die Nonnen des Nandakovādasutta (MN 146) mit den Nonnen, die zusammen mit Mahāpajāpati Gotami ordiniert wurden. Die Hauptprotagonistin ist die frühere Frau des Buddha, die hier den Namen Bimbā trägt. Sie bekommt Verdauungsbeschwerden, gegen die ihr zu Laienzeiten Mangosaft geholfen hat, und Sāriputta hilft ihr, diesen auch als Nonne zu bekommen. Der Buddha erzählt darauf eine Geschichte aus der Vergangenheit, in der sie ebenfalls eine Mangofrucht bekam, und in der Sakka der Götterkönig keine besonders tugendhafte Rolle spielte.
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JA282
Die Erzählung von dem Besseren
Ein königlicher Minister, der unschuldig ins Gefängnis kommt, erlangt dort den Stromeintritt. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben sich lieber gefangen nehmen ließ, als Krieg zu führen, und mithilfe eines tiefen Meditationszustandes die Ereignisse zum Besseren wendete. (Vgl. auch Ja 51.)
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JA283
Die Erzählung von dem Zimmermannseber
Die Könige Ajātasattu und Pasenadi sind gelegentlich in kriegerische Auseinandersetzungen miteinander verwickelt, wie auch SN 3.14 und SN 3.15 berichten. Die Version des Jātaka führt den Sieg Pasenadis auf einen Schlachtplan zurück, den Mönche des Buddha miteinander diskutieren. Der Buddha erzählt, wie in einem früheren Leben der der Kriegslist kundige Mönch ein Eber war, dem es gelang, einen Tiger und einen falschen Asketen zu besiegen.
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JA284
Die Erzählung von dem Glück
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 40 verwiesen mit der Ergänzung, dass die darin vorkommende Gottheit die Frucht des Stromeintritts erlangt. Ein Brahmane, der bemerkt, dass es Anāthapiṇḍika wieder gut geht, will von ihm das Glück stehlen, aber dieses will, wie es scheint, durchaus bei Anāthapiṇḍika bleiben. Der Buddha illustriert mit einer Geschichte aus einem früheren Leben, dass man das Glück nicht zwingen kann und es stets zu der Person gelangt, die es verdient.
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JA285
Die Erzählung von dem Edelsteineber
Die Geschichte von der Ermordung der Sundarī wird in Ud 4.8 erzählt. Asketen anderer Schulen wollen damit den Buddha in Verruf bringen, was aber nicht gelingt. Der Buddha illustriert anhand einer Geschichte aus einem früheren Leben, dass man wahrhaft Kostbares nicht besudeln kann.
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JA286
Die Erzählung von Saluka
Das Jātaka verweist auf Ja 477. Hier geht es um einen Mönch, der sich verliebt hat, und der Buddha erzählt, dass die Frau seiner Träume ihn in einem früheren Leben, als er ein Schwein war, zum Hochzeitsschmaus verzehrte.
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JA287
Die Erzählung von dem Tadel der Ehrung
Als Sāriputta gefragt wird, wie man in der Welt zu etwas kommt, antwortet er, man müsse dazu wie ein Verrückter handeln. Darauf will der Fragesteller von diesem Gewinn nichts mehr wissen. Der Buddha bestätigt, dass derselbe auch in einem früheren Leben schon verstanden hatte, dass es besser ist, nichts zu besitzen, als sich zum Narren zu machen.
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JA288
Die Erzählung von der Reihe Fische
Es geht um einen betrügerischen Kaufmann. In der Geschichte aus dem früheren Leben ist es der Bruder des Bodhisatta, der diesen betrügen will; aber eine Flussgottheit sorgt dafür, dass der Bodhisatta sein Eigentum zurückerhält.
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JA289
Die Erzählung von den verschiedenen Wünschen
Die Geschichte aus der Gegenwart wird in Ja 456 erzählt. Ānanda wird der Aufwärter des Buddha, und dieser gewährt ihm acht Wünsche. Der Buddha erzählt, wie er auch in der Vergangenheit Ānanda und seiner ganzen Familie ihre Wünsche gewährt hatte, nachdem dieser sich als fähig in seinem Fach erwiesen hatte.
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JA290
Die Erzählung von der Tugenduntersuchung
Es wird auf ein Jātaka gleichen Namens, Ja 86, verwiesen. Die Geschichten gleichen sich weitgehend, mit leichten Änderungen an der Geschichte aus dem früheren Leben.
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JA291
Die Erzählung von dem Glückstopf
Anāthapiṇḍika gibt seinem alkoholabhängigen Neffen wiederholt Geld, doch dieser bleibt seiner Sucht verfallen und stirbt schließlich. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben nicht einmal mit einem Topf, der ihm beständig Geld gab, auskommen konnte. Einem süchtigen Menschen ist mit Geldzuwendungen nicht geholfen.
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JA292
Die Erzählung von Supatta
Die Geschichte ähnelt der in Ja 281, nur dass diesmal das Heilmittel für Bimbās Beschwerden ein Reisbrei mit Fischsoße ist. Der Buddha erzählt, wie sie in einem früheren Leben als Krähe unwiderstehliche Lust auf das Mahl des Königs bekam und wie Sāriputta ihr dieses unter Einsatz seines Lebens verschaffte.
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JA293
Die Erzählung von dem Aufgeben des Körpers
Ein Mann, der von den Ärzten bereits aufgegeben wurde, wird wieder gesund und beschließt, sein neu geschenktes Leben dem Dhamma zu weihen. Er wird Mönch und bald darauf ein Arahant. Der Buddha erzählt, wie es ihm selbst in einem früheren Leben ähnlich ergangen war.
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JA294
Die Erzählung von dem Mango-Esser
Devadatta und Kokālika erhalten regelmäßig Almosen, indem einer den anderen vor den Leuten rühmt. Der Buddha erzählt, wie sie in einem früheren Leben einander schmeichelten und dadurch einer vom andern zu Essen erhielt.
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JA295
Die Erzählung von dem Letzten
Der Buddha erzählt eine weitere Geschichte in Bezug auf Devadatta und Kokālika (siehe voriges Jātaka). Eine Krähe und ein Schakal schmeicheln einander mit Eigenschaften, die sie nicht besitzen. Der Bodhisatta, der eine Baumgottheit in der „schlechtesten“ Baumart ist, erkennt das Fehlen der guten Eigenschaften an.
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JA296
Die Erzählung von dem Ozean
Der Ehrwürdige Upānanda hält andere zu strenger Askese an und nimmt selbst übermäßig viele Bedarfsgegenstände in Anspruch. Der Buddha tadelt ihn und erzählt, wie er in einem früheren Leben die Meeresbewohner vom Wassertrinken abhalten wollte, damit er selbst den ganzen Ozean allein austrinken könne.
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JA297
Die Erzählung von der Liebesklage
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 147 verweisen, für die Geschichte aus dem früheren Leben auf Ja 423. Ein Mönch kann sich nicht von seiner früheren Frau lösen. Hier wird eine Geschichte erzählt, in der der Mann zu Tode gefoltert wurde und statt seiner Qualen nur seine Frau im Sinn hatte.
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JA298
Die Erzählung von dem Feigenbaum
Ein Mönch, der ein kleines Dorfkloster gegründet hat, wird von einem anderen daraus vertrieben. Der Buddha erzählt von einer ähnlichen Situation, die die beiden in einem früheren Leben als Affen hatten.
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JA299
Die Erzählung von Komayaputta
Der Buddha bittet Mahāmoggallāna, Mönche, die sich im Kloster laut unterhalten, zu erschrecken. Er erzählt, wie dieselben auch in einem früheren Leben Asketen waren, die aber die Askese nicht ernst genommen hatten.
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JA300
Die Erzählung von dem Wolfe
Das Jātaka verweist auf eine Episode aus dem Vinaya mit dem Ehrwürdigen Upasena, der kurz nach seiner eigenen Ordination selbst Mönche ordiniert und dafür vom Buddha getadelt wird (Kd 1, MT3-243). Er gibt sich darauf besondere Mühe und wird bald ein Arahant, und sein nächster Besuch beim Buddha ist der Anlass, dass der Buddha Waldmönchen erlaubt, ihn jederzeit zu besuchen (NP 15). Als Mönche vor dem Hintergrund dieser Erlaubnis ihre Decken wegwerfen, um als „Waldmönche“ zu gelten, vergleicht der Buddha ihr Verhalten mit der Art, wie der Wolf den Besinnungstag einhält, und erzählt, wie dieser sich in einem früheren Leben die Ethikregeln nur vornahm, solange es ohnehin keine Gelegenheit gab, sie zu brechen.
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JA301
Die kleine Erzählung von Kalinga
Das Jātaka erzählt recht ausführlich, wie vier vormalige Jaina-Nonnen in den Nonnenorden des Buddha eintreten, nachdem Sāriputta ihre Fragen beantwortet hat. Der Buddha erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, als diese vier ebenfalls Schwestern waren und mit Sāriputtas Hilfe Königinnen wurden.
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JA302
Die Erzählung von dem großen Reiter
Es wird auf ein anderes Jātaka, vermutlich Ja 157, verwiesen, wo es darum geht, dass Ānanda frühere Freundschaftsdienste vergilt. Hier erzählt der Buddha, wie Ānanda in einem früheren Leben ihm, einem König, auf der Flucht von einer kriegerischen Niederlage in seinem Haus eine Rast verschafft hatte und er ihn anschließend mit königlichen Ehren belohnte.
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JA303
Die Erzählung von dem einen König
Es wird auf Ja 282 verwiesen. Es geht darum, aus einer schlechten Lage etwas Gutes zu gewinnen. Für die Geschichte aus einem früheren Leben, die der Buddha hier erzählt, wird auf Ja 51 verwiesen. Es geht um einen König, der, selbst als er gefangen und gefoltert wurde, nichts von seiner inneren Stärke verlor und durch die Kraft der Liebe nicht nur seine Fesseln sprengte, sondern auch seinen Feind bekehrte.
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JA304
Die Erzählung von Daddara
Es geht um einen zornigen Mönch. Der Buddha erzählt, wie dieser in einem früheren Leben sein jüngerer Bruder war, beide mächtige Schlangengeister. Wegen der jähzornigen Art des Jüngeren verbannte der Vater beide Brüder drei Jahre lang in einen Misthaufen, wo sie sich Beschimpfungen von Dorfkindern anhören mussten und so Geduld lernten.
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JA305
Die Erzählung von der Tugenduntersuchung
Eine Gruppe von Mönchen hat nachts sinnliche Gedanken. Der Buddha bemerkt es, und um zu illustrieren, dass es für böse Taten kein Versteck gibt, erzählt er eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein Brahmanenlehrer seine Tochter demjenigen seiner Schüler vermählte, der entgegen seiner Anweisung seine Verwandten nicht bestahl.
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JA306
Die Erzählung von Sujata
Dem Buddha gelingt es, einen Ehestreit zwischen dem König von Kosala und seiner Frau, Königin Mallikā, zu schlichten. Er erzählt dann, wie es ihm auch in einem früheren Leben schon gelungen war, die beiden zu versöhnen, als sie ebenfalls König und Königin waren und er ihr Minister.
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JA307
Die Erzählung von dem Palasa-Baum
Die Geschichte wird auch im Mahāparinibbāna-Sutta (DN 16:5.13.1) erzählt. Ānanda ist bekümmert angesichts des bevorstehenden Todes des Buddha und fürchtet um seinen spirituellen Fortschritt, wenn der Lehrer nicht mehr da ist. Der Buddha tröstet ihn und erzählt, wie Ānanda in einem früheren Leben den Bodhisatta, einen Baumgott, verehrt hatte und dafür von diesem reich belohnt worden war.
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JA308
Die Erzählung von dem schnellen Vogel
Mit Bezug auf Devadattas Undankbarkeit erzählt der Buddha eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein Vogel einem Löwen, dem ein Knochen im Hals steckt, das Leben rettet, aber von ihm keinen Dank erfährt.
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JA309
Die Erzählung von dem Leichnam
Die Geschichte wird auch im Vinaya in der Einführung zu Sekhiya 69 erzählt. Die berüchtigten „sechs Mönche“ lehren den Dhamma respektlos von einem niedrigen Sitz aus, während die Zuhörer auf erhöhten Plätzen sitzen. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben beim Stehlen einer Mangofrucht vom Baum des Königs Zeuge wurde, wie der königliche Brahmane von einem niederen Sitz aus den König, der auf einem hohen Sitz saß, die Sprüche lehrte. Er war über diese Respektlosigkeit der Lehre gegenüber so erschüttert, dass er aus seiner Deckung kam und die beiden tadelte. Statt ihn hinrichten zu lassen, machte ihn der König als Belohnung für diesen Hinweis zum „König der Nacht“.
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JA310
Die Erzählung von Sayha
Ein Mönch verliebt sich und ist mit dem geistlichen Leben unzufrieden. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben ein Asket war und zugunsten eines asketischen Lebens auf ein ehrenvolles Leben als königlicher Hausbrahmane verzichtete.
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JA311
Die Erzählung von dem Pucimanda-Baum
Der Ehrwürdige Mahāmoggallāna verjagt einen Dieb, der sich bei seiner Hütte verstecken will. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als Baumgott das Gleiche getan hatte, da er fürchtete, das Holz seines Baumes würde sonst für die Hinrichtung des Diebes benutzt werden. In beiden Fällen kann der Bösewicht entkommen.
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JA312
Die Erzählung von Kassapa und der Torheit
Ein alter Mönch macht es seinen Söhnen schwer, mit ihm zum Kloster zu gehen. Der Buddha erzählt, dass derselbe in einem früheren Leben sein eigener Vater war und damals schon das Gleiche tat.
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JA313
Die Erzählung von dem die Geduld Predigenden
In Bezug auf einen jähzornigen Mönch erzählt der Buddha, wie er selbst in einem früheren Leben ein Asket war, der einem vor Wut verrückten König, der ihn misshandeln ließ, nicht zürnte.
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JA314
Die Erzählung von dem eisernen Kessel
Der König von Kosala ist durch einen Traum erschreckt, und seine Brahmanen schlagen ihm ein großes Opfer vor, um die Wirkung des Traums unschädlich zu machen. Der Buddha erklärt, dass der Traum kein schlimmes Vorzeichen war, sondern die Stimmen von Wesen in der Hölle, die der König gehört hat. Er erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben diesen Sachverhalt bereits einem König erklärt hatte. Auf die Geschichte mit dem König Pasenadi von Kosala wird auch in SN 3.9 Bezug genommen.
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JA315
Die Erzählung von dem Fleisch
Erst als Sāriputta mit ihnen geht, bekommen Mönche, die die Kranken pflegen, das notwendige höherwertige Essen für ihre Patienten. Der Buddha illustriert mittels einer Geschichte aus einem früheren Leben, dass das Glück beim Almosensammeln von der Art des Auftretens abhängt.
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JA316
Die Erzählung von dem Hasen
Ein Gutsbesitzer richtet eine reiche Spende an den Saṅgha aus, und der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben sogar bereit war, sein eigenes Fleisch anderen zu essen zu geben. In dieser Art von „Opferbereitschaft“ geht das Jātaka weit über das hinaus, was in den Suttas gelehrt wird.
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JA317
Die Erzählung von der Totenbeweinung
Ein Mann ist betrübt, nachdem sein Bruder gestorben ist. Der Buddha tröstet ihn mit einer Geschichte aus einem früheren Leben, in der er selbst klar erkannte, dass Kummer in einem solchen Fall nicht weiterhilft.
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JA318
Die Erzählung von der Kanavera-Blume
Das Jātaka verweist für die gegenwärtige Geschichte auf Ja 423. Es geht um einen Mönch, der sich nicht von seiner früheren Frau lösen kann. Der Buddha erzählt, wie die jetzige geliebte Frau in einem früheren Leben den Mönch, ihren damaligen Geliebten, im Austausch für einen Räuber hinrichten ließ.
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JA319
Die Erzählung von dem Rebhuhn
Für die gegenwärtige Geschichte wird auf Ja 16 verwiesen. Es geht um die guten Eigenschaften des Mönchs Rāhula, des Sohnes des Buddha, und der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als Rebhuhn von einem Jäger zum Fangen anderer Rebhühner benutzt wurde und sich Gedanken über seine Schuld am Tun des Jägers machte.
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JA320
Die Erzählung von dem leicht Aufzugebenden
Ein hartherziger Mann besucht mit seiner Frau auf dem Heimweg von einer Geschäftsreise den Buddha. Dieser erzählt, wie die beiden in einem früheren Leben ein Paar waren, er der Kronprinz, sie seine Frau, und bis zum Tod des alten Königs in der Verbannung lebten. Auch hier erwies der Mann sich auf eine hypothetische Frage seiner Frau hin als hartherzig, erkannte aber, als er darauf aufmerksam gemacht wurde, ihre Verdienste an und belohnte sie entsprechend.
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JA321
Die Erzählung von dem Hüttenzerstörer
Es wird eine lange Geschichte über einen Aufwärter des Ehrwürdigen Kassapa erzählt, der sich gerne in ein besseres Licht rückt und die Verdienste seines Mitmönchs für sich reklamiert. Als Kassapa ihn tadelt, wird er so böse, dass er dessen Hütte in Brand steckt. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben ein Affe war, der aus Zorn das Nest eines Vogels, des Bodhisatta, zerstörte.
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JA322
Die Erzählung von dem Getöse
Der Buddha vergleicht den Erfolg falscher Askese mit dem Lärm, den ein Hase hörte, und erzählt dazu eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein Hase beim Geräusch einer herabfallenden Frucht glaubte, die Welt gehe unter, und mitsamt allen Tieren des Waldes die Flucht ergriff. Der Löwe, damals der Bodhisatta, rettete sie alle vor dem Untergang.
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JA323
Die Erzählung von Brahmadatta
Für die Gegenwartsgeschichte wird auf Ja 253 verwiesen. Es geht um Mönche, die Laien mit ihren Wünschen übermäßig belästigen. Der Buddha erzählt daraufhin, wie er selbst in einem früheren Leben als Asket sich zwölf Jahre nicht getraute, um ein Paar Schuhe für seine Wanderschaft zu bitten.
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JA324
Die Erzählung von dem Mann mit dem Fellgewand
Ein Asket mit einer Fellrobe wird wegen seiner Unvorsichtigkeit von einem streitlustigen Widder angegriffen. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben bereits den gleichen Fehler begangen hatte.
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JA325
Die Erzählung von der Rieseneidechse
Mit Bezug auf einen betrügerischen Mönch erzählt der Buddha von einer Begegnung, die er in einem früheren Leben mit einem falschen Asketen hatte. Dieser tat nach außen fromm, wollte aber aus Genusssucht den Bodhisatta, eine Eidechse, die ihn verehrte, töten und essen.
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JA326
Die Erzählung von der Kakkāru-Blume
Als Devadatta den Saṅgha spaltet, holen Sāriputta und Moggallāna die abtrünnigen Mönche zurück. Daraufhin wird Devadatta krank. Der Buddha erzählt, wie dieser in einem früheren Leben, um himmlische Blumen zu erhalten, fälschlich viele Tugenden vorgab, die er nicht besaß, und darauf heftige Schmerzen litt.
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JA327
Die Erzählung von Kakati
Anlässlich eines Mönchs, der wegen seines Interesses am anderen Geschlecht mit dem Ordensleben unzufrieden ist, illustriert der Buddha mithilfe einer Geschichte aus einem früheren Leben, wie die Treue einer Frau selbst dann nicht bewahrt werden kann, wenn sie auf einer einsamen Insel mitten im Ozean isoliert wird. Sie kam dorthin, nachdem ein „Weiser der Vorzeit“ sie von ihrem Ehemann entführte. Nachdem ein dritter Mann ihr Versteck ausfindig machte und mit ihr Geschlechtsverkehr hatte, verlor der Entführer das Interesse und gab sie dem Ehemann zurück. Auf die hier berichteten Begebenheiten wird auch in Ja 536 Bezug genommen.
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JA328
Die Erzählung von dem nicht zu Betrauernden
Ein Mann versinkt nach dem Tod seiner Frau in Trauer. Der Buddha weist auf die Unausweichlichkeit des Todes hin und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben seine Frau verlor, aber diese Unausweichlichkeit bereits so tief verstanden hatte, dass ihn keine Trauer befiel. Eine ähnliche Geschichte wird in Ja 443 erzählt.
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JA329
Die Erzählung von Kalabahu
Nach seinen Versuchen, den Buddha zu ermorden, verliert Devadatta sein Ansehen. Der Buddha erzählt, wie er und Ānanda in einem früheren Leben zwei Papageien waren, die am Königshof lebten, Devadatta aber war ein Affe, der zunächst viel Aufmerksamkeit genoss, dann aber wegen seines ungezogenen Verhaltens sein Ansehen verlor und fortgejagt wurde.
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JA330
Die Erzählung von der Tugenduntersuchung
Das Jātaka verweist auf das ähnliche Ja 86. Ein Mann stiehlt vom König Geld, um herauszufinden, ob ihm die Anerkennung, die er genießt, wegen seiner Tugend zuteil wird. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben den gleichen Test durchgeführt hatte und daraufhin als Asket in die Einsamkeit gegangen war. Eines Tages beobachtete er ein Schauspiel, bei dem Raubvögel sich gegenseitig ein Stück Fleisch abjagten, und zog daraus den Schluss, dass das Festhalten an Sinnenfreuden nur zu Verdruss führt. Das gleiche Bild findet sich zusammen mit anderen lebhaften Gleichnissen für die Sinnenfreuden in MN 54 und wird in anderen Suttas zitiert.
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JA331
Die Erzählung von Kokālika
Für die gegenwärtige Geschichte wird auf Ja 481 verweisen. Der Mönch Kokālika fasst einen Hass gegen Sāriputta und Moggallāna. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben ein Kuckuck war, der in einem Krähennest ausgebrütet wurde. Als er durch seine Stimme seine Identität verriet, warf ihn die Krähenmutter aus dem Nest. Der königliche Minister nutzte diesen Vorfall, um den König von seiner Geschwätzigkeit zu kurieren.
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JA332
Die Erzählung von der Wagenpeitsche
Ein königlicher Hofbrahmane will sich mit seinem Wagen die Vorfahrt erzwingen und wirft in seiner Wut seine Peitsche nach der entgegenkommenden Kutsche, verletzt sich aber dabei nur selbst. Er klagt dann die Gegenpartei an, ihn geschlagen zu haben. Der Buddha erzählt, wie Ähnliches bereits in einem früheren Leben geschehen war. Damals glaubte der König seinem Brahmanen, ohne die Sache zu prüfen, aber der Bodhisatta, der ein königlicher Minister war, drängte auf ein korrektes Verfahren.
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JA333
Die Erzählung von der Rieseneidechse
Das Jātaka verweist auf Ja 320. Es geht um einen Mann, der mit seiner Frau nichts teilen will. Im Unterschied zum obigem Jātaka, wo er sich auf eine hypothetische Frage weigert, ihr etwas abzugeben, geht es hier um das tatsächliche Fleisch einer gebratenen Eidechse.
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JA334
Die Erzählung von der Königsermahnung
Es wird aufJa 521 verwiesen. Der Buddha unterhält sich mit dem König von Kosala. Er erzählt, wie in einem früheren Leben ein König die Weisheit eines Asketen (des Bodhisatta), dass eine gute oder schlechte Regierung sogar Auswirkungen auf die Qualität der Waldfrüchte habe, auf ihren Wahrheitsgehalt prüfte und bestätigt fand. Von da an gab er sich um so mehr Mühe, gerecht zu regieren. Das Thema, wie sich der Regierungsstil auf alle Aspekte des Landes auswirkt, findet sich auch in AN 4.70.
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JA335
Die Erzählung von dem Schakal
Devadatta imitiert das Verhalten des Buddha. Dieser erzählt, wie Devadatta in einem früheren Leben ebenfalls den Bodhisatta nachahmen wollte, als er ein Schakal war und der Bodhisatta ein Löwe. Devadatta wollte einen Elefanten jagen, wurde aber von ihm zertreten.
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JA336
Die Erzählung von dem großen Chatta
Mit Bezug auf einen betrügerischen Mönch erzählt der Buddha, wie dieser in einem früheren Leben ein Königssohn im Exil war, der das Leben eines Asketen führte, sich dann aber das seiner Familie von einem anderen König geraubte Vermögen sowie sein Reich zurückholte.
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JA337
Die Erzählung von dem Stuhl
Ein Mönch, der die Gepflogenheiten nicht kennt, geht zu früh zum Almosengang und kommt mit leerer Schale zurück. Er schilt daraufhin auf die großzügigen Spender Anāthapiṇḍika und Visākhā. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben ein Asket war, der kein Almosen erhielt, weil der Hausherr ausgegangen war, aber deshalb nicht in Zorn geriet.
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JA338
Die Erzählung von der Hülse
Eine sonderbare Geschichte über den Prinzen Ajātasattu: Während sie mit ihm schwanger ist, bekommt seine Mutter das unwiderstehliche Gelüste, das Blut ihres Mannes zu trinken, was als Vorzeichen gedeutet wird, dass das ungeborene Kind seinen Vater töten wird. Statt sich seiner entledigen zu wollen, liebt König Bimbisāra seinen Sohn heiß und innig. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben einem König geraten hatte, sich vor seinem mörderisch gesonnenen Sohn zu schützen.
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JA339
Die Erzählung von Bāveru
Als sich die Lehre des Buddha ausbreitet, verlieren andere Sekten an Ansehen. Der Buddha erzählt, wie eine Krähe auf einer Insel, auf der es keine Vögel gab, so lange bestaunt und bewundert wurde, bis die Bewohner einen Pfau zu sehen bekamen.
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JA340
Die Erzählung von Visayha
Anāthapiṇḍika, der reiche Wohltäter aus Sāvatthī, verliert nach und nach sein Vermögen und kann nur noch sehr einfache Mahlzeiten spenden. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben ein spendenfreudiger Kaufmann war, auf den Sakka der Götterkönig eifersüchtig wurde. Doch der Bodhisatta ließ sich mit keinem Mittel vom Spenden abhalten.
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JA341
Die Erzählung von Kandari
Es wird auf Ja 536 verwiesen.
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JA342
Die Erzählung von dem Affen
Eine weitere Variante der Geschichte vom Affen und vom Krokodil, die bereits in Ja 57 und Ja 208 erzählt und in Ja 224 angedeutet wird. Das Krokodilweibchen will das Herz des Affen fressen und das Männchen versucht, ihn mittels einer Lüge zu fangen, doch der Affe ist schlauer.
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JA343
Die Erzählung von dem Reiher
Die Jungen eines Reihers, der ein Bote am Hof des Königs von Kosala ist, werden während seiner Abwesenheit von Kindern umgebracht. Der Reiher rächt sich, indem der die beiden Kinder einem Tiger vorwirft, der sie auffrisst. Der Buddha berichtet von einem ganz ähnlichen Vorfall in einem früheren Leben, als er selbst der König war.
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JA344
Die Erzählung von dem Mangodieb
Ein Mönch betrachtet die Mangofrüchte bei seiner Behausung als sein Eigentum und ist erbost, als welche davon gestohlen werden. Er beschuldigt Unschuldige, sie genommen zu haben. Der Buddha erzählt, dass dieser in einem früheren Leben ein falscher Asket war und das Gleicht tat.
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JA345
Die Erzählung von der Schildkröte
Ein Mönch führt das Mönchsleben nur halbherzig. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als königlicher Minister den trägen Gang einer Schildkröte dazu genutzt habe, den König von seiner eigenen Trägheit zu heilen.
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JA346
Die Erzählung von Kesava
König Pasenadi von Kosala sieht, wie im Haus des Kaufmanns Anāthapiṇḍika ständig viele Mönche und Nonnen ihr Almosen einnehmen, und will das Gleiche auch in seinem Palast einrichten. Er muss aber feststellen, dass die Mönche und Nonnen sich bei ihm nicht hinsetzen und die Häuser ihrer befreundeten Familien bevorzugen. Der Buddha erklärt auf seine Frage, keine Gabe komme der in Freundschaft gegebenen gleich, und illustriert das mit einer Geschichte aus einem früheren Leben über eine Freundschaft zwischen zwei Asketen. Der eine wird krank, als er von seinem Freund getrennt ist, und gesund, sobald er wieder in dessen Gesellschaft kommt.
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JA347
Die Erzählung von dem eisernen Schmiedehammer
Es wird auf Ja 469 verwiesen. Es geht um Dinge, die man zum Wohl der Welt tut. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben die Praxis des Tieropfers unterband und sich dadurch den Zorn der Dämonen zuzog. Sakka aber kam ihm zu Hilfe.
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JA348
Die Erzählung von dem Walde
Es wird auf Ja 477 verwiesen. Ein Mönch, der ohnehin kein besonderes Interesse an der geistlichen Übung zeigt, wird von einer Frau, die einen Schwiegersohn sucht, für ihre Tochter gewonnen. Der Buddha erzählt, dass dieses Mädchen den gleichen Mann auch in einem früheren Leben zu verführen versuchte, als er der Sohn eines Einsiedlers war.
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JA349
Die Erzählung von dem Freundschaftsbrecher
Die berüchtigte Gruppe der „sechs Mönche“ sät Streit und bringt befreundete Mönche auseinander. Der Buddha verurteilt dieses Handeln und erzählt, wie in einem früheren Leben die Freundschaft zwischen einem Löwen und einem Stier von einem Schakal zerstört wurde, sodass die Freunde sich gegenseitig töteten.
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JA350
Die Erzählung von der Frage der Gottheit
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542). Die Geschichte wird unter der Überschrift „Die Frage von den Leuchtkäfern“ erzählt. Eine Göttin legt dem König das erste von vier Rätseln vor in der Absicht, den in Ungnade gefallenen Weisen Mahosadha zu rehabilitieren.
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JA351
Die Erzählung von dem Juwelenohrring
Ein Minister begeht Ehebruch mit einer Frau aus dem Harem des Königs von Kosala. Der Buddha erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein Minister einen König an einen anderen verriet, sodass sein Reich erobert und er selbst ins Gefängnis gesteckt wurde. Statt dem Kummer zu verfallen, übte der König Meditation.
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JA352
Die Erzählung von Sujata
Ein Mann verfällt nach dem Tod seines Vaters in Kummer. Der Buddha tröstet ihn, indem er erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben seinem Vater über seinen Kummer hinweghalf.
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JA353
Die Erzählung von dem Zweiggeflecht
Das Jātaka berichtet vom Prinzen Bodhi, dem Protagonisten von MN 85, wo er als jemand dargestellt ist, der festes Vertrauen zum Buddha hat und bereits im Mutterleib Zuflucht genommen hat. Das kontrastiert mit der Darstellung hier, wo Prinz Bodhi grausamerweise dem Baumeister, der seinen Palast errichtet hat, die Augen ausstechen lässt, damit er niemand anderem einen ähnlichen Palast erbauen kann. Und damit nicht genug: Die Geschichte, die hier aus einem früheren Leben erzählt wird, schildert ein äußerst brutales Menschenopfer von tausend Königen zu dem Zweck, noch ein weiteres Reich zu erobern.
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JA354
Die Erzählung von der Schlange
Die gegenwärtige Geschichte gleicht Ja 328 und Ja 352, wo jemand einen Angehörigen verliert. Auch hier tröstet der Buddha den Hinterbliebenen und verdeutlicht mithilfe einer Geschichte aus einem früheren Leben die Unausweichlichkeit des Todes. Dadurch, dass sowohl der Bodhisatta als auch seine Familie stets die Todesbetrachtung geübt hatten, konnten sie den plötzlichen Tod eines Familienmitglieds gut bewältigen. Es wird das Gleichnis von der Schlange verwendet, die ihre alte Haut abstreift (vgl. Snp 1.1), sowie einige Zeilen aus Thig 6.1.
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JA355
Die Erzählung von Ghata
Ein Mann wird unschuldig ins Gefängnis geworfen und erlangt dort den Stromeintritt. Als er wieder freikommt, erzählt der Buddha, wie er selbst in einem früheren Leben in einer ähnlichen Situation ekstatische Meditation übte und so selbst im Gefängnis glücklich war.
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JA356
Die Erzählung von Karandiya
Sāriputta drängt alle möglichen Leute, die Ethikregeln für Laien einzuhalten, auch wenn sie das gar nicht wollen. Der Buddha erzählt, wie er das in einem früheren Leben als brahmanischer Lehrer schon tat. Damals gelang es dem Bodhisatta, seinem Schüler, ihn davon abzubringen.
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JA357
Die Erzählung von der Wachtel
Als im Saṅgha ein Gespräch über Devadattas Grausamkeit aufkommt, erzählt der Buddha, wie dieser bereits in einem früheren Leben grausam die Schwäche junger Vögel ausgenutzt und sie mutwillig getötet hatte. Allerdings gelang es der Vogelmutter mit der Hilfe anderer Tiere, Rache zu nehmen.
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JA358
Die kleine Erzählung von Dhammapala
Es geht erneut um Devadattas Versuche, den Buddha zu töten. Es werden verschiedene Jātakas aufgezählt, in denen Devadatta den Bodhisatta auf unterschiedliche Arten ums Leben gebracht hatte. Hier erzählt der Buddha eine ziemlich gruselige Geschichte, in der Devadatta ein König und er selbst sein Sohn war. Der König ließ sein Kind aus Eifersucht auf grausamste Art vor den Augen des gesamten Hofstaates zerstückeln.
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JA359
Die Erzählung von der Goldantilope
Einer Frau gelingt es, in ihrer gesamten Familie die Lehre des Buddha einzuführen. Nachdem sie und ihr Mann den Stromeintritt erlangt haben, werden beide Mönch und Nonne und erlangen die Vollendung. Der Buddha erzählt, wie die Frau in einem früheren Leben als Antilope durch ihren Mut das Leben ihres Gatten und des ganzen Rudels rettete.
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JA360
Die Erzählung von Sussondi
Anlässlich eines Mönchs, der nach dem Anblick einer schönen Frau mit dem Ordensleben unzufrieden wird, illustriert der Buddha mithilfe einer Geschichte aus einem früheren Leben, wie die Treue einer Frau selbst dann nicht bewahrt werden kann, wenn sie auf einer einsamen Insel mitten im Ozean isoliert wird. Sie kam dorthin, nachdem der Bodhisatta sie von ihrem Ehemann entführte. Nachdem ein dritter Mann ihr Versteck ausfindig machte und mit ihr Geschlechtsverkehr hatte, verlor der Entführer das Interesse und gab sie dem Ehemann zurück.
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JA361
Die Erzählung von der Schönheit und dem hohen Wuchse
Ein Mann versucht vergeblich, Sāriputta und Moggallāna gegeneinander aufzubringen. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben das Gleiche versucht hatte, mit dem gleichen Erfolg, als er ein Schakal war und die beiden großen Mönche ein Löwe und ein Tiger.
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JA362
Die Erzählung von der Tugenduntersuchung
Um zu erfahren, ob Tugend mehr wert sei oder Gelehrsamkeit, stiehlt ein Beamter kleine Geldbeträge vom König. Als das Urteil zugunsten der Tugend ausfällt, wird er Mönch. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben das Gleiche getan hatte und Asket geworden war.
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JA363
Die Erzählung von der Scham
Für die Geschichte aus der Gegenwart wie auch die aus einem früheren Leben wird auf Ja 90 verwiesen. Das Jātaka endet aber mit einem anderen Satz von Strophen, die in diesem Fall aus dem Hirisutta, Snp 2.3, entnommen sind.
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JA364
Die Erzählung von dem Leuchtkäfer
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542). Die Geschichte wird unter der Überschrift „Die Frage von den Leuchtkäfern“ erzählt. Eine Göttin legt dem König das zweite von vier Rätseln vor in der Absicht, den in Ungnade gefallenen Weisen Mahosadha zu rehabilitieren.
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JA365
Die Erzählung von dem Schlangenbeschwörer
Ähnlich wie Ja 249. Ein junger Mann wird von einem älteren Mönch ordiniert, dann aber von ihm ständig drangsaliert, sodass er die Robe wieder ablegt. Bei einem zweiten Anlauf geschieht das Gleiche, doch dann lässt sich der junge Mann nicht wieder auf die Überredungsversuche des Mönchs ein. Der Buddha erzählt, dass Ersterer in einem früheren Leben ein Affe war, der seinem Herrn, dem späteren Mönch, nicht mehr traute, nachdem dieser ihn geschlagen hatte.
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JA366
Die Erzählung von Gumbiya
Anlässlich eines Mönchs, der nach dem Anblick einer schönen Frau mit dem Ordensleben unzufrieden wird, erklärt der Buddha, dass sinnliche Erregung einem Gift gleicht, das wie Honig schmeckt. Er erzählt, wie er in einem früheren Leben mit einer Karawane durch einen Wald fuhr, wo Dämonen solchen vergifteten Honig für die Reisenden ausgelegt hatten.
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JA367
Die Erzählung von dem Maynah-Vogel
Anlässlich von Devadattas Hass auf den Buddha erzählt dieser, wie jener in einem früheren Leben ohne Anlass seinen Tod in Kauf nahm und dabei selbst ums Leben kam.
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JA368
Die Erzählung von den Bambusstäben
Die Geschichte des vorigen Jātaka wird wiederholt, findet aber noch eine Fortsetzung. Nachdem der Arzt ums Leben gekommen war, wurden die Kinder beschuldigt, ihn getötet zu haben. Als sie vor den König gebracht wurden, konnte der Bodhisatta diesen mit seiner Weisheit von ihrer Unschuld überzeugen.
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JA369
Die Erzählung von Mittavinda
Das Jātaka stellt die Verbindung her zwischen einem Mönch aus der Gegenwart, der keinen Rat annehmen will, und einem Protagonisten aus einem früheren Leben, aus der Zeit des Buddha Kassapa, der unersättlich im Ansammeln von Schätzen war und in der Hölle mit einem Rad gequält wurde. Auf die gleichen Vorfälle wird auch in Ja 82 und Ja 104 Bezug genommen.
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JA370
Die Erzählung von dem Palasa-Baum
Für die gegenwärtige Geschichte wird auf Ja 459 verwiesen. 500 frisch ordinierte Mönche werden nachts von sinnlichen Gedanken befallen. Der Buddha ermahnt sie, vor Befleckungen auf der Hut zu sein, und illustriert dies mit einer Geschichte aus einem früheren Leben, als er ein Schwan war und eine Baumgottheit vor einem Schmarotzer warnte, die die Warnung jedoch nicht ernst nahm.
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JA371
Die Erzählung von Dighiti, dem König von Kosala
Nachdem die streitenden Mönche von Kosambi wieder versöhnt sind, ermahnt der Buddha sie, seine Worte ernst zu nehmen, da er im Dhamma ihr Vater sei. Er erzählt, wie der Prinz Dīghāyu, dessen Eltern vom König von Benares ermordet worden waren, sich an deren Mahnung erinnerte, nicht zu töten. Als ihm ihr Mörder in die Hände fiel, schonte er deshalb sein Leben. Am Ende des Jātaka finden sich u. a. drei berühmte Strophen, die der Buddha den Streithähnen in Kosambi sagte und die sich auch im Dhammapāda (Dhp 3–5) finden. (Die Geschichte des Streits in Kosambi wird in Ja 428 erzählt.)
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JA372
Die Erzählung von der jungen Gazelle
Ein alter Mönch kann den Tod seines jungen Schülers nicht verschmerzen. Der Buddha erzählt, dass dieser Novize in einem früheren Leben ein junger Hirsch war, den der alte Mönch, damals ein Asket, als Sohn adoptierte; bei seinem Tod war er ebenso untröstlich wie jetzt.
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JA373
Die Erzählung von der Maus
Es wird auf die sonderbare Geschichte über den Prinzen Ajātasattu aus Ja 338 Bezug genommen, der seinen Vater Bimbisāra töten wird. Der Buddha warnt König Bimbisāra und erzählt, wie er in einem früheren Leben einen König davor bewahrt hatte, von seinem Sohn aus Machtgier getötet zu werden.
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JA374
Die Erzählung von Culladhanuggaha
Ein Mönch leidet unter der Sehnsucht nach seiner früheren Frau. Der Buddha sagt, auch in einem früheren Leben habe diese Frau ihn bereits zu Fall gebracht, und erzählt, wie sie ihn aus einer verliebten Laune heraus an einen Räuber verraten hatte.
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JA375
Die Erzählung von der Taube
Es geht um einen gierigen Mönch. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben eine Krähe war, die in der Küche Fisch stehlen wollte. Als der Koch sie erwischte, richtete er sie übel zu.
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JA376
Die Erzählung von Avariya
Ein Fährmann ist grob zu einem Mönch, der übersetzen will, und setzt ihn an der falschen Stelle und erst nach Einbruch der Dunkelheit am Ufer ab. Der Buddha erzählt, wie derselbe auch in einem früheren Leben ein grober und jähzorniger Fährmann war, der nicht nur seinen Fahrgast, den Bodhisatta, übel behandelte, sondern auch seine schwangere Frau.
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JA377
Die Erzählung von Setaketu
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 487 verwiesen. Ein Mönch verschafft sich mit betrügerischen Mitteln Bedarfsgegenstände. Der Buddha erzählt daraufhin, wie dieser in einem früheren Leben aus unlauteren Motiven Asket geworden war, aber vom Hofpriester des Königs durchschaut wurde.
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JA378
Die Erzählung von Darimukha
Es geht um das Fortziehen aus dem weltlichen Leben. Der Buddha erzählt, wie in einem früheren Leben sein Jugendfreund, als er selbst Königswürde erlangte, die Welt verließ. Er wurde ein Paccekabuddha, ein isolierter Buddha, der nicht die Lehre verkündet. Im hohen Alter kehrte er zu seinem früheren Freund zurück und veranlasste ihn, ebenfalls ein Asket zu werden.
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JA379
Die Erzählung vom Neru-Berge
Ein Mönch verbringt die Regenzeit mehr schlecht als recht in einem Dorf, in dem die Bewohner ständig wechselnden Lehrern folgen. Der Buddha sagt, es sei nicht weise, an einem solchen Ort zu bleiben, und illustriert das mit einer Geschichte aus einem früheren Leben, in der er selbst und Ānanda Schwäne waren, die auf einem Berg, auf dem hohe und niedere Tiere gleich aussahen, nicht bleiben wollten.
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JA380
Die Erzählung von Asamka
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 423 verwiesen. Es geht um einen Mönch, der sich nicht von seiner früheren Frau lösen kann. Der Buddha erzählt eine fantastische Geschichte von einem Lotusmädchen, dessen Name zu erraten war, um sie zu gewinnen.
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JA381
Die Erzählung von Migalopa
Im Hinblick auf einen Mönch, der keinen Rat annehmen will, erzählt der Buddha eine Geschichte von einem Geier, die an die Geschichte des Ikarus erinnert. Der junge Geier fliegt entgegen der Warnung seines Vaters zu hoch hinaus, was ihm zum Verhängnis wird. Während Ikarus durch die Nähe zur Sonne zu Fall kommt, ist es hier der Wind.
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JA382
Die Erzählung von Siri und Kalakanni
Anāthapiṇḍika und sein gesamter Haushalt halten die fünf Ethikregeln ein. Der Buddha erzählt, wie er selbst das in einem früheren Leben ebenfalls tat und dadurch ausgewählt wurde, den Streit zweier Göttermädchen zu entscheiden.
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JA383
Die Erzählung von dem Hahn
Anlässlich eines Mönchs, der nach dem Anblick einer schönen Frau mit dem Ordensleben unzufrieden wird, vergleicht der Buddha Frauen mit einer Katze, die einen Vogel mit schönen Worten täuschen will, um ihn dann fressen zu können.
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JA384
Die Erzählung von der Tugendflagge
Im Hinblick auf einen betrügerischen Mönch erzählt der Buddha, wie derselbe in einem früheren Leben eine Krähe war, die andere Vögel von ihrer angeblichen Asketentugend überzeugte, um ihre Eier fressen zu können.
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JA385
Die Erzählung von Nandiyamiga
Ein Mönch unterhält mit seinem Almosen seine Eltern. Der Buddha lobt das und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben nicht nur seine Eltern ernährt, sondern ihnen und der ganzen Herde Sicherheit vor Jägern verschafft hatte.
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JA386
Die Erzählung von dem Eselssohn
Es geht um einen Mönch, der sich nicht von seiner früheren Frau lösen kann. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben sich seiner Frau zuliebe beinahe in den Tod gestürzt hätte, doch in letzter Minute von Sakka davon abgehalten wurde.
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JA387
Die Erzählung von der Nadel
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542) verwiesen. Der Buddha erzählt, wie er auch in einem früheren Leben große Weisheit besessen hatte, und berichtet, wie er, um die Tochter des Schmiedeältesten zu gewinnen, eine äußerst kunstfertige Nadel verfertigte.
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JA388
Die Erzählung von Tundila
Ein Mönch ist ständig von Todesfurcht erfüllt. Der Buddha erzählt, wie derselbe sich in einem früheren leben als Schwein fürchtete, als er geschlachtet werden sollte. Sein Bruder, der Bodhisatta, tröstete ihn und erreichte, dass der König und das ganze Land die Ethikregeln einhielt und lange Zeit glücklich lebte.
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JA389
Die Erzählung von dem goldenen Krebs
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf zwei andere Jātakas, Ja 542 und Ja 533, verwiesen. Es geht um Devadattas Versuche, den Buddha zu töten, und Ānandas Einsatz für dessen Leben. Der Buddha erzählt, wie Ānanda in einem früheren Leben ein Krebs war, der dem Bodhisatta das Leben rettete.
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JA390
Die Erzählung von Mayhaka
Es wird eine Geschichte von einem kinderlosen Kaufmann erzählt, der trotz seines Reichtums ärmlich lebt. Die Geschichte findet sich auch in SN 3.19 und SN 3.20, wobei Letzteres die Geschichte aus der Vergangenheit enthält, die auch in diesem Jātaka erzählt wird. In einem früheren Leben hatte dieser Kaufmann einem isolierten Buddha eine Mahlzeit gespendet, das aber anschließend bereut. Das Jātaka führt weiter aus, dass der Kaufmann seinen Neffen tötete und aufgrund dessen in späteren Leben kinderlos blieb.
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JA391
Die Erzählung von der Fahnenverletzung
Die Mönche preisen die Taten, die der Buddha zum Wohl der Welt verübt hat. Dieser erzählt, wie er in einem früheren Leben als Gott Sakka einen König dazu brachte, Asketen in seinem Reich wieder willkommen zu heißen, nachdem er sie zuvor aus Zorn über einen vorgeblichen Asketen vertrieben hatte.
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JA392
Die Erzählung von der Lotosblume
Eine Geschichte von einem Mönch, der an einer Blume riecht, die wir auch in SN 9.14 finden. Hier erzählt der Buddha, wie er selbst in einem früheren Leben eine ähnliche Erfahrung machte, und die Strophen des Mönchs aus dem SN werden hier dem Bodhisatta zugeordnet.
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JA393
Die Erzählung von den Speiseresten
Moggallāna rüttelt ein paar Mönche mit seinen Wunderkräften auf. Der Buddha erzählt, wie diese in einem früheren Leben Asketen waren, aber ihre Übung nur nachlässig betrieben und von Sakka ermahnt wurden.
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JA394
Die Erzählung von der Wachtel
Es geht um einen gierigen Mönch. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben eine Krähe war, die von einer Wachtel lernte, was wirklich zu Gesundheit führt.
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JA395
Die Erzählung von der Krähe
Es geht um einen gierigen Mönch. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben eine Krähe war, die Essen aus der Küche stehlen wollte. Als der Koch sie erwischte, richtete er sie übel zu.
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JA396
Die Erzählung von dem Klafter
Dar Buddha spricht mit dem König von Kosala und weist ihn darauf hin, dass das Verhalten der Herrschenden Auswirkungen auf das ganze Land hat, und erinnert damit an AN 4.70. Dann erzählt er eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein König von seinem Minister mit verschiedenen Gleichnissen zu einer guten Regierungsführung angehalten wurde.
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JA397
Die Erzählung von Manoja
Ein Mönch, der beim Buddha ordiniert ist, nimmt regelmäßig in Devadattas abtrünnigem Kloster das Essen ein. Der Buddha erzählt, wie er sich bereits in einem früheren Leben von Devadatta verführen ließ, als dieser ein Schakal, der Mönch aber ein Löwe war.
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JA398
Die Erzählung von Sutana
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 540 verwiesen. Ein Mönch versorgt mit Almosen, das er erhält, seine in Armut geratenen Eltern. Mitmönche kritisieren ihn, weil er das gespendete Almosen an Laien weitergebe, doch der Buddha lobt sein Verhalten und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben für seine Eltern sorgte und dafür einen menschenfressenden Dämon bändigte.
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JA399
Die Erzählung von dem Geier
Es geht um einen Mönch, der seine Mutter versorgt. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Geier seine Eltern versorgte und sogar von einem Jäger freigelassen wurde, der davon beeindruckt war.
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JA400
Die Erzählung von der Grasblume
Der Mönch Upānanda predigt anderen Genügsamkeit und hortet selbst die Dinge, die sie infolge seiner Unterweisung aufgeben. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben ein Schakal war, der zwei Fischotter um ihre Beute prellte.
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JA401
Die Erzählung von Dasannaka
Es geht um einen Mönch, der sich nicht von seiner früheren Frau lösen kann. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben als König seine Frau einem anderen „auslieh“, der allerdings mit ihr davonlief. Mithilfe seiner weisen Berater konnte er aber seinen Schmerz auflösen.
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JA402
Die Erzählung von dem Kuchenranzen
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542) verwiesen. Um zu illustrieren, dass er auch früher schon große Weisheit besaß, erzählt der Buddha, wie er in einem früheren Leben im Amt des königlichen Ratgebers im ganzen Land für einen hohen moralischen Standard und Wohlstand sorgte. Er half einem armen alten Brahmanen, sein Leben zu retten sowie sein Geld und seine Frau zu behalten.
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JA403
Die Erzählung von Atthisena
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf Ja 253 verwiesen. Eine Gruppe von Mönchen belästigt die Laien mit überzogenen Ansprüchen an ihre Unterstützung. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben alle Angebote des Königs, ihn um etwas zu bitten, abgelehnt hatte.
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JA404
Die Erzählung von dem Affen
Devadatta wird aufgrund seiner schlechten Taten von der Erde verschlungen. Der Buddha erzählt, wie er auch in einem früheren Leben als Affe zusammen mit seiner ganzen Horde in den Untergang ging.
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JA405
Die Erzählung von Bakabrahma
Der Brahmā Baka glaubt, er lebe ewig, und der Buddha besucht ihn, um ihn von seiner falschen Ansicht abzubringen. In Strophen erinnert er ihn an frühere Leben, in denen sie sich bereits begegnet waren. Das Jātaka ist praktisch identisch mit SN 6.4. Siehe auch MN 49.
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JA406
Die Erzählung von Gandhara
Der Ehrwürdige Pilindavaccha erhält reichlich Spenden an erlaubten Stärkungsmitteln, die er an seine Schüler weitergibt. Als diese zu viel davon horten, legt der Buddha eine Regel fest, dass Stärkungsmittel nicht länger als sieben Tage von einem Mönch oder einer Nonne aufbewahrt werden dürfen. Weiter erzählt er, wie er zusammen mit einem anderen Asketen in einem früheren Leben nur aß, was am gleichen Tag gespendet wurde, und nichts aufbewahrte. Die Geschichte findet sich auch im 6. Khandhaka des Vinaya, Kd 6:MT1-33.
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JA407
Die Erzählung von dem großen Affen
Für die Geschichte aus der Vergangenheit wird auf Ja 456 verwiesen. Ānanda erklärt sich unter acht Bedingungen bereit, der Aufwärter des Buddha zu werden, und der Buddha gewährt ihm diese. Er erzählt, wie er in einem früheren Leben als Affe seinen Schutzbefohlenen nicht nur Wünsche erfüllte, sondern das Leben rettete.
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JA408
Die Erzählung von dem Töpfer
Eine Gruppe von Mönchen hat nachts sinnliche Gedanken. Der Buddha bemerkt es und erzählt, wie vier Könige aufgrund alltäglicher Beobachtungen die Natur der Wirklichkeit verstanden und Asketen wurden. Als sie beim Bodhisatta um Almosen vorsprachen, wurden sowohl er als auch seine Frau von einem Gefühl der Dringlichkeit ergriffen und wollten ebenfalls die Welt verlassen. Sie ging unter einem Vorwand zuerst fort, und er kümmerte sich um die Kinder, solange das nötig war, bevor auch er Mönch wurde.
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JA409
Die Erzählung von Dalhadhamma
Ein Elefantenweibchen des Königs Udena wird im Alter vernachlässigt und beklagt sich beim Buddha. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben ein Kamel von einem ähnlichen Schicksal erlöst hatte, und auch jetzt gelingt es ihm, den König Udena in Bezug auf die Behandlung des Elefantenweibchens umzustimmen.
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JA410
Die Erzählung von Somadatta
Ein alter Mönch kann den Tod seines jungen Schülers nicht verschmerzen. Der Buddha erzählt, dass dieser Novize in einem früheren Leben ein junger Elefant war, den der alte Mönch, damals ein Asket, als Sohn adoptierte; bei seinem Tod war er ebenso untröstlich wie jetzt.
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JA411
Die Erzählung von Susima
Die Mönche und Nonnen preisen das Fortziehen des Buddha, und dieser erzählt, wie er in einem früheren Leben Königswürde erlangt und diese für ein Asketenleben aufgegeben hatte.
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JA412
Die Erzählung von der Seidenbaumspitze
Für die gegenwärtige Geschichte wird auf Ja 459 verwiesen. 500 frisch ordinierte Mönche werden nachts von sinnlichen Gedanken befallen. Um zu illustrieren, dass man sich vor Gefahren fürchten soll, erzählt der Buddha, wie er in einem früheren Leben eine Baumgottheit war, die aus Furcht vor einer Schmarotzerpflanze zitterte.
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JA413
Die Erzählung von Dhumakari
Der König von Kosala behandelt neu angeworbene Soldaten besser als die altgedienten, woraufhin diese sich in der Schlacht nicht besonders anstrengen; der König verliert den Kampf. Der Buddha erzählt, wie es einst einem König genauso ergangen war, und, noch länger zurück, einem Ziegenhirten, der eine Antilopenherde seinen Ziegen vorzog und am Ende beide verlor.
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JA414
Die Erzählung von dem Wachen
Ein Mann, der mit einer Karawane reist, übt die ganze Nacht Gehmeditation und hält so Räuber davon ab, die Karawane anzugreifen. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Asket nachts meditierte, statt zu schlafen, und damit eine Baumgottheit beeindruckte.
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JA415
Die Erzählung von der Schleimspende
Das junge Mädchen Mallikā spendet dem Buddha etwas Brei und wird als Frucht dieser Tat am gleichen Tag Königin von Kosala. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben vier Paccekabuddhas eine ähnliche Spende gab und im nächsten Leben König von Benares wurde, wobei er sich an sein letztes Leben erinnern konnte. Den Zusammenhang zwischen guten Taten und ihrem Ergebnis kannte er so aus eigener Anschauung.
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JA416
Die Erzählung von Parantapa
Im Hinblick auf Devadattas Versuche, den Buddha zu töten, erzählt dieser, dass derselbe das auch in einem früheren Leben bereits versucht hatte, als er der Vater des Bodhisatta und König von Benares war.
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JA417
Die Erzählung von Kaccani
Ein Laienschüler des Buddha pflegt seine alte Mutter und heiratet gegen seinen Willen auf ihren Wunsch. Die Versuche seiner Frau, ihn von seiner Mutter zu entzweien, fruchten bei ihm nicht. Der Buddha erzählt, wie das in einem früheren Leben anders gewesen sei und er die Mutter auf Betreiben seiner Frau aus dem Haus gejagt hatte, bis Sakka sie alle versöhnte.
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JA418
Die Erzählung von den acht Tönen
Das Jātaka verweist auf Ja 314 und Ja 77. Der König von Kosala hört im Traum seltsame Laute, die ihm Angst machen. Das übliche „Rezept“ in solchen Fällen wäre, mittels eines Opfers eine eventuelle in dem Traum prophezeite Gefahr zu bannen. Der Buddha rät von einem solchen Opfer, das mit dem Schlachten vieler Tiere einhergeht, ab und erzählt, wie ein König einst etwas Ähnliches erlebte und er selbst, ein Asket, ihn von seiner Furcht befreite, indem er die vernommenen Laute als natürliche Phänomene erklärte.
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JA419
Die Erzählung von Sulasa
Eine Sklavin des Anāthapiṇḍika leiht sich von ihrer Herrin für einen Ausflug einen Schmuck aus, und ein Dieb findet daran Gefallen, will sie töten und ihr den Schmuck rauben. Sie durchschaut ihn und tötet stattdessen den Dieb. Der Buddha erzählt, wie sie auch in einem früheren Leben geistesgegenwärtig ihren Mann den Abhang hinunterstieß, als dieser sie um ihres Schmuckes willen töten wollte. Eine ganz ähnliche Geschichte wird von Bhaddā Kraushaar (Kuṇḍalakesā) in ihrem Apadāna (Thi-Ap 21) erzählt, sogar der Name des Diebs ist der gleiche.
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JA420
Die Erzählung von Sumangala
Dar Buddha spricht mit dem König von Kosala darüber, dass das Verhalten der Herrschenden Auswirkungen auf das ganze Land hat. Er illustriert seine Unterweisung mit einer Geschichte aus einem früheren Leben, in der der König sein Urteil über einen Menschen drei Jahre aufschob, bis sein Zorn sich gelegt hatte.
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JA421
Die Erzählung von Gangamala
Der Buddha preist das Einhalten des Besinnungstages und illustriert dies mit einer Geschichte aus einem früheren Leben, in dem er selbst unter erschwerten Bedingungen den Besinnungstag einhielt, auch als er deshalb an Entkräftung starb. Als Ergebnis dieser Tat erlangte er im nächsten Leben Königswürde und konnte sich an sein Vorleben erinnern. Beachte, dass der Buddha in den Suttas niemals Askese auf Kosten des eigenen Lebens empfiehlt.
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JA422
Die Erzählung von Cetiya
Devadatta wird aufgrund seiner schlechten Taten von der Erde verschlungen. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben ein König war, der in einer Welt, in der man nur die Wahrheit kannte, mittels einer Lüge seinem Jugendfreund zur Stelle des Hofbrahmanen verhelfen wollte und daraufhin von der Erde verschluckt wurde.
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JA423
Die Erzählung von den Sinnen
Ein Mönch kann sich nicht von seiner früheren Frau lösen. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben ein Asket war und sich von Sinnenfreuden verführen ließ. Seine Mitasketen einschließlich des Bodhisatta versuchten, ihn auf den rechten Weg zurückzubringen, was schließlich mithilfe einer weiteren Geschichte aus einem früheren Leben gelang.
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JA424
Die Erzählung von dem Brennenden
Der König von Kosala gibt dem Saṅgha eine reichliche Spende. Der Buddha erzählt, wie er selbst einst ein König war, der das Spenden liebte und neben den örtlichen Almosenempfängern auch sieben Paccekabuddhas zu seinen Gaben einlud.
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JA425
Die Erzählung von dem Unmöglichen
Einem Mönch fällt es schwer, seine Sexualität zu beherrschen. Um die Undankbarkeit der Frauen zu illustrieren, erzählt der Buddha, wie eine Kurtisane ihn in einem früheren Leben fallen ließ, nachdem er ein einziges Mal den Preis nicht gleich zahlen konnte. Dies war für ihn der Anlass, die Welt zu verlassen.
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JA426
Die Erzählung von dem Panter
Moggallāna beobachtet an seinem Meditationsplatz einen Panther und eine Ziege. Der Panther will die Ziege reißen, diese aber bemerkt ihn, und statt davonzulaufen, springt sie auf ihn zu und entkommt auf diese Weise. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben diese beiden Tiere beobachtet hatte. Damals hatte die Ziege versucht, den Panther mit freundlichen Worten gnädig zu stimmen, doch ohne Erfolg.
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JA427
Die Erzählung von dem Geier
Ein Mönch will sich nicht belehren lassen, und der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als Geier gegen den Rat seines Vaters, des Bodhisatta, zu hoch flog und so ums Leben kam.
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JA428
Die Erzählung von Kosambī
Das Jātaka schildert, wie es zu dem berühmten Streit in Kosambi kam. Er begann zwischen zwei Mönchen und erfasste nicht nur den gesamten Saṅgha, sondern auch die Laien der Stadt und sogar die Gottheiten. Alle waren in zwei Parteien gespalten. Der Buddha versucht vergeblich, sie zu versöhnen. Auch verschiedene Geschichten aus früheren Leben (hier nur angedeutet) bringen sie nicht zur Vernunft, sodass der Buddha schließlich allein weggeht.
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JA429
Die große Erzählung von dem Papageien
Ein Mönch verbringt die Regenzeit bei einem Dorf, das während seines Aufenthaltes abbrennt, sodass die Bewohner ihm nur noch dürftiges Essen spenden können. Er gelangt nicht zum Erfolg in der Meditation. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben ein Papagei war, der auf einem vertrockneten Baum wohnen blieb aus Dankbarkeit dafür, dass dieser ihm früher Früchte gespendet hatte.
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JA430
Die kleine Erzählung von dem Papageien
Der Brahmane Veranja lädt den Buddha für die Regenzeit ein, gerät aber in den Bann Māras und versorgt ihn nicht mit Almosen. Der Buddha ernährt sich von dem Wenigen, das er finden kann. Später erzählt er, um die Genügsamkeit zu preisen, die Geschichte des Papageien aus dem vorigen Jātaka.
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JA431
Die Erzählung von Harita
Ein Mönch wird nach dem Anblick einer schönen Frau mit dem Ordensleben unzufrieden. Der Buddha sagt, das Verlangen nach Sinnenfreuden sei mächtig und eine Gefahr für das geistliche Leben. Er erzählt, wie er selbst einst ein Asket war, der dieser Verlockung erlag und mit der Königin Ehebruch beging. Der König war weise genug, ihn wieder zur Besinnung zu bringen.
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JA432
Die Erzählung von dem der Fußspuren kundigen jungen Brahmanen
Ein Junge erstaunt seinen Vater dadurch, dass er Fußspuren lesen kann. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben von seiner Mutter, einer Dämonin, das Verfolgen von Spuren lernte. Der König, in dessen Dienste er sich begab, stellte ihn auf die Probe. Das Schmuckstück, das er selbst versteckte, konnte der Bodhisatta leicht wiederfinden. Da der König auf die Identifikation der Diebe drängte, erzählte der Bodhisatta mehrere weitere Jātakas, um anzudeuten, dass es der König selbst war, ohne diesen aber öffentlich bloßzustellen. Dieser ließ jedoch nicht locker und wurde schließlich wegen seiner Tat vom Mob erschlagen.
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JA433
Die Erzählung von Lomasakassapa
Ein Mönch ist mit dem Ordensleben unzufrieden. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Asket in den Bann der Sinnenlust geriet, sich aber im letzten Augenblick, bevor er schlimmes Unheil anrichtete, wieder besann.
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JA434
Die Erzählung von der Goldgans
Ein besonders essgieriger Mönch verbringt den Vormittag fast ausschließlich mit Almosensammeln. Der Buddha erzählt, wie dieser in einem früheren Leben eine gierige Krähe war, die noch dazu so schön sein wollte wie goldene Gänse. Die Gänse erklärten ihr, dass Schönheit nicht nur durch die Art der Nahrung, sondern vor allem durch die Art des Lebenserwerbs zustande kommt.
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JA435
Die Erzählung von der gelben Gier
Es wird auf Ja 477 verwiesen, in dem ein Mönch, der ohnehin kein besonderes Interesse an der geistlichen Übung zeigt, von einer Frau, die einen Schwiegersohn sucht, für ihre Tochter gewonnen wird. Der Buddha erzählt, dass dieses Mädchen den gleichen Mann auch in einem früheren Leben zu verführen versuchte, als er der Sohn eines Einsiedlers war.
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JA436
Die Erzählung von dem Korbe
Einem Mönch fällt es schwer, seine Sexualität zu beherrschen, und er ist mit dem Ordensleben unzufrieden. Um die Treulosigkeit der Frauen zu illustrieren, erzählt der Buddha, wie eine Frau von einem Dämonen dadurch „behütet“ wurde, dass er sie verschluckte und sie in seinem Bauch leben musste.
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JA437
Die Erzählung von Putimamsa
Der Buddha gibt eine Unterweisung über die Zügelung der Sinne und illustriert diese mit der Geschichte von einem Schakal, der sein Jagdrevier verlor, nachdem er unbedingt eine Ziege fressen wollte und in seiner Gier unvorsichtig vorging.
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JA438
Die Erzählung von dem Rebhuhn
Mit Bezug auf Devadattas Versuche, ihn zu töten, erzählt der Buddha, wie es Devadatta in einem früheren Leben tatsächlich gelungen war, ihn zu töten, als er ein weises Rebhuhn war.
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JA439
Die Erzählung von den vier Toren
Im Hinblick auf einen Mönch, der keinen Rat annehmen will, erzählt der Buddha, wie derselbe in einem früheren Leben in seiner Gier allen Rat und alle Warnungen in den Wind schlug und in der Hölle landete, die er zunächst noch für einen Ort des Glücks hielt.
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JA440
Die Erzählung von Kanha
Der Anlass zu diesem Jātaka ist ein Lächeln des Buddha. Er erzählt dann, wie er einst als ein schwarzer Seher an der Stelle gelebt hatte, an der er jetzt lächelte. Solche rätselhaften schwarzen Eremiten kommen gelegentlich auch in den Suttas vor, z. B. in DN 3.
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JA441
Die Erzählung von den vier Uposatha-Gelübden
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Punnaka-Jātaka (Vidhura-Jātaka, Ja 546). Die Geschichte wird unter der Überschrift „Das Kapitel von den vier Uposatha-Gelübden“ erzählt. Vier Könige aus unterschiedlichen Reichen, menschlichen und nicht-menschlichen, fragten den Weisen Vidhura, den Bodhisatta, wer von ihnen die größte Tugend besitze.
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JA442
Die Erzählung von Samkha
Einem Mann, der dem Orden eine üppige Spende gibt, erzählt der Buddha, wie ihm selbst in einem früheren Leben eine Gabe an einen isolierten Buddha zur Rettung wurde, als er schiffbrüchig war.
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JA443
Die kleine Erzählung von Bodhi
In Bezug auf einen zornigen Mönch erzählt der Buddha, wie er selbst in einem früheren Leben zusammen mit seiner Frau Asket wurde. Als der König die Frau mit Gewalt von ihm wegführt, gelingt es ihm, eine kurze Anwandlung von Zorn rasch zu beherrschen. Der König ist beeindruckt und lässt die Asketin wieder frei.
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JA444
Die Erzählung von Kanhadipayana
Es geht um einen verliebten Mönch, der mit dem Ordensleben unzufrieden wird. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben viele Jahre unzufrieden das Asketenleben führte, es aber dennoch nicht aufgab. Durch Blutstropfen wurde er zu einem schwarzen Eremiten.
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JA445
Die Erzählung von Nigrodha
Devadatta zeigt sich dem Buddha gegenüber äußerst undankbar. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben ausgesprochene Undankbarkeit gegen einen Jugendfreund zeigte, der ihm ein hohes Amt verschafft hatte.
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JA446
Die Erzählung von der Knolle
Ein Laienschüler des Buddha pflegt seinen alten Vater und heiratet gegen seinen Willen auf dessen Wunsch. Die Versuche seiner Frau, ihn von seinem Vater zu entzweien, fruchten bei ihm nicht. Der Buddha erzählt, wie das in einem früheren Leben anders gewesen sei und er auf Betreiben seiner Frau seinen Vater töten wollte. Sein siebenjähriger Sohn, der Bodhisatta, verhinderte dies mit weisen Worten und brachte auch seine Mutter zur Vernunft.
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JA447
Die große Erzählung von Dhammapala
Dem Vater des Buddha wurde von Gottheiten verkündet, sein Sohn sei gestorben, während dieser vor seinem Erwachen strenge Askese übte, doch der Vater glaubte es nicht. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben einer Familie angehört hatte, in der so hohe Tugendstandards eingehalten wurden, dass niemand in jugendlichem Alter starb.
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JA448
Die Erzählung von dem Hahn
Im Hinblick auf Devadattas Versuche, den Buddha zu töten, erzählt dieser, dass derselbe das auch in einem früheren Leben bereits versucht hatte, als er ein Habicht und der Bodhisatta ein Hahn war.
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JA449
Die Erzählung von dem glänzenden Ohrring
Ein Laienschüler des Buddha kann den Tod seines Sohnes nicht verschmerzen. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben mit 15 Jahren starb und in der Götterwelt wiedergeboren wurde. Als Gott tröstete er dann seinen Vater über seinen Verlust.
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JA450
Die Erzählung von Bilarikosiya
Ein Mönch ist so spendenfreudig, dass er von seinem Almosen nichts verzehrt, ohne mit anderen zu teilen. Der Buddha erzählt, wie er selbst einst in einer Kaufmannsfamilie eine Tradition des Spendens eingeführt hatte, die von seinem Ur-Ur-Urenkel in sechster Generation gebrochen wurde, diesem heute so spendenfreudigen Mönch. Nachdem seine fünf Vorfahren ihn besucht und ihm eine Lektion erteilt hatten, vergaß er diese selbst über viele Leben hinweg nicht.
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JA451
Die Erzählung von der Goldgans
Ein essgieriger Mönch hat nichts anderes als Essen im Sinn. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben eine ebenso fressgierige Krähe war, der ihr Futter nie gut genug war. Sie fragte ein Gänsepaar um Rat und erfuhr, dass Schönheit nicht von üppigem Essen komme, sondern davon, dass man seine Nahrung ohne Gewissensbisse verzehrt.
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JA452
Die Erzählung von der Frage nach dem Wissen
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542). Die Geschichte wird unter der Überschrift „Die Frage nach der Weisheit“ erzählt. Ein Minister bringt den Weisen Mahosadha zum König zurück.
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JA453
Die Erzählung von dem großen Glück
Das Jātaka bezieht sich auf das Maṅgalasutta („Segen“, Snp 2.4 und Kp 5). In Rājagaha entsteht unter den Leuten eine Diskussion darüber, was glückverheißend sei. Weder die Menschen noch die Götter können sich darüber einigen, worauf der Götterkönig Sakka schließlich den Buddha fragt – und dieser lehrt bei dieser Gelegenheit das Maṅgalasutta. Später erzählt er, wie die gleiche Diskussion auch in einem früheren Leben schon aufgekommen sei und er ebenfalls der Einzige war, der darauf eine allgemein akzeptierte Antwort geben konnte: Tugend, Großzügigkeit und die Suche nach Weisheit sind die Quellen des Glücks.
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JA454
Die Erzählung von Ghata
Ein Laienschüler des Buddha kann den Tod seines Sohnes nicht verschmerzen. Der Buddha erzählt eine Schauder erregende Geschichte von zehn Brüdern, die in Erfüllung einer Prophezeiung auf grausame Art ihr eigenes Königreich sowie viele weitere in ihre Gewalt bringen. Der Bodhisatta selbst spielt eine moralisch äußerst zwiespältige Rolle als einer der zehn Brüder, gleichzeitig ist er so weise, dass er seinen ältesten Bruder wieder zur Vernunft bringen kann, als dieser beim Tod seines Sohnes außer sich vor Kummer ist.
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JA455
Die Erzählung von dem seine Mutter Ernährenden
Es geht um einen Mönch, der von seinem Almosen auch seine Mutter ernährt und dafür von anderen Mönchen kritisiert wird. Der Buddha weist die Kritik zurück und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Elefant seine blinde Mutter versorgte und sogar den König, der ihn zu seinem Hofelefanten machen wollte, vom Wert dieser Aufgabe überzeugen konnte.
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JA456
Die Erzählung von Junha
Nachdem er mit häufig wechselnden Aufwärtern nicht immer gute Erfahrungen gemacht hat, möchte der Buddha eine zuverlässige Person für diesen Posten. Ānanda erklärt sich unter acht Bedingungen bereit, und der Buddha akzeptiert sein Angebot. Er erzählt, wie er in einem früheren Leben, als er ein König war, ebenfalls Ānanda gegeben hatte, was dieser wünschte.
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JA457
Die Erzählung von Dhamma
Devadatta wird aufgrund seiner schlechten Taten von der Erde verschlungen. Der Buddha erzählt, wie sie in einem früheren Leben beide Götter waren, die auf ihren Wagen durch die Welt fuhren, um die Menschen zu unterweisen – der Bodhisatta im Guten, Devadatta im Schlechten. Als sie sich eines Tages begegneten, gab es Streit um die Vorfahrt. Der Bodhisatta gab schließlich nach, und Devadatta stürzte in die Hölle.
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JA458
Die Erzählung von Udaya
Es geht um einen verliebten Mönch, der mit dem Ordensleben unzufrieden wird. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben ein Prinz war, der zum geistlichen Leben geneigt war und gegen seinen Willen mit seiner Schwester verheiratet wurde. Sie teilten 700 Jahre lang das Schlafzimmer, ohne sich von Lust verführen zu lassen.
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JA459
Die Erzählung von dem Wasser
Eine Gruppe von Mönchen wird um Mitternacht von sinnlichen Gedanken befallen, und der Buddha erzählt von Weisen der Vergangenheit, die durch Betrachtungen über die Nachteile selbst kleiner sittlicher Verstöße isolierte Buddhas wurden.
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JA460
Die Erzählung von Yuvanjaya
Es geht um das Fortziehen aus dem weltlichen Leben. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben als Kronprinz auf die Königswürde verzichtete und zusammen mit seinem Bruder zum großen Kummer seiner Eltern Asket wurde. Als Anlass diente ihm die Beobachtung eines Tautropfens, der nach Sonnenaufgang verdunstet war (vgl. AN 7.74).
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JA461
Die Erzählung von Dasaratha
Ein Mann verfällt nach dem Tod seines Vaters in Kummer. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben der älteste Prinz war, der beim Tod seines Vaters im Unterschied zu seinen Geschwistern keinen Kummer empfand, da er die Unbeständigkeit des Lebens durchschaute. Alle Geschwister aber handelten mit großer Weisheit, da sie sich nicht von einer Königin in Streit um die Thronfolge verwickeln ließen.
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JA462
Die Erzählung von Samvara
Ein Mönch verliert den Mut zum Üben. Der Buddha spornt ihn an, indem er erzählt, wie er in einem früheren Leben als Prinz Saṁvara auf den Bodhisatta gehört und beharrlich dessen Rat befolgt hatte und dadurch als jüngster von hundert Prinzen nach dem Tod seines Vaters die Königswürde erhielt.
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JA463
Die Erzählung von Supparaka
Die Mönche preisen die Weisheit des Buddha, und dieser erzählt, wie er bereits in einem früheren Leben Weisheit besaß. Er war ein Schiffer, der, obwohl er sein Augenlicht verloren hatte, das Schiff samt der Besatzung sicher durch alle Gefahren und zurück nach Hause steuerte.
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JA464
Die kleine Erzählung von Kunala
Hier findet sich lediglich ein Verweis auf das Kuṇālajātaka (Ja 536).
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JA465
Die Erzählung von Bhaddasāla
Die Sakyer betrügen den König Pasenadi von Kosala mit der Tochter einer Sklavin, die sie ihm zur Frau geben. Als deren Sohn das später erfährt, schwört er Rache an den Sakyern. Auf seinem Rachefeldzug wird er dreimal vom Buddha aufgehalten. Darauf angesprochen, wie er seine Verwandten beschützte, erzählt dieser, wie er das auch in einem früheren Leben schon getan hatte, als er ein Baumgott war.
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JA466
Die Erzählung von dem Meerkaufmann
Devadatta bereut seine Untaten und will den Buddha um Verzeihung bitten, stirbt aber, bevor er ihn sehen kann, wird von der Erde verschlungen und direkt in die Hölle geworfen, zusammen mit 500 Familien, die sich ihm angeschlossen hatten. Der Buddha erzählt, wie er bereits in einem früheren Leben wegen seiner Gier 500 Familien mit sich ins Verderben riss.
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JA467
Die Erzählung von der Lust
Ein Brahmane legt ein neues Feld an und bebaut es. Als sein Korn reif ist, verliert er seine ganze Ernte durch einen heftigen Regen. Der Buddha tröstet ihn mit einer Lehrrede (vermutlich Snp 4.1). In diesem Zusammenhang erzählt der Buddha den Mönchen und Nonnen die Geschichte von einem König, der eine wachsende Gier nach Macht entwickelte. Sakka wollte ihm eine Lektion erteilen, kam als Fremder in die Stadt und versprach dem König, für ihn drei Königreiche zu erobern. Der König bot ihm nicht einmal einen Schlafplatz an und blamierte sich vor dem ganzen Reich. Darauf wurde er krank, doch dem Bodhisatta gelang es, ihn mittels weiser Unterweisung zu heilen.
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JA468
Die Erzählung von Janasandha
Als der König von Kosala nachlässig wird, erzählt ihm der Buddha, um ihn aufzurütteln, wie er selbst in einem früheren Leben ein König war, der gerecht zum Wohl des Volkes regierte, und erklärt ihm, welche Taten man später bereuen muss.
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JA469
Die Erzählung von Mahakanha
Die Mönche preisen die Taten, die der Buddha zum Wohl der Welt verübt hat. Der Buddha berichtet, wie er auch in einem früheren Leben als Gott Sakka zum Wohl der Welt gehandelt hatte.
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JA470
Die Erzählung von Kosiya
Hier findet sich lediglich ein Verweis auf das Sudhābhojanajātaka (Ja 535).
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JA471
Die Erzählung von dem Widder
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542). Die Geschichte wird unter der Überschrift „Die Frage nach dem Bock“ erzählt. Selbst sonst so unverträgliche Tiere wie ein Bock und ein Hund freunden sich an, wenn beide einen Nutzen davon haben.
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JA472
Die große Erzählung von Paduma
Die Brahmanin Ciñcā gibt vor, vom Buddha ein Kind empfangen zu haben, weil sie dessen guten Ruf zerstören will, wird aber von Göttern entlarvt und stürzt sogleich in die Hölle. Der Buddha erzählt, wie Ciñcā in einem früheren Leben als Königin ihren Stiefsohn, den Prinzen Lotus, den Bodhisatta, des Ehebruchs und der Vergewaltigung beschuldigte. Dieser wurde bei seiner Hinrichtung von einem Schlangengott gerettet und zog als Einsiedler in den Himalaya.
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JA473
Die Erzählung von dem Freund und dem Feind
Ein tüchtiger Minister des Königs von Kosala erregt Neid bei seinen Kollegen, und sie versuchen, ihn beim König zu verleumden. Der prüft den Fall und fragt zusätzlich den Buddha um Rat. Mittels einer Geschichte aus der Vergangenheit erklärt dieser, wie man freundliche oder feindliche Gesinnung eines Menschen erkennen kann.
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JA474
Die Erzählung von der Mango
Devadatta wird aufgrund seiner schlechten Taten von der Erde verschlungen. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben von ihm einen Zauberspruch erlernte, diesen aber wieder verlor, da er seinen Lehrer nicht achtete.
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JA475
Die Erzählung von dem Phandana-Baum
Anlässlich eines Streits zwischen Sakyern und Koliyern, über den in Ja 536 berichtet wird, erzählt der Buddha eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein Löwe und eine Baumgottheit im Streit ihren gegenseitigen Tod erwirkt hatten.
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JA476
Die Erzählung von dem schnellen Schwan
Der Buddha lehrt das Sutta SN 20.6 über die Schnelligkeit, mit der das Leben vergeht, und erschreckt damit manche Mönche. Er erzählt dann, wie er einst ein Schwan war, der das im Sutta geschilderte Kunststück tatsächlich vollbringen konnte und der neben seiner körperlichen Kraft auch Weisheit besaß. Auch er lehrte die Vergänglichkeit des Lebens und riet den Menschen zu regelmäßigen Betrachtungen über den Tod.
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JA477
Die kleine Erzählung von Nārada
Ein Mönch, der ohnehin kein besonderes Interesse an der geistlichen Übung zeigt, wird von einer Frau, die einen Schwiegersohn sucht, für ihre Tochter gewonnen. Der Buddha erzählt, dass dieses Mädchen den gleichen Mann auch in einem früheren Leben zu verführen versuchte, als er der Sohn eines Einsiedlers war.
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JA478
Die Erzählung von den Boten
Der Buddha bringt seine verschiedenen Schüler mit viel Geschick zum Verständnis der Lehre. Als die Mönche sich darüber unterhalten, erzählt er, wie er auch in einem früheren Leben Geschick besaß, um in schwierigen Situationen das Richtige zu tun.
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JA479
Die Erzählung von Kalinga und dem Bodhi-Baum
Ānanda pflanzt am Eingang zu Jetas Wäldchen einen Sämling des Bodhibaumes ein, damit die Menschen auch bei Abwesenheit des Buddha einen Ort der Verehrung haben sollen. Der Buddha erzählt, wie Ānanda bereits in einem früheren Leben einen Bodhibaum verehrte. Damals war er ein weltbeherrschender König, der durch allerlei Wirren zu seinem Amt kam und auf dem Weg zu seinen Eltern an einem Bodhibaum vorbeikam.
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JA480
Die Erzählung von Akitti
Einem Mann, der dem Orden eine üppige Spende gibt, erzählt der Buddha, wie er selbst ein äußerst genügsamer Asket war, der sich dennoch über eine Gelegenheit, Spenden zu geben, freute.
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JA481
Die Erzählung von Takkariya
Der Mönch Kokālika veranlasst in berechnender Absicht die Laien eines Dorfes, Sāriputta und Moggallāna Spenden zu geben, in der Hoffnung, selbst etwas zu bekommen. Da seine Hoffnung enttäuscht wird, fasst er einen Hass gegen die beiden. (Sein Schicksal wird auch in AN 10.89 und SN 6.10 berichtet.) Die Geschichte aus der Vergangenheit, die der Buddha daraufhin erzählt, ist eine perfekte Illustration des Sprichworts „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“ Im Lauf des Jātaka werden weitere Geschichten aus früheren Leben erzählt.
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JA482
Die Erzählung von der Ruru-Gazelle (Ruru(miga)-Jātaka)
Devadatta zeigt sich dem Buddha gegenüber äußerst undankbar. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem früheren Leben von einem goldenen Hirsch gerettet wurde und diesen entgegen seinem Versprechen an den König verriet. Der erzählerische Hintergrund der Geschichte ist ein Traum der Königin, die daraufhin von einem goldenen Hirsch die Lehre hören will. Der Hirsch erwirkt vom König schließlich das Versprechen, dass allen Tieren im Reich Schutz gewährt werden soll.
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JA483
Die Erzählung von der Sarabha-Gazelle
Der Buddha lässt Sāriputta öffentlich seine Weisheit demonstrieren, indem er ihm eine Frage stellt, die sonst niemand beantworten kann. Danach erzählt er, wie Sāriputta auch in einem früheren Leben in der Lage war, aus Andeutungen einen Sachverhalt richtig zu erkennen. Zu Beginn des Jātaka wird berichtet, wie der Buddha ein Doppelwunder vorführt und anschließend die Regenzeit im Himmel verbringt.
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JA484
Die Erzählung von dem Reisfeld
Es geht um einen Mönch, der von seinem Almosen auch seine Mutter ernährt und dafür von anderen Mönchen kritisiert wird. Der Buddha weist die Kritik zurück und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben als Papagei seine alten Eltern versorgte und damit den Besitzer eines Feldes so beeindruckte, dass er die Erlaubnis erhielt, seinen Reis zu fressen.
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JA485
Die Erzählung von dem Feenmännchen Canda
Während der Buddha zum ersten Mal seit seinem Erwachen seine Verwandten besucht, erzählt er mehrere Jātakas. Von seiner früheren Frau heißt es, sie habe nach seinem Fortziehen ähnliche Askese geübt wie er selbst. Der Buddha erzählt, dass sie ihm auch in einem früheren Leben unerschütterlich treu blieb, als sie beide Feen waren und der König, weil er sich in sie verliebte, ihren Gatten zu töten versuchte.
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JA486
Die Erzählung von dem großen Seeadler
Ein Mann aus einer armen Familie will heiraten und erhält den Rat, sich zuerst Freunde zu suchen. Es gelingt ihm, sich die ganze Stadt einschließlich des Königs und sogar den Buddha zu Freunden zu machen, und so wird Hochzeit gefeiert. Kurz darauf erlangen er und seine Frau den Stromeintritt. Der Buddha erzählt, wie die beiden in einem früheren Leben Habichte waren und auch damals sich um Freundschaften bemüht hatten. Als Bauern ihre Jungen rauben wollten, zahlte sich das aus.
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JA487
Die Erzählung von Uddālaka
Ein Mönch verschafft sich mit betrügerischen Mitteln Bedarfsgegenstände. Der Buddha erzählt daraufhin, wie dieser in einem früheren Leben nicht aus dem Wunsch, sich zu läutern, sondern aus Wissensdurst Asket geworden war und zusammen mit seiner Gruppe dem König ein falsches Asketentum vorspielte.
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JA488
Die Erzählung von dem Lotosstängel
Es geht um einen verliebten Mönch, der mit dem Ordensleben unzufrieden wird. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben zusammen mit seinen Geschwistern Asket wurde und von Sakka auf die Probe gestellt wurde, indem dieser ihm sein Essen wegnahm. Bei dieser Gelegenheit schworen alle mit einem Eid den Sinnenlüsten ab.
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JA489
Die Erzählung von Suruci
Visākhā, die Mutter Migāras, erbittet sich vom Buddha acht Vorrechte zum Spenden (berichtet im Vinaya Kd 8:MT1-74). Der Buddha erzählt, wie ihr auch in einem früheren Leben von ihm ein Wunsch erfüllt wurde, als er der Götterkönig Sakka war. Sie war die Frau des Königs Suruci und war kinderlos, und Sakka erfüllte wegen ihrer großen Tugend ihren Wunsch nach einem Sohn. Ihr Sohn ist der große mythische König Panāda, der auch an anderen Stellen im Kanon Erwähnung findet. Eine interessante Szene ist die, in der der Prinz Panāda bei seinem Inthronisationsfest lachen soll und dazu erhebliche Bemühungen angestellt werden. (In dem auf Panāda bezogenen Vers wird yūpa, Opferpfahl, fälschlich mit „Palast“ übersetzt.)
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JA490
Die Erzählung von den fünf Fastenden
Der Buddha lobt das Einhalten des Besinnungstages und erzählt dazu eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der er ein Asket war und zusammen mit vier Tieren den Besinnungstag hielt. Jeder der Fünf hatte eine bestimmte untaugliche Eigenschaft, die er überwinden wollte.
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JA491
Die Erzählung von dem großen Pfau
Ein Mönch ist wegen seiner sinnlichen Begierde mit dem Ordensleben unzufrieden. Der Buddha erzählt eine Geschichte, in der es um das drängende Verlangen einer Königin geht. In diesem Fall ist es ein goldener Pfau, der in ihrem Traum erschienen war und den sie dringend begehrte. Der Jäger, den der König ausschickte, sowie viele weitere Generationen von Jägern konnten ihn nicht fangen, bis einer schließlich ein Pfauenweibchen zu ihm brachte. Von der sinnlichen Begierde gefesselt geriet der Pfau auch in die Schlinge des Jägers – der ihn dann freiließ.
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JA492
Die Erzählung von dem Zimmermannseber
Der König Pasenadi hofft nach einer Niederlage gegen Ajātasattu, von den Mönchen des Buddha Tipps für sein weiteres militärisches Vorgehen zu erhalten, und seine Gesandten hören tatsächlich, wie sich Mönche über eine vorteilhafte Schlachtordnung unterhalten; so gewinnt er seinen Krieg. Der Buddha erzählt, wie der kriegskundige Mönch in einem früheren Leben ein Wildschwein war, das seine Rotte erfolgreich gegen den Tiger in die Schlacht führte.
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JA493
Die Erzählung von dem großen Kaufmann
Eine Gruppe von Händlern verirrt sich im Wald, wird aber durch die Großzügigkeit einer Baumgottheit gerettet, die ihnen aus den Zweigen ihres Baumes Wasser, Nahrung, eine Erholung und Schätze zukommen lässt. Der Buddha erzählt, wie eine ähnliche Reisegruppe in einem früheren Leben das Maß nicht kannte und daher ihr Leben verlor.
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JA494
Die Erzählung von Sadhina
Der Buddha lobt das Einhalten des Besinnungstages und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben nicht nur den Besinnungstag gehalten, sondern auch reichlich Spenden gegeben hatte und dafür noch zu Lebzeiten in den Himmel kam.
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JA495
Die Erzählung von den zehn Brahmanenarten
Der König von Kosala wählt für seine Spende die ehrwürdigsten Mönche aus. Der Buddha erzählt, wie ein König der Vorzeit sich von seinem Minister erklären ließ, wer besonders spendenwürdig ist, sodass eine reiche Frucht entsteht.
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JA496
Die Erzählung von den nacheinander gespendeten Almosen
Ein Mann will der Lehre eine Spende darbringen und der Buddha rät ihm, diese Ānanda zu geben. Dieser gibt sie weiter an Sāriputta und der wiederum an den Buddha. Der Buddha erzählt, wie in einem früheren Leben eine Spende ebenfalls durch die Hände mehrerer Empfänger ging, bevor sie zum würdigsten gelangte, einem Paccekabuddha.
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JA497
Die Erzählung von Mātanga
Der jähzornige König Udena von Kosambi will den Ehrwürdigen Bhāradvāja den Almosensammler mit Ameisen foltern lassen. Der Buddha erzählt eine Geschichte, in der Udena sein eigener Sohn war, den er mit bloßer Berührung des Fingers gezeugt hatte, und der ihn, einen Asketen, beschimpfte und verprügeln lassen wollte. Dem Bodhisatta gelang es, seinen Hochmut zu zügeln, ebenso wie auch bei einem anderen Asketen. Sechzehntausend Brahmanen aber, die in einem anderen Königreich Zuflucht suchten, bewirkten seinen Tod.
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JA498
Die Erzählung von Citta und Sambhuta
Zwei Mönche sind eng befreundet. Der Buddha erzählt, wie er selbst und Ānanda über viele Leben hinweg Freunde waren und verschiedene Schicksale miteinander teilten.
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JA499
Die Erzählung vom König Sivi
Der König von Kosala gibt eine außerordentliche Spende, und der Buddha verweigert die Danksagung, da die Versammlung unrein sei, worauf der König ihm noch eine kostbare Robe spendet. Der Buddha erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben ein spendenfreudiger König war, der selbst Teile seines eigenen Körpers zu geben bereit war. Als ihn Sakka in Gestalt eines blinden Brahmanen um ein Auge bittet, gibt er ihm beide. Man beachte, dass in den Suttas eine solche Selbstverstümmelung niemals vom Buddha gepriesen oder als sinnvolle spirituelle Übung dargestellt wird.
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JA500
Die Erzählung von der Abnahme des Glanzes
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542). Die Geschichte wird unter der Überschrift „Die Frage nach der Geringwertigkeit des Glanzes“ erzählt. Es handelt sich um eine Debatte in Strophen über die Frage, was wertvoller sei: Ruhm oder Weisheit.
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JA501
Die Erzählung von der Rohanta-Gazelle
Als Devadatta in einem erneuten Versuch, den Buddha zu töten, einen wilden Elefanten auf diesen hetzen lässt, will sich Ānanda dazwischen werfen, um das Leben des Buddha zu schützen. Der Buddha erzählt eine andere Variante der Geschichte von dem drängenden Verlangen einer Königin. Diesmal geht es um einen goldenen Hirsch, und als dieser vom Jäger gefangen ist, bleiben seine Geschwister bei ihm. Der Jäger ist von ihrer Opferbereitschaft bewegt und lässt alle frei.
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JA502
Die Erzählung von dem Schwan
Als Devadatta in einem erneuten Versuch, den Buddha zu töten, einen wilden Elefanten auf diesen hetzen lässt, will sich Ānanda dazwischen werfen, um das Leben des Buddha zu schützen. Der Buddha erzählt eine andere Variante der Geschichte von dem drängenden Verlangen einer Königin. Diesmal ist es ein goldener Schwan, den sie begehrt. Der Hauptteil der Geschichte wird in Ja 534 erzählt.
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JA503
Die Erzählung von Sattigumba
Devadatta, der ständig auf Schlechtes sinnt, ist von Gleichgesinnten umgeben (siehe auch SN 14.15 ff.). Der Buddha erzählt, wie beide in einem früheren Leben Papageienbrüder waren, von denen Devadatta unter Räubern, der Bodhisatta aber unter Asketen aufwuchs. Beide glichen in ihrer Gesinnung ihrem Umfeld.
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JA504
Die Erzählung von Bhallātiya
König Pasenadi und Königin Mallikā haben einen Ehestreit. Der Buddha erzählt, wie beide in einem früheren Leben ein Feenpaar waren, das durch ein plötzliches Hochwasser für eine Nacht getrennt war und darüber siebenhundert Jahre klagte. Er ermahnt die Eheleute, sich nicht zu streiten und ihre gemeinsame Zeit nicht zu vergeuden.
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JA505
Die Erzählung von Somanassa
In Bezug auf Devadattas Versuch, den Buddha zu töten, erzählt dieser, wie Devadatta sich in einem früheren Leben als Asket ausgab, um ein bequemes Leben zu haben, und nebenher Schätze anhäufte. Als ein Prinz, der Bodhisatta, ihm auf die Schliche kam, verleumdete er ihn beim König, um ihn hinrichten zu lassen.
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JA506
Die Erzählung von Campeyya
Der Buddha lobt das Einhalten des Besinnungstages und erzählt, wie er selbst zuerst als Mensch den Besinnungstag einhielt, um als Schlangenkönig wiedergeboren zu werden, als Schlangenkönig aber dann wieder Mensch werden wollte und ebenfalls, unter Einsatz seines Lebens, den Besinnungstag einhielt.
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JA507
Die große Erzählung von der Verlockung
Es geht um Frauen, die enthaltsame Asketen verführen. Ähnlich wie in Ja 263 erzählt der Buddha hier, wie er in einem früheren Leben von Geburt an so rein war, dass er jede Berührung durch eine Frau ablehnte und von Männern gefüttert werden musste. Dennoch gelang es einer Frau, ihn zu verführen.
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JA508
Die Erzählung von den fünf Weisen
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542). Die Geschichte wird unter der Überschrift „Die Frage an die fünf Weisen“ erzählt. Seine vier Konkurrenten versuchen, den Weisen Mahosadha beim König zu verleumden.
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JA509
Die Erzählung von Hatthipala
Der Buddha erzählt, wie er bereits in einem früheren Leben die Welt verlassen hatte. Er war der Sohn eines königlichen Hauspriesters und zog zusammen mit dem ganzen Königreich in eine von den Göttern errichtete Einsiedelei, und sieben weitere Königreiche folgten diesem Beispiel.
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JA510
Die Erzählung von Ayoghara
Der Buddha erzählt, wie er bereits in einem früheren Leben die Welt verlassen hatte. Er war ein Prinz, dessen ältere Brüder bei ihrer Geburt von einer Dämonin aufgefressen worden waren; daher ließ sein Vater ihn streng behüten, bis er sich selbst verteidigen konnte. Er erkannte, dass er zwar der Dämonin entkommen war, aber Alter und Tod nicht entkommen konnte, und zog zusammen mit der ganzen Stadt aus der Welt fort.
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JA511
Die Erzählung von dem Was-Wünschen
Der Buddha lobt das Einhalten des Besinnungstages. Er erzählt von einem korrupten Beamten, der auf äußeren Druck einmal über Nacht den Besinnungstag gehalten und einmal einer Frau ein Büschel Mangos geschenkt hatte und infolgedessen im künftigen Leben, neben einer gequälten Existenz, zeitweilig Glück genoss. Der König, in dessen Dienst er stand, wurde später Asket, und sie begegneten sich wieder im Mangowald des Beamten.
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JA512
Die Erzählung von dem Topf
Fünfhundert betrunkene Frauen kommen zusammen mit Visākhā zum Buddha. Dieser erschreckt sie zuerst, indem er mit einem Lichtstrahl Dunkelheit aussendet. Als sie dadurch nüchtern geworden sind, erzählt er, wie das Alkoholtrinken aufkam. Ursprünglich entstand im Urwald aus natürlichen Zutaten ein berauschendes Getränk, das ein Jäger und ein Asket unter die Menschen brachten, um damit Geld zu verdienen. Als der Branntwein nach Sāvatthī gelangte, hielt Sakka persönlich den König davon ab; doch obwohl dieser die fünf Ethikregeln einhielt, setzte sich das Alkoholtrinken in der Welt durch.
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JA513
Die Erzählung von dem Feindebesieger
Ein Mönch unterhält mit seinem Almosen seine Eltern. Der Buddha lobt das und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben seinen Vater vor einem Menschenfresser bewahren wollte, indem er sich stattdessen selbst verspeisen ließ. Dazu kam es nicht. Es stellte sich heraus, dass der Menschenfresser der Bruder des Vaters war. Das Jātaka ist auch ein Mythos, der das Entstehen des Ortes Kammāsadamma erklärt, an dem u. a. das Satipaṭṭhānasutta spielt.
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JA514
Die Erzählung von Chaddanta
Eine Nonne erinnert sich während eines Dhammavortrags an ein früheres Leben, als sie das Weibchen des Bodhisatta, eines Elefanten, war und aus Hass den Jäger auf ihn hetzte. Der Buddha erzählt, wie sie aus Eifersucht einen über den Tod hinausreichenden Racheplan fasste und umsetzte.
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JA515
Die Erzählung von Sambhava
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542) verwiesen. Um zu illustrieren, dass er auch früher schon große Weisheit besaß, erzählt der Buddha, wie er in einem früheren Leben als siebenjähriger Junge der Einzige war, der eine Frage nach dem richtigen Lebenswandel für einen König beantworten konnte.
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JA516
Die große Erzählung von dem Affen
Devadatta versucht auf verschiedene Arten, den Buddha zu töten, unter anderem, indem er einen Felsblock auf ihn schleudert. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben ebenfalls versucht hatte, ihn mit einem Stein zu töten, als der Bodhisatta ein Affe war, der Devadatta aus einem Abgrund herausgeholfen hatte.
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JA517
Die Erzählung von dem Wasserdämon
An dieser Stelle findet sich lediglich ein Verweis auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542). Die Geschichte wird unter der Überschrift „Die Frage nach dem Wasserdämon“ erzählt. Es geht um die Frage, wen aus seinem Umfeld man einem menschenfressenden Wasserdämon geben würde und wen keinesfalls.
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JA518
Die Erzählung von Pandara
Devadatta wird aufgrund seiner schlechten Taten von der Erde verschlungen. Der Buddha erzählt, wie derselbe in einem frühen Leben schiffbrüchig war, und da er als Hilfloser Almosen erhielt, gab er sich als Asket aus. Einen Freund, der ihm ein Geheimnis anvertraute, verriet er an dessen Feind und stürzte dafür durch einen Erdspalt direkt in die Hölle.
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JA519
Die Erzählung von Sambulā
Das junge Mädchen Mallikā spendet dem Buddha etwas Brei und wird als Frucht dieser Tat am gleichen Tag Königin von Kosala. Sie genießt den Ruf einer treuen Ehefrau. Der Buddha erzählt, wie sie auch in einem früheren Leben zu ihrem Mann hielt, einem Prinzen, der an Aussatz erkrankt war. Sie pflegte ihn im Wald und gab ihm die Gesundheit zurück.
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JA520
Die Erzählung von dem Knoten-Tindu-Baume
In einem Gespräch mit dem König von Kosala geht es um die Qualität des Regierungsstils. Der Buddha erzählt, wie er in einem früheren Leben eine Baumgottheit war, die einen König, der Misswirtschaft trieb, auf das richtige Verhalten hinwies. Sie wies ihn an, sich im Land umzuhören, und überall fand er die Auswirkungen der schlechten Regierung, sogar bei den Fröschen im Wald.
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JA521
Die Erzählung von den drei Vögeln
Dar Buddha spricht mit dem König von Kosala und weist ihn darauf hin, dass das Verhalten der Herrschenden Auswirkungen auf das ganze Land hat, und erinnert damit an AN 4.70. Dann erzählt er eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der ein kinderloser König drei Vögel als seine Kinder adoptierte. Diese erwiesen sich als ausgesprochen weise, und ihrem Rat folgend führte der König eine gute Regierung.
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JA522
Die Erzählung von Sarabhaṅga
Die Umstände von Mahāmoggallānas Tod werden berichtet; sein Leichnam wird mit allen Ehren bestattet. Der Buddha erzählt, wie Moggallāna auch in einem früheren Leben große Ehre erfuhr. Damals war er ein weiser Einsiedler, Schüler des Bodhisatta, der von vielen Menschen geschmäht und misshandelt und nach seinem Tod mit allen Ehren bestattet wurde.
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JA523
Die Erzählung von Alambusa
Ein Mönch leidet unter der Sehnsucht nach seiner früheren Frau. Der Buddha erzählt, wie dieselbe den gleichen Mann in einem früheren Leben verführte, als er ein Asket war und sie, eine Göttin, von Sakka zu ihm geschickt wurde. In einem merkwürdigen Detail war der Mann der Sohn eines Asketen und wurde von einer Antilope zur Welt gebracht, die schwanger geworden war, indem sie mit dem Samen des Asketen vermischte Abfälle fraß.
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JA524
Die Erzählung von Samkhapala
Der Buddha preist das Einhalten des Besinnungstages und illustriert dies mit einer Geschichte aus einem früheren Leben, in dem er ein Drachenwesen war, das den Besinnungstag auch dann einhielt, als es von rauen Jägern grausam zugerichtet wurde. Die Jäger stammen aus dem Volk der Bhoja aus den Südlichen Hügeln, die für ihr grausames Temperament bekannt sind. Man beachte, dass das „Aufopfern“ des eigenen Körpers in den Suttas niemals vom Buddha gepriesen wurde.
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JA525
Die kleine Erzählung von Sutasoma
Der Buddha erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben in Bezug auf die Selbstüberwindung. Als der Barbier auf dem Kopf des Königs Sutasoma das erste graue Haar entdeckt, zieht der König gegen den Willen seiner Familie, des Hofstaates und der ganzen Stadt als Asket aus dem Palast fort; schließlich folgt ihm das ganze Königreich.
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JA526
Die Erzählung von Naḷinikā
Ein Mönch leidet unter der Sehnsucht nach seiner früheren Frau. Der Buddha erzählt, wie dieselbe den gleichen Mann in einem früheren Leben verführte, als er ein Asket war und sie eine Prinzessin, die auf Betreiben Sakkas zu ihm geschickt wurde. Der junge Asket war der Sohn eines Asketen und einer Antilope wie in Ja 523.
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JA527
Die Erzählung von Ummadantī
Ein Mönch verliebt sich in eine Frau und ist daraufhin mit dem geistlichen Leben unzufrieden. Der Buddha erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der eine junge Frau, die mit ihrer Schönheit alle Männer betörte, vom König verschmäht wurde, nachdem sie seine Berater um den Verstand gebracht hatte. Sie, gekränkt, beschloss darauf, den König zu Fall zu bringen, und zeigte sich ihm in ihrer Schönheit. Doch obwohl dieser sich sofort in sie verliebte, ließ er sich von seinem Heerführer, dem Gatten der Schönen, wieder zur Vernunft bringen.
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JA528
Die große Erzählung von Bodhi
Für die Geschichte aus der Gegenwart wird auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise, Ja 542) verwiesen. Um zu illustrieren, dass er auch früher schon große Weisheit besaß, erzählt der Buddha, wie er in einem früheren Leben als Bettelmönch Bodhi einen König von der Verblendung durch seine Ratgeber erlöste.
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JA529
Die Erzählung von Sonaka
Die Mönche und Nonnen preisen das Fortziehen des Buddha, und dieser erzählt, wie er in einem früheren Leben König war und auf Anraten seines Jugendfreundes, der ein isolierter Buddha geworden war, im Alter die Welt verließ.
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JA530
Die Erzählung von Samkicca
Der König Ajātasattu leidet Gewissensqualen, nachdem er seinen Vater getötet hat, ganz besonders, nachdem Devadatta, der ihn zu der Tat angestiftet hatte, in die Hölle gestürzt ist. In seiner Seelenqual sucht er Trost beim Buddha. Die Geschichte aus der Gegenwart findet man im Sāmaññaphalasutta DN 2. Der Buddha erzählt in diesem Zusammenhang, wie Ajātasattu auch in einem früheren Leben ein Prinz war, der um des Thrones willen seinen Vater tötete. Auch damals fand er Trost beim Bodhisatta.
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JA531
Die Erzählung von Kusa
Ein Mönch wird beim Anblick einer Frau unzufrieden. Der Buddha erzählt eine ausführliche Geschichte, in der er selbst ein hässlicher, aber weiser Prinz war und mit einer überaus schönen Prinzessin verheiratet wurde, die ihn aufgrund seiner Hässlichkeit nicht wollte. In einem verwickelten Abenteuer eroberte er sie zurück, nachdem sie davongelaufen war.
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JA532
Die Erzählung von Sona und Nanda
Es geht um einen Mönch, der von seinem Almosen auch seine Mutter ernährt und dafür von anderen Mönchen kritisiert wird. Der Buddha weist die Kritik zurück und erzählt, wie er selbst in einem früheren Leben zusammen mit seinem Bruder die Eltern versorgte. Nachdem sie einen epischen Streit um den Vorrang beim Pflegen der Eltern ausgefochten hatten, erfüllten sie diese Aufgabe schließlich gemeinsam in Eintracht.
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JA533
Die kleine Erzählung von dem Schwan
Als Devadatta in einem erneuten Versuch, den Buddha zu töten, einen wilden Elefanten auf diesen hetzen lässt, will sich Ānanda dazwischen werfen, um das Leben des Buddha zu schützen. Der Buddha erzählt eine Begebenheit aus einem früheren Leben, wo Ānanda als ein wilder Schwan ebenfalls unter Einsatz seines Lebens den Bodhisatta rettete, der in einer Schlinge gefangen war.
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JA534
Die große Erzählung von dem Schwan
Die gleiche Geschichte aus der Gegenwart wie in Ja 533. Der Buddha erzählt eine Begebenheit aus einem früheren Leben, in der die Königin Khemā von Benares ein Schwangerschaftsgelüste äußerte, von dem ihr Leben abhinge: dass sie die Predigt eines golden Schwans zu hören bekomme. Der König ließ einen Teich anlegen, um Schwäne anzulocken, und beauftragte einen Jäger, sie zu fangen. Ānanda war der Heerführer des Schwanenkönigs, des Bodhisatta, und rettete durch seine Unerschrockenheit dessen Leben.
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JA535
Die Erzählung von der Götterspeise
Ein Mönch sticht durch seine große Spendenwilligkeit heraus. Der Buddha sagt, das sei nicht immer so gewesen. In einem früheren Leben sei er besonders geizig gewesen, so sehr, dass er eine Speise, nach der er Appetit gehabt habe, nicht einmal mit seiner Frau habe teilen wollen. Der Buddha berichtet dann, wie er selbst als Gott Sakka zusammen mit anderen Göttern aus dem Geizhals einen genügsamen Spender gemacht hatte.
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JA536
Die Erzählung von Kunāla
Der Buddha verhindert einen Krieg zwischen den Sakyern und den Koliyern, und zum Dank senden sie 500 junge Männer zum Eintritt in den Orden. Da diese aber nicht aus eigenem Antrieb diesen Schritt gegangen sind, werden sie nach einer Weile unzufrieden. Der Buddha führt ihnen in vielfältiger Weise mit verschiedenen Geschichten aus früheren Leben die Schlechtigkeit der Frauen vor Augen, wodurch sie die Lust am weiblichen Geschlecht verlieren. Wie in den Jātakas die Regel, trifft die Schuld an sexuellen Ausschweifungen allein die Frauen, während die Männer die Opfer sind. In diesem komplexen Jātaka werden zahlreiche andere Jātakas sowie auch das Attadaṇḍa-Sutta (Snp 4.15) und das Mahāsamaya-Sutta (DN 20) erwähnt.
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JA537
Die große Erzählung von Sutasoma
Aṅgulimāla, der Massenmörder, wurde durch den Buddha von seinem bösen Weg abgebracht, und die Mönche und Nonnen drücken darüber ihr Erstaunen aus. Der Buddha sagt, auch in einem früheren leben habe er Aṅgulimāla zum Besseren bekehrt. Er erzählt eine Geschichte, in der er selbst ein Königssohn war. Ein anderer Königssohn, sein Studienfreund, der spätere Aṅgulimāla, entdeckte als König seine Vorliebe für Menschenfleisch und aß viele seiner Untertanen. Der Bodhisatta brachte ihn schließlich davon ab. Das Jātaka bietet eine Erklärung für die Entstehung des Dorfes Kammāsadamma, das Schauplatz mehrerer Suttas ist.
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JA538
Die Erzählung von dem stummen Krüppel
Die Mönche und Nonnen preisen das Fortziehen des Buddha, und dieser sagt, er habe das auch in einem früheren Leben bereits getan. Er erzählt eine Geschichte, in der er als Königssohn so große Angst vor den mit der Herrschaft einhergehenden schlechten Taten hatte, dass er sich taub und stumm stellte, bis er eine Möglichkeit fand, als Asket im Wald zu leben. Seine Eltern und das ganze Königreich sowie zwei weitere Königreiche folgten seinem Beispiel.
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JA539
Die Erzählung von Mahajanaka
Die Mönche sprechen darüber, dass der Buddha das weltliche Leben verlassen hat. Dieser sagt, das habe er auch bereits in einem früheren Leben getan, und erzählt in aller Breite die Geschichte des Königs Mahājanaka, der auf dem Höhepunkt seiner Macht das Weltleben aufgab. Eine besondere Rolle spielt dabei ein Erlebnis mit einem geplünderten Mangobaum: Ein Baum mit Früchten hat etwas zu verlieren; einer, der keine Früchte trägt, nicht – diese Überlegung motivierte ihn zur Aufgabe seines prunkvollen Lebens.
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JA540
Die Erzählung von Sāma
Ein Mönch versorgt mit Almosen, das er erhält, seine in Armut geratenen Eltern. Mitmönche kritisieren ihn, weil er das gespendete Almosen an Laien weitergebe, doch der Buddha lobt sein Verhalten und erzählt, dass er selbst in einem früheren Leben das Gleiche getan hat. Damals war er der Sohn eines Asketenpaares, dessen Eltern erblindeten, und er versorgte und betreute sie.
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JA541
Die Erzählung von Nimi
Der Buddha lächelt an einer Stelle in einem Wald bei Mithila und erzählt, wie er dort in einem früheren Leben als Asket gelebt hat. Er war der König Nimi, der, als ihm die Haare grau zu werden begannen, seinem Sohn den Thron übergab und sich in eine Einsiedelei zurückzog. Noch während seiner Herrschaft aber unternahm er einen Ausflug in die Welt des Jenseits und sah dabei verschiedene Höllen und Himmel.
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JA542
Die Erzählung von Khandahāla
Die Mönche preisen die Weisheit des Buddha, und dieser erzählt ausführlich, wie er bereits in einem früheren Leben Weisheit besaß. Ein König erhielt im Traum eine Prophezeiung über einen künftigen Weisen. Der Bodhisatta, der in der gleichen Nacht empfangen wurde, zeigte von Geburt an besondere Merkmale, aber einer der bisherigen Weisen verlangte aus Eifersucht immer weitere Prüfung und Beobachtung vor der Bestätigung seiner Besonderheit. Später legte der Weise Mahosadha bei zahlreichen Gelegenheiten seine Weisheit an den Tag. Das Jātaka setzt sich aus vielen Einzelgeschichten zusammen, von denen eine eine Parallele zur biblischen Geschichte von dem weisen Urteil des Salomon darstellt, als zwei Frauen sich um ein Kind streiten (Überschrift „Der Sohn“). In zahlreichen anderen Jātakas wird auf das Umaṅga-Jātaka (Ummagga-Jātaka in Dutoits Schreibweise) verwiesen.
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JA543
Die Erzählung von Bhuridatta
Der Buddha lobt eine Gruppe von Laien, die den Besinnungstag einhalten, und sagt, dass dieser Brauch schon von alters her besteht. Er erzählt eine Geschichte aus einem früheren Leben, in der der Bodhisatta ein Nāgaprinz war, der regelmäßig den Besinnungstag einhielt. Er blieb seinem Vorsatz auch treu, als er von einem Schlangenbändiger angegriffen wurde.
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JA544
Die große Erzählung von Narada Kassapa
Devadatta will den Buddha töten lassen und heckt einen komplexen Plan aus, bei dem viele Menschen ums Leben kommen würden. Durch die Macht des Buddha wird der Plan allerdings vereitelt. Der Buddha erzählt anschließend, wie Devadatta auch in einem früheren Leben bereits den Tod Vieler wollte, um ihn zu töten.
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JA545
Die Erzählung von dem weisen Vidhura
Der ehemalige Filzhaarasket Uruveḷakassapa ist mit all seinen Anhängern ein Schüler des Buddha geworden. Als dies bei Vielen Erstaunen auslöst, erzählt der Buddha, wie er bereits in einem früheren Leben Uruveḷakassapa von einem falschen Weg abgebracht hatte. Damals war der heutige Asket ein König, der eine Irrlehre angenommen hatte. Als es seiner weisen Tochter nicht gelang, ihn davon abzubringen, bat sie um die Hilfe der Götter, und ein Brahmā, der Bodhisatta, erfüllte ihren Wunsch.
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JA546
Die große Erzählung von dem Kanal
Die Mönche preisen die Weisheit des Buddha, und dieser erzählt ausführlich, wie er bereits in einem früheren Leben Weisheit besaß. Vidhura, der Weise von Kuru, der Bodhisatta, war ein königlicher Berater. Um von ihm Unterweisung zu erhalten, äußerte eine Nāgakönigin ein Verlangen nach seinem Herzen. Der Dämon Punnaka sollte es für sie erlangen und dafür ihre Tochter zur Frau erhalten.
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JA547
Die Erzählung von Vessantara
Der Buddha besucht zum ersten Mal seit seinem Erwachen seine Verwandten, und bei der Gelegenheit geht ein wunderbarer Regenguss nieder. Der Buddha erzählt darauf, wie auch in einem früheren Leben bei einem Treffen mit seinen Verwandten ein solcher Regen gefallen war. Der Bodhisatta ist in dieser Geschichte der König Vessantara, der wegen allzu großer Spendenfreudigkeit von seinem Vater und den Stadtbewohnern aus dem Reich verbannt wird. Doch selbst als Verstoßener gibt er noch seine verbliebenen Besitztümer her, zuletzt gar seine Kinder und seine Frau. Mit göttlicher Hilfe wird am Ende alles gut.